Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 17
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen für alle Gesundheitsberufe fördern.
- Die Niederlassung und Kooperation von Gesundheitsberufen flächendeckend fördern.
- Attraktive Rückkehrerprogramme für Pflegekräfte schaffen.
- Assistenz- und Unterstützungssysteme in der Pflege bereitstellen.
- Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten in den Pflegeberufen verbessern.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 424
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Prävention und Vorsorge in der Aus- und Weiterbildung von medizinischem und pädagogischem Personal stärken.
- Die Diagnostik von Black, Indigenous und People of Color fest in der Ausbildung von Pfleger*innen und Ärzt*innen sowie in der Forschung verankern.
- Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, Fort- und Weiterbildungen sowie Vergütungen in Therapieberufen reformieren.
- Pflegekräfte sollen sich beruflich weiterqualifizieren und aufsteigen können.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege so verbessern, dass Pflegekräfte im Beruf bleiben.
- Moderne Arbeitszeitmodelle in der Pflege fördern.
- Die geplante Einsetzung gemeindeübergreifend tätiger Pflegefachkräfte (Community Health Nursing) unterstützen.
- Das neue Berufsbild der gemeindeübergreifend tätigen Pflegefachkräfte mitgestalten und in Schleswig-Holstein umsetzen.
- Bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen schaffen.
- Eine berufsständisch selbstverwaltete Pflege auch ohne Pflegeberufekammer unterstützen.
- Einen ergebnisoffenen und repräsentativen Dialog mit allen in der Pflege tätigen Menschen anstoßen.
- Die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen strukturell verbessern.
- Verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, die die Arbeit in der Pflege attraktiver machen.
- Die Löhne in der Altenpflege und der Krankenpflege angleichen.
- Langfristig eine 35-Stunden-Woche für Pflegekräfte bei vollem Lohn- und Personalausgleich einführen.
- Die Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege verbessern.
- Die Prüfrichtlinien für die Heimaufsichten so ergänzen, dass Fürsorgepflicht und Personalschlüssel wirksamer überprüft und eingehalten werden.
- Vielfältige Wege in den Pflegeberuf schaffen.
- Die Akademisierung der Pflege voranbringen.
- Mit einer niedrigschwelligen Qualifikation den Einstieg in die Pflege erleichtern.
- Maßnahmen zur Qualifizierung von Gesundheits- und Pflegepersonal unterstützen.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 4
- Die Situation migrantischer Frauen in der häuslichen 24-Stunden-Pflege besonders beachten.
- Pflegekräfte sollen ohne wirtschaftlichen Druck in ihrem Beruf arbeiten können.
- Pflegekräfte brauchen Zeit für die Patient*innen und gute Arbeitsbedingungen.
- Medizinische Versorgungszentren mit angestellten Ärzt*innen und Gemeindepfleger*innen aufbauen.
SPD 315
Mehr Geld 6
- Eine gute und leistungsgerechte Bezahlung in sozialen und Gesundheitsberufen erreichen.
- Leitungsverantwortung und zusätzliche Qualifikationen in Gesundheits- und Sozialberufen besser entlohnen.
- Haftpflichtversicherungsbeiträge geburtshilflich tätiger Hebammen übernehmen.
- Den dualen Studiengang Hebammenwissenschaft durch auskömmliche Bezahlung und bessere Praxismodule stärken.
- Beratungs- und finanzielle Unterstützungsangebote für die Ansiedlung freiberuflicher Hebammen im ländlichen Raum schaffen.
- Beschäftigte im Gesundheitswesen anständig bezahlen.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Lösungen erarbeiten, die Hebammen und Geburtshelfern trotz hoher Haftpflichtprämien eine selbstständige Tätigkeit ermöglichen.
- Den dualen Studiengang Hebammenwissenschaft durch auskömmliche Bezahlung und bessere Praxismodule stärken.
- Beratungs- und finanzielle Unterstützungsangebote für die Ansiedlung freiberuflicher Hebammen im ländlichen Raum schaffen.
- Berufserfahrenem Pflegepersonal einen dem akademischen Grad gleichgestellten Abschluss ermöglichen.
- Die Rolle der Pflege in der Primärversorgung stärken.
- Ambulanten Pflegefachkräften ein Weiterbildungsangebot im pädagogischen Bereich machen.
- Die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen an den Kriterien guter Arbeit ausrichten.
- Die Begleitung der Arbeit von Hebammen in Krankenhäusern sicherstellen.
- Die Gründung und Ansiedlung von Hebammenpraxen, hebammengeleiteten Ambulanzen und freiberuflichen Hebammen unterstützen.
- Die Ausbildungskapazitäten für Hebammen erhöhen.
- Die Blankoverordnung unterstützen, um eigenverantwortliches Arbeiten der Therapeutinnen und Therapeuten zu stärken.
Bleibt wie bisher 1
FDP 114
Mehr Geld 3
- Die Förderung auch für die Vernetzung ambulant tätiger Hebammen untereinander und mit anderen Sektoren öffnen.
- Die Arbeitsbedingungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen so gestalten, dass Belastung und Verdienst wettbewerbsfähig sind und Aufstiegsmöglichkeiten bestehen.
- Die Kosten für Fortbildung und Supervision sollen die Arbeitgeber und nicht die Pflegenden tragen.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Herausforderungen für gute und sichere Arbeit in Gesundheits- und Pflegeberufen, beim Offshore-Windkraftbau und in der Schlachtindustrie konsequent angehen.
- Ärztenetze für die fachübergreifende Vernetzung mit Pflege, ambulanter Palliativversorgung und Hebammen öffnen.
- Die Delegation ärztlicher Leistungen stärken, etwa durch mehr nicht-ärztliche Praxisassistenten und Physician Assistants.
- Hebammengeleitete Kreißsäle an Krankenhäusern mit Pädiatrie ermöglichen, um geburtshilfliche Angebote zu sichern.
- Die Arbeitsbedingungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen so gestalten, dass Belastung und Verdienst wettbewerbsfähig sind und Aufstiegsmöglichkeiten bestehen.
- Die Personalschlüssel in der Pflege bundesweit evaluieren und anpassen.
- Die Arbeitszeitdokumentation in der Pflege gemeinsam mit Arbeitgebern und Arbeitsschutzbehörde so gestalten, dass Ruhe- und Pausenzeiten eingehalten werden.
- Fortbildung und Supervision als Instrumente nutzen, um den Pflegeberuf attraktiv zu machen.
- Die Pflegekräfte selbst sollen über Form und Rahmen ihrer Interessenvertretung entscheiden.
- Einen demokratischen und breit beteiligenden Prozess zur Entwicklung einer Interessenvertretung der Pflegekräfte einleiten.
- Die Landesregierung soll diesen Prozess begleiten, ohne sich über den Mehrheitswillen der Pflegekräfte hinwegzusetzen.
Weniger Pflichten 1
SSW 115
Mehr Geld 3
- Einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag für die Altenpflege auf dem Niveau des öffentlichen Dienstes einführen.
- Einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag für die Altenpflege auf TVöD-Niveau durch die Bundesregierung einführen lassen.
- Eine bezahlbare Lösung für die Haftpflichtversicherung von Hebammen schaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Eine wirksame Personalbemessung in der Pflege einführen.
- Ein wirksames Personalbemessungsinstrument für die Pflege gesetzlich verankern.
- Pflegekräften mehr Qualifizierung und Fortbildung ermöglichen.
- Arbeitszeiten in der Pflege an den Bedürfnissen der Pflegekräfte ausrichten.
- Einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag für die Altenpflege auf dem Niveau des öffentlichen Dienstes einführen.
- Die Pflegeausbildungen zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark voll gegenseitig anerkennen.
- Die Kompetenzen professioneller Pflegekräfte erweitern.
- Einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag für die Altenpflege auf TVöD-Niveau durch die Bundesregierung einführen lassen.
- Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege verbessern.
- Ausreichend Pflegekräfte mit geeigneten Qualifikationen bereitstellen, um ungeplante Überstunden und Einspringen aus dem Frei zu vermeiden.
- Die Rahmenbedingungen für den Hebammenberuf verbessern.
- Das Thema Behinderung systematisch in die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe integrieren.
- Methoden der Unterstützten Kommunikation in die Ausbildungsgänge pädagogischer und medizinisch-therapeutischer Berufe aufnehmen.
- Die Arbeitsaufnahme in den Mangelbereichen Pflege, Gesundheits- und Bildungswesen deutlich erleichtern.
Ohne klare Richtung 1
AfD 16
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Linke 39
Mehr Geld 4
- Das Gehalt von Pflege- und Betreuungskräften in Krankenhäusern, Einrichtungen und ambulanter Versorgung wird um 500 Euro angehoben.
- Mittel für die Gesundheitsversorgung fließen in Personal statt in Bauinvestitionen.
- Pflegekräfte erhalten deutlich höhere Löhne.
- Löhne und Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege werden verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Hebammenberuf wird erhalten und aufgewertet.
- Hebammen sind erste Ansprechpartnerinnen für Schwangere vor, während und nach der Geburt.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden verbessert.
- Mangel an Schutzkleidung, Intensivbetten und Pflegekräften in Krisen wird künftig verhindert.
- Pflegebeschäftigte werden praxisnah zum Umgang mit HIV sensibilisiert und aufgeklärt.
- Löhne und Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege werden verbessert.
FW 4
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Koalitionsvertrag 310
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Niederlassung und Kooperation von Gesundheitsberufen werden flächendeckend gefördert, um wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.
- Aus- und Weiterbildung in Medizin und Pflege sensibilisieren verstärkt für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen.
- Die Delegation geeigneter ärztlicher Tätigkeiten an Gesundheitsfachberufe wird erleichtert.
- Die Vergütungsregelungen sollen wirtschaftlichen Druck vermeiden, der zu Einsparungen beim Personal führt.
- Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten in den Pflegeberufen werden im Sinne angemessener Bezahlung verbessert.
- Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in der Pflege wird erleichtert.
- Akteurinnen und Akteure aus Gesundheits- und Pflegeberufen werden beim Aufbau eines Kompetenz- und Versorgungsnetzwerks für queere Personen unterstützt.
- In der Pflege werden Assistenz- und Unterstützungssysteme bereitgestellt.
- Ausländische Berufsabschlüsse in der Pflege werden unbürokratisch anerkannt.
Weniger Pflichten 2
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1818
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Der Pakt für Gesundheits- und Pflegefachberufe wird neu aufgestellt, um das Gesundheitswesen als Arbeitsplatz attraktiver zu machen.
- Die Arbeitsbedingungen von Hebammen werden verbessert.
- Die Digitalisierung im Gesundheitswesen soll die Versorgung einfacher und sicherer machen und Gesundheitsberufe entlasten.
- Interkulturelle Kompetenz wird systematisch in Ausbildung, Studium und Fortbildung der Gesundheitsberufe verankert.
- Auf Landesebene werden die Ausbildungsbedingungen für Community Health Nurses geschaffen.
- Die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe wird gestärkt.
- Gesundheitsfachberufe sollen die Möglichkeit eines Direktzugangs in die Gesundheitsversorgung erhalten.
- In der Pflege sollen durchlässige Bildungswege geschaffen werden.
- Pflegekräfte sollen planbare Arbeitszeiten haben.
- In der Pflege soll es angemessene Personalschlüssel geben.
- In der Pflege soll Tarifbindung bestehen.
- Die berufliche Selbstvertretung der Pflege wird gestärkt.
- Mit Kammern, berufsbildenden Schulen und Hochschulen sollen Nachqualifizierungsangebote geschaffen werden, zuerst in Erziehung, Gesundheit und Pflege.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Die Landespflegestrategie wird fortgesetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Für Gesundheitsfachberufe wie Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Podologie sollen einheitliche Berufsgesetze auf Bundesebene gelten.
- Der Pakt für die Gesundheits- und Pflegefachberufe wird weiterentwickelt und neu aufgestellt.
- Auf Bundesebene werden einheitliche Berufsgesetze für die Gesundheitsfachberufe angestrebt.
- Akademisch qualifizierte Pflegekräfte werden verstärkt in der direkten Patientenversorgung eingesetzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht