Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Niedersachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Niedersachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden verbessert.
- Personelle Situation, Arbeitsbedingungen und finanzielle Rahmenbedingungen werden für eine bestmögliche Versorgung verbessert.
- Alle Pflegekräfte werden tariflich nach einem allgemeingültigen Tarifvertrag Soziales bezahlt.
- Ein Pflegetarifvertrag auf Bundesebene wird angestrebt, der für allgemeinverbindlich erklärt werden kann.
- Pflegefachkräfte ab 40 Jahren können alle drei bis vier Jahre unbürokratisch eine stationäre Präventivkur machen.
- Mehr Teilzeitarbeitsplätze in Medizin, Pflege und Sozialarbeit werden geschaffen, um Familie und Beruf vereinbar zu machen.
Weniger Pflichten 1
CDU 617
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die Kompetenzen von Notfallsanitäterinnen, Notfallsanitätern und Pflegekräften werden so ausgeweitet, dass sie auch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst übernehmen.
- Die Versicherungsproblematik für Hebammen wird gelöst.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden verbessert.
- Pflegekräfte werden konkret entlastet.
- Zu Beginn der Legislaturperiode startet eine Initiative, die Vorschläge vorlegt, Pflegekräften mehr Kompetenzen in der Pflege im Gesundheitswesen und in der Altenpflege zu übertragen.
- Eine Initiative wird aufgelegt, um Pflegekräfte zurückzugewinnen, die den Beruf wegen der Arbeitsbedingungen verlassen haben.
- Mehr Pflegekräfte für die unmittelbare Versorgung Pflegebedürftiger werden gewonnen und gezielter für ihre Aufgaben qualifiziert.
- Dem Bedarf an Pflegepersonal wird auch durch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger Rechnung getragen.
- Der Quereinstieg in die Pflege wird erleichtert.
- Eine zehnjährige Übergangsvorschrift ermöglicht langjährig in der Pflege Beschäftigten, die Ausbildung auch ohne allgemeinbildenden Schulabschluss zu absolvieren.
- Gemeinsam mit dem Bund wird das Verfahren zur Personalbemessung neu ausgerichtet, damit Pflegehelferinnen, Pflegehelfer, Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten besser berücksichtigt werden.
- Die Interessenvertretung in der Pflege setzt auf Freiwilligkeit.
- Weitreichende Beteiligungs-, Mitsprache- und Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Pflegeberufe werden initiiert.
- Die Initiative für einen Tarifvertrag Pflege wird wieder aufgegriffen und ihre Verwirklichung durch neue und zusätzliche Aktivitäten unterstützt.
Weniger Pflichten 5
- Die Zeit, die Pflegepersonal für Dokumentationsaufgaben aufwendet, soll für die Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.
- Der Quereinstieg in die Pflege wird erleichtert.
- Eine zehnjährige Übergangsvorschrift ermöglicht langjährig in der Pflege Beschäftigten, die Ausbildung auch ohne allgemeinbildenden Schulabschluss zu absolvieren.
- Die Digitalisierung im Pflegebereich wird stärker vorangetrieben, um Ablauf- und Arbeitsprozesse zu vereinfachen, zu beschleunigen und die Dokumentation zu erleichtern.
- Die Interessenvertretung in der Pflege setzt auf Freiwilligkeit.
Ohne klare Richtung 6
- Das System der Versorgungsassistenten in den Hausarztpraxen wird unterstützt.
- Weiteren Reformen in den nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen wird nur zugestimmt, wenn sie fachlich geboten sind und ihre faire Finanzierung zwischen Bund und Ländern zuverlässig vereinbart ist.
- Ein Programm zur Gewinnung von Fachkräften wird aufgelegt, mit dem in den nächsten fünf Jahren 5.000 zusätzliche Pflegekräfte gewonnen werden sollen.
- Für die Pflegeberufe wird stärker geworben.
- Eine Professionalisierung der Pflege ist dabei ausdrücklich nicht das Ziel.
- Imagekampagnen für Pflegeberufe werden gestartet.
Grüne 1622
Mehr Geld 4
- Die schlechtere Bezahlung und erschwerte Einstellung therapeutischer Fachkräfte an Schulen wird beendet.
- Die Zwangsteilzeit therapeutischer Fachkräfte an Schulen wird beendet.
- Die Verantwortung der Pflegekräfte spiegelt sich in besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen wider.
- Hebammen werden deutlich besser bezahlt.
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die schlechtere Bezahlung und erschwerte Einstellung therapeutischer Fachkräfte an Schulen wird beendet.
- Die Zwangsteilzeit therapeutischer Fachkräfte an Schulen wird beendet.
- Nichtärztliche Heilberufe werden stärker in die Primärversorgung eingebunden.
- Physician Assistants werden in Niedersachsen ausgebildet und eingesetzt, um Ärztinnen und Ärzte von delegierbaren Aufgaben zu entlasten.
- Eine Bundesratsinitiative strebt die Erweiterung der Kompetenzen nichtärztlicher Gesundheitsberufe im Sinne der Heilkunde an.
- Mit dem Bund wird eine zügige Akademisierung der Therapiefachberufe geprüft und unterstützt.
- Maßnahmen der Gesundheitsförderung wie Gesundheitssport, Burnout-Prophylaxe und Team-Supervision halten Fachkräfte länger gesund im Beruf.
- Die Verantwortung der Pflegekräfte spiegelt sich in besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen wider.
- Arbeitszeitmodelle in der Pflege ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Pflegefachkräfte werden durch gemeinsam entwickelte digitale Lösungen und die Einbindung anderer Berufsgruppen entlastet.
- Die Tarifbindung in der Pflege wird gestärkt.
- Akademisierung, Professionalisierung und Handlungsautonomie in den Pflegeberufen werden vorangetrieben.
- Pflegeakademien ermöglichen gezielte Weiterbildung im Pflegeberuf, etwa zur Pflegedienstleitung oder Praxisanleitung mit staatlichem Abschluss.
- In einem Modellprojekt im Studiengang Pflegewissenschaft werden Community Health Nurses ausgebildet und in der Primärversorgung eingesetzt.
- Auf Bundesebene wird eine Reform der Heilberufeverordnung angestrebt, die Community Health Nurses mehr Handlungsautonomie gibt.
- Die Pflege wird stärker in Entscheidungsgremien des Gesundheitswesens eingebunden.
- Mehr Hebammen werden akademisch ausgebildet.
- In Ausbildung und Studium von Ärztinnen, Ärzten und Hebammen wird für Gewalt unter der Geburt sensibilisiert.
- Mehr psychiatrisches Fachpersonal wird ausgebildet.
- Für die Pflegeberufe werden die Arbeitsbedingungen und Qualifizierungen verbessert.
- Eine starke Interessenvertretung der Pflegeberufe wird angestrebt.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Gewinnung von Fachpersonal im Gesundheitswesen wird offensiv verstärkt.
- Berufsaussteigerinnen und -aussteiger in Gesundheitsberufen werden durch Anreize zurückgewonnen.
- Ausgeschiedene Pflegefachkräfte werden durch Initiativen zurückgewonnen.
- Hebammengeleitete Kreißsäle und Beleghebammen werden gestärkt.
- Für die Haftpflichtversicherung von Hebammen in allen Tätigkeitsbereichen wird eine Lösung gefunden.
AfD 139
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Für alle medizinischen Bereiche werden Pflegepersonaluntergrenzen festgelegt.
- Die Gehälter in der Pflege werden in bundeseinheitlichen Tarifen festgelegt.
- Pflegekräfte stimmen selbst darüber ab, ob eine gestärkte Standesvertretung mit freiwilliger Mitgliedschaft errichtet wird.
- Es gibt mehr und ansprechendere Aus- und Weiterbildungsangebote in den Pflegeberufen.
- Für das Pflegepersonal gilt ein verbindlicher länderübergreifender Mindestpersonalschlüssel.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
FDP 113
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Unterstützung aus Familie und Nachbarschaft wird besser mit professioneller Pflege koordiniert.
- Delegationsmöglichkeiten an medizinische Fachkräfte wie Community Health Nurses werden geschaffen.
- Ausländische Berufsabschlüsse in der Pflege werden großzügiger und schneller anerkannt.
- Das Land richtet ein eigenes Kompetenzzentrum für die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ein.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden unter anderem durch verlässliche Dienstpläne, regelmäßige Pausen und gesicherte Kinderbetreuung deutlich verbessert.
- Pflegekräften werden verstärkt psychosoziale Unterstützungsangebote bereitgestellt.
- Fortbildungen zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in die Pflege werden angeboten.
- Die Aus- und Fortbildung von Pflegenden und Therapeuten zur Versorgung von Menschen mit Demenz wird verstärkt.
- Aus- und Fortbildungen für medizinisches Personal zu Long- und Post-Covid werden gefördert.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
Linke 9
Mehr Geld 5
- Pflegekräfte sollen besser bezahlt werden.
- Pflegeberufe sollen durch gute tarifliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen aufgewertet werden.
- Beschäftigte in frauendominierten Bereichen wie Sozial- und Erziehungsdiensten, Pflege und Einzelhandel werden bei einer anforderungsgerechten Entlohnung unterstützt.
- Care-Arbeit wird gleichwertig entlohnt.
- Das Land stellt die Ausbildung und Finanzierung ausreichend vieler Hebammen sicher.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- In der Pflege sollen Mindeststandards eingeführt werden.
- Pflegeberufe sollen durch gute tarifliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen aufgewertet werden.
- Mehr Pflegekräfte sollen eingestellt und ausgebildet werden.
- Speziell geschulte Gesundheitsfachkräfte (Gemeindeschwestern) sollen eingesetzt werden.
- Das Land stellt die Ausbildung und Finanzierung ausreichend vieler Hebammen sicher.
- Streikaufrufe von Gewerkschaften und Pflegekräften werden unterstützt, um Druck auf die Tarifpolitik auszuüben.
FW 8
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege sollen verbessert werden.
- Die Pflegefinanzierung soll grundlegend reformiert werden.
- Die Arbeitssituation von Pflegekräften soll verbessert werden.
- Langjähriges Fachwissen von Pflegehelfern soll anerkannt werden können.
- Pflegende sollen gute Arbeits- und Rahmenbedingungen erhalten.
- Praktische Erfahrung soll in Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Pflegebereich einbezogen werden.
Weniger Pflichten 1
Koalitionsvertrag 19
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Für Pflegekräfte sollen gute Arbeitsbedingungen geschaffen werden.
- Die Tariftreueregelung in der Pflege hat Priorität.
- Die Einführung von PPR 2.0 in der Krankenpflege wird begrüßt und ihre Umsetzung begleitet.
- In der stationären Langzeitpflege werden Mindestbesetzungen für Nacht- und Wochenenddienste angestrebt.
- Im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Landes wird ein Programm für Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufe aufgelegt.
- In der Pflege soll in allen Qualifikationsstufen tariflich entlohnt werden.
- Die Akademisierung der Gesundheits- und Pflegeberufe soll vorangetrieben werden.
Weniger Pflichten 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht