Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
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Ohne Einzug ins Parlament
FW00
CDU 22320
Mehr Geld 7
- Kulturarbeit, etwa in Heimatmuseen und Heimatstuben, soll finanziert werden.
- Ein Heimatbudget unterstützt künftig Kulturstätten von überregionaler Bedeutung.
- Die Staatlichen Schlösser und Gärten sowie die Museumslandschaft Hessen Kassel werden finanziell weiter gestärkt.
- Die Landesförderung dieser Festspiele wird ausgebaut.
- Der mit der Filmgesellschaft eingeschlagene Weg des Ausbaus der Filmförderung wird konsequent fortgesetzt.
- Der Hessische Rundfunk soll seinen Gesellschafteranteil an der Film-GmbH erhöhen und künftig weniger Eigenproduktionen finanzieren.
- Der Hessische Rundfunk soll mehr Mittel für Fremdproduktionen zur Verfügung stellen.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Bestehende Gedenkstätten werden zur Förderung der Erinnerungskultur unterstützt.
- Die Grundlagen zur Errichtung eines Hauses der hessischen Geschichte werden geschaffen.
- Archive, Museen und Bibliotheken sollen gesichert, ergänzt und ausgewertet werden, um das kulturelle Erbe der Heimatvertriebenen weiter zu erschließen.
- Der Standort Hasselroth wird zu einem Kultur-, Weiterbildungs- und Begegnungszentrum entwickelt.
- Die Kulturlandschaft wird gezielt gefördert.
- Bedeutende Kultureinrichtungen, Welterbestätten, Museen, Theater, Bühnen, Festivals, Kinos sowie Musik, Literatur und Urban Arts werden unterstützt.
- Die Gedenkstätte Point Alpha wird um die Darstellung der westlichen Partner an der innerdeutschen Grenze erweitert, damit ein ganzheitliches Bild der deutsch-deutschen Teilung vermittelt wird.
- Eine Kulturplattform für Non-Fungible Tokens wird errichtet, die nicht vor allem kommerziell ist, sondern verborgene Schätze der Museen öffentlich bekannt macht.
- Die Vernetzung mit Kommunen und Tourismusverbänden wird weiter ausgebaut.
- Die bauliche Sanierung der drei Staatstheater wird fortgesetzt.
- Die Partnerschaft mit den Theatern in Gießen und Marburg wird ausgebaut.
- Für die Bad Hersfelder Festspiele gilt ebenfalls, dass die Unterstützung fortgesetzt und ausgebaut wird.
- Die freie Theaterszene wird von Landesseite unterstützt.
Bleibt wie bisher 13
- Die Museumsförderung wird gemeinsam mit dem Museumsverband fortgesetzt.
- Die drei Landesmuseen werden weiterhin stark unterstützt.
- Das Deutsche Ledermuseum in Offenbach wird beim Betrieb weiter unterstützt.
- Das Jüdische Museum in Frankfurt wird beim Betrieb weiter unterstützt.
- Für die Museen wird weiterhin ein fester Ankaufsetat bereitgestellt, damit herausragende Kunstwerke am Standort gesichert werden.
- Die documenta in Kassel soll eine der größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit bleiben.
- Die Finanzierung der drei Staatstheater wird getragen.
- Die Partnerschaft mit den Theatern in Gießen und Marburg wird fortgesetzt.
- Etablierte Festspiele wie Burgfestspiele Bad Vilbel, Musicalsommer Fulda, Heppenheimer Festspiele, Rheingau Musik Festival und Weilburger Schlosskonzerte werden weiter unterstützt.
- Der Landeswettbewerb Jugend musiziert, die Junge Musik gGmbH, der Landesmusikrat und die Landesmusikakademie werden weiter unterstützt.
- Das Landesprojekt zur Förderung der Soziokultur wird gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren fortgesetzt.
- Öffentliche Bibliotheken werden insbesondere in ländlichen Regionen weiter unterstützt, unter anderem durch den weiteren Ausbau des OnleiheVerbunds Hessen.
- Filmfestivals und die Kinoförderung im ländlichen Raum werden ebenfalls weiterverfolgt.
Ohne klare Richtung 10
- Mit Museumsbussen, die auf Schulhöfen und Marktplätzen halten, werden die Angebote der hessischen Museumslandschaft mobil gemacht.
- Kinos im ländlichen Raum werden gefördert.
- Mobile Wanderkinos, die aktuelle Filme in Bürgerhäusern zeigen, werden gefördert.
- Orientiert an den aufgezeigten Themenfeldern wird an einer attraktiven, breit aufgestellten und krisenfesten Kulturszene gearbeitet.
- Das Grenzmuseum Schifflersgrund hat einen bedeutenden Platz in der Erinnerungskultur und erfährt Wertschätzung.
- Die Strukturen werden daraufhin überprüft, wie die documenta auch zwischen den Ausstellungen wirkt.
- Zu den drei Staatstheatern in Kassel, Wiesbaden und Darmstadt wird sich bekannt.
- Mit der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Rundfunk werden Gespräche über die Zukunft der Frankfurter Bühnen und des Symphonieorchesters aufgenommen.
- Wissenschaftliche Bibliotheken werden bei der Digitalisierung gefördert.
- Wir wollen erstmals einen umfassenden Masterplan Erinnerungskultur für Hessen entwickeln, der die Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, zur Geschichte der DDR und die Orte der Demokratiegeschichte in ihrer Einzigartigkeit berücksichtigt und fortentwickelt
AfD 21
Bleibt wie bisher 1
SPD 51115
Mehr Geld 4
- Die freie darstellende Szene erhält eine verlässliche Mehrjahresförderung.
- Für nichtkommerzielle Clubangebote werden eigene Landesförderungen eingerichtet.
- Die wirtschaftliche Filmförderung wird aufgestockt, um lokale Akteure im Wettbewerb der Länder zu unterstützen.
- Der Rückstand Hessens gegenüber Ländern, die in der Corona-Zeit ihre Filmfördermittel erhöht haben, wird ausgeglichen.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Landesunterstützung für die Kultur- und Kreativwirtschaft wird weiterentwickelt und verstetigt.
- Kulturinitiativen, insbesondere außerhalb der Ballungsräume, werden stärker vernetzt.
- Die Bemühungen Darmstadts, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste Räume bereitzustellen, werden unterstützt.
- Musikclubs werden nicht als reine Vergnügungsstätten, sondern als kulturelle Einrichtungen anerkannt.
- Zum Schutz von Clubs werden die Baunutzungsverordnungen gemeinsam mit den Kommunen überprüft und angepasst.
- Kooperation in der Kultur wird durch Anreize für geteilte Kulturangebote stärker gefördert.
- Die Arbeit der Kulturregion FrankfurtRheinMain und des Kulturfonds Frankfurt RheinMain wird ausgebaut.
- Für Nordhessen wird eine ähnliche kulturelle Kooperation wie in FrankfurtRheinMain auf den Weg gebracht.
- Die hessische Filmbranche wird besser unterstützt.
- Den Institutionen des Filmstandorts Hessen werden gute Standortbedingungen erhalten und weiter verbessert.
- Die Arbeit der HessenFilm und Medien GmbH wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 8
- Die freie Kulturszene wird verlässlich unterstützt.
- Große Kulturinstitutionen wie Theater, Konzerthäuser, Museen und Kunsthochschulen werden gestärkt.
- Museen und Theater werden gestärkt und weiterentwickelt.
- Die Strukturen der Theater sollen die gewandelte Gesellschaft widerspiegeln.
- In Führungspositionen der Theater wird mehr Diversität angestrebt.
- Eine Landesunterstützung für die Frankfurter Bühnen wird gemeinsam mit den umliegenden Kommunen geprüft.
- Die Profilierung der staatlichen Museen und Archive wird vorangetrieben.
- Weitere Fördermöglichkeiten für Clubs und Festivals werden mit den Interessenvertretungen erörtert.
Mehr Pflichten 5
- Theater sollen zugänglicher werden.
- Theater sollen mehr Vermittlungsangebote machen.
- Die weitere Öffnung der Landesmuseen und Landesarchive wird forciert.
- Die digitale Erschließung musealer Sammlungen gilt als unabdingbar für Vermittlung, Öffentlichkeit und Provenienzforschung.
- Nachgewiesenes Raubgut in Museen wird zurückgegeben.
Grüne 4837
Mehr Geld 15
- Die Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum, etwa Soziokultur, Musikvereine und Chöre, wird ausgebaut.
- Ein Innovationsfonds Kunst wird eingerichtet, der ungewöhnliche Ideen jenseits der normalen Förderrichtlinien unterstützt.
- Kulturinstitutionen werden durch eigene Förderprogramme bei Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Sanierung, Barrierefreiheit und Organisationsentwicklung unterstützt.
- Das Land übernimmt Gründungskosten von Kulturgenossenschaften.
- Projekte, die leerstehende Räume als sogenannte Dritte Orte für künstlerische Nutzung herrichten, werden gefördert.
- Ein Förder- und Beratungsprogramm für mehr Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen wird geprüft.
- Das Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ wird ausgeweitet und neu konzipiert, um Projekte für den interkulturellen Dialog zu fördern.
- Eine Landesförderung für Kulturschaffende und Veranstaltende der Sub- und Clubkultur wird eingerichtet.
- Theaterpädagogische Angebote, insbesondere von Jugendtheatergruppen, werden verstärkt gefördert.
- Die Landkulturperlen werden mit Förderung von Mikroprojekten und Vernetzung mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern hessenweit ausgebaut.
- Die Förderung soziokultureller Zentren und mobiler Kulturangebote wie Wandertheater und Gastspiele wird ausgebaut.
- Die Festivalförderung wird gestärkt.
- Es werden Wege gesucht, damit die Städtischen Bühnen Frankfurt stärker von der Theaterförderung profitieren.
- Die Filmförderung wird ausgebaut, um den Produktionsstandort attraktiver zu machen und die Festival- und Kinoszene zu unterstützen.
- Die Kinoinvestitionsförderung wird verstetigt.
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Die Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit in Hadamar und den Übergangseinrichtungen wird gefördert.
- Die Forschung zur ökologischen Krise und zum Klimaschutz wird als Schwerpunkt gefördert, etwa durch den Ausbau des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt.
- Ein Kulturbeirat wird als Beratungs- und Vernetzungsgremium aus der Kulturszene geschaffen.
- Beratungs- und Vernetzungsangebote für die Kultur werden gestärkt.
- Ein Innovationsfonds Kunst wird eingerichtet, der ungewöhnliche Ideen jenseits der normalen Förderrichtlinien unterstützt.
- Kulturinstitutionen werden über Förderprogramme anderer Ministerien, des Bundes, der EU und von Stiftungen informiert.
- Die Gründung von Kulturgenossenschaften wird durch Beratung unterstützt.
- Die Landeskultureinrichtungen werden bei der Erschließung neuer Zielgruppen unterstützt.
- Ein Förder- und Beratungsprogramm für mehr Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen wird geprüft.
- Antirassistische Kulturprojekte werden unterstützt.
- Kreative Angebote von Kultureinrichtungen und freien Künstlerinnen und Künstlern sollen Teil des Schullebens werden.
- Bibliotheken werden gemeinsam mit den Kommunen über einen Bibliotheksentwicklungsplan zu Orten des Austauschs, Lernens und Verweilens ausgebaut.
- Mit dem Hessenpass sollen auch kommunale Museen ihre Angebote ausweiten.
- Die Landkulturperlen werden mit Förderung von Mikroprojekten und Vernetzung mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern hessenweit ausgebaut.
- Ein flächendeckendes Netz regionaler Kulturmanagerinnen und Kulturmanager wird aufgebaut.
- Über eine Landesbeteiligung am Neubau der Städtischen Bühnen Frankfurt wird ein Dialog geführt.
- Museen sowie Schlösser und Gärten sollen sich durch moderne Ausstellungs- und Besucherkonzepte attraktiv präsentieren können.
- Gemeinsam mit der Landesenergieagentur wird ein Grüner Kulturpass als Leitfaden für nachhaltiges Wirtschaften von Kultureinrichtungen entwickelt.
- Museen werden bei der Aufarbeitung von Sammlungen aus kolonialen Kontexten unterstützt.
- Initiativen wie der Klangkörper der Roma und Sinti Philharmoniker werden gemeinsam mit dem Bund gefördert.
- Die Filmförderung soll qualitätsorientiert, schnell und praxisnah arbeiten und besonders den Nachwuchs berücksichtigen.
- Projekte für mehr Nachhaltigkeit im Filmbereich wie der Preis für nachhaltiges Kino oder Grünes Drehen werden weiterentwickelt.
- Die Kinoförderung wird neu ausgerichtet, um Vielfalt und programmatischen Mut der Kinos, insbesondere im ländlichen Raum, zu stärken.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 6
- Die documenta in Kassel als Kunstschau für zeitgenössische Kunst wird unterstützt.
- Die Handlungsempfehlungen des Gremiums zur fachwissenschaftlichen Begleitung der documenta werden umgesetzt.
- Der Kulturbetrieb soll sich umfassend für die gesamte Gesellschaft öffnen.
- Es wird geprüft, wie die Erfahrungen der Landeseinrichtungen für private Kulturinstitutionen nutzbar gemacht werden können.
- Die Ottilie-Roederstein-Stipendien sowie Institutionen und Archive zur Sichtbarkeit von Frauen in der Kunst werden gestärkt.
- Die Stärkung der Sub- und Clubkultur wird zu einem neuen Schwerpunkt.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 4
- Wildtiere im Zirkus sollen verboten werden.
- Nach der Mindestgage an den Staatstheatern wird eine Mindestvergütung für Ausstellungen an den staatlichen Museen angestrebt.
- Jede Kultureinrichtung des Landes soll ein Nachhaltigkeitskonzept zu Klima- und Umweltschutz sowie sozialen Strukturen erarbeiten.
- Kulturelle Bildungsarbeit soll in der Kinoförderung eine größere Rolle spielen.
FDP 12116
Mehr Geld 5
- Die Kommunen werden für ihre Bibliotheken stärker mit Landesmitteln unterstützt.
- Die Neugestaltung der Gedenkstätte Hadamar wird mit Landesmitteln unterstützt.
- Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband werden in eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit finanzieller Beteiligung des Landes und des Hessischen Rundfunks überführt und so dauerhaft gesichert.
- Kunst- und Musikschulen sowie Sportvereine, die Kinder aus bildungsfernen und wirtschaftlich schwachen Familien integrieren, erhalten einen Zuschuss aus Landesmitteln.
- Gigabit-Gutscheine werden an Bürger, Unternehmen und soziokulturelle Einrichtungen für den Glasfaseranschluss ausgegeben.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Das Kulturgesetz sichert die Kulturförderung langfristig ab und gibt kulturellen Akteuren und Institutionen Planungssicherheit.
- Kulturelle Förderstrukturen werden transparent, digital, übersichtlich und leicht zugänglich gestaltet.
- Die Fördermaßnahmen für die hessische Kreativwirtschaft werden erweitert.
- Förderprogramme werden für die gesamte Kreativwirtschaft entwickelt und angewendet.
- Kreativwirtschaftliche Gründerzentren werden unterstützt.
- Weitere Kreativhäuser in enger Kooperation mit der Privatwirtschaft werden initiiert.
- Eine virtuelle Vernetzungsplattform für die Kreativbranchen wird eingerichtet.
- Innovative Förderinstrumente für die Kreativwirtschaft orientieren sich an den Gegebenheiten der Branchen und sind unbürokratisch nutzbar.
- Ein professionelles Kulturmanagement bezieht kommunale und private Museen in Abstimmung mit dem Hessischen Museumsverband ein.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 5
- Ein Bibliotheksentwicklungsplan wird aufgelegt, der den Bedarf koordiniert und ein flächendeckendes Bibliotheksnetz sichert.
- Alle Spielorte der Theater werden erhalten.
- Das dezentrale Museumskonzept in Hessen wird unterstützt.
- Die documenta wird als bedeutende Ausstellung für zeitgenössische Kunst weiter gefördert.
- Gedenkstätten und Orte der Erinnerung werden erhalten und weiterhin unterstützt.
Ohne klare Richtung 16
- Eine freie und vielseitige Kulturlandschaft privater und öffentlicher Institutionen und Initiativen wird angestrebt.
- Die Instrumente der Struktur-, Konzeptions-, Investitions- und Projektförderung in der Kultur werden überprüft und neu justiert.
- Kinder- und Jugendtheater, Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ und „Jugend malt“, Kinder- und Sommerakademien sowie das Jugendfestival Juvenale werden unterstützt.
- Die Schultheaterzentren werden weiter gestärkt.
- Die Umsetzung eines Schultheaterzentrums Mitte und eines Schultheaterzentrums Süd wird vorangetrieben.
- Ausstattung und Vernetzung der Bibliotheken im Land werden weiter gefördert.
- Bibliotheken werden zu zentralen Orten der Begegnung weiterentwickelt.
- Ein hessischer Theaterpakt wird abgeschlossen, der Aufgaben, Struktur und Formen der Zusammenarbeit der Theater beschreibt.
- Eine enge Zusammenarbeit der Theater wird angestrebt.
- Ein ergänzendes Konzept von Kooperationen und Profilierung der Museen wird entwickelt.
- Die Digitalisierung wird in allen Kultureinrichtungen in Hessen angemessen umgesetzt.
- Museen werden bei der Verbesserung ihrer digitalen Angebote unterstützt, etwa bei der Digitalisierung und öffentlichen Bereitstellung von Kulturgütern und der Nutzung freier Lizenzen.
- Die Rahmenbedingungen für die Frankfurter Buchmesse werden verbessert.
- Die Strukturen der documenta werden gemeinsam mit der Stadt Kassel und dem Bund weiterentwickelt.
- Aus der Aufarbeitung der documenta 15 werden Handlungsempfehlungen für den gesamten staatlich geförderten Kunst- und Kulturbereich abgeleitet.
- Die Bestände hessischer Sammlungen werden als Grundlage der Provenienzforschung umfassend digitalisiert.
Linke 264
Mehr Rechte oder Angebote 3
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 21840
Mehr Geld 11
- Kulturstätten von überregionaler Bedeutung erhalten ein eigenes Heimatbudget.
- Die Staatlichen Schlösser und Gärten sowie Hessen Kassel Heritage werden weiterentwickelt und finanziell gestärkt.
- Die Förderung der freien Kunstszene und der Soziokultur ist ein kulturpolitischer Schwerpunkt.
- Weitere Fördermöglichkeiten für Clubs und Festivals werden mit deren Interessenvertretungen erörtert.
- Wissenschaftliche Bibliotheken werden bei der Digitalisierung gefördert.
- Die Filmförderung wird ausgebaut, um Produktionen in Hessen abzusichern.
- Der Hessische Rundfunk soll über einen höheren Anteil an der HessenFilm mehr Mittel für Fremdproduktionen bereitstellen.
- Ausschreibungen stellen sicher, dass hessische Produktionsfirmen zum Zuge kommen.
- Die Kinoförderung wird besonders im ländlichen Raum gestärkt.
- Eine Erweiterung der Kinoförderung um eine Kulturförderung wird geprüft.
- Institutionen und Projekte zur Pflege des Kulturguts der Vertriebenen werden nach § 96 BVFG gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft werden gemeinsam mit der Branche weiterentwickelt.
- Die Teilnahme hessischer Galerien an wichtigen Auslandsmessen wird unterstützt.
- Die Standortwerbung auf Messen wird gemeinsam mit der Kreativbranche verstärkt.
- Die internationale Sichtbarkeit der hessischen Kreativwirtschaft wird unterstützt.
- „Hessen Design“ wird als Kompetenz- und Beratungszentrum dauerhaft unterstützt.
- Die bestehenden Gedenkstätten werden zur Förderung der Erinnerungskultur unterstützt.
- Die Grundlagen für die Errichtung eines Hauses der hessischen Geschichte werden geschaffen.
- Gedenkstätten und Erinnerungsorte werden bei modernen Ausstellungen, pädagogischen Konzepten und digitaler Erinnerungsarbeit unterstützt.
- Gedenkstätten wie Hadamar und Point Alpha sowie Orte der Demokratiegeschichte werden nach dem Drei-Säulen-Modell der Bundesgedenkstättenkonzeption fortentwickelt.
- Auch weitere Gedenk- und Erinnerungsorte werden unterstützt.
- Eine Unterstützung des Baus eines Europäischen Hauses des Friedens in Kassel gemeinsam mit Bund und Stadt wird geprüft.
- Die hessischen Kultureinrichtungen von Museen und Theatern bis zur freien Szene werden weiter unterstützt und weiterentwickelt.
- Die besondere Betroffenheit der Kulturbranche durch die Covid-19-Pandemie wird in der Förderpolitik berücksichtigt.
- Eine attraktive, breit aufgestellte und krisenfeste Kulturszene wird weiterentwickelt.
- Die Vernetzung von Kulturinitiativen im ländlichen Raum wird gefördert.
- Die bauliche Weiterentwicklung der Landesmuseen wird angegangen.
- Beim Landesmuseum Wiesbaden werden ein Anbau für Sonderausstellungen und ein Depot realisiert.
- Die Museumsförderung wird mit dem hessischen Museumsverband fortentwickelt.
- Eine nicht vorrangig kommerzielle NFT-Kulturplattform für Bestände hessischer Museen wird geprüft.
- Anreize für geteilte Kulturangebote fördern Kooperationen.
- Der nach der d15 eingeleitete Organisationsprozess der documenta wird unterstützt.
- Die Weiterentwicklung des documenta Instituts wird unterstützt.
- Die Partnerschaft mit den Theatern in Gießen und Marburg wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Die freie Theaterszene wird verlässlich unterstützt.
- Jugend musiziert, Junge Musik Hessen, der Landesmusikrat und die Landesmusikakademie Schlitz werden gestärkt.
- Öffentliche Bibliotheken besonders im ländlichen Raum werden etwa durch den Ausbau des Onleihe-Verbunds unterstützt.
- Per Bundesratsinitiative sollen Bibliotheken bei Sonn- und Feiertagsöffnung anderen Kultureinrichtungen gleichgestellt werden.
- Ausschreibungen stellen sicher, dass hessische Produktionsfirmen zum Zuge kommen.
- Das Wachstum der Kreativwirtschaft einschließlich der Games-Branche wird unterstützt.
- Der Standort Hasselroth wird zu einem Kultur-, Weiterbildungs- und Begegnungszentrum entwickelt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 12
- Die Schultheaterzentren werden weiter unterhalten.
- Das Land bleibt Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
- Die finanzielle Förderung von Vernetzungsaktivitäten, insbesondere der Design- und Games-Branche, wird fortgeführt.
- Die hessischen Landesmuseen werden weiter verlässlich unterstützt.
- Herausragende private und kommunale Museen wie das Städel oder das Jüdische Museum Frankfurt werden weiter unterstützt.
- Für den Ankauf herausragender Kunstwerke durch hessische Museen wird weiterhin ein Etat bereitgestellt.
- Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain wird weiter unterstützt.
- Die Arbeit der Kulturregion FrankfurtRheinMain wird weiter unterstützt.
- Kassel bleibt Standort der documenta.
- Die documenta wird erhalten.
- Die Finanzierung der Staatstheater in Kassel, Wiesbaden und Darmstadt wird gesichert.
- Etablierte Festspiele und Kultursommer in Hessen werden weiter unterstützt.
Ohne klare Richtung 6
- Die Staatlichen Schlösser und Gärten sowie Hessen Kassel Heritage werden im Bereich Digitalisierung breiter aufgestellt.
- Für Kloster Eberbach werden die Voraussetzungen für eine museumsdidaktische Neukonzeption geschaffen.
- Die bauliche Sanierung der drei Staatstheater wird fortgesetzt.
- Die Staatstheater werden als Mehrspartenhäuser mit A-Orchestern gestärkt.
- Nach einer Standortentscheidung der Stadt Frankfurt werden Gespräche über die bauliche Zukunft der Städtischen Bühnen geführt.
- Musikclubs gelten als kulturelle Einrichtungen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht