Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 212
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Der Pflegeberuf wird attraktiver gemacht, um den Personalnotstand anzugehen.
- Im Pflegeberuf soll es mehr Planbarkeit und Aufstiegsmöglichkeiten geben.
- Angehörige der Gesundheitsberufe sollen in den härteren Schutz vor Angriffen einbezogen werden.
- Dem Personalnotstand in der Pflege wird mit planbaren Einsatzzeiten entgegengewirkt.
- Dem Personalnotstand in der Pflege wird mit Springerpools zum Abfedern von Belastungsspitzen entgegengewirkt.
- Dem Personalnotstand in der Pflege wird mit Aufstiegsmöglichkeiten entgegengewirkt.
- Dem Personalnotstand in der Pflege wird mit neuen Berufsbildern entgegengewirkt.
- Dem Personalnotstand in der Pflege wird mit Anwerbungen im Ausland entgegengewirkt.
- Der Einsatz und die Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams und von Fachkräften unterschiedlicher Qualifikationsstufen werden unterstützt.
- Die Rolle von Pflegefachpersonen in der gesundheitlichen Versorgung wird gestärkt.
- Durch neue Wohn- und Betreuungsformen, in denen Pflege- und Betreuungskräfte sowie Angehörige die Versorgung gemeinsam übernehmen, werden starre Sektorengrenzen abgebaut.
Teils begünstigend, teils belastend 1
AfD 22
Bleibt wie bisher 2
SPD 210
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Vorbereitete Maßnahmen für die ambulante Versorgung wie die Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte, erleichterte Gründung kommunaler MVZ, Advanced Practice Nurse, Gemeindeschwestern und bessere Hilfsmittelversorgung sollen umgesetzt werden.
- Gesundheitsfachkräfte werden in geschlechts- und diversitätssensibler Versorgung und Kommunikation geschult.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden durch innovative Lösungen und mehr Zeitausgleich verbessert.
- Ordentliche Tarifverträge in Gesundheit und Pflege werden unterstützt.
- Eine bedarfsgerechte Personalausstattung wird bundeseinheitlich für alle Beschäftigtengruppen im Gesundheitswesen eingeführt.
- Zwischen den Gesundheitsberufen wird mehr Durchlässigkeit geschaffen.
- Die Befugnisse von Pflegefachpersonen werden erweitert.
- Beschäftigte im Gesundheitswesen erhalten mehr Freizeitausgleich, etwa durch eine verkürzte Wochenarbeitszeit.
Weniger Pflichten 1
Grüne 520
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Das Patientenrechtegesetz wird weiterentwickelt, um Patientinnen und Patienten nach Behandlungsfehlern zu stärken und das Personal vor Organisationsfehlern zu schützen.
- Der Heilberuf der Apothekerinnen und Apotheker wird durch erweiterte Möglichkeiten der Telepharmazie und niedrigschwellige Impfangebote gestärkt.
- Gesundheitsberufe etwa in der Physio-, Logo- und Ergotherapie, in der Pflege und im Rettungsdienst erhalten mehr Kompetenzen zur eigenständigen heilkundlichen Behandlung.
- Gegen Gewalt in der Geburtshilfe werden Aus- und Weiterbildungen gefördert.
- Es werden zusätzliche Programme für Gemeindegesundheitspflegerinnen und -pfleger geschaffen.
- Der Einsatz spezialisierter, quartiersbezogen arbeitender Pflegefachkräfte etwa in Primärversorgungszentren wird gefördert.
- Eine gute Versorgung mit Hilfsmitteln und Barrierefreiheit erhöht die Selbstständigkeit Pflegebedürftiger und entlastet die Pflegenden.
- Wegen Überlastung ausgeschiedene Pflegefachkräfte werden mit einer Rückkehroffensive zurückgewonnen.
- Höhere Personalschlüssel in der Pflege werden weiter umgesetzt.
- Der Pflegeberuf erhält mehr Kompetenzen und Eigenverantwortlichkeit.
- Die Aufstiegschancen in der Pflege werden verbessert.
- Die Repräsentanz der professionellen Pflege im Gemeinsamen Bundesausschuss wird gestärkt.
- Das Pflegestudium wird weiterentwickelt und gestärkt, um durchlässige Karrierewege von der Pflegeassistenz bis zu akademischen Graden zu fördern.
- Neue Rollen wie Advanced Practice Nurses und Community Health Nurses werden auf Masterniveau etabliert.
- Pflegekammern sollen in allen Bundesländern etabliert werden.
- Die Möglichkeiten der KI werden zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege genutzt.
- Für die sogenannte 24-Stunden-Betreuung im familiären Bereich wird eine rechtssichere Grundlage geschaffen.
- Die diskriminierungssensible Weiterbildung von Beschäftigten in der Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt wird gestärkt.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 5
- Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit anderen Gesundheitsberufen wie Community Health Nurses, Hebammen und Pflegekräften wird vorangetrieben.
- Ein eigenes Heilberufegesetz wird geschaffen, in das weitere qualitätsgesicherte Heilberufe integriert werden.
- Die weitere Akademisierung der Heilberufe wird im Heilberufegesetz geregelt.
- Die Pflege soll eine starke berufsständische Vertretung erhalten.
- In der Pflegebranche soll eine hohe Tarifbindung erreicht werden.
Linke 119
Mehr Geld 4
- Tarifverträge im Gesundheitswesen sollen refinanziert werden.
- Die Lohnlücke von etwa 300 Euro zwischen Kranken- und Altenpflege soll geschlossen werden.
- Alle Pflegekräfte sollen als Fachkräfte entsprechend entlohnt werden.
- Die 24-Stunden-Betreuung soll mit Sozialversicherungsschutz, gesetzlicher Arbeitszeit, Urlaub und Mindestlohn reguliert werden.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kämpfe um flächendeckende Entlastungstarifverträge und bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen werden unterstützt.
- Eine bundesweite Offensive soll Pflegekräfte und andere Gesundheitsbeschäftigte zurückgewinnen, die ihren Beruf verlassen haben.
- Für Pflegekräfte, Rettungssanitäter und andere belastete Gesundheitsberufe soll es flächendeckend niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote geben.
- Die Befugnisse nichtärztlicher Heilberufe sollen ausgeweitet werden, damit sie stärker eigenverantwortlich behandeln und beraten können.
- In der Pflege soll ein Systemwechsel zu guten Arbeitsbedingungen und Entlastung der Beschäftigten erfolgen.
- Die 24-Stunden-Betreuung soll mit Sozialversicherungsschutz, gesetzlicher Arbeitszeit, Urlaub und Mindestlohn reguliert werden.
Ohne klare Richtung 1
CSU 4
SSW 4115
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Therapeuten wie Physiotherapeuten sollen im Kostenrahmen selbst über die Behandlung entscheiden können.
- Arbeitszeiten in der Pflege nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse der Pflegekräfte.
- Pflegeausbildungen werden innerhalb der EU gegenseitig anerkannt.
- Professionelle Pflegekräfte erhalten erweiterte Kompetenzen.
- Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege werden durch eine bessere Personalausstattung verbessert.
- Ein bundeseinheitliches Personalbemessungsinstrument für Alten- und Krankenpflege wird gesetzlich verankert.
- Es stehen ausreichend qualifizierte Pflegekräfte zur Verfügung, um ungeplante Überstunden und Einspringen aus dem Frei zu vermeiden.
- Für die Altenpflege wird ein allgemeinverbindlicher Branchentarifvertrag auf dem Niveau des TVöD eingeführt.
- Die Arbeitsbelastung in der Pflege wird reduziert.
- Arbeitszeiten in der Pflege nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse der Pflegekräfte.
- Pflegekräfte erhalten mehr Qualifizierung und Fortbildung.
- Das Pflegepersonal im akademischen Bereich wird gestärkt.
- Weitere Spezialisierungen von Pflegefachkräften werden gefördert.
- Es soll eine grenzüberschreitende Kooperation bei Versorgungsplanung und Ausbildung des medizinischen Fachpersonals geben.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Das Thema Behinderung wird systematisch in Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe integriert.
- Methoden der Unterstützten Kommunikation werden in die Ausbildung pädagogischer und medizinisch-therapeutischer Berufe aufgenommen.
- In Justiz, Polizei und Gesundheitswesen werden verpflichtende Fort- und Weiterbildungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt eingeführt.
- Geschlechterspezifische Unterschiede in der Gesundheitsversorgung werden fester Bestandteil der medizinischen Aus- und Weiterbildung.
BSW 3
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Medikamentöse Abbruchmethoden sollen Schwangeren besser zugänglich gemacht und etwa von medizinischem Personal und Hebammen begleitet werden können.
- Freie Berufe im Gesundheitswesen sollen in medizinischen Fragen autonom und weisungsfrei entscheiden können.
- Digitale Anwendungen, Automatisierung und Robotik sollen das Pflegepersonal entlasten.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
FW 2214
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Ärzte, Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal werden besser vor Übergriffen durch Patienten oder Angehörige geschützt.
- Angreifer auf helfendes Personal im Gesundheitswesen müssen harte Konsequenzen fürchten.
- In Kliniken und Rettungsdienst werden strukturelle Missstände angegangen und die Einhaltung von Arbeitsschutz- und Arbeitszeitgesetz sichergestellt.
- Behandlungspflegerische Tätigkeiten werden an angelernte Hilfskräfte delegiert.
- Andere Berufsgruppen wie Heilerziehungspfleger werden als Pflegefachkräfte anerkannt.
- Medizinischen Fachangestellten, Ergotherapeuten und anderen Gesundheitsberufen wird durch Fortbildung die Zulassung als Pflegefachkraft ermöglicht.
- Das Pflegekompetenzgesetz wird in der nächsten Legislaturperiode zeitnah umgesetzt, um professionell Pflegenden mehr Eigenverantwortung zu geben.
- Pflegekräfte übernehmen je nach Qualifikationsniveau Verantwortung bei angepasster Bezahlung.
- Pflegekräften werden heilkundliche Tätigkeiten übertragen.
- In der medizinischen Versorgung Tätige werden stärker in die Versorgungsplanung einbezogen.
- Weiterbildungen von Pflegekräften im Palliativbereich werden anerkannt.
- In der therapeutischen, ärztlichen und zahnärztlichen Aus- und Weiterbildung wird gezielter über die Bedürfnisse der LGBTQ-Community aufgeklärt.
- Das Personal medizinischer Einrichtungen wird speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen geschult.
Ohne klare Richtung 2
Koalitionsvertrag 1512
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Der strafrechtliche Schutz von Einsatz- und Rettungskräften, Polizisten und Angehörigen der Gesundheitsberufe wird verschärft.
- Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen werden verbessert.
- Die Kompetenzen der Gesundheitsberufe in der Praxis werden gestärkt.
- Der Apothekerberuf wird zu einem Heilberuf weiterentwickelt.
- Gesetze zur Pflegekompetenz, zur Pflegeassistenz und zur Einführung der „Advanced Practice Nurse“ werden kurzfristig auf den Weg gebracht.
- Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Gesundheitsprofessionen werden gestärkt.
- KI-unterstützte Behandlungs- und Pflegedokumentation wird ermöglicht.
- Kompetenzorientierter Fachpersonaleinsatz und eigenständige Heilkundeausübung in den Gesundheitsberufen werden ermöglicht.
- Die Eigenverantwortung in der Pflege wird gestärkt.
- Die Pflege erhält einen festen Sitz mit Stimmrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss.
- Die Weiterqualifizierung berufserfahrener Pflegefachkräfte über das DQR-Anerkennungsverfahren wird durch Kompetenzfeststellung vereinfacht.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 4
Mehr Pflichten 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht