Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 69
Mehr Geld 3
- Ein Hessen-Stipendium für Hebammen gestaltet die Nachwuchsgewinnung in diesem Beruf zukunftsfest.
- Der Bund wird aufgefordert, diesen Zuschuss bundesweit zu übernehmen.
- Derselbe Zuschuss gilt ebenso für Beschäftigte im Rettungswesen, in diagnostischen Abteilungen sowie in der Somatik und Psychosomatik.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Beschlüsse des Runden Tisches Hebammen werden umgesetzt, darunter hebammengeleitete Kreißsäle.
- In ländlichen Regionen werden Gemeindepfleger als erste Ansprechpartner für junge Familien nach der Hebammenversorgung fortgebildet.
- Die Beschlüsse des Runden Tisches Hebammen, etwa hebammengeleitete Kreißsäle, werden umgesetzt.
- Pflegestützpunkte werden zu Pflege-Kompetenzzentren ausgebaut, damit Pflegende und Pflegebedürftige die nötige Unterstützung erhalten.
- Die Pflegeaufsicht sucht im Dialog mit Trägern und dem Einrichtungspersonal nach Wegen, die Pflegesituation zu verbessern.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 6
- Die Arbeit von Hebammen wird noch besser unterstützt.
- Werbemaßnahmen für Erzieher- und Pflegeberufe mit schulischer Ausbildung werden intensiviert.
- Zahnmedizinische und medizinische Fachangestellte erfahren mehr Wertschätzung und Respekt.
- Mit einem Aktionsplan wird dem zusätzlichen Bedarf an Pflegekräften begegnet.
- Das Berufsbild der Assistenzkräfte und der Pflegeassistenz wird attraktiver gemacht, um Fachkräfte zu entlasten.
- Eine Initiative holt Pflegekräfte zurück, die den Beruf häufig wegen der Arbeitsbedingungen verlassen haben.
AfD 410
Mehr Geld 4
- In Berufen mit hohem Frauenanteil wie Erziehung und Pflege soll die Bezahlung angehoben werden.
- Therapeuten sollen höhere Vergütungen erhalten, insbesondere für Hausbesuche.
- Hebammen sollen wesentlich besser vergütet werden.
- Dem Personalmangel in der Pflege soll mit besseren Arbeitsbedingungen, besserer Bezahlung und gezielter Anwerbung qualifizierter Personen begegnet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Arbeitsbedingungen von Erziehern und Pflegekräften sollen massiv verbessert werden.
- Für alle Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft soll ein Tarifvertrag nach dem Vorbild des Entlastungstarifvertrags der Universitätskliniken gelten.
- Die Patientenversorgung soll durch mehr Autonomie der Therapeuten in der Behandlung verbessert werden.
- Dem Personalmangel in der Pflege soll mit besseren Arbeitsbedingungen, besserer Bezahlung und gezielter Anwerbung qualifizierter Personen begegnet werden.
- Personaluntergrenzen werden auch für weitere Mitarbeitergruppen im Krankenhaus wie Logopäden und Physiotherapeuten eingeführt.
- 24-Stunden-Bereitschaftsdienste in hessischen Kliniken werden abgeschafft.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Berufsbilder von Erziehern und Pflegekräften sollen aufgewertet werden.
- Dem Fachkräftemangel bei Therapeuten soll durch eine wirksame Steigerung der Attraktivität dieser Berufe begegnet werden.
- Die Berufsgesetze der Therapieberufe sollen im Sinne einer Akademisierung novelliert werden.
- Die Probleme der Hebammen mit der Haftpflichtversicherung sollen durch grundlegende Neuerungen gelöst werden.
SPD 113
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Rahmen- und Arbeitsbedingungen in medizinischen Berufen werden verbessert.
- In der Pflege werden gute Arbeitsbedingungen geschaffen.
- Die Ausbildung zur Pflegehelferin und zum Pflegehelfer in Hessen wird gestärkt.
- Die Anerkennung von Pflegekräften wird beschleunigt.
- Für Pflege und medizinische Berufe werden bedarfsorientierte Personalmindeststandards eingeführt.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden dringend verbessert.
- Pflegepersonal soll wieder mehr Zeit für die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen haben.
- Interprofessionelle Zusammenarbeit, Entbürokratisierung durch Digitalisierung und technische Assistenz sollen die Pflege entlasten.
- Alle Akteure in der Pflege arbeiten enger zusammen und beziehen Beschäftigte, Patienten und Pflegebedürftige stärker ein.
- Ärzte und Therapeuten erhalten datenschutzsichere Möglichkeiten zum Versand und zur Verwaltung von Befunden.
Weniger Pflichten 3
Grüne 24
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
FDP 1415
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die Zusammenarbeit der Schulen mit Fachkräften, Schulpsychologen, Therapeuten, Jugendhilfeträgern und außerschulischen Partnern wird ausgebaut.
- Digitale Lösungen, die Pflegekräfte und Ärzte entlasten und den Zugang zu Gesundheitsleistungen erleichtern, werden unterstützt.
- Digitale Maßnahmen wie Logistiksysteme, vernetzte Medizingeräte, technische Hebehilfen und Wearables sollen Pflegekräfte und pflegende Angehörige entlasten.
- Die Vermittlung digitaler Kompetenzen wird Teil der Lehrpläne der Pflegeausbildung und der Weiterbildung.
- Eine Aus- und Weiterbildungsoffensive für die Pflege wird unterstützt.
- Anreize für eine Rückkehr von Pflegekräften aus Teilzeit in Vollzeit werden geschaffen.
- Ein Wiedereinstiegsprogramm für abgewanderte Pflegekräfte wird unterstützt.
- Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Pflegekräfte werden unterstützt.
- Für Pflegekräfte wird eine flankierende Gesundheitsvorsorge gegen physische und psychische Belastungen geschaffen.
- Pflegekräfte erhalten verlässliche Dienstpläne, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten.
- Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle für Pflegefachkräfte werden gefördert.
- Die Zahl der Kinderbetreuungsplätze wird erhöht.
- Die Qualität der Kinderbetreuung wird gesteigert.
- Die Rahmenbedingungen für freiberuflich tätige Hebammen werden verbessert.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 3
FW 2610
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Auszubildende und examinierte Pflegekräfte erhalten die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren.
- In der Pflege werden neue Arbeitszeitmodelle jenseits der Teilzeitarbeit geschaffen.
- Pflegekräfte erhalten Einfluss auf die Entwicklung ihres Berufsbildes.
- In ländlichen Regionen soll das Modell agneszwei mit nichtärztlichen Fachkräften eingeführt werden.
- Die Arbeitsbedingungen von Hebammen sollen verbessert werden.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Geburtshilfe soll verbessert werden.
- Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachkräfte rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr soll verbessert werden, etwa durch Runde Tische.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 116
Mehr Geld 6
- Therapeutinnen und Therapeuten erhalten kommunale Förderung, Anstellung und Unterstützung zur Ansiedlung im ländlichen Raum.
- Auf Bundesebene wird eine Pflege-Vollversicherung eingeführt, die alle Pflegekosten abdeckt.
- Der Kampf der Pflegekräfte für bessere Arbeits- und Lohnbedingungen wird unterstützt.
- Pflegekräfte werden entlastet, angemessen entlohnt und tarifvertraglich geschützt.
- Hessen schafft Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich, etwa in Pflege, Jugendarbeit und Nahverkehr.
- Im Gesundheitswesen soll es mehr Personal, angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen geben.
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Für alle Klinikstationen werden wissenschaftliche Personalmindeststandards eingeführt.
- Der Hebammenberuf wird durch Akademisierung, Anerkennung und berufliche Aufwertung attraktiver gestaltet.
- Die Ausbildung in therapeutischen Berufen soll akademisiert werden.
- Therapeutinnen und Therapeuten erhalten kommunale Förderung, Anstellung und Unterstützung zur Ansiedlung im ländlichen Raum.
- Digitale Anwendungen im Gesundheitswesen werden nur eingesetzt, wenn sie Versorgung und Arbeitsbedingungen verbessern.
- Die digitale Dividende im Gesundheitswesen wird für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt.
- Der Kampf der Pflegekräfte für bessere Arbeits- und Lohnbedingungen wird unterstützt.
- Für die Pflege wird ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag eingeführt.
- Pflegekräfte werden entlastet, angemessen entlohnt und tarifvertraglich geschützt.
- Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pflege werden kontrolliert und durchgesetzt.
- Die 30-Stunden-Woche für Pflegekräfte bei vollem Lohn- und Personalausgleich wird eingeführt.
- Der Pflegenotstand soll nicht durch internationale Abwerbung, sondern durch angemessene Bedingungen in der Pflege überwunden werden.
- Hessen schafft Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich, etwa in Pflege, Jugendarbeit und Nahverkehr.
- Im Gesundheitswesen soll es mehr Personal, angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen geben.
- Bessere Patientenversorgung und bessere Arbeitsbedingungen sind maßgeblich für den Einsatz digitaler Anwendungen im Gesundheitswesen.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 1911
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Intersektorale Versorgungskonzepte, Telemedizin, eHealth, die Stärkung nichtärztlicher Fachkräfte und eine Ausbildungsoffensive sollen eine wichtige Rolle erhalten.
- Die Delegation ärztlicher Leistungen und erweiterte Kompetenzen für Beschäftigte im Gesundheitswesen werden befürwortet.
- Der Quereinstieg für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter soll ausgeweitet werden.
- Die Beschlüsse des Runden Tischs Hebammen werden umgesetzt, etwa durch hebammengeleitete Kreißsäle.
- Ein Förderprogramm soll pflegende Angehörige und Pflegepersonal durch Digitalisierung entlasten.
- Eine Initiative „Mehr Pflegezeit – weniger Bürokratie“ soll die Pflege durch Digitalisierung und Entbürokratisierung entlasten.
- Die Arbeitsbedingungen in Gesundheitseinrichtungen werden durch konsequente Umsetzung des Personalbemessungsgesetzes verbessert.
- Assistenzberufe im Sozial- und Gesundheitswesen sollen durchlässiger werden und mehr Aufstiegsmöglichkeiten bieten.
- Die Ausstellung von Berufsabschlussurkunden für Hebammen und Notfallsanitäter wird beschleunigt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 9
- Gut ausgebildete Fachärzte, Pflegekräfte und Kliniken sollen vor Ort, insbesondere im ländlichen Raum, verfügbar sein.
- Stationsapotheker sollen eingeführt werden.
- Familienhebammen werden gefördert.
- Ein Aktionsplan „Komm in die Pflege“ wird aufgelegt.
- Eine Initiative soll ausgestiegene Pflegekräfte zurückgewinnen.
- Teilzeitbeschäftigte in der Pflege sollen zur Ausweitung ihrer Arbeitszeit gewonnen werden.
- Eine übergreifende Werbe- und Anerkennungskampagne für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen wird umgesetzt.
- Ein Programm für mehr Heilerziehungspflegekräfte wird aufgelegt.
- Die Heilerziehungspflege wird durch kürzere geforderte Vorerfahrung, Anerkennung sprachlicher Alltagsqualifikationen und eine moderne Berufsbezeichnung attraktiver gemacht.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht