Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
AfD 5
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die vorärztliche Betreuung durch Gemeindeschwestern und anderes nichtärztliches Personal wird ausgebaut.
- Ausländische Pflegeabschlüsse werden unbürokratisch anerkannt, wenn Befähigung und Sprachkenntnisse den Anforderungen entsprechen.
- Ärzte sowie medizinisches und pflegerisches Personal werden gesetzlich besser vor Gewalt geschützt.
Weniger Pflichten 3
- Kontrollbürokratie und Dokumentationspflichten im Gesundheitswesen werden abgebaut.
- In der Pflege tritt Ergebniskontrolle an die Stelle überbordender Dokumentationspflichten.
- Ausländische Pflegeabschlüsse werden unbürokratisch anerkannt, wenn Befähigung und Sprachkenntnisse den Anforderungen entsprechen.
SPD 64
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Das Konzept der Gemeindekrankenschwestern wird wieder etabliert.
- Hebammen und eine verlässliche Begleitung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett werden gestärkt.
- Es wird geprüft, wie die Teilnahme am Programm Familien-Hebammen für Hebammen attraktiver wird.
- In der Pflege braucht es gute Arbeitsbedingungen.
Linke 32
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 3
Grüne 210
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Mobile Praxen, Telemedizin, Gesundheitskioske und die Mobilität des medizinischen Personals werden gefördert, um unterversorgte Gebiete zu stärken.
- Die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen werden durch verlässliche Personalbemessung, planbare Dienste und Entlastung im Alltag verbessert.
- Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen werden vor Gewalt und Belästigung geschützt.
- Eine zentrale Koordinierungsstelle „Pflegeausbildung“ wird eingerichtet, um Pflegeschulen, Ausbildungsträger und Praxisanleiter*innen zu vernetzen.
- Eine Durchlässigkeit von der Pflegeassistenz bis zur akademischen Ausbildung wird geschaffen.
- Mehr Menschen werden durch bessere Ausbildungs- und Studienbedingungen, faire Bezahlung und moderne Arbeitsstrukturen für Pflege- und Gesundheitsberufe gewonnen.
- Multiprofessionelle Teams und digitale Unterstützung werden gestärkt, um die Arbeit im Gesundheitswesen zu entlasten.
- Die Digitalisierung in der Pflege wird gefördert, insbesondere Telemedizin, digitale Dokumentation und Assistenzsysteme für die häusliche Pflege.
- Die Ausbildung von Gesundheitslots*innen in sozialen Brennpunkten und ländlichen Regionen wird gefördert.
- Die Arbeit multiprofessioneller Teams in der Pflege wird unter Einbeziehung von Angehörigen gestärkt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
CDU 115
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Das Land unterstützt die Ausbildung zur nichtärztlichen Praxisassistentin finanziell, damit erfahrene medizinische Fachangestellte erweiterte Aufgaben übernehmen, Hausärzte entlasten und die Versorgung in der Fläche sichern.
- Ein Modellprojekt soll ausgestiegene Pflegekräfte zur Rückkehr bewegen und verlorene Fachkräfte zurückgewinnen.
- Ausländische Berufsabschlüsse in Pflege- und Gesundheitsberufen werden in einem beschleunigten Verfahren schneller anerkannt.
- Fort- und Weiterbildung wird ausgebaut, etwa zu palliativer Versorgung in Pflegeeinrichtungen.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
BSW 612
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen werden verbessert, um Fachkräfte zu halten und zu gewinnen.
- Die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Therapiebereich werden verbessert.
- Eine verlässliche Personalbemessung entlastet die Fachkräfte im Gesundheitswesen.
- In allen öffentlich finanzierten Gesundheitseinrichtungen gelten Tarifbindung und faire Bezahlung.
- Berufseinsteiger in Therapieberufen erhalten gezielte Förderprogramme.
- Die Arbeitsbedingungen in Therapieberufen werden durch Bürokratieabbau verbessert.
- Fachkräfte in Prävention und Suchthilfe erhalten regelmäßige Fort- und Weiterbildung.
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden insbesondere durch verlässliche Personalausstattung verbessert.
- In allen öffentlich finanzierten Pflegeeinrichtungen gelten Tarifbindung und faire Bezahlung.
- Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote in der Pflege werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Künstliche Intelligenz wird gezielt zur Entlastung in Verwaltung, Gesundheit und Pflege eingesetzt.
- Gesundheitspolitik soll Versorgung sichern, Beschäftigte stärken und Prävention ernst nehmen.
- Pflege wahrt die Würde, ermöglicht Zeit für Zuwendung und ist für Pflegebedürftige und Pflegekräfte verlässlich organisiert.
- Gezielte Maßnahmen dienen der Gewinnung und Bindung von Pflegefachkräften im Land.
FDP 321
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Arbeitsbedingungen für medizinisches und pflegerisches Personal sollen verbessert werden.
- Ärzte aller Fachrichtungen sowie pflegerische und therapeutische Berufe mit übertragenen Heilkundebefugnissen sollen in medizinischen Fragen autonom entscheiden können.
- Pflegefachpersonen und Hebammen werden in der Übertragung von Heilkunde weiter befähigt.
- Das Angebot heilkundlicher Tätigkeit von Pflegefachpersonen und Hebammen wird evidenzbasiert ausgebaut.
- Der Pflegeberuf wird durch ein erweitertes Studienangebot attraktiver gestaltet.
- Das Berufsbild der Community Health Nurse wird konsequent eingeführt, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu sichern.
- Das Land soll per Bundesratsinitiative das Pflegekompetenzgesetz vorantreiben, damit Community Health Nurses heilkundliche Aufgaben rechtssicher übernehmen können.
- Die Gründung kooperativer Gesundheitszentren mit eigenverantwortlich arbeitenden Community Health Nurses wird durch Entbürokratisierung und Anschubfinanzierung gefördert.
- Die Aus- und Weiterbildung in Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Palliativmedizin wird gefördert.
- Ein Pakt für Pflege soll echte Verbesserungen bei Personal, Versorgung und Arbeitsbedingungen bewirken.
- Pflegekräfte werden entlastet.
- Der Handlungs- und Ermessensspielraum von Pflegekräften wird auf Grundlage der generalisierten und akademisierten Ausbildung erweitert.
- Strukturen und Arbeitsabläufe in der Pflege werden durch Studiengänge wie Advanced Nursing Practice und Community Health Nurse effizienter gestaltet.
- Diese Pflegequalifikationen werden fest in der Versorgung, insbesondere in Kliniken und Gesundheitszentren im ländlichen Raum, verankert.
- Ausländische Pflegekräfte erhalten über ein zentrales, ministeriell abgestimmtes Verfahren zügig alle aufenthaltsrechtlichen Genehmigungen.
- Für Pflegekräfte gilt unabhängig von der Herkunft die gleiche Vergütung wie für inländisches Personal.
- Nicht gleichwertige ausländische Pflegeausbildungen werden durch Weiterbildungen aufgewertet.
- Die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften werden verbessert und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.
- Pflegekräfte werden von administrativen Aufgaben entlastet und digitale Unterstützungsanwendungen gefördert.
- Fachkräfte aus Logopädie und Ergotherapie sowie an Hochschulen ausgebildete Kinderpädagogen sollen stärker und flexibler in Kitas eingesetzt werden können.
Weniger Pflichten 3
- Niedergelassene medizinische Fachberufe werden von unnötiger Bürokratie entlastet.
- Das Land soll per Bundesratsinitiative das Pflegekompetenzgesetz vorantreiben, damit Community Health Nurses heilkundliche Aufgaben rechtssicher übernehmen können.
- Pflegekräfte werden von administrativen Aufgaben entlastet und digitale Unterstützungsanwendungen gefördert.
Ohne klare Richtung 3
- Gesundheits- und Pflegeberufe sollen durch angemessene wirtschaftliche Rahmenbedingungen wieder attraktiv werden.
- Die Vermeidung eines Mangels an niedergelassenen Ärzten, Gesundheitsfachberufen und Pflegeunternehmen im ländlichen Raum hat oberste Priorität.
- Hospizeinrichtungen und die Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitender werden gefördert.
Koalitionsvertrag 52
Mehr Rechte oder Angebote 2
- Unter Einbeziehung der Hebammen wird ein Konzept zur Zukunft der Geburtshilfe erarbeitet und umgesetzt, das Qualität, Erreichbarkeit und zukunftsfeste Strukturen in den Vordergrund stellt.
- Instrumente zur Ausbildung und Gewinnung von Gesundheitsfachkräften wie das Landärztegesetz werden fortgesetzt und möglichst verstärkt.
Ohne klare Richtung 5
- Eine Strategie zur Akademisierung der Gesundheitsfachberufe wird entwickelt.
- Es werden Anreize geschaffen, um Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen und zu halten.
- Ausgebildete Pflegefachkräfte, die den Beruf verlassen haben, sollen zurückgewonnen werden.
- Die Kooperation zwischen Fachkräften, Angehörigen und Ehrenamtlichen wird hin zu einer „Sorgenden Gemeinschaft“ gestärkt.
- Die Gewinnung von Fachkräften in allen Bereichen des Gesundheitssystems wird unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht