Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 218
Mehr Geld 4
- Pflegeberufe sollen durch Entlastung, Anerkennung und verlässliche Finanzierung attraktiver werden.
- Eine Amtshebamme wird eingeführt.
- Auf Bundesebene werden Nachverhandlungen zum Hebammenhilfevertrag angestrebt, damit Beleghebammen voll vergütet werden.
- Pflegekräfte sollen faire Löhne und politische Unterstützung erhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden verbessert.
- Pflegeberufe sollen durch Entlastung, Anerkennung und verlässliche Finanzierung attraktiver werden.
- Hebammen und Hebammenzentralen werden gezielt gefördert.
- Ärzte und Pflegekräfte erhalten in Praxiskliniken familienfreundliche Arbeitsbedingungen und flexible Arbeitszeitmodelle.
- Im Gesundheitswesen werden faire Arbeitsbedingungen, mehr Personal und flexible Dienstmodelle angestrebt.
- Eine Pflegeoffensive soll Ausbildung, Berufsrückkehr und Fachkräftegewinnung fördern.
- In der Pflege werden attraktive Arbeitsbedingungen einschließlich Unterstützung durch Robotik und KI geschaffen.
- Gezielte Programme für Wiedereinsteiger in die Pflege werden geschaffen.
- Ausländische Abschlüsse von Pflegekräften sollen schneller anerkannt werden.
- Die Pflegekammer wird als transparente Interessenvertretung der Pflegekräfte neu aufgestellt.
- In der stationären Pflege werden Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsangebote verbessert.
- Weiterbildungen in Hospiz- und Palliativversorgung für Pflegekräfte, Ärzte und Ehrenamtliche werden gefördert.
Weniger Pflichten 3
SPD 68
Mehr Geld 3
- Ein Hebammenbonus wird eingeführt.
- Hebammen und Entbindungspfleger, die sich nach dem Studium erstmals im Land selbstständig machen, sollen fünf Jahre lang einen Gründungszuschuss von 1000 Euro pro Jahr erhalten.
- Hebammen, die nach mehr als zweijähriger Familienpause wieder in den Beruf einsteigen, sollen denselben Zuschuss erhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Digitale Innovationen im gesamten Gesundheitswesen wie KI-Diagnostik, Telemedizin, digitale Assistenzsysteme und die elektronische Patientenakte werden vorangetrieben.
- Digitale Kompetenzen in Pflege- und Gesundheitsberufen werden gestärkt.
- Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Pflegekräfte zur diversitätssensiblen Pflege werden gefördert.
- Zum Jubiläum der Pflegekammer 2026 wird eine Mitgliederbefragung über den Fortbestand der Interessenvertretung durch die Kammer durchgeführt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Die Kampagne „Wer pflegt bewegt“ wird auf alle Gesundheitsfachberufe ausgeweitet.
- Beschäftigte in der Pflege sollen bestmögliche Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag erhalten.
- Kommunale Präventionsnetzwerke bringen Ärzte, Pflegekräfte, Schulen, Sportvereine und Krankenkassen zusammen.
- Pflegekräfte sollen mehr Zeit für persönliche Zuwendung statt für Bürokratie haben.
AfD 228
Mehr Geld 5
- Behandler werden in ihrem therapeutischen Handeln weder durch Budgetierung noch durch drohende Rückforderungen eingeschränkt.
- In Pflege- und Assistenzberufen werden höhere Gehälter ermöglicht.
- Die finanziellen Rahmenbedingungen in der Pflege werden verbessert.
- Für Pflegekräfte werden gerechtere Löhne angestrebt.
- Freiberuflich tätige Hebammen erhalten eine bezahlbare Berufshaftpflichtversicherung.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Behandler werden in ihrem therapeutischen Handeln weder durch Budgetierung noch durch drohende Rückforderungen eingeschränkt.
- Praxisassistenten und Gemeindeschwestern werden, besonders in strukturschwachen Gebieten, wieder eingesetzt.
- In Pflege- und Assistenzberufen werden höhere Qualifikationen ermöglicht.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 46
Mehr Geld 4
- Es werden mehr Stellen für Familienhebammen geschaffen.
- Für die ambulante Hebammenversorgung wird eine flächendeckende pauschale Niederlassungsförderung eingeführt.
- Hebammen sollen fair bezahlt werden.
- Pflegekräfte sollen bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten erhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Deeskalationstrainings, Sicherheitskonzepte und sichere Arbeitsumgebungen im Gesundheitswesen werden gefördert.
- Pflegekräfte sollen bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten erhalten.
- Nichtärztliches Personal wie Advanced Practice Nurses soll mehr Verantwortung übernehmen können.
Ohne klare Richtung 4
- Pflegewissenschaften und Gesundheitsberufe erhalten einen starken Fokus.
- Pflegekräfte brauchen faire Arbeitsbedingungen.
- Der Zugang zu HIV-Prä- und Post-Expositions-Prophylaxe wird durch Sensibilisierung von Ärzten und Gesundheitsfachkräften erleichtert.
- Rahmenbedingungen für Weiter- und Fortbildung der Pflegefachpersonen werden zwischen Pflegekammer, Land und Arbeitgebern abgestimmt.
Linke 46
Mehr Geld 4
- Die Einstiegsgehälter aller Gesundheitsberufe einschließlich des Rettungsdienstes werden erhöht.
- Der Schutz vor unsachgemäßer Pflege ist Aufgabe des Staates und soll nicht von Pflegekräften selbst getragen und bezahlt werden.
- Bleibt die Pflegekammer bestehen, werden die Zwangsbeiträge abgeschafft.
- Praxisangestellte werden nach Tarif mit korrekter Eingruppierung bezahlt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Personaluntergrenzen werden eingehalten und Personalschlüssel für alle Gesundheitsberufe gesetzlich verankert, mit Sanktionen gegen Arbeitgeber bei Verstößen.
- Alle Mitglieder der Pflegekammer werden im ersten Halbjahr der dritten Vertreterversammlung über ihre Abschaffung befragt.
- Praxisangestellte werden nach Tarif mit korrekter Eingruppierung bezahlt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Pflegepersonal-Regelung PPR 2.0 soll als Vorbild für Personalschlüssel dienen.
- Die Benachteiligung der Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz soll beendet werden.
- Anliegen der gewählten Vertreter der Pflegekammer werden unterstützt, wenn sie dem Wohl der Pflegenden oder Gepflegten dienen.
- Für die Befragung zur Pflegekammer wird vorab ein transparentes Beteiligungsquorum festgelegt.
FW 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
FDP 1116
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Bei Gesundheitsreformen werden Bürgerdialoge geführt und Betroffene, Fachkräfte und Kommunen eingebunden.
- Patientendaten sind in Klinik, Praxis, Pflege und Therapie verfügbar.
- Netzwerke zwischen Kliniken, Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Therapeuten und Sozialdiensten werden etabliert.
- Die Netzwerke umfassen standardisierte Überleitungsprozesse, digitale Datenaustauschplattformen und Arbeitskreise.
- Delegations- und Substitutionsregeln werden erweitert, damit nichtärztliches Personal mehr Aufgaben übernimmt.
- Die Arbeitsbedingungen für Hebammen und Ärztinnen sollen verbessert werden.
- Die Weiterbildungskapazitäten für Psychologie und Psychotherapie sollen erhöht werden.
- An Schulen sollen neben Psychologen auch psychologische Berater eingesetzt werden dürfen.
- Pflegekräfte sollen bessere Arbeitsbedingungen erhalten.
- Pflegekräfte sollen mehr Eigenverantwortung erhalten.
- Pflegekräfte sollen klare Karriereperspektiven erhalten.
- Digitale Assistenzsysteme und Modelle wie Pflege 4.0 sollen den Pflegealltag erleichtern und die Qualität sichern.
- Ausbildungs- und Berufsabschlüsse sollen schneller gegenseitig anerkannt werden.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 1
BSW 8
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- In der Pflege werden flexiblere Arbeitszeitmodelle eingeführt.
- Der Personalschlüssel in der Pflege wird bedarfsorientiert deutlich verbessert.
- Pflegekräfte werden vor Gewalt am Arbeitsplatz geschützt.
- Pflegekräfte und Beschäftigte in stark belastenden Berufen können aus medizinischen Gründen ab 60 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen.
- Neue Versorgungsstrukturen entstehen durch selbstständige Zuarbeit gut ausgebildeter Pflegekräfte für Hausärzte.
- Die Interessenvertretung der Pflegeberufe wird grundlegend neu ausgerichtet.
- Anstelle der Pflegekammer tritt eine starke, demokratisch legitimierte Pflegegewerkschaft.
Koalitionsvertrag 611
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Auf Bundesebene wird eine Kompetenzerweiterung der Pflegeberufe angestrebt.
- Die Zusammenarbeit aller Gesundheitsberufe auf Augenhöhe wird gestärkt.
- Die Kompetenzen nicht-ärztlicher Heilberufe werden erweitert, um Ärztinnen und Ärzte durch Delegation zu entlasten.
- Multiprofessionelle Teams nach dem Vorbild des Modellprojekts HÄPPI werden gefördert.
- Akzeptanz und Kompetenzen bei digitalen Lösungen sollen zur Entlastung der Fachkräfte ausgebaut werden.
- Regional organisierte Quartierspflege wird eingeführt, um die Versorgung zu stärken und den Pflegeberuf attraktiver zu machen.
- Eine transparente, neutrale und diskriminierungsfreie Abstimmung über die Zukunft der Landespflegekammer wird auf den Weg gebracht.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 6
- Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in den medizinischen, pharmazeutischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen werden gestärkt und ausgebaut.
- In allen Heilberufen sollen gute Arbeitsbedingungen, attraktive Ausbildung und leistungsgerechte Vergütung gelten.
- Die Fachkräftekampagne „#WerPflegtBewegt“ wird auf alle Gesundheitsberufe einschließlich der Assistenzberufe ausgedehnt.
- Für ausreichenden Fachkräftenachwuchs im pharmazeutischen Bereich wird gesorgt.
- Alle Heilmittelerbringer gelten als gleichwertiger Teil der Versorgung.
- Die Fachkräfte GemeindeschwesterPlus werden regional ausgewogen über das Land verteilt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht