Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
FW 52
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
AfD 3
Grüne 111
Mehr Geld 7
- Gesundheitsberufe sollen bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung erhalten.
- Pflegekräfte erhalten eine bessere Bezahlung.
- Es wird ein erweitertes bayerisches Förderprogramm für Hebammen von 6 Millionen Euro pro Jahr geschaffen.
- Hebammen erhalten Zuschüsse zur Gründung von Hebammenpraxen und Geburtshäusern.
- Für Hebammen werden Stipendien bereitgestellt.
- Ein Sicherstellungszuschlag soll mehr freiberufliche Hebammen in der Wochenbettbetreuung unterversorgter Regionen ermöglichen.
- Für Hausgeburten wird ein unbürokratischer, ausgleichender Zuschlag pro Geburt angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die digitale Vernetzung zwischen Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern und Patienten wird über die elektronische Patientenakte unter Wahrung des Datenschutzes erleichtert.
- Gesundheitsberufe sollen bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung erhalten.
- Nichtärztliche Gesundheitsberufe werden stärker in die Versorgung eingebunden.
- In Therapieberufen sollen alle akademischen Abschlüsse möglich werden.
- Der Pflegeschlüssel wird verbessert.
Teils begünstigend, teils belastend 1
SPD 9
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Zusammenarbeit der Berufsgruppen in ambulanter und stationärer Versorgung, Pflege und Rehabilitation wird auf Augenhöhe unterstützt.
- Im Gesundheits- und Pflegebereich wird eine flächendeckende Tarifbindung angestrebt.
- Verbindliche Regeln zur Personalbemessung und Personalausstattung entlasten das Personal in Medizin und Pflege.
- Für Beschäftigte in Medizin und Pflege gelten entlastende Arbeitszeitregelungen.
- Für Beschäftigte in Medizin und Pflege wird eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung geschaffen.
- Anreize zum Wiedereinstieg in den Beruf und zur Aufstockung von Teilzeit in Medizin und Pflege werden geschaffen.
- Der Bau von Werkswohnungen für Pflegekräfte und öffentlich Bedienstete wird gefördert und massiv ausgeweitet.
- Pflegeeinrichtungen werden durch ein Digitalisierungsprogramm zur Straffung von Arbeitsabläufen und zur Videokommunikation unterstützt.
FDP 611
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Im stationären Bereich wird eine bedarfsgerechte Personaldecke mit adäquatem Weiterbildungsangebot eingeführt und finanziert.
- Der Personalmangel im stationären Sektor wird unter anderem durch ein verbessertes Arbeitsumfeld angegangen.
- Der Pflegeschlüssel wird verbessert, damit weniger Fachkräfte die Pflege verlassen.
- In Kooperation mit den Kommunen werden modellhaft Förderangebote zur Entlastung von Beschäftigten in Pflegeberufen etabliert.
- Der Freistaat beteiligt sich finanziell an arbeitsplatznahen Maßnahmen wie 24-Stunden-Kitas oder Nachtpflege für Pflegekräfte.
- Betriebliches Gesundheitsmanagement wird verstärkt eingesetzt, um Pflegepersonal vor Überlastung zu schützen.
- Der Freistaat beteiligt sich an Projekten, die Pflegekräften besonders in Ballungsgebieten günstigen Wohnraum bereitstellen.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden generell verbessert.
- Ein Pflegering wird geschaffen, der ohne Zwangsmitgliedschaft und finanzielle Abhängigkeit vom Staat die Interessen der Pflegenden vertritt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Hebammenbonus und Niederlassungsprämie für Hebammen werden kritisch evaluiert.
- Selbstständige Hebammen werden gestärkt.
- Eine Fünf-Punkte-Strategie gegen die Probleme in Pflege und Eingliederungshilfe sieht die Sicherung vorhandener Fachkräfte vor.
- Ausgeschiedene Fachkräfte in Pflege und Eingliederungshilfe werden zurückgeholt.
- Eine Rückholkampagne motiviert ausgeschiedene Pflegekräfte zur Rückkehr in den Beruf.
Linke 429
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Mit einer Einstellungsoffensive werden bedarfsgerecht Lehrkräfte, Sozialarbeiter, Therapeuten und technisches Personal ausgebildet und eingestellt.
- Einsatz und Studiengänge von Gemeindepflegekräften werden gestärkt.
- Verbindliche gesetzliche Regelungen legen bedarfsorientierte Personalschlüssel in der Pflege fest.
- Pflegeberufe werden durch gute tarifliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen aufgewertet.
- Für Krankenhäuser und Pflegeheime gilt eine verbindliche und ausreichende Personalbemessung.
- In der ambulanten Pflege steht ausreichend Zeit für die Versorgung zur Verfügung.
- Mehr Pflegekräfte werden eingestellt und ausgebildet.
- Ausbilderinnen und Ausbilder in der Pflege werden während der Ausbildungszeit von sonstigen pflegerischen Aufgaben befreit.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 4
- Geschulte Gemeindepflegekräfte machen Hausbesuche und ergänzen Versorgungszentren und Arztpraxen.
- Für die Pflege wird ein wissenschaftlich abgesicherter Qualifikationsmix aller Qualifikationsstufen festgelegt.
- Für die Pflege wird ein wissenschaftlich abgesicherter Qualifikationsmix festgelegt.
- Jeder Präventions- oder Pflegekraft wird eine bestimmte Zahl von Bürgerinnen und Bürgern als feste Ansprech- und Begleitperson in Gesundheitsfragen zugeteilt.
Koalitionsvertrag 54
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht