Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 6
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Umnutzung von Kirchengebäuden für kulturelle Zwecke und Gastgewerbe wird durch vereinfachte bauliche Anforderungen erleichtert.
- Nichtgewerbliche Sonntagsflohmärkte und kulturelle Zwischennutzungen sollen unbürokratisch möglich werden.
- Kulturförderung soll einfacher, unbürokratischer und planbarer werden.
- Ein Kulturfördergesetz wird eingeführt, das Planungssicherheit und verlässliche Förderung schafft.
Weniger Pflichten 3
- Die Umnutzung von Kirchengebäuden für kulturelle Zwecke und Gastgewerbe wird durch vereinfachte bauliche Anforderungen erleichtert.
- Nichtgewerbliche Sonntagsflohmärkte und kulturelle Zwischennutzungen sollen unbürokratisch möglich werden.
- Kulturförderung soll einfacher, unbürokratischer und planbarer werden.
SPD 614
Mehr Geld 3
- Die Kinoförderung einschließlich des Kinoprogrammpreises wird gestärkt und weiterentwickelt.
- Die Rahmenbedingungen für Medien- und Kreativwirtschaft werden auf Grundlage der Medienstandort-Studie verbessert, von Infrastruktur über Fachkräftesicherung bis zu Innovationsförderung.
- Die Medienförderung wird stärker auf Film und Games ausgerichtet.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Gedenkstätten wie Hinzert, Osthofen und Neustadt sowie Orte des Erinnerns an andere verfolgte Gruppen werden gestärkt.
- Die Planungssicherheit von Kulturschaffenden und kulturellen Einrichtungen wird gestärkt.
- Der Zugang zu Kulturfördermitteln wird deutlich erleichtert.
- Die Arbeits- und Produktionsbedingungen der freien Theaterszene werden gestärkt.
- Der Kultursommer Rheinland-Pfalz wird weiter gefördert und weiterentwickelt.
- Künstler und Kultureinrichtungen werden bei der Umsetzung digitaler Konzepte unterstützt.
- Bibliotheken werden bei der Entwicklung weiterer Angebote unterstützt.
- Bibliotheken werden bei der digitalen Transformation begleitet.
- Die Rahmenbedingungen für Medien- und Kreativwirtschaft werden auf Grundlage der Medienstandort-Studie verbessert, von Infrastruktur über Fachkräftesicherung bis zu Innovationsförderung.
- Die regionale Kreativwirtschaft wird gefördert.
- Eine Film Commission Rheinland-Pfalz wird als zentrale Anlaufstelle für Filmproduktionen eingerichtet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
Grüne 5519
Mehr Geld 6
- Die Medien- und Filmförderung wird gezielt ausgebaut und die Strukturen der Medienförderung RLP werden stärker genutzt.
- Die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft wird ausgebaut.
- Der Kulturetat soll angehoben werden, um gestiegene Kosten im Kulturbetrieb aufzufangen.
- Bibliotheken, Musikschulen, junge Kunstschulen, Theater und Museen sollen als Orte der Begegnung und Teilhabe stärker gefördert werden.
- Koordinierungsstellen für das Nachtleben sollen gefördert werden.
- Im Rahmen der Medienförderung soll eine Filmfestival-Förderung etabliert werden.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Kooperationen von Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden mit Schulen und Kitas werden gefördert.
- Ein Programm „Dritte Orte“ schafft neue oder erweiterte Räume für Begegnung und Kultur.
- Kulturanbieter werden bei Digitalisierung, Klimaschutz und Barrierefreiheit unterstützt.
- Mit der Energie- und Klimaschutzagentur soll ein „Grünes Kultursiegel“ für nachhaltig operierende Kultureinrichtungen entwickelt werden.
- Clubs und Diskotheken werden als Kulturstätten anerkannt.
- Clubs und Diskotheken sollen dauerhaft in die kommunale Stadtplanung eingebunden werden.
- Maßnahmen zum besseren Lärmschutz, nachhaltige Clubkonzepte und kreative Zwischennutzungen sollen unterstützt werden.
- Eine Beratungsstelle für Herkunftsforschung soll Museen bei der Untersuchung auf NS-Raubgut und koloniale Kontexte unterstützen.
- Archive werden als Orte der Demokratie und Erinnerungskultur gestärkt.
- Das Profil der Kulturlandschaft soll durch Vernetzung mit dem Tourismus und eine Marketingstrategie gestärkt werden.
- Kooperationen zwischen Kulturinitiativen aus Rheinland-Pfalz und europäischen Staaten sollen verstärkt gefördert werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 5
- Zirkusse sollen bundesweit deutlich höhere Standards bei der Tierhaltung erfüllen müssen.
- Wildtiere im Zirkus werden abgelehnt.
- In den Kommunen sollen Zirkusse konsequent kontrolliert werden.
- Mindesthonorare bei Landesförderungen für Kunst und Kultur sollen weiter ausgebaut werden.
- Bei öffentlicher Kulturförderung sollen Barrierefreiheit und Inklusion berücksichtigt werden, mit Ausnahmen für Kleinkunstformate mit begrenzten Ressourcen.
Linke 23
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
FW 13
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
FDP 413
Mehr Geld 3
- Städte und Gemeinden erhalten eine angemessene finanzielle Ausstattung zur eigenverantwortlichen Kulturförderung.
- GEMA-Regelungen sollen fair und handhabbar sein, damit Kultur vor Ort nicht an Gebühren scheitert.
- Förderprogramme unterstützen Clubs bei Investitionen in Schallschutz, Barrierefreiheit und Sicherheitstechnik.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Tourismus soll stärker mit Kultur, Weinwirtschaft, Gastronomie, Städtebau, Dorfentwicklung und Naturschutz vernetzt werden.
- Wetterunabhängige Angebote, Event-Locations, Kulturveranstaltungen und Großevents wie die Bundesgartenschau werden zur Saisonverlängerung gefördert.
- Kultureinrichtungen entscheiden selbst über die Verbindung traditioneller und digitaler Formate.
- Neue Akteure und experimentelle Projekte erhalten faire Chancen im Kulturbetrieb.
- Öffentliche Räume können für Kultur flexibler genutzt werden.
- Clubs werden in Kulturentwicklungs- und Stadtentwicklungskonzepte eingebunden.
Weniger Pflichten 5
- GEMA-Regelungen sollen fair und handhabbar sein, damit Kultur vor Ort nicht an Gebühren scheitert.
- Genehmigungen für Kulturveranstaltungen werden vereinfacht.
- Die Bürokratie bei der Kulturprojektförderung wird verringert.
- Bürokratische Hürden bei Genehmigungen für Clubs werden abgebaut.
- Das Tanzverbot an stillen Feiertagen wird abgeschafft.
Bleibt wie bisher 1
BSW 27
Mehr Geld 4
- Die institutionelle Förderung kleiner Kultureinrichtungen im ländlichen Raum soll ausgeweitet und verstetigt werden.
- Förderlücken zwischen institutioneller und projektbezogener Kulturförderung sollen geschlossen werden.
- Staatstheater und Staatsphilharmonie sollen dauerhaft erhalten und verlässlich, dynamisiert und bestandssichernd finanziert werden.
- Soziokulturelle Einrichtungen sollen verlässlich finanziert und weiterentwickelt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die freie Kulturszene soll durch Kulturstiftungen oder ähnliche Modelle langfristige Strukturen und Planbarkeit erhalten.
- Soziokulturelle Einrichtungen sollen verlässlich finanziert und weiterentwickelt werden.
- Freizeit- und Kultureinrichtungen, regionale Produkte, Gastronomie und Beherbergung sollen zur Steigerung der Wertschöpfung vernetzt werden.
- Eine Rheinland-Pfalz-Card soll Landwirtschaft, Kultur und Gastronomie verbinden.
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 39
Mehr Geld 4
- Die Förderung Dritter Orte der Begegnung und des kulturellen Austauschs wird ausgebaut und weiterentwickelt.
- Die Förderung der Freien Szene wird weiter gestärkt.
- Die Medienförderung Rheinland-Pfalz wird weiterentwickelt und fördert Games und Audiovisuelles wie Film gleichermaßen.
- Der Bund soll sein finanzielles Engagement für das Hambacher Schloss deutlich ausweiten.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Kulturelle Akteure erhalten per Gesetz einen grundsätzlichen Anspruch auf Unterstützung.
- Mit Mitteln aus dem Rheinland-Pfalz-Plan wird der Aufbau eines landesweiten Netzwerks an Probemöglichkeiten für Freie Theatergruppen unterstützt.
- Die historischen Landesausstellungen in den Landesmuseen werden weiterentwickelt, um ihre überregionale Strahlkraft zu sichern.
- Der Medienstandort soll durch attraktive Rahmenbedingungen für Medienunternehmen sowie durch Förderung von Innovation, Ausbildung und Nachwuchs erhalten und gestärkt werden, etwa die Content Convention oder das Filmfestival in Ludwigshafen.
- Die ehrenamtliche Integrationsarbeit von Zivilgesellschaft, Initiativen, Kirchen, Vereinen, Sport und Kultur wird nachhaltig unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht