Hochschulen
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 91223
Mehr Geld 11
- An Berliner Hochschulen werden drei Lehrstühle für Finanz- und Wirtschaftskriminalität eingerichtet.
- An den Berliner Hochschulen sollen mehr Lehrstühle mit Schwerpunkt alternative Wirtschaftsforschung entstehen.
- Eine Bundesratsinitiative für ein Sondervermögen Bildung wird gestartet.
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden stark öffentlich finanziert.
- Es werden verlässliche Hochschulverträge mit auskömmlicher Finanzierung abgeschlossen.
- Der Sanierungs- und Investitionsstau an den Hochschulen wird abgebaut.
- Hochschulen und Wissenschaft werden finanziell gut ausgestattet, um die Forschungsfreiheit zu sichern.
- Die lehrkräftebildenden Hochschulen erhalten über die Hochschulverträge hinaus für die gesamte Legislatur zusätzliche Mittel mindestens im Umfang der bisherigen Sonderprogramme.
- Ein bundesweiter Staatsvertrag zur bedarfsgerechten Lehrkräfteausbildung mit Bund-Länder-Finanzierung wird angestrebt.
- Ressourcen für die konzeptionelle Weiterentwicklung von Studienformaten werden bereitgestellt.
- Die lehrkräftebildenden Einheiten der Hochschulen werden für eine bessere Begleitung der Studierenden ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Hochschulen, Industrieunternehmen und IT-Dienstleister sollen in Innovationsnetzwerken zusammengebracht werden.
- Lehrkräfteausbildung für OSZ und Arbeitslehre, Kooperationen mit Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Quereinstiegs-Master und Weiterbildung in diesen Fächern werden deutlich gestärkt.
- Struktur-, Entwicklungs- und Personalplanung werden von den gewählten Hochschulgremien erarbeitet.
- PPP-Konzepte mit einseitigen Gewinnen für Private, Grundstücksabgaben an Investoren und Risiken bei Hochschulen oder Land werden abgelehnt.
- Die Betroffenen werden über die Hochschulgremien an der Umsetzung beteiligt.
- Die Vielfalt wissenschaftlicher Aktivitäten wird erhalten, ausgebaut und mit der Stadtgesellschaft verbunden.
- Die Hochschulen werden bei der Einführung viertelparitätischer Gremien unterstützt.
- Kooperationen der Hochschulen mit Forschungseinrichtungen werden ausgebaut und unterstützt.
- Die Kooperation von Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird gefördert.
- Die Kooperationen von Schulen und Universitäten werden ausgebaut.
- Für die Ausbildung von Lehrkräften an beruflichen Schulen wird die Kooperation mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften gestärkt.
- Die Polizeiausbildung für den gehobenen Dienst an der HWR wird gegenüber der Polizeiakademie gestärkt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 7
- Die bestehenden Zivilklauseln an den Hochschulen bleiben erhalten.
- Hochschulen bleiben Orte der offenen Debatte und des demokratischen Diskurses.
- Die Sicherung der Studienplätze umfasst auch künstlerische und konfessionelle Hochschulen.
- Die Senatsverwaltung unterstützt Abstimmungen zur strukturellen Ausrichtung der Hochschulen unter Wahrung ihrer Autonomie.
- Die Entscheidung über Bau- und Sanierungsvorhaben verbleibt bei den Hochschulen.
- Die Autonomie der Hochschulen wird geschützt.
- Die Einführung eines Bachelor of Education wird angesichts der Überlastung der Hochschulen derzeit abgelehnt.
Ohne klare Richtung 4
- Berlin braucht eine starke Industrie, ein funktionierendes Handwerk und enge Kooperation von Unternehmen, Gewerkschaften, Politik und Hochschulen.
- Gemeinsam mit den Hochschulen wird ein Zielbild für die Hochschullandschaft 2035 erarbeitet.
- Hochschulen und Forschungsinstitute sollen sich der friedlichen Entwicklung der Gesellschaft verpflichtet sehen.
- Die Bedeutung der Lehramtsausbildung an den lehrkräftebildenden Hochschulen wird gestärkt.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 8
- Aufgaben und Forschungsfragen der Hochschulen werden gemeinsam mit der Stadtgesellschaft entwickelt.
- Lehraufträge dienen zusätzlichen Qualifikationen und ersetzen keine grundständige Lehre des festangestellten Personals.
- Die gesetzlichen Vorgaben zur Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen werden umgesetzt.
- Alle Verfahren der Qualitätssicherung von Studiengängen werden öffentlich und transparent gestaltet.
- Zivilklauseln an Hochschulen und Forschungsinstituten werden umgesetzt und ausgeweitet.
- Gesetzlich wird geregelt, dass die Ausbildungskapazitäten der Hochschulen verbindlich an den prognostizierten Einstellungsbedarf für Lehrkräfte angepasst werden.
- Querschnittsthemen wie inklusive Pädagogik, Demokratiebildung, Deutsch als Zweitsprache und armutssensible Pädagogik erhalten im Lehramtsstudium verbindlich mehr Raum.
- Die Universitäten werden eng in das Fort- und Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte einbezogen.
CDU 3523
Mehr Geld 4
- Die Berlin University Alliance wird im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes weiter gefördert.
- Neben den Hochschulverträgen braucht es eine verlässliche Investitionsplanung für Sanierung und Ausbau der Hochschulstandorte.
- In klar begrenztem Umfang werden Studienbeiträge ermöglicht, etwa bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit oder für Studierende aus Nicht-EU-Staaten.
- Zusätzliche Einnahmen sollen der Qualität von Studium und Lehre zugutekommen und die Anziehungskraft als Studienort steigern.
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Die Zusammenarbeit zwischen Berliner Hochschulen und der Bundeswehr wird gestärkt.
- Forschungsergebnisse der Hochschulen sollen für die Sicherheitsinteressen Deutschlands und seiner NATO-Partner nutzbar sein.
- Die Zivilklausel an Hochschulen wird abgeschafft.
- Das ehemalige Flughafenterminal wird für die Berliner Hochschule für Technik umgebaut und soll Forschung, Lehre und innovative Unternehmen an einem Ort zusammenbringen.
- Die Expertise öffentlicher Institutionen, Universitäten und Fachhochschulen wird stärker in die Stadtentwicklung eingebunden.
- Forschende, raumbezogene und bautechnologische Fachgebiete der Berliner Universitäten und Hochschulen werden gestärkt.
- Die Höchstgrenze für die Beteiligung von Hochschulen an Ausgründungen mit Virtual Shares wird weiter angehoben.
- Die Zusammenarbeit von Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Gründerzentren und Bezirken wird ausgebaut, um die Ansiedlung forschungsaffiner Unternehmen voranzubringen.
- Das FUBIC an der Freien Universität ist zügig fertigzustellen.
- An der Technischen Universität entsteht die Chemical Invention Factory.
- Die Investitionsplanung erfolgt gemeinsam mit den Universitäten und Hochschulen bei voller Wahrung der Hochschulautonomie.
- Der Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau der Berliner Hochschulen wird abgebaut.
- Es wird auf eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen gesetzt.
- Dienstleistungen werden hochschulübergreifend bereitgestellt.
- In klar begrenztem Umfang werden Studienbeiträge ermöglicht, etwa bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit oder für Studierende aus Nicht-EU-Staaten.
- Die Charité wird im Verbund der Berlin University Alliance zu einem führenden Wissenschaftsstandort für datengetriebene Medizin, personalisierte Therapien und KI-gestützte Forschung entwickelt.
- Bröckelnde Universitäten anstelle einer Hochschulbaugesellschaft werden abgelehnt.
- Die Zusammenarbeit von Schulen mit Wirtschaft, Handwerk und Hochschulen wird ausgebaut.
- Für die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin werden am neuen Standort in Moabit moderne Bedingungen für Ausbildung und Filmproduktion geschaffen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Hochschulen müssen Orte der Freiheit, des Respekts und der Sicherheit sein, auch für jüdische Studentinnen und Studenten.
- Antisemitismus und Israelfeindlichkeit haben an Hochschulen keinen Platz.
- Forschungskooperationen mit israelischen Hochschulen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind selbstverständlich.
- Gender-Lehrstühle zulasten von Spitzenforschung
Mehr Pflichten 3
- Antisemitische Vorfälle an Hochschulen werden benannt, aufgeklärt, zur Anzeige gebracht und geahndet, vom Hausrecht über temporäre Ausschlüsse vom Studium bis zur Exmatrikulation in schweren Fällen.
- Ein grundständiges Studienfach Bachelor of Laws – Gerichtsvollzug wird in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin eingerichtet.
- Wissenschaftsbasierte Gründungen werden gefördert, indem Transfer und Ausgründungen als dritte Säule in den Hochschulverträgen verankert werden.
AfD 5214
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Verengte Meinungskorridore an Hochschulen werden aufgebrochen und die Freiheit von Forschung und Lehre gestärkt.
- Das Ordnungsrecht im Berliner Hochschulgesetz wird verschärft, um die Räumung von Besetzungen zu erleichtern.
- Gewalttätige Störer können zügig der Hochschule verwiesen werden.
- Die Hochschulautonomie wird gestärkt und Detailregelungen im Hochschulgesetz werden zurückgenommen.
- Der Anwendungsbereich der Innovationsklausel im Hochschulgesetz wird erweitert.
- Technologiescouting und Validierungsforschung an Hochschulen werden gestärkt.
- Notwendige Sanierungen von Hochschulgebäuden werden nicht länger aufgeschoben.
- Die Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln wird verringert.
- Berliner Hochschulen erhalten das Recht, für einen Teil der Studienplätze eigene Aufnahmeprüfungen durchzuführen.
- Hochschulen werden stärker mit der Wirtschaft verzahnt.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 5
- Die Vergabe universitärer Räume für außerhochschulische politische Agitation wird unterbunden.
- Die Berliner Hochschulen werden über das Hochschulgesetz verpflichtet, sich nach Hamburger Beispiel einen Kodex Wissenschaftsfreiheit zu geben.
- Der Wissenschaftstransfer wird mit überprüfbaren Indikatoren dauerhaft in den Hochschulverträgen verankert.
- Universitäten werden angehalten, militärische Forschung grundsätzlich zu ermöglichen.
- Perspektivisch wird eine Pädagogische Hochschule in Kooperation mit den Universitäten gegründet.
Grüne 8412
Mehr Geld 5
- Finanzielle Prioritäten liegen bei funktionierenden Schulen und Hochschulen, klimafreundlicher Infrastruktur und stabilen sozialen und kulturellen Angeboten.
- Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erhalten eine planungssichere Finanzierung.
- Die Finanzierung der Hochschulen wird verlässlich erhöht, um langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten und Kostensteigerungen abzufedern.
- Die Alevitische Gemeinde zu Berlin soll an der Humboldt-Universität einen eigenen Lehrstuhl für die Lehrkräfteausbildung erhalten.
- Eine Hochschulbaugesellschaft in Kooperation mit der WISTA Management GmbH wird gegründet, die die energetische und ökologische Sanierung kreditfinanziert umsetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Zwischen dem Land und den Akteuren der Wissenschaftslandschaft soll ein respektvoller Dialog auf Augenhöhe stattfinden.
- Die Hochschulverträge werden künftig in einem partizipativen Prozess mit den Hochschulen und unter Einbeziehung ihrer Gremien neu gestaltet.
- Zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Senat wird ein transparenter, partizipativer Dialog zur Sicherung der Qualität von Studium, Lehre, Forschung und Transfer geführt.
- Für die Wissenschaftsinfrastruktur wird eine Sanierungs- und Modernisierungsoffensive gestartet, um Hörsäle, Labore und Bibliotheken klimagerecht, barrierefrei und digital zu modernisieren.
- Es werden Anreize für die Schaffung deutlich mehr Dauerstellen an den Berliner Hochschulen geschaffen.
- Der bauliche Verfall der Hochschulen wird gestoppt und der Sanierungsstau abgebaut.
- Politische Eingriffe in hochschulinterne Angelegenheiten werden begrenzt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 8
- Die IT-Sicherheit an allen Hochschulen wird durch verbindliche Mindeststandards, regelmäßige Tests und eine landesweite Incident-Response-Struktur gestärkt.
- Daueraufgaben an Hochschulen dürfen nur von Beschäftigten der Hochschule übernommen werden.
- Mit den Hochschulen wird ein strukturierter und verbindlicher Dialog zum Abbau von Befristungen geführt.
- Diversitätsbeauftragte werden an allen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen institutionell etabliert und weiterentwickelt.
- An den Berliner Hochschulen wird der Studiengang „Intersectional Black European Studies“ eingerichtet.
- Die Provenienzforschung zu Beständen der Berliner Museen und Sammlungen sowie an den Hochschulen wird ausgeweitet.
- Lehre und Prüfungen an Hochschulen berücksichtigen die Lebensbedingungen der Studierenden.
- Eine verbindliche Studienplatzquote an der Charité für Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst wird eingeführt.
SPD 4411
Mehr Geld 5
- Ein Schwerpunkt der Investitionen ist die Sanierung von Hochschulen und Forschungsinfrastruktur.
- Es wird weiter in gute Lehre und Studienbedingungen investiert.
- Es wird in gute Arbeit an den Hochschulen investiert.
- Die Sanierung der Hochschulgebäude erfolgt mit einer Hochschulbaugesellschaft.
- Wissenschaftsgebäude werden über eine vom Land ausfinanzierte Hochschulbaugesellschaft saniert, modernisiert und neu gebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Startup Agenda legt einen stärkeren Fokus auf Vorgründungsphase, Wachstumsphase und Kooperationen mit Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
- Der Hochschul- und Forschungsstandort Berlin wird weiter ausgebaut.
- Die Schools of Education werden als zentrale Struktur der Lehrkräftebildung gestärkt.
- Eine die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften übergreifende Bibliothek wird geschaffen.
- Hochschulen werden unterstützt, im Rahmen ihrer Autonomie konsequent gegen antisemitische und rassistische Agitation vorzugehen.
- Die Humboldt-Universität wird bei der Einrichtung eines Lehrstuhls für alevitische Theologie unterstützt.
Bleibt wie bisher 4
- Die vorhandenen Studienplätze an den Hochschulen werden erhalten statt gekürzt.
- Bei der übergreifenden Bibliothek bleiben alle Standorte und Arbeitsplätze erhalten.
- Die Hochschulfinanzierung wird analog zum Pakt für Forschung und Innovation stabil und verlässlich gestaltet.
- Die Refinanzierung der Hochschulbaugesellschaft geht nicht zu Lasten der Budgets für Studium, Lehre, Forschung und Transfer.
Mehr Pflichten 4
- Akademische Weiterbildung wird zur hoheitlichen Aufgabe der Hochschulen gemacht.
- Hochschulen sollen stärker in die Weiterbildung einsteigen.
- Akademische Weiterbildung wird künftig auch als hoheitliche Aufgabe der Hochschulen definiert.
- An Hochschulen werden ausreichende Beschwerdestrukturen geschaffen.
BSW 63
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Für alle Berliner Bildungseinrichtungen soll eine verbindliche Zivilklausel eingeführt werden.
- Berliner Bildungseinrichtungen sollen nicht mit NATO und Bundeswehr kooperieren und Forschung und Lehre ausschließlich an zivilen Zielen ausrichten.
- Friedensbildung soll verpflichtender Bestandteil der Lehrkräfteausbildung und der Fortbildungen der Senatsverwaltung werden.
- Für alle Berliner Hochschulen wird eine verpflichtende Zivilklausel eingeführt.
- Hochschulen arbeiten nicht mit militärischen Einrichtungen, insbesondere der Bundeswehr, und nicht mit der Rüstungsindustrie zusammen.
- Die Hochschulen öffnen sich für Orientierungsstudien.
FDP 537
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Hochschulen führen Berufungen von Professoren eigenständiger durch.
- Hochschulen entscheiden selbstständig über die Höhe von Leistungszulagen.
- Kooperationen der Hochschulen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen werden weiter gefördert.
- Eine offene und demokratische Diskussionskultur an Berliner Hochschulen wird geschützt.
- Ein professionelles Clustermanagement vernetzt Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kapitalgeber und Verwaltung und organisiert gemeinsame Kooperationsprojekte.
- Institutionen des liberalen Islam wie die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee und das Institut für Islamische Theologie der HU werden gestärkt und geschützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 5
- Tenure-Track-Stellen werden an Hochschulen zum Standard.
- Die Hochschulverwaltung bietet an allen Stellen mit direktem Kontakt zu Studierenden und Forschenden Englisch als Verkehrssprache an.
- Im Ausland erbrachte Studienleistungen werden grundsätzlich anerkannt, eine Nichtanerkennung muss die Hochschule begründen.
- Bei Prüfungen an Schulen und Hochschulen wird verbindlich auf religiöse Feiertage und den Sabbat Rücksicht genommen, mit Anspruch auf Ersatztermine.
- Staatliche Bildungseinrichtungen gehen gegen Antisemitismus vor und schützen jüdische Studierende und Beschäftigte vor Angriffen.
Koalitionsvertrag 111142
Mehr Geld 12
- Eine universitäre Studie zu Konflikten und Diskriminierung an Schulen und zu nötigen pädagogischen Maßnahmen wird in Auftrag gegeben.
- Die Hochschulen benötigen Verlässlichkeit und eine angemessene Finanzausstattung.
- Die Grundfinanzierung soll den Hochschulen eine effektive Basis für Forschung, Lehre und Transfer bieten und den Wettbewerb um Drittmittel ermöglichen.
- Die jährliche Steigerung der Hochschulverträge wird ab 2024 von 3,5 auf 5 Prozent erhöht.
- Eine Berücksichtigung der Pensionslasten der Hochschulen in künftigen Vorsorgeregelungen des Landes wird geprüft.
- Kurzfristig umsetzbare Baumaßnahmen an Hochschulen sollen sofort realisiert werden, auch um teure Anmietungen zu verringern.
- Beim Bund wird eine Umsatzsteuerbefreiung gemeinsamer Berufungen im Berliner Modell angestrebt.
- Es wird sichergestellt, dass die Hochschulen stets eine angemessene Zahl von Qualifizierungsstellen für die Nachwuchsförderung haben.
- Die Finanzierung der Geschäftsstellen der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen wird dauerhaft abgesichert.
- Die Lehrkapazitäten in der Lehrkräftebildung werden in einem ersten Schritt ausfinanziert erhöht.
- Die neuen Gesundheitsstudiengänge werden außerhalb der allgemeinen Steigerung des Landeszuschusses finanziert.
- Der Aufbau des wissenschaftlichen Mittelbaus an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird fortgesetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Das Gebiet am Fasanenplatz wird mit Bezirk und Kulturinstitutionen zu einem durchgrünten Kulturquartier entwickelt.
- Die Etablierung eines KMU-Büros zur Vernetzung von Hochschulen und Wirtschaft wird geprüft.
- Die Hochschulen erhalten mehr Handlungsspielraum für eigenständige Entwicklung und Profilbildung.
- Für die Hochschulverträge wird eine neue Grundlage mit Planungssicherheit entwickelt.
- Eine Offensive für energetische Sanierung und Ertüchtigung von Hochschulgebäuden wird gestartet.
- Kurzfristig umsetzbare Baumaßnahmen an Hochschulen sollen sofort realisiert werden, auch um teure Anmietungen zu verringern.
- Eine Anhebung der Grenze für die eigenständige Bauherreneigenschaft der Hochschulen auf 20 Millionen Euro wird geprüft.
- Die Autonomie der Hochschulen wird gestärkt, um ihnen mehr Freiräume zur Entfaltung ihrer Potenziale zu geben.
- Ein wettbewerbsfähiges Modell für gemeinsame Berufungen von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird entwickelt.
- Die Hochschulen werden bei der Entwicklung neuer Modelle für Dauerbeschäftigung unterstützt.
- Studentische Beschäftigte sollen wieder etwa in der Studienberatung eingesetzt werden können.
- Die Hochschulen werden bei der Einwerbung von Kofinanzierung für Deutschlandstipendien aus der Wirtschaft und ihren Verbänden unterstützt.
- Hochschulen können auf Antrag Erweiterungen der studentischen Mitbestimmung im gesetzlichen Rahmen erproben.
- Die Universitäten werden bei der Konzeption eines Modellprojekts für eine 24-Stunden-Universitätsbibliothek unterstützt.
- Die Weiterentwicklung von Studiengängen im Gesundheitsbereich wie Pflegewissenschaft, Hebammenwissenschaft und Health Data Science wird unterstützt.
- Das Promotionsrecht für forschungsstarke Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird 2024 umgesetzt.
- Die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird gestärkt.
- Standortentwicklung und energetischer Umbau der Liegenschaften der Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden vorangetrieben.
- Eine hybride künstlerisch-wissenschaftliche Promotion soll auch an den Kunst- und Musikhochschulen erprobt werden.
- Geprüft wird, ob die Humanistische Hochschule bei der Ausbildung von Fachkräften der Sozialen Arbeit unterstützt werden kann; bei positivem Ergebnis wird sie unterstützt.
- Eine zentrale Entrepreneurship-Education- und Incubation-Einheit für alle staatlichen Hochschulen wird geschaffen.
- Die Universitäten werden bei der Fortführung bestehender und der Einwerbung neuer Exzellenzcluster unterstützt.
- Die Berlin University Alliance wird als internationales Flaggschiff unterstützt und gestärkt.
- Das Land unterstützt die Digitalisierung der Hochschulen vorrangig über die Hochschulverträge.
- Die IT-Sicherheit der Hochschulen wird gestärkt und Kompetenzen werden gegebenenfalls gebündelt.
- An der HWR werden zusätzliche Kapazitäten eingerichtet, um mehr Nachwuchskräfte für die Verwaltung zu gewinnen.
- Kooperationen und duale Studienangebote an anderen Hochschulen werden, auch länderübergreifend, ausgebaut.
Weniger Pflichten 4
- Die Hochschulverträge werden in Komplexität und Umfang reduziert und weiterentwickelt.
- Die Berichtspflichten der Hochschulen werden reduziert.
- Bei der Mittelverteilung wird auf Zielindikatoren verzichtet, die Fehlanreize setzen oder von den Hochschulen nicht beeinflussbar oder erreichbar sind.
- Die Bauplanung für Hochschulen wird vereinfacht und beschleunigt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
- Die Hochschule für Wirtschaft und Recht bleibt zentraler akademischer Ausbildungsort der Landesverwaltung.
- Das System der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung wird grundsätzlich beibehalten.
- Die von den Hochschulen für Baumaßnahmen veranschlagten Mittel werden weiterhin gesondert ausgewiesen und ausschließlich dafür verwendet.
Ohne klare Richtung 7
- Die Innovationskraft der Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen wird gestärkt.
- Studierendenschaft und akademische Selbstverwaltung gelten als integrale Bestandteile demokratischer Hochschulen.
- Die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen der Hochschulen werden auf ihre Eignung für Lehre, Forschungswettbewerb und Mitbestimmung überprüft.
- Die Lehrverpflichtungsverordnung wird umfassend überarbeitet, um moderne Lehrformen, neue Aufgaben und Mitarbeiterkategorien zu berücksichtigen.
- Ein Gutachten soll prüfen, ob die Normen zu Beauftragten der Hochschulen überarbeitet werden müssen.
- Der Umzug der Deutschen Film- und Fernsehakademie an ihren neuen Standort 2025 wird unterstützt.
- Die Gründung eines neuen Hochschulinstituts für Medienausbildung wird geprüft.
Mehr Pflichten 11
- An der HWR Berlin wird ein dualer Studiengang für Gerichtsvollzieher mit Eingangsamt A 9 eingerichtet.
- Hochschulen sollen stärker untereinander und mit der Wirtschaft in Innovationsnetzwerken zusammenarbeiten.
- Technologietransfer über Ausgründungen soll eine relevante Ergebnismessgröße in den Hochschulverträgen werden.
- Das Innovations- und Technologiezentrum Industrie 4.0 in Oberschöneweide wird kurzfristig mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft umgesetzt.
- Studienplätze der Medizinpädagogik werden an den staatlichen Universitäten etabliert.
- Die Hochschulen sollen einen relevanten Teil ihrer Rücklagen für Baumaßnahmen einsetzen.
- Das Berliner Hochschulgesetz wird präzisiert, sodass Gremienreferate bzw. Gremiensachbearbeitungen gegenüber Gremienmitgliedern auskunfts- und beratungspflichtig sind.
- Aus Grundmitteln finanzierte Arbeitsverhältnisse an Hochschulen werden nur befristet, wenn sie der wissenschaftlichen Qualifizierung dienen.
- Ein Modellversuch zur dualen Lehrkräfteausbildung an Universitäten mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird gestartet, mit Schwerpunkt auf Grundschul- und Berufsschullehramt.
- Das Land vereinbart mit den Hochschulen, dass sie Ursachen langer Studienzeiten und von Studienabbrüchen analysieren und eigene Konzepte für mehr Studienerfolg entwickeln.
- Die Hochschulen werden gebeten zu prüfen, wie der Transformationsprozess nach der DDR und in postsozialistischen Ländern angemessen in Forschung und Lehre berücksichtigt werden kann.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht