Krankenhäuser
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 1810
Mehr Geld 8
- Klinikstandorte werden gesichert, modernisiert und digital ausgestattet.
- Ein „Lebende Krankenhäuser-Fonds“ mit 150 Millionen Euro pro Jahr wird geschaffen.
- Der Baumasterplan der Universitätsmedizin Mainz wird effizient umgesetzt.
- Der Standort Mainz der Universitätsmedizin wird gestärkt, modernisiert und verlässlich finanziert.
- Die Förderung von Hebammenkreißsälen und Hebammenzentralen wird gezielt verbessert.
- Ein „Lebende Krankenhäuser-Fonds“ mit 150 Millionen Euro jährlich soll alle Kliniken bis zur Bundesreform erhalten.
- Das Land soll seiner Investitionspflicht für Krankenhäuser nachkommen.
- Ein landesweites Investitionsprogramm für Sanierung, Digitalisierung und Medizintechnik der Krankenhäuser wird aufgelegt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 4
- Das Krankenhauswesen soll Qualität sichern und wohnortnahe Strukturen erhalten.
- Eine Zentralisierung der Krankenhäuser um jeden Preis wird abgelehnt.
- Geburtsstationen im ländlichen Raum sollen erhalten bleiben, damit Familien wohnortnah entbinden können.
- Krankenhäuser sollen für die Notfallversorgung nah bei den Menschen erhalten bleiben.
Ohne klare Richtung 4
SPD 47
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Datenaustausch und Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und Krankenkassen werden verbessert.
- Eine zentrale digitale Plattform für Gesundheit und Pflege wird geschaffen.
- Echtzeitkommunikation zwischen Einsatzkräften, Leitstellen und Kliniken wird eingeführt.
- Digitale Voranmeldesysteme informieren Notaufnahmen frühzeitig.
- Die Expertengruppe Notfallmedizin wird dauerhaft in die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes eingebunden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen sich weiterentwickeln und an neue Herausforderungen anpassen können.
- Multiprofessionelle Teams in Praxen und Kliniken gelten als Zukunft der Versorgung.
- Die Rettungskette von Ersthelfern über den Rettungsdienst bis zur Klinik soll nahtlos ineinandergreifen.
AfD 36
Mehr Geld 5
- Die Vielzahl an Regressforderungen gegenüber Praxen und Krankenhäusern wird beendet.
- Für Krankenhäuser werden mehr Investitionsmittel bereitgestellt.
- Zum Abbau des Sanierungsstaus in Krankenhäusern wird ein Fonds eingerichtet.
- Zum Auffangen von Defiziten kommunaler Krankenhäuser wird ein Krankenhausinvestitions- und -ausstattungsfonds eingerichtet.
- Kommunen, die Krankenhäuser der Grundversorgung aus privater Trägerschaft übernehmen, erhalten Zuschüsse aus dem Krankenhausfonds.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Grüne 123
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 812
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Krankenhäuser sollen kostendeckend arbeiten, gute Arbeitsbedingungen bieten und keine Dividenden erwirtschaften.
- Schließungen von Krankenhäusern und Abteilungen aus wirtschaftlichen Gründen werden gesetzlich verhindert.
- Anzahl und Lage der Krankenhäuser richten sich allein nach dem Bedarf der Patienten.
- Krankenhäuser werden unter demokratische Kontrolle von Land, Beschäftigten, Gewerkschaften und Patienten gestellt.
- Schulen, Kliniken und Kantinen kaufen regional ein.
- Krankenhäuser, Bildungs-, Verwaltungs- und Pflegeeinrichtungen werden verpflichtet, sich an den DGE-Empfehlungen zu orientieren.
- Öffentliche Einrichtungen bieten neben Mischkost auch rein pflanzliche Verpflegung an.
FW 116
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
FDP 8613
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz kooperiert verstärkt mit zivilen Krankenhäusern in medizinischen Campus.
- Patientendaten sind in Klinik, Praxis, Pflege und Therapie verfügbar.
- Die digitale Gesundheitsplattform wird landesweit ausgerollt.
- Die digitale Gesundheitsplattform wird für alle Gesundheitsakteure einschließlich Pflege, Reha und sozialer Dienste geöffnet.
- Alle Gesundheitseinrichtungen werden vollständig an Glasfaser, 5G und Telematikinfrastruktur angebunden.
- Netzwerke zwischen Kliniken, Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Therapeuten und Sozialdiensten werden etabliert.
- Die Netzwerke umfassen standardisierte Überleitungsprozesse, digitale Datenaustauschplattformen und Arbeitskreise.
- In allen Grund- und Level-1i-Krankenhäusern sind telegeriatrische Konsile verfügbar.
- Weiterbildungsverbünde zwischen Praxen, Kliniken und Universitäten werden gestärkt.
- Sektorenübergreifende Kooperationen zwischen Kliniken und niedergelassenen Ärzten sollen ausgebaut werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Eine Lehrkrankenhausstruktur in ländlichen Regionen sichert Aus- und Weiterbildung in der Fläche.
- Lehrkrankenhäuser in der Fläche sichern Aus- und Weiterbildung.
- Geburtsstationen sollen dauerhaft erhalten bleiben.
- Die zusätzliche Finanzierung kleiner Geburtenstationen in der Fläche soll fortgesetzt werden.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 8
- Das Land legt, gegebenenfalls mit dem Bund, ein Konzept für die Leistungsprofile der Kliniken fest.
- In jeder Klinik des Landes ist eine geriatrische Grundversorgung möglich.
- In jedem Krankenhaus ist mindestens ein Arzt mit geriatrischer Kompetenz verfügbar.
- In allen Krankenhäusern werden bei geriatrischen Risiken Basis-Assessments eingeführt.
- Geriatrische Assessments werden digital dokumentiert und an weiterbehandelnde Ärzte übermittelt.
- Die Umgebungsgestaltung in Krankenhäusern wird demenzsensibel angepasst.
- Angehörige Demenzkranker werden im Krankenhaus stärker eingebunden.
- Demenzsensible Krankenhäuser werden verbindlicher Standard.
BSW 132
Mehr Geld 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 247
Mehr Geld 5
- Die Förderung von Hebammen-Kreißsälen und Hebammen-Zentralen wird verbessert.
- Die Investitionsquote des Landes in der dualen Krankenhausfinanzierung wird erhöht.
- Eine weitere Stärkung der pauschalen Investitionsmittel für Krankenhäuser wird geprüft.
- Eine Reduzierung der Eigenbeteiligung der Krankenhausträger wird geprüft.
- Modellprojekte für Pflegeangebote an Regiokliniken werden gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 4
- Der durch „Neustart@UM“ angestoßene Konsolidierungsprozess der Universitätsmedizin wird begrüßt.
- Der Weg der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der Universitätsmedizin wird entschlossen weitergegangen.
- Die Krankenhausreform des Bundes wird konsequent umgesetzt.
- Kinderärzte, pädiatrische Krankenhausabteilungen, Kinderschutzdienste und Sozialpädiatrische Zentren werden vernetzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht