Justiz
Staat: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 818
Mehr Geld 5
- Ein Kompetenzzentrum gegen Finanz- und Wirtschaftskriminalität mit mindestens 20 Staatsanwälten und 60 Ermittlern aus Polizei, Zoll und Steuerfahndung wird aufgebaut.
- Die Wirtschaftsabteilungen der Staatsanwaltschaft werden organisatorisch und personell gestärkt.
- Für die Staatsanwaltschaft werden Wirtschafts- und IT-Fachleute zur Verfolgung von Finanzströmen gewonnen.
- Ältere Gefangene erhalten ausreichend Pflegepersonal und geeignete Infrastruktur.
- Die Justiz wird angemessen mit Richterstellen und Personal zur kriminaltechnischen Auswertung von Beweismitteln ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Arbeit des Verfassungsschutzes kann vom Abgeordnetenhaus und der Berliner Justiz in vollem Umfang überprüft werden.
- Der Richterwahlausschuss wird gestärkt und stärker in die Anstellung von Richtern einbezogen.
- Der Anwendungsbereich der Verwarnung mit Strafvorbehalt wird erweitert, verbunden mit der Möglichkeit präventiver Weisungen und dem Wegfall der Voraussetzung besonderer Umstände.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Mehr Pflichten 8
- Berliner Gerichte veröffentlichen regelmäßig Zahlen zu Kündigungen, Eigenbedarfsklagen und Zwangsräumungen.
- Die Schwerpunktabteilung der Staatsanwaltschaft für die Behinderung von Betriebsräten wird fachlich gestärkt, damit Union Busting wirksam verfolgt wird.
- Die strafrechtliche Verfolgung krimineller Arbeitsausbeutung wird verstärkt.
- Ein Modellprojekt der Justizverwaltung wird wieder aufgenommen, das von Zwangsräumung Bedrohte bei persönlicher Klagezustellung berät und an Hilfen vermittelt.
- Die Belange des Kinderschutzes sollen Lehrinhalt der Aus- und Fortbildung für Familiengerichte sein.
- Baulicher Hitzeschutz soll in Wohngebäuden und Gebäuden mit dauerhaftem Aufenthalt wie Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern und Pflegeheimen verpflichtend sein.
- Internationale Haftbefehle werden konsequent umgesetzt, auch in Berlin.
- Am Amtsgericht Tiergarten wird wieder ein nächtlicher richterlicher Bereitschaftsdienst eingeführt.
CDU 426
Mehr Geld 4
- Für Polizei und Justiz werden bewachte zentrale Asservatenstellen errichtet, in denen beschlagnahmte Gegenstände geschützt und sachgerecht gelagert werden.
- Bei der Justiz werden neue Spezialteams eingerichtet.
- Die Strafverfolgungsbehörden werden personell und technisch deutlich gestärkt.
- Die Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden wird dauerhaft am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte werden konsequent verfolgt und bestraft.
- Durch verstärkte Haftraumdurchsuchungen, auch mit Drogen- und Datenträgerspürhunden, werden kriminelle Aktivitäten aus dem Gefängnis heraus unterbunden.
- Die Anzahl regelmäßiger Verbundeinsätze von Ordnungsämtern, Polizei, Jobcentern, Familienkasse, Steuerfahndung und Justiz gegen Sozialleistungsbetrug und Wirtschaftskriminalität wird erhöht.
- Die Justiz soll zügig arbeiten und auf jede Form von Einschüchterung konsequent und spürbar reagieren.
AfD 36
Mehr Geld 5
- Polizei und Justiz erhalten gute Ausrüstung, gute Arbeitsbedingungen und gut ausgestattete Gebäude mit digitaler Ausstattung.
- Das Personal bei Polizei, Justiz und Feuerwehr wird erhöht.
- Marode Gebäude von Polizei und Justiz werden saniert.
- Für das Verwaltungsgericht wird ein Neubau errichtet.
- Die religiöse Gefangenenseelsorge wird finanziell nur von den Glaubensgemeinschaften getragen.
Weniger Pflichten 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne 1636
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Eine gesetzliche Kooperationspflicht der Landesbehörden mit den Verwaltungsgerichten wird eingeführt.
- Die Unabhängigkeit der Justiz wird durchgesetzt.
- Die Eigenständigkeit der Staatsanwaltschaft wird durch eine weitgehende Abschaffung des Weisungsrechts der Justizverwaltung gestärkt.
- Per Erlass wird erklärt, dass das externe Einzelfall-Weisungsrecht gegenüber der Staatsanwaltschaft grundsätzlich nicht ausgeübt wird.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 16
- Zwangsräumungen dürfen künftig nur noch mit Ersatzwohnungen erfolgen.
- Ein Zwangsräumungsmoratorium zumindest im Winter und für vulnerable Personen wird angestrebt.
- Polizei und Justiz erhalten verpflichtende Schulungen zu digitaler Gewalt gegen Frauen.
- Der Grundsatz „Wer schlägt, der geht“ wird in Justiz, Jugendämtern und Polizei konsequenter umgesetzt.
- Für Polizei, Justiz, Verwaltung, Schulen und Jugendhilfe werden Fortbildungsprogramme zu digitaler Gewalt umgesetzt.
- Politisch motivierte Straftaten werden konsequent strafrechtlich verfolgt.
- Polizei und Justiz sollen rechte Straftaten schnell erkennen, konsequent verfolgen und Betroffene transparent über Handlungsoptionen und Ermittlungsschritte informieren.
- Fortbildungen für Familienrichterinnen und -richter sowie Verfahrensbeistände zum Kindeswohl werden gesetzlich verankert.
- Gewalt eines Elternteils gegen den anderen wird in familiengerichtlichen Verfahren berücksichtigt.
- Bei klar definierten Eigenverbrauchsmengen werden Verfahren gegen Konsumierende nach dem Betäubungsmittelrecht grundsätzlich eingestellt.
- Ressourcen von Justiz und Polizei werden gezielt in die Bekämpfung Organisierter Kriminalität gelenkt.
- Die Haftbedingungen müssen einen zeitgemäßen, behandlungsorientierten Justizvollzug ermöglichen.
- Bei den Rechtsantragstellen werden mehrsprachige Angebote geschaffen.
- Die Aufbewahrungsfristen von Beweismitteln werden verlängert.
- Für die Arbeitsgemeinschaften im Referendariat wird mit dem Kammergericht ein didaktisches Gesamtkonzept entwickelt.
- In Gerichtsverfahren entscheidet letztlich immer ein Mensch.
SPD 821
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 8
- Die Behinderung von Betriebsratsarbeit soll per Bundesgesetz zum Offizialdelikt werden.
- Die Mietenaufsicht erhält eine eigene Ermittlungsgruppe und arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.
- Bei der Staatsanwaltschaft entsteht eine Schwerpunktabteilung zur Verfolgung von Mietwucher.
- Räumungsprozesse werden mündlich verhandelt.
- Ein schriftliches Vorverfahren bei Zahlungs- und Räumungsklagen wird ausgeschlossen.
- Polizei und Staatsanwaltschaft gehen verstärkt gegen Wirtschaftskriminalität wie Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Korruption vor.
- Die Staatsanwaltschaft erhält ausgebaute oder neue Schwerpunktabteilungen gegen Angriffe auf die Mitbestimmung.
- Auch im Maßregelvollzug werden bedarfsgerechte Platzzahlen geschaffen.
BSW 21
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
FDP 835
Mehr Geld 4
- Polizei, Justiz, Feuerwehr und Rettungsdienste erhalten beste Ausstattung und mehr Personal.
- Polizei, Justizbehörden und Gerichte erhalten Ausstattung, Ausrüstung und Ressourcen auf dem Stand der Technik.
- Die Personalsituation bei Gerichten, Staatsanwaltschaft, Justizvollzug, Feuerwehr und Polizei wird verbessert.
- Die Gerichte werden personell so ausgestattet, dass sie einen Bereitschaftsdienst einrichten können.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Gerichte sollen schnell entscheiden, Verfahren sollen nicht jahrelang dauern.
- Alle rechtlichen Verfahren sollen zügig stattfinden, damit Rechtsschutz rechtzeitig kommt.
- Die Haftplatzkapazitäten werden so ausgebaut, dass jede Haftstrafe unmittelbar nach Verurteilung vollstreckt werden kann.
- Strafverfahren gegen Jugendliche finden nach dem Neuköllner Modell möglichst unmittelbar nach der Tat statt.
- Antisemitismus wird durch Präventions- und Aufklärungsprogramme sowie konsequente Strafverfolgung bekämpft.
- Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte werden umfangreich zu antisemitischen Aussagen und Straftaten geschult.
- Polizei, Justiz und Verwaltung werden zu queerfeindlicher Gewalt und Hasskriminalität geschult.
Koalitionsvertrag 619
Mehr Geld 9
- Strafverfolgungsbehörden und Strafgerichte werden besser ausgestattet.
- Die Ausstattung der Justiz im richterlichen, staatsanwaltschaftlichen, amtsanwaltschaftlichen und nichtrichterlichen Bereich wird verstärkt.
- Weitere Hochsicherheitssäle auf dem Campus Moabit und an anderen Standorten werden geprüft.
- Die Altbauten im Strafvollzug werden saniert.
- Der Neubau von Teilanstalten im Strafvollzug wird geprüft.
- Die IT-Ausstattung von Gerichten und Staatsanwaltschaft wird verbessert.
- Für die Digitalisierung der Justiz werden die erforderlichen Mittel und Strukturen bereitgestellt.
- In allen Gerichten werden Säle für digitale Verhandlungen eingerichtet.
- Der Justizvollzug wird zur Drogenbekämpfung mit eigenen Mitteln ausgestattet.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 6
- Frauenfeindliche Hasskriminalität wird strafrechtlich konsequent verfolgt.
- Ermittlungs- und Strafverfahren sollen zügig geführt und konsequent abgeschlossen werden.
- Für kriminalitätsbelastete Orte werden regionalisierte Staatsanwälte bestimmt, die Verfahren gegen Tätergruppen zentral und prioritär bearbeiten.
- Die Hauptabteilung 4 der Staatsanwaltschaft erhält zusätzlich die Zuständigkeit für Arbeitsstrafrecht.
- Der Aufbau einer spezialisierten Einheit der Staatsanwaltschaft gegen Straftaten im Betriebsverfassungsrecht wird fortgeführt.
- Es wird geprüft, dass Zwangsräumungen besonders vulnerabler Personengruppen nur vollzogen werden, wenn Ersatzwohnraum bereitgestellt wird.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht