Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 1016
Mehr Geld 3
- Das Schaufenster der Wissenschaft in Bremerhaven wird finanziell abgesichert.
- Für die Vernetzung und Kooperation von Schulen mit Kunst- und Kultureinrichtungen werden langfristige, sozialversicherte kultur- und museumspädagogische Stellen geschaffen.
- Mit Fördermitteln wird die Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- In der Innenstadt sollen niedrigschwellige Kulturangebote wie kleine Veranstaltungsorte im Freien und Theaterbühnen vorgesehen werden.
- In der Bremer Innenstadt wird ein Stadtmusikanten- und Literaturhaus gebaut.
- Das Gebäude der Glocke soll modernisiert werden.
- Die Glocke soll programmatisch weiterentwickelt werden, auch durch eine stärkere Öffnung des Gebäudes und Angebote vor den Abendveranstaltungen.
- Die Domsheide soll neu gestaltet werden und als attraktiver Rahmen für die Glocke und Entree in die Innenstadt dienen.
- Die Untere Rathaushalle soll zu einem Weltkulturerbe-Zentrum über das Rathaus, die Bremer Geschichte und die Bremer Selbstständigkeit entwickelt werden.
- Dritte Orte sollen zusätzlich zur Stadtbibliothek im Stadtmusikanten- und Literaturhaus und im geplanten Universitätscampus am Brill eingerichtet werden.
- Einzelhandel, Dienstleister und Veranstaltungsbranche in der Innenstadt sollen bei der Digitalisierung unterstützt werden.
- Das Landesprogramm „Bremer Kulturschulen“ wird nach erfolgreicher Evaluation möglichst verstetigt.
- Die Neukonzeption der Sammlungsausstellung des Focke-Museums im Bereich aktiver Erinnerungsarbeit wird unterstützt.
- In den Stadtteilen werden Innovationen gefördert, die kulturelle Netzwerke stärken.
- Kultureinrichtungen werden bei der Etablierung aufsuchender Outreach-Angebote in den Stadtteilen unterstützt.
- Kultureinrichtungen werden im Marketing unterstützt, um die Bindung zum Publikum zu stärken.
Bleibt wie bisher 6
- Für die Klubszene in der Bahnhofsvorstadt sollen auch künftig angemessene Rahmenbedingungen gesichert werden.
- Kurzfristige Kunst- und Kulturprojekte von Museen, Kunst- und Musikschulen und freien Künstlern für Kitas und Schulen werden weiter staatlich mit Material und Personal gefördert.
- Theater, Museen, Galerien, Orchester und andere Kultureinrichtungen werden weiter verlässlich gefördert.
- Live-Musik-Angebote in Clubs für Künstlerinnen, Künstler und Publikum werden weiterhin breit unterstützt.
- Open-Air-Veranstaltungen im Bremer Sommer werden weiterhin organisatorisch und finanziell unterstützt.
- Musik-, Tanz- und Sportangebote auf Grünflächen und im Außenraum werden fortgeführt.
Ohne klare Richtung 4
- Das Konzerthaus Glocke soll gestärkt werden.
- Das geplante Stadtmusikanten- und Literaturhaus in der Innenstadt soll Begegnung mit Literatur und Auseinandersetzung mit dem Märchen ermöglichen.
- Bremen soll eine lebendige und vielfältige Clubszene haben.
- Die Weiterentwicklung von Bibliotheken und Museen zu Dritten Orten der Begegnung wird begrüßt.
CDU 51517
Mehr Geld 5
- Die Mittel für Kulturveranstaltungen, die viele Gäste anziehen, werden erhöht und verstetigt.
- Die alleinige Erhöhung der Projektmittel wird in eine Förderstruktur überführt, die langfristige Projekte dauerhaft fördert.
- Künstlerinnen, Künstler und Kultureinrichtungen erhalten Fördermittel für nachhaltige Arbeitsbedingungen und Produktionen.
- Der Fonds ermöglicht öffentlichen Ausstellungshäusern, Off-Spaces und Produzentengalerien, Künstler fair zu vergüten.
- Diese Film- und Medienförderungen werden verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Ein Clubprogramm wird aufgelegt, um unter anderem die Discomeile als Partyort wieder zu beleben.
- Der Austausch zwischen Kulturorten, Schulen, Altenheimen und weiteren Orten wird gefördert.
- Kultureinrichtungen werden befähigt, neben der Kulturarbeit externe Lernorte zu werden.
- Alle Beteiligten der Kulturbranche werden bei der ökologischen Transformation zu mehr Nachhaltigkeit und einem klimafreundlichen Betrieb unterstützt.
- Kultureinrichtungen werden beim Generationswechsel begleitet und unterstützt.
- Museen werden befähigt, neben der Öffnung für das Publikum ihre kulturfachliche Arbeit zu leisten.
- Museen werden für Forschungsdatenbanken und für Besucher digital zugänglich gemacht.
- Museen erhalten eine technische Infrastruktur mit LAN und WLAN.
- Ein Runder Tisch mit den auch ehrenamtlichen Museen wird etabliert.
- Durch regelmäßigen Austausch wird die Museumsarbeit früh unterstützt und der Verlust von Sammlungen vermieden.
- Die freie Theaterszene wird stärker gefördert.
- In der Bremer Innenstadt entsteht ein weiterer touristischer Anziehungspunkt.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 12
- Nordbremer Veranstaltungen wie Sommer in Lesmona oder das Festival Maritim werden in ganz Bremen vermarktet.
- Einrichtungen, Projekte und Kulturschaffende können in unterschiedlichen und übergreifenden Kategorien tätig sein.
- Stadtbibliotheken, Volkshochschulen und Museen gelten als Dritte Orte für Austausch, Leben und Lernen.
- Museen in Bremen und Bremerhaven sind als Anziehungspunkte für Besucher und als Lernorte unverzichtbar.
- Die Attraktivität der Museen wird dort gesteigert, wo es notwendig ist.
- Museen sollen nicht nur bewahren, sondern sich auch verändern.
- Zur Museumsarbeit gehören Bewahren, neue Erkenntnisse, Präsentieren, die Digitalisierung der Bestände und die Provenienzforschung.
- Neue Wege der Museumsarbeit werden nachdrücklich unterstützt.
- Eine digitale Kulturstrategie für Museen wird vorangetrieben.
- Die großen Theater tragen als Stadttheater eine besondere Verantwortung.
- Einrichtungen wie das Universum Science Center, das Klimahaus und Museen werden gestärkt.
- Die gemeinsamen Film- und Medienförderungen mit Niedersachsen werden auf ihre Wirkung für Bremen und Bremerhaven überprüft.
Mehr Pflichten 5
- Künstler erhalten eine verpflichtende angemessene Vergütung für die Präsentation ihres Werks in öffentlichen Ausstellungshäusern in Bremen.
- Museen setzen sich mit kaufmännischen, seefahrerischen und maritimen Traditionen Bremens und Bremerhavens auseinander.
- Museen setzen sich auch mit unbequemen Themen wie dem Kolonialismus kritisch auseinander.
- Experimentelles Theater muss auf den Bühnen der Stadttheater Platz finden.
- Auf den Bühnen braucht es auch ein Programm, das die breite Stadtgesellschaft anspricht und Publikum bindet.
Grüne 3430
Mehr Geld 6
- Die Förderung von Popkultur, Bands und Clubs über Bremer-Bühnen-Budget, Schallschutz-Fonds, Pop-Büro und Clubkulturförderung wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Für die Sonntagsöffnung der Bibliotheken wird mehr Personal bereitgestellt.
- In Bremen-Blumenthal entsteht ein gut ausgestatteter Standort der Stadtbibliothek.
- Kulturelle Großprojekte und Investitionen konzentrieren sich auf Jugend-, Pop-, Sub-, Quartiers- und Clubkultur.
- Für Trägerstruktur und Unterhaltung des Festivalgeländes wird eine Grundfinanzierung als Kulturförderung bereitgestellt.
- Ein Förderprogramm „Stadtlabore“ wird aufgelegt, um neue Nutzungen wie Spielhäuser, Kulturzentren, Literatursalons oder Musikclubs in der Innenstadt zu erproben.
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Clubs, Spielstätten, Musikkneipen, soziokulturelle Zentren und experimentelle kulturelle Nutzungen werden gefördert.
- Clubs und Spielstätten erhalten Hilfe bei der Ansiedlung.
- Clubs und Spielstätten werden planungsrechtlich vor Verdrängung geschützt.
- In Bremen wird ein dauerhaftes Festivalgelände an einem geeigneten Ort geschaffen.
- Open Library wird in Bibliotheken möglichst flächendeckend umgesetzt.
- Bibliotheken öffnen auch sonntags.
- Bibliotheken werden als offene Bibliotheken betrieben.
- Mit Open Library werden Bibliotheksangebote auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzbar.
- Bibliotheken öffnen auch an Sonntagen.
- Kulturangebote werden in den Quartieren verankert, mit Kulturhäusern in allen Stadtteilen.
- In Bremen wird ein dauerhaftes Festivalgelände geschaffen.
- Ein Clubkataster schützt Musik-Spielstätten und weitere kulturelle Nutzungen vor Verdrängung.
- Die Nutzung von Parkplätzen und Parks für kostenlose Kulturangebote ohne Konsumzwang wird vereinfacht.
- Aufkommende Konflikte mit der Partyszene werden im Dialog gelöst.
- Ein Clubkataster macht Musik-Spielstätten und kulturelle Nutzungen in Planungsprozessen sichtbar, um sie vor Verdrängung zu schützen.
- Neugründungen von Clubs und Musikspielstätten werden unterstützt.
- In Bremen wird ein dauerhaftes Festivalgelände an einem geeigneten Ort geschaffen.
- Ein Dokumentationszentrum Kolonialismus wird eingerichtet.
- Die während der Pandemie auf Parkplätzen entstandenen Orte werden dauerhaft bewahrt und verstetigt.
- Wissenschaftliche Einrichtungen sollen in der Innenstadt verstärkt präsent sein.
- Der Abstand zwischen Haltestelle und Eingang des Konzerthauses wird maximal ausgedehnt und der Bereich ansprechend gestaltet.
- An der Domsheide werden Flüstergleise und Federsysteme zur Lärmreduktion eingesetzt.
- Das geplante Literaturhaus im Stadtmusikantenhaus wird um ein Zentrum für Exilliteratur ergänzt.
- Akteure der lokalen Literatur- und Kulturszene und überregionale Einrichtungen werden in die Planung einbezogen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Linke 5820
Mehr Geld 8
- Wissenschaftsintensive Dienstleistungen, Gesundheitswirtschaft, Kreativwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittelindustrie und Logistik werden aufgewertet und von der Wirtschaftsförderung verstärkt berücksichtigt.
- Das Budget für queere Kulturprojekte wird erhöht.
- Regelmäßig arbeitende Kulturprojekte werden dauerhaft in die institutionelle Förderung überführt.
- Die Projektförderung in der Kultur wird nochmals ausgebaut.
- Mehr Kulturförderung des Bundes wird nach Bremen geholt.
- Projekte erhalten die für eine Bundesförderung nötigen anteiligen Eigenmittel über Matching Fonds.
- Die Stadtbibliothek erhält weiteres Personal für ihre Rolle als Begegnungsort.
- Die Einrichtungen des Kulturbüros, besonders das Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, erhalten wieder höhere Zuwendungen.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Wissenschaftsintensive Dienstleistungen, Gesundheitswirtschaft, Kreativwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittelindustrie und Logistik werden aufgewertet und von der Wirtschaftsförderung verstärkt berücksichtigt.
- Ein angemessener Anteil der Flächen steht für kulturelle Nutzung zur Verfügung.
- Auch künftig werden attraktive Flächen für soziokulturelle Nutzung sowie Gestaltungs- und Freiräume bereitgestellt.
- Die Veranstaltungsinfrastruktur mit ÖVB-Arena, Glocke und Congress Centrum Bremen wird ertüchtigt, damit das Messe- und Kongresswesen wettbewerbsfähig bleibt.
- In Neubauten werden je nach Bedarf des Stadtteils Kitas, Sozial- und Kulturzentren und Ärztehäuser integriert.
- Die Kulturpolitik fördert traditionelle Kultureinrichtungen ebenso wie Subkultur und Freie Szene und schafft Räume für neue Angebote.
- Das 360-Grad-Programm zur Verankerung von Diversität in Kulturinstitutionen wird ausgebaut und verstetigt.
- Bei der Weiterentwicklung des Bremer Zentrums wird ein Literaturhaus als neues Großprojekt etabliert.
- Bei der Weiterentwicklung des Bremer Zentrums werden kleine und subkulturelle Angebote angesiedelt.
- Unbürokratisch stellbare Anträge ermöglichen einen leichten Zugang zur Förderung von Junger Szene und Subkultur.
- Das Magazin für die Bibliotheksbusse wird zeitnah modernisiert.
- Insbesondere in Bremerhaven werden in Leerständen temporäre Räume für kulturelle Initiativen geschaffen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 5
- Die Veranstaltungsbranche in Bremen und Bremerhaven soll vielfältig bleiben und ein attraktives Angebot an Konzerten, Events und Kongressen bieten.
- Strukturen, die die Sichtbarkeit von Frauen fördern, wie belladonna e. V. oder das Bremer Frauenmuseum e. V., werden erhalten.
- Das Pop-Office Bremen wird verstetigt.
- Die niedrigschwellige Förderung von Junger Szene und Subkultur wird fortgeführt.
- Kulturräume wie das NUNATAK in Blumenthal werden langfristig gesichert.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 5
- Geraubte oder unrechtmäßig erworbene Gegenstände aus Bremer Museen werden vollständig an die Herkunftsgesellschaften zurückgegeben.
- Menschliche Überreste in den Sammlungen werden vordringlich identifiziert und zurückgegeben.
- In den Museen werden regelmäßige eintrittsfreie Tage eingeführt.
- Für bildende Künstlerinnen und Künstler werden Ausstellungshonorare in öffentlich geförderten Galerien und Museen eingeführt.
- Die vereinbarten Mindesthonorare in der kulturellen Projektförderung sind auskömmlich und werden eingehalten.
FDP 21019
Mehr Geld 9
- Die großen Kultureinrichtungen werden im Gefüge der übrigen Kultureinrichtungen auskömmlich ausgestattet.
- Spielstätten und Ateliers werden gefördert.
- Projekte der freien Kulturszene und Initiativen zur kulturellen Stadtteilentwicklung werden konstant gefördert.
- Die Bremerhavener Stadthalle wird auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz neu gebaut.
- Der Neubau der Stadthalle wird über ein PPP-Modell realisiert, bei dem ein Investor baut und finanziert und die Stadt die Halle gegebenenfalls als Mietkauf zurückmietet.
- Die Stadt stellt Mittel für die Instandsetzung der Museumsschiffe bereit.
- Der Bund beteiligt sich finanziell an der Sanierung des Scharoun-Baus.
- Für das Historische Museum Bremerhaven werden wieder Eintrittsgelder eingeführt.
- Für gute Ausstellungen dürfen Eintrittsgelder verlangt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Auf dem Domshof sollen kleine Cafés und Raum für Kultur die Besucherzahlen am Nachmittag erhöhen.
- Abends sollen regelmäßig Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen mit Getränkeausschank und Außengastronomie stattfinden.
- Die Stadtbibliothek soll sichtbarer und ein Ort für Treffen und Austausch werden.
- Es wird geprüft, wie die Stadtbibliothek Räume im Erdgeschoss mit Schaufenster erhalten kann.
- Kultureinrichtungen mit hohem privatem bürgerschaftlichem Engagement werden durch das Land Bremen und seine Kommunen unterstützt.
- Das Kulturangebot Bremerhavens wird für Einwohner und überregional für den Kulturtourismus besser vermarktet.
- Die Entwicklung des Deutschen Auswandererhauses zu einem Nationalen Forschungsinstitut für Migration wird unterstützt.
- Die Dauerausstellung des Historischen Museums Bremerhaven wird überarbeitet und modernisiert.
- Für gute Ausstellungen dürfen Eintrittsgelder verlangt werden.
- Das Nordseemuseum erhält wieder einen festen Ausstellungsort mit Depot.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 6
- Das Stadttheater Bremerhaven mit drei Sparten und dem Kinder- und Jugendtheater JUB! bleibt erhalten.
- Das Theater im Fischereihafen wird in seinem Fortbestand und seiner künstlerischen Qualität gesichert.
- Die Fischereihafenbetriebsgesellschaft des Landes Bremen beteiligt sich an der Sicherung des Theaters im Fischereihafen.
- Ein Um- oder Ausbau der alten Stadthalle wird abgelehnt.
- Die Task Force Maritim zur Unterstützung des Deutschen Schifffahrtsmuseums bei der Instandhaltung wird fortgeführt.
- Das Deutsche Schifffahrtsmuseum bleibt Teil der Leibniz-Gemeinschaft.
Ohne klare Richtung 4
- Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird als Wirtschaftszweig gestärkt.
- Die großen, überregional ausstrahlenden Kultureinrichtungen in Bremen und Bremerhaven werden unterstützt.
- Überregional bedeutsame Kultureinrichtungen wie das Deutsche Auswandererhaus werden unterstützt.
- Das Deutsche Schifffahrtsmuseum mit seiner Museumsflotte findet wieder zu alter Stärke zurück.
Weniger Geld 1
Koalitionsvertrag 41967
Mehr Geld 18
- Das Creative Hub wird finanziell abgesichert.
- Bei der Veranstaltungsförderung werden Kostensteigerungen und Inflation berücksichtigt.
- Das Scharoun-Gebäude des Deutschen Schifffahrtsmuseums wird als Baudenkmal nationaler Bedeutung mit Mitteln der Bund-Länder-Finanzierung saniert.
- Der Landesanteil an der Sanierung des Scharoun-Gebäudes wird im Haushalt abgesichert.
- Für den Erhalt der historischen Schiffe und maritimen Außenexponate des Schifffahrtsmuseums wird eine nachhaltige Basisfinanzierung durch die Stifter gewährleistet.
- Die Digitalisierungsmaßnahmen der Staats- und Universitätsbibliothek, etwa der Erwerb digitaler Lizenzen, werden ausgebaut.
- Digitalisierungsmaßnahmen der Staats- und Universitätsbibliothek wie der Erwerb digitaler Lizenzen werden ausgebaut.
- Kultureinrichtungen erhalten eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung.
- Begonnene Kulturprojekte und geplante Investitionen wie Focke-Museum, Staatsarchiv und Theater Bremen werden fortgesetzt und finanziert.
- Kultureinrichtungen werden bei Inflationsausgleich, Tarif- und Mindestlohnanpassungen unterstützt.
- Die Kofinanzierung von Kulturprojekten wird über einen Matching-Fonds sichergestellt.
- An allen technisch geeigneten Bibliotheksstandorten wird Open Library eingeführt.
- Die Outreach-Projekte der Museen werden fortgesetzt, ausgeweitet und finanziert.
- Die Spielstätten der Bremer Musiklandschaft werden durch das Bremer Bühnen Budget gestärkt.
- Kosten und Nutzen einer dauerhaften Bespielung des Theaterbergs werden geprüft und bei positivem Ergebnis finanziert.
- Bekannte Kulturfestivals wie Musikfest, Breminale und LaStrada werden erhalten und finanziell unterstützt.
- Der Schallschutzfonds wird 2024 umgesetzt, um Konflikte zwischen Wohnen und Kultur zu verhindern.
- Die Mittel für die Schwarze Kinderbibliothek werden verstetigt.
Mehr Rechte oder Angebote 49
- Mit dem Stadtmusikanten- und Literaturhaus entsteht ein neuer Anziehungspunkt für Tourismus und Kultur.
- Ein gemeinsam genutztes, dauerhaftes Festivalgelände wird entwickelt.
- Das Creative Hub erhält einen festen Standort.
- Das POP Office soll Förderprogramme für Musikerinnen und Musiker aufsetzen können.
- Überregionale Veranstaltungen sowie Fortbildungs- und Förderprogramme sollen Bremer Medien- und Filmproduktionen bundesweit sichtbar machen.
- Ein Erweiterungsbau für das Universum wird geplant.
- Die Freiraumplanung am Deutschen Schifffahrtsmuseum wird vorangetrieben und in das Gesamtkonzept zur Wiederherstellung der Gebäude und des Museumshafens integriert.
- Im Klimahaus wird die geplante Ausstellung zu Klimaschutz, Energiewende und Zukunftsperspektiven umgesetzt.
- Das Bremer Frauenmuseum erhält einen festen Standort, um die Sichtbarkeit von Frauen und der Frauenbewegung zu erhöhen.
- Der Austausch mit der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Yad Vashem wird intensiviert.
- Schwerpunkt ist die Sicherung des Kulturbestands und die Unterstützung bestehender Initiativen bei ihrer Weiterentwicklung.
- Das Zentrum für Kunst im Tabakquartier wird gestärkt und mit der freien Szene fortentwickelt.
- Kultureinrichtungen werden auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt.
- Kultureinrichtungen werden beim Wechsel zu einem ressourcen- und kompetenzorientierten Ansatz der Vielfalt unterstützt.
- Das Stadtmusikanten- und Literaturhaus wird als zentraler Ort in der Innenstadt etabliert.
- Ein Zentrum für Exilliteratur wird geschaffen.
- Der Güterbahnhof wird energetisch saniert und seine Räume werden ertüchtigt.
- Der Verein Zentrum für Kollektivkultur wird bei der Ansiedlung auf dem Kaffee-Hag-Gelände unterstützt.
- Das Projekt Zentrum für Kollektivkultur wird bei Bewährung nach der Testphase verstetigt.
- Mit der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung wird ein Kompetenzzentrum in der Böttcherstraße geschaffen.
- Die Glocke wird bei ihrer programmatischen Öffnung zur Stadtgesellschaft unterstützt.
- Über die Clubförderung entscheidet eine Jury aus der Clubszene.
- Der Theaterberg wird möglichst bald und ganzjährig kulturell-gastronomisch genutzt.
- Kulturakteure sollen ein bezahlbares Programm für die ganze Gesellschaft anbieten können.
- Ein Kulturkataster macht Kulturorte für Stadtplanung und Bauleitverfahren sichtbar.
- Kulturorte und kulturelle Nutzungen einschließlich Clubs werden mit dem Kulturflächenentwicklungsprogramm geschützt.
- Ein vernetztes Online-Kulturportal mit Veranstaltungskalender und Kartentool wird geschaffen.
- Ein dauerhaftes Festivalgelände für mehrtägige Veranstaltungen wird eingerichtet, etwa auf dem Gelände der ehemaligen JVA im Blockland.
- Erfolgreiche kulturelle Zwischennutzungen werden verstetigt.
- Kulturprojekte werden nach dem Ende von Zwischennutzungen bei der Standortsuche unterstützt.
- Der Kulturszene werden baulich und emissionsschutzrechtlich ertüchtigte Flächen bereitgestellt, besonders für nächtliche Musikveranstaltungen.
- Ein Materialpool für die Kulturszene nach Hamburger Vorbild wird dauerhaft etabliert.
- Eine gemeinsam nutzbare Werkstatt für die Kulturszene wird eingerichtet.
- Clubs sollen als Anlagen für kulturelle Zwecke in die Baunutzungsverordnung aufgenommen werden.
- Kulturnutzungen sollen in Gewerbegebieten im Regelfall zulässig sein.
- Die TA Lärm soll so novelliert werden, dass Kulturlärm wie Sportlärm privilegiert wird.
- Mit der Beirätekonferenz wird erörtert, wie in den Stadtteilen Flächen für Freiluftpartys bereitgestellt werden können.
- Veranstaltende erhalten ausleihbare Pegelmessgeräte mit Protokollfunktion.
- Die Digitalisierung im Kulturbereich wird weiter unterstützt.
- Der Theaterberg wird möglichst ganzjährig kulturell und gastronomisch genutzt, auch mit Mobilbauten.
- Kleine und subkulturelle Projekte werden bei der Ansiedlung in der Innenstadt gefördert.
- Im Kontorhaus wird ein Stadtmusikanten- und Literaturhaus eingerichtet.
- Das Stadtmusikanten- und Literaturhaus erhält ein Zentrum für Exilliteratur.
- In der Innenstadt wird ein Ausstellungsort für Bremer Spitzenleistungen entwickelt.
- Die Glocke wird bei ihrer programmatischen Öffnung für ein breiteres Publikum unterstützt.
- Vor der Glocke werden Flüstergleise und Federsysteme zur Lärmminderung eingesetzt.
- Einzelhandel, Dienstleister und Veranstaltungsbranche in der Bremerhavener Innenstadt werden bei der Digitalisierung unterstützt.
- Die Verkehrswende wird gemeinsam mit Stadtteilen, Beiräten und Akteuren aus Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft gestaltet, um die Akzeptanz zu erhöhen.
- Der Ausbau von öffentlichem WLAN wird insbesondere in kulturellen und sozialen Einrichtungen vorangetrieben.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 10
- Die Veranstaltungsförderung in der Bremer Innenstadt wird fortgeführt.
- Bestehende Kultureinrichtungen werden verlässlich unterstützt und die kulturelle Infrastruktur wird in ihrer Breite gesichert.
- Publikumsstarke, überregional wirksame Kultur- und Sportveranstaltungen werden weiter gefördert.
- Das POP Office wird langfristig abgesichert.
- Der Nachbau der Najade darf den Haushalt des Schifffahrtsmuseums oder des Landes nicht mit zusätzlichen Kosten belasten.
- Kultureinrichtungen werden weiterhin verlässlich und institutionell gefördert.
- Die kulturelle Infrastruktur wird in ihrer ganzen Breite gesichert.
- Der Güterbahnhof bleibt als Ort der Subkultur und freien Szene dauerhaft erhalten.
- Das Projekt Focke goes City wird fortgesetzt und unterstützt.
- Die Clubförderung für herausragende Programmreihen bleibt erhalten.
Ohne klare Richtung 9
- Die Einrichtungen der Havenwelten in Bremerhaven werden weiterentwickelt.
- Für die Weiterentwicklung des Deutschen Schifffahrtsmuseums werden notwendige Maßnahmen zeitnah umgesetzt, um eine erfolgreiche Evaluierung zu erreichen.
- Bei geänderter Rechtslage wird die Sonntagsöffnung von Bibliotheken neu bewertet.
- Der Güterbahnhof wird organisatorisch gestärkt.
- Ein ressortübergreifender Prozess klärt, ob das Kulturzentrum Zucker an der Hans-Böckler-Straße umgesetzt werden kann.
- Die Glocke wird durch ein Intendanten-Modell als Musikzentrum gestärkt.
- Clubs gelten als Kulturorte.
- Für Kulturflächen wird ein Kulturflächenpachtzins nach dem Vorbild von Sport- und Kleingartenflächen eingeführt.
- Die Glocke erhält ein Intendanten-Modell.
Mehr Pflichten 4
- Maßnahmen der kulturellen Teilhabe werden gestärkt, etwa durch einen regelmäßigen eintrittsfreien Tag in Museen.
- Auf Bundesebene wird ein Wildtierverbot in Zirkussen und auf Veranstaltungen gefordert.
- Museen sollen regelmäßig eintrittsfreie Tage anbieten.
- Es wird geprüft, Maßnahmen gegen Diskriminierung und Sexismus bei der Genehmigung von Sicherheitskonzepten für Großveranstaltungen verbindlich zu machen.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 22630
Mehr Geld 22
- Das Budget für queere (Kultur-)Projekte soll erhöht werden.
- Die Förderung für kulturelle Einrichtungen und Projekte wird gestärkt.
- Kleine Kultureinrichtungen der freien Szene und Soziokultur erhalten verlässliche Förderzusagen.
- Zuwendungen an kleine Kultureinrichtungen werden regelmäßig mindestens in Höhe der Inflation erhöht.
- Ein Matching-Fonds stellt Kulturakteuren ergänzende Mittel bereit, wenn sie Bundes- oder EU-Mittel beantragen.
- Eine Wiederaufnahmeförderung für bereits erfolgreich aufgeführte Projekte wird aufgebaut.
- Die Projektförderung wird durch einen Festivalfonds ergänzt.
- Freie Kultureinrichtungen werden beim Generationenwechsel unterstützt, etwa durch Finanzierung einer Doppelbesetzung für eine Einarbeitungszeit.
- Ein zweiter Bibliotheksbus wird angeschafft.
- Die Stadtbibliothek erhält weiteres Personal für die Vermittlungsarbeit mit Kita-Gruppen und Schulklassen.
- Etablierte Kulturinstitutionen erhalten regelmäßige Etaterhöhungen mindestens im Rahmen der Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst.
- Ansätze und private Investitionen für Festivals mit regionaler und überregionaler Strahlkraft werden finanziell unterstützt.
- Die Breminale wird auskömmlich finanziert.
- Die Förderung der nordmedia wird aufgestockt, um Beschäftigung zu schaffen und Bremen als Filmstandort zu stärken.
- Kleine und mittelgroße Livemusik-Spielstätten erhalten eine strukturelle Förderung.
- Bauliche und technische Investitionen sowie Produktionskosten förderfähiger Kulturveranstaltungen werden über einen „Bremer Spielstätten Etat“ finanziert.
- Die Programmförderung „Bremer Bühnenprogramm“ wird verstetigt.
- Der Clubkulturtopf beim Senator für Kultur wird aufgestockt.
- Auf Bundesebene wird die Fortführung relevanter Förderprogramme wie des LiveMusicFund verlangt.
- Ein Stipendien- bzw. Förderprogramm für Nachhaltigkeitsprojekte in Clubs und Spielstätten wird entwickelt.
- Die Citytax wird fortgeführt und dynamisch angepasst, um Mittel für Tourismus und Veranstaltungen bereitzustellen.
- Der Museumshafen am Deutschen Schifffahrtsmuseum wird auskömmlich finanziert, um die historischen Schiffe zu erhalten und zugänglich zu halten.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Für Kulturschaffende wird eine Ombudsperson benannt, die bei Übergriffen berät und Institutionen bei Schutzkonzepten unterstützt.
- Der Bestand an Clubs und Event-Einrichtungen soll gehalten und ausgebaut werden.
- Das Kulturflächenkataster wird weiterentwickelt, um Kulturorte zu erfassen und Nutzungskonflikten vorzubeugen.
- Die Arbeit des Denkorts Bunker Valentin wird weiterentwickelt.
- Der Ausbau des Denkorts mit einem neuen Veranstaltungsraum wird unterstützt.
- Die Veranstaltungsinfrastruktur mit ÖVB-Arena, Glocke und Congress Centrum Bremen wird ertüchtigt.
- Die Sanierung des Scharoun-Baus am Deutschen Schifffahrtsmuseum wird umgesetzt.
- Die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 10
- Die Förderung der Subkultur und Jungen Szene mit einem eigenen Projekttopf wird fortgeführt.
- Die Mikroförderung für Konzerte in Clubs wird unbürokratisch fortgeführt.
- Die „Tourende Bühne“ als Vernetzungsplattform für Schulen und Kulturszene wird erhalten.
- Die Förderprogramme des POP Office für Vernetzung, Wissenstransfer und finanzielle Unterstützung werden verstetigt.
- Kultureinrichtungen der bildenden Künste wie das Künstler*innenhaus werden stabilisiert.
- Die Eventbranche in Bremen und Bremerhaven bleibt vielfältig und bietet weiterhin ein attraktives Angebot an Konzerten, Events und Kongressen.
- Die Programmförderung für Bühnen wird als eigener Haushaltstitel abgesichert.
- Zum Erhalt von Clubs werden Förderkonzepte wie in Groningen geprüft.
- Die Unabhängigkeit der Kulturförderung und der öffentlichen Kulturbetriebe wird befürwortet.
- Feiern, Musik und Kino werden nicht zusätzlich besteuert.
Ohne klare Richtung 16
- Das Bremer Kulturleben wird in seiner ganzen Breite von Soloselbständigen bis zu großen Kulturbetrieben unterstützt.
- Das lokale Literatur-Netzwerk wird weiter gestärkt.
- Soziokultur und gemeinwesenorientierte Strukturen in den Stadtteilen werden als Netz demokratischer Resilienz gestärkt.
- Quartierszentren, Bibliotheken und Bürgerhäuser werden als demokratische Aushandlungsräume weiterentwickelt und unterstützt.
- Die Angebote der Stadtbibliothek Bremen in Zentrale, Filialen, Bibliotheksbus sowie für Kitas und Schulen werden weiter ausgebaut.
- Zwei weitere Stadtteilfilialen der Stadtbibliothek werden geschaffen.
- Der Senat erarbeitet einen Rahmenplan kulturelle Bildung zur Zusammenarbeit von Schulen und Kultureinrichtungen.
- Etablierte Kulturinstitutionen werden dabei unterstützt, ihre Häuser für neue Publikumsschichten zu öffnen.
- Das POP Office wird stärker mit dem Clubverstärker als Interessenvertretung der Bremer Clubs verzahnt.
- Die Strukturen von POP Office und Clubverstärker werden institutionalisiert.
- Gemeinsam mit Niedersachsen wird an der Filmförderkulisse gearbeitet.
- Das Filmfest Bremen wird weiter ausgebaut.
- Die Zusammenarbeit zwischen Kultur und Wirtschaft wird verstärkt.
- Umverteilungskonzepte von großen zu kleinen Veranstaltungsorten wie der Hamburger „Clubeuro“ werden auf ihre Übertragbarkeit nach Bremen und Bremerhaven geprüft.
- Eine nachtökonomische und nachtkulturelle Studie mit Bestandsaufnahme und Handlungsmöglichkeiten wird umgesetzt.
- Wissensintensive Dienstleistungen, Gesundheitswirtschaft, Kreativwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie Logistik sollen aufgewertet werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht