Krankenhäuser
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 213
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
CDU 128
Mehr Geld 5
- Ein Krankenhaustransformationsfonds soll alle für die Transformation nötigen Investitionskosten abdecken.
- Die Finanzierung der Kliniken wird verbessert.
- Der Investitionsstau bei den Krankenhäusern wird schrittweise abgebaut.
- Die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Arztpraxen und Kliniken wird finanziell unterstützt.
- Die Rolle des Universitätsklinikums Jena in der Vernetzung der Gesundheitsstrukturen wird gestärkt und finanziell abgesichert.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
BSW 22
Bleibt wie bisher 2
Linke 231
Bleibt wie bisher 3
Weniger Geld 1
SPD 877
Mehr Geld 5
- Dem Universitätsklinikum Jena wird jährlich ein Aufwuchs in Höhe der wissenschaftsspezifischen Kostensteigerungen plus 1 Prozent Strategiebudget garantiert.
- Die bauliche Entwicklung des Universitätsklinikums in Jena wird mit einem dritten Bauabschnitt unterstützt.
- Die besonderen Systemaufgaben der Universitätsklinika sollen in der Krankenhausfinanzierung des Bundes besser abgebildet werden.
- Das Land sichert Flächen für Hochschulen, Studentenwerk, Universitätsklinikum und außeruniversitäre Forschung und stellt sie kostenlos oder per Erbbaurecht mit symbolischer Vergütung bereit.
- Der Energieverbrauch des Gesundheitswesens wird durch Investitionen in nachhaltige Infrastruktur, vor allem Gebäude, gesenkt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Das Universitätsklinikum Jena wird als einziger Supramaximalversorger und Ort der Spitzenmedizin, Forschung und Ausbildung unterstützt.
- Das Land sichert Flächen für Hochschulen, Studentenwerk, Universitätsklinikum und außeruniversitäre Forschung und stellt sie kostenlos oder per Erbbaurecht mit symbolischer Vergütung bereit.
- Die starre Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung wird schrittweise abgebaut.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Jeder medizinische Versorgungsstandort und jeder Klinikstandort in Thüringen soll erhalten werden.
- Eine weitere Privatisierung kommunaler Kliniken wird abgelehnt.
- Privatisierungen kommunaler Kliniken werden wo möglich verhindert und kommunale Lösungen gesucht.
- Die Vorhaltung bedarfsnotwendiger Geburtskliniken wird sichergestellt.
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 8
- Öffentlich geförderte Krankenhäuser werden verpflichtet, Schwangerschaftsabbrüche als Grundversorgung anzubieten.
- Öffentliche Krankenhausinvestitionen richten sich vorrangig nach der Qualität der Einrichtung und der Tarifbindung der Beschäftigten.
- Kliniken sollen interoperabel vernetzt werden, ohne Insellösungen.
- Kleinere Geburtskliniken nehmen nur Entbindungen vor, für die sie ausgestattet sind.
- Geburtskliniken verschiedener Versorgungsstufen arbeiten eng zusammen.
- Kliniken und Frauenärzte werden zur besseren Information und Steuerung von Schwangeren stärker vernetzt.
- In allen Krankenhäusern mit Geburtsklinik laut Krankenhausplan und in den Universitätskliniken werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt.
- Der Ressourcenverbrauch des Gesundheitswesens wird verringert.
Grüne 327
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Ambulante Angebote werden ausgebaut, um Notaufnahmen und Kliniken zu entlasten.
- Akut- und Langzeitpflege werden bei der Umsetzung der neuen bundesrechtlichen Personalbemessungsinstrumente unterstützt.
- Kreißsäle in mangelversorgten Regionen werden gezielt unterstützt.
- Geburtshäuser, hebammengeleitete Einrichtungen und Hebammen-Kreißsäle werden gefördert und ausgebaut.
Bleibt wie bisher 2
Mehr Pflichten 3
- Die Krankenhausförderung wird an gute Arbeitsbedingungen gekoppelt, etwa über eine verpflichtende Tarifbindung.
- Die Gemeinschaftsverpflegung von Kitas über Schulen, Kantinen und Behörden bis zu Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bietet gesundes Essen aus regionalen, ökologischen und klimagerechten Produkten.
- Substanzanalysen werden ausgebaut und ihre Ergebnisse mit Krankenhäusern, Rettungsdienst und Polizei ausgewertet.
FW 31
Teils begünstigend, teils belastend 1
FDP 152
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 5
- Der Ausbau von Kurkliniken und Luftkurorten wird unterstützt.
- Einige Krankenhausstandorte werden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort zu innovativen Versorgungsstrukturen weiterentwickelt.
- Kleine Krankenhäuser werden bedarfsgerecht zu regionalen Gesundheitszentren weiterentwickelt.
- Eine Krankenhausstrategie 2030 stellt die stationäre Versorgung zukunftsfest auf.
- Im stationären Sektor werden Spezialisierung und Zentrenbildung verstärkt.
Koalitionsvertrag 3410
Mehr Geld 4
- Bis 2027 wird ein systematisches Sanierungsprogramm für Hochschulen, Studierendenwerk, Universitätsklinikum Jena und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erarbeitet und schrittweise umgesetzt.
- Ein Transformationsfonds mit zusätzlichen Mitteln für Modernisierung und Umbau der Krankenhäuser wird aufgelegt.
- Den Thüringer Krankenhäusern werden mehr Investitionsmittel zielgerichtet ausgezahlt.
- Auf Bundesebene wird eine weitere Überbrückungsfinanzierung der Krankenhäuser bis zum Wirksamwerden der Krankenhausreform gefordert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Das Universitätsklinikum Jena wird als Supramaximalversorger, Ort der Spitzenmedizin und Ausbildungsstätte von der Landesregierung unterstützt und ausgebaut.
- Die Bildung von Qualitätszentren wird durch die Krankenhausplanung unterstützt.
- Das Universitätsklinikum Jena wird in Ausbildung, Forschung und als tragender Teil des Versorgungsnetzes gestärkt.
- Die Digitalisierung der Thüringer Krankenhäuser wird konsequent fortgeführt.
- Die Digitalstrategie des Landes setzt einen Schwerpunkt auf digitale Infrastruktur und Vernetzung der Kliniken.
- Die Kliniken sollen interoperabel vernetzt werden, ohne Insellösungen.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Kliniken aller Versorgungsstufen sollen an der medizinischen Ausbildung beteiligt werden.
- Planbare Eingriffe sollen dort erfolgen, wo Qualität und Erfolg am höchsten und Komplikationsraten am niedrigsten sind.
- Krankenhäuser sollen zu spezialisierten Standorten mit abgestuften Angeboten, Schwerpunkten und regionaler Vernetzung weiterentwickelt werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht