Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne BW 1518
Mehr Geld 5
- Ein Nothilfefonds für Kunst und Kultur wird geschaffen.
- Kollektive, freie Veranstalter und Szeneinitiativen sollen unbürokratischen Zugang zu Räumen, Fördermitteln und Beratung zu Awareness-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitskonzepten erhalten.
- Landeskultureinrichtungen mit internationaler Strahlkraft sollen finanziell gut ausgestattet werden, um faire Löhne und sichere Arbeitsplätze zu garantieren.
- Eine Investitionsförderung soll etwa die Anschaffung moderner Beleuchtungs- und Bühnentechnik für Vereine, Festivals und Institutionen ermöglichen.
- Initiativen wie der „Live Music Fund“ werden unterstützt, und beim Bund wird für einen Fonds geworben, der sich aus einem Euro pro Ticket von Großveranstaltungen speist.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Regionale Kooperationen zwischen Tourismusbetrieben, lokalen Produzenten und Kultureinrichtungen werden ausgebaut.
- Bibliotheken und Medienzentren werden stärker mit zivilgesellschaftlichen Akteuren vernetzt.
- Das Naturkundemuseum Stuttgart mit dem Kompetenzzentrum KomBioTa soll in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen werden.
- Das Programm POPLÄND wird um Programme für Kollektive, freie Veranstalter und Szeneinitiativen erweitert.
- Kollektive, freie Veranstalter und Szeneinitiativen sollen unbürokratischen Zugang zu Räumen, Fördermitteln und Beratung zu Awareness-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitskonzepten erhalten.
- Die Rahmenbedingungen für Nacht- und Clubkultur werden durch Entbürokratisierung, Planungssicherheit und Bestandsschutz für Kulturorte verbessert.
- Eine Sanierungsoffensive für Kunst- und Kulturbauten wird gestartet.
- Eine digitale Kulturinfrastruktur soll Kulturdaten aus Museen vernetzen, nutzbar machen und Raum für kulturspezifische KI-Lösungen bieten.
- Kultureinrichtungen werden bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsstrategien unterstützt.
- Museen und Einrichtungen werden dabei unterstützt, die Herkunft ihrer Objekte transparent aufzuarbeiten und unrechtmäßig erworbene Kulturgüter zurückzugeben.
- Bibliotheken und ihren Mitarbeitenden wird eine Beratung zur strategischen Weiterentwicklung angeboten.
- Bibliotheken werden beim Aufbau einer landesweiten digitalen Plattform zur besseren Vernetzung unterstützt.
- Kleine Bühnen und Spielstätten auf dem Land werden gefördert.
- Museen und Einrichtungen werden bei der Herkunftsaufarbeitung ihrer Objekte und Sammlungen unterstützt.
Weniger Pflichten 2
- Kollektive, freie Veranstalter und Szeneinitiativen sollen unbürokratischen Zugang zu Räumen, Fördermitteln und Beratung zu Awareness-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitskonzepten erhalten.
- Die Rahmenbedingungen für Nacht- und Clubkultur werden durch Entbürokratisierung, Planungssicherheit und Bestandsschutz für Kulturorte verbessert.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 11
- Bibliotheken sowie Kreis- und Landesmedienzentren werden in der Fläche gestärkt.
- Alle Menschen sollen das kulturelle Leben mitgestalten und sich darin wiederfinden können.
- Das Zentrum für kulturelle Teilhabe wird weiter gestärkt.
- Beim Bund werden bessere Rahmenbedingungen für subkulturelle Orte, Clubs und Livemusikstätten angestrebt.
- Weitere Maßnahmen zur Stärkung kleinerer Spielstätten sollen mit Pilotprojekten geprüft werden.
- Die Gesamtstrategie „Koloniale Verantwortung“ mit Museen, Hochschulen und Archiven wird gestärkt.
- Lokale Initiativen, Museen und Bildungsstätten werden bei regionalen Projekten gestärkt.
- Die Kreativwirtschaft soll als zukunftsfähiger Wirtschaftszweig weiter vorangetrieben werden.
- Die Landesmuseen sollen zukunftsfest aufgestellt werden.
- Bibliotheken sollen als Treffpunkte für Dorf- und Stadtgemeinschaften gestärkt werden.
- Förderlinien für innovative Bibliothekskonzepte wie Lernlabore, Makerspaces oder Sprachcafés werden geprüft.
CDU BW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Bibliotheken und Archive werden als Dritte Orte des Wissenserwerbs und der Vernetzung sowie als digital zugängliche Datenbanken gestärkt.
- Die Zukunft lokaler Zeitungen, privater Sender und Kinos wird durch Zustellförderung für Printprodukte in der Fläche, innovationsfreundliche Regulierung und faire Wettbewerbsbedingungen gesichert.
- Erhalt und Neubau von Kulturgebäuden werden langfristig gesichert.
AfD BW 22
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SPD BW 368
Mehr Geld 5
- Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg wird für eine bessere Förderung der Film- und Games-Branche gestärkt.
- Bei der Förderung der Film- und Games-Branche soll das Land zur Spitzengruppe der Bundesländer aufschließen.
- Ein Fördertopf für Investitionen in Kulturinstitutionen, etwa zur Sanierung von Spielstätten, wird eingerichtet.
- Privattheater erhalten mehr Fördermittel.
- Statt einer teuren Zwischenlösung wird ein neues Opernhaus in Stuttgart auf langfristig nutzbarem Gelände errichtet.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 6
- Die Arbeit der Gedenkstätten sowie der Lern- und Dokumentationszentren zum Nationalsozialismus erhält besondere Aufmerksamkeit.
- Die Förderkriterien in der Kultur, insbesondere für Privattheater, werden überprüft.
- Für die Vergabe von Kulturfördermitteln gelten klare Kriterien.
- Die bisherigen Planungen der Opernsanierung in Stuttgart werden neu bewertet.
- Ein veränderter Umgang mit kolonial belastetem Sammlungsgut in Museen wird unterstützt.
- Die Einführung eines Landesbibliotheksgesetzes zur Stärkung der Bibliotheken wird geprüft.
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 3
Linke BW 5112
Mehr Geld 8
- Volkshochschulen und Bibliotheken werden besser finanziert.
- Die Landesmittel für Theaterförderung werden erhöht, insbesondere für kommunale Bühnen, freie Theater, Kinder- und Jugendtheater sowie inklusive und migrantisch geprägte Produktionen.
- Die Club- und Partyszene wird durch ein Gewerbemietrecht mit regulierten Mieten und Kündigungsschutz gestärkt.
- Selbstverwaltete Produktionshäuser und genossenschaftliche Modelle werden durch langfristige Verbandsstrukturen und mehr hauptamtliche Arbeit gestärkt.
- Theaterpädagogik, Schulkooperationen und Kulturprogramme für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren erhalten mehr finanzielle und strukturelle Unterstützung.
- Eine verbindliche Landesförderung finanziert Rampen und barrierefreie Zugänge in allen öffentlich geförderten Kultureinrichtungen.
- Kultureinrichtungen erhalten tastbare Blindenleitsysteme und Orientierungsangebote für sehbehinderte Menschen.
- Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen wird finanziell besser ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Subkulturelle, interkulturelle, migrantische und queer-feministische Kulturangebote werden besonders gefördert.
- Bibliotheken der Dinge mit Werkstatt-, Probe- und weiteren Räumen werden gefördert.
- Das Theaterangebot im ländlichen Raum wird durch mobile Formate, Kooperationen und Förderung kleinerer Häuser gestärkt.
- Chöre und Orchester aller Altersstufen, auch Laienensembles, werden unterstützt.
- Die Club- und Partyszene wird durch ein Gewerbemietrecht mit regulierten Mieten und Kündigungsschutz gestärkt.
- Selbstverwaltete Produktionshäuser und genossenschaftliche Modelle werden durch langfristige Verbandsstrukturen und mehr hauptamtliche Arbeit gestärkt.
- Theaterpädagogik, Schulkooperationen und Kulturprogramme für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren erhalten mehr finanzielle und strukturelle Unterstützung.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 5
- Öffentlich bezuschusste Kultureinrichtungen werden perspektivisch kostenfrei und barrierefrei.
- Kulturförderung wird an soziale Standards für die Beschäftigten mit branchenspezifischen Honoraruntergrenzen und Ausstellungshonoraren geknüpft.
- Film- und Bühnenveranstaltungen werden mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.
- In Kultur- und Medienangeboten werden regelmäßig einfache Sprache und Gebärdensprachdolmetschung eingesetzt.
- Tiere in Zirkusbetrieben und lebende Tiere in Weihnachtskrippen auf Weihnachtsmärkten werden verboten.
FDP BW 17
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kultur wird in ihrer ganzen Breite gefördert, einschließlich Vereinen, Kultureinrichtungen in nicht-öffentlicher Trägerschaft und Ehrenamtlichen.
- Bürokratieaufwand und kulturferne Förderkriterien in der Kulturförderung werden abgebaut.
- Musikhochschulen, Ballettensembles, Landesbühnen und Landesorchester werden erhalten und in ihrer Weiterentwicklung unterstützt.
- Landesmuseen und Gedenkstätten werden unterstützt, ihre Ausstellungen analog, digital und didaktisch weiterzuentwickeln und Fachkräfte zu gewinnen.
Weniger Pflichten 2
FW BW 11
BSW BW 218
Mehr Geld 9
- Investitionen in kommunale Infrastruktur wie Schulen, Straßen, Kultureinrichtungen, Sportvereine und Jugendzentren werden verstärkt.
- Die institutionelle Förderung kleiner Kultureinrichtungen im ländlichen Raum wird ausgeweitet und verstetigt.
- Förderlücken zwischen institutioneller und projektbezogener Kulturförderung werden geschlossen.
- Die Finanzierung von Theatern und Orchestern wird verlässlich, dynamisiert und bestandssichernd gestaltet.
- Die Finanzierung von Volkshochschulen, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Galerien und Kinos wird von konjunkturellen Schwankungen unabhängig gemacht.
- Soziokulturelle Einrichtungen werden verlässlich finanziert und weiterentwickelt.
- Lokale kulturelle Infrastruktur wie Fasnet-Vereine, Chöre und Heimatmuseen wird gefördert.
- Antragstellende in der Kulturförderung werden durch Vorfinanzierungen unterstützt.
- Ein Kulturfördergesetz mit stärkerer institutioneller Förderung kleiner Einrichtungen und der Soziokultur wird eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Standorte von US-Kommandozentralen und NATO-Stützpunkten sollen zu bezahlbarem Wohnraum sowie Kultur- und Innovationszentren umgewidmet werden.
- Die freie Kulturszene erhält mehr Planbarkeit und langfristige Strukturen, etwa durch Kulturstiftungen.
- Volkshochschulen, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Galerien und Kinos werden strukturell gestärkt.
- Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne politische Bekenntniszwänge.
- Die Freie Szene erhält verlässliche Strukturen und Kulturschaffende gezielte Unterstützung.
- Kooperationen von Theatern, Orchestern und Museen mit Schulen werden strukturell abgesichert, auch im ländlichen Raum.
- Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne ideologische Auflagen.
Weniger Pflichten 4
- Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne politische Bekenntniszwänge.
- Bürokratische Hürden für Antragstellende in der Kulturförderung werden abgebaut.
- Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne ideologische Auflagen.
- Förderbedingungen werden bürokratiearm gestaltet.
Koalitionsvertrag 1218
Mehr Geld 8
- Die Kulturförderung soll stärker auf institutionelle Förderung setzen.
- Der Ausgleich der Tarifsteigerungen in staatlichen Kultureinrichtungen wird gesichert.
- Die staatlichen Kultureinrichtungen, insbesondere Museen, Bibliotheken und das Landesarchiv, werden mit den für ihre Aufgaben erforderlichen Mitteln ausgestattet.
- Die Filmförderung soll erhöht werden.
- Ein Förderprogramm unterstützt Kultureinrichtungen bei der Erprobung innovativer KI-Anwendungen.
- Der Soziokultur soll finanzielle Verlässlichkeit gegeben werden.
- Im Bereich Pop und Jazz werden mehrjährige Förderungen statt kleinteiliger Programme eingesetzt.
- Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg soll verlässlich und schrittweise besser finanziert werden.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Mit digitalen Angeboten wird die Vernetzung touristischer Angebote bis zu Großschutzgebieten, Kultur- und Denkmaleinrichtungen und Weintourismus gestärkt.
- Die KI-Kompetenzen in den Kultureinrichtungen des Landes werden ausgebaut.
- Die Popkultur soll in Professionalisierung, Weiterbildung und Breitenwirkung unterstützt werden.
- Clubs sollen geschützt werden.
- Clubs sollen als Kulturorte anerkannt und weiterentwickelt werden.
- Die Landesinitiative „Integrative Taxonomie“ wird mit dem Ziel fortgeführt, das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart in die Leibniz-Gemeinschaft zu bringen.
- Der Lernort Kislau soll ermöglicht werden.
- Die Internationale Bauausstellung iba’27 wird im Abschlussjahr unterstützt.
- Euro-Institut, Europa-Zentrum, Deutsch-Französisches Institut, deutsch-französische Kulturinstitute und Europe-Direct-Informationszentren werden unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 10
- Eine gute Entwicklung der Landesmuseen und ihrer Sammlungen wird angestrebt.
- Museen und Bibliotheken werden als „Dritte Orte“ gestärkt.
- Für die Staatstheater werden Rahmenbedingungen für eine national wie international ausstrahlende künstlerische Qualität gesetzt.
- Der Film- und Medienstandort soll weiterentwickelt und gestärkt werden.
- Die Medien- und Filmgesellschaft wird als Fördereinrichtung weiterentwickelt und inhaltlich geschärft.
- Die Filmfestivals sollen weiterentwickelt werden.
- Die Bestrebungen des Bibliotheksentwicklungsplans zur Stärkung der Bibliotheksstandorte werden unterstützt.
- Die häufig ehrenamtlich getragene Museumslandschaft in der Fläche soll gestützt werden.
- Film und Games werden als Wachstumsbranchen am Medienstandort gestärkt.
- Mehr Wertschöpfung in Film und Games soll ins Land geholt und die Sichtbarkeit des Medienstandorts erhöht werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht