Beschäftigte in Weiterbildung
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Niedersachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Niedersachsen
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 114
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Innovationen in Wirtschaft und Verwaltung werden durch eine Qualifikationsoffensive beschleunigt.
- Wissenschaft und Wirtschaft werden eng verzahnt, um Innovation und Fachkräftequalifizierung zu beschleunigen.
- Sozialpartnerschaften und die Qualifikation von Facharbeiterinnen und Facharbeitern werden weiter gestärkt.
- Die Transformationsagentur der Sozialpartner wird bei der Weiterbildung der Beschäftigten unterstützt.
- Der Masterplan für Gute Arbeit umfasst Arbeits- und Gesundheitsschutz, Weiterbildung, Arbeitsflexibilität sowie Arbeits- und Sozialstandards.
- Die Qualifizierung von Fachkräften für das Handwerk wird intensiver vorangetrieben.
- Ein Recht auf Weiterbildung wird befürwortet.
- Berufsschulische Angebote werden mit der betrieblichen Weiterbildung verzahnt.
- Die Berufsschule soll zugleich Weiterbildungszentrum sein.
- Die Hochschulen werden für die berufliche Weiterbildung mobilisiert.
- Die Qualifizierungsoffensive im Hightech-Bereich in der Region Wolfsburg/Braunschweig wird unterstützt.
- Beschäftigte und Betriebe werden bei Weiterbildung, Umschulung und Qualifizierung unterstützt, um Transformation ohne Arbeitslosigkeit zu ermöglichen.
- Das Bildungssystem wird gemeinsam mit Schülern, Eltern, Lehrkräften, Schulbeschäftigten und Weiterbildenden schrittweise weiterentwickelt.
- Die Fort- und Weiterbildung in der Justiz wird gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
CDU 330
Mehr Geld 3
- In die betriebliche Weiterbildung wird massiv investiert, damit Arbeitsplätze zukunftsfest werden.
- Eine eigene Landesförderung schafft über alle Altersstufen des Berufslebens hinweg die Möglichkeit einer zweiten beruflichen Chance.
- Steuerliche Vorteile werden als Anreiz zum lebensbegleitenden Lernen angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 28
- Für Bildung und Erziehung wird ein berufsbegleitendes Bachelor- und Masterstudium angeboten.
- Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten erhalten bessere berufsbegleitende Angebote, um sich zur Erzieherin oder zum Erzieher weiterzuqualifizieren.
- Für berufserfahrene Personen mit unterschiedlicher Vorbildung wird ein Quereinstieg Plus mit berufsbegleitendem Studium in Pädagogik und Fachdidaktik eingeführt.
- Qualifizierung und Weiterbildung von Fachkräften werden unterstützt, die die Kooperation zwischen Beratungsstellen der Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendärzten, Polizei und Justiz gestalten.
- Fort- und Weiterbildungsangebote werden allen Menschen niedrigschwellig zugänglich gemacht.
- Die betriebliche Weiter- und Fortbildung wird konsequent weiterentwickelt und deutlich ausgebaut.
- Bildungswege werden neu gedacht und neu geschaffen, damit lebensbegleitende Fort- und Weiterbildung möglich ist.
- Hochschulen werden unterstützt und gefördert, sich stärker in Fort- und Weiterbildung sowie in der Erwachsenenbildung zu engagieren, analog zur Professional School der Leuphana Universität in Lüneburg.
- Zusätzliche Aufbau- und Qualifizierungsstudiengänge an Hochschulen richten sich gezielt an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.
- Gemeinsam mit den Hochschulen wird das Programm Akademische Fortbildung für Berufsqualifizierte aufgelegt.
- Neue Qualifizierungsstudiengänge bieten Berufstätigen, auch Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern, eine akademische Weiterqualifikation an.
- Digitalisierung wird in die Erwachsenenbildung integriert, damit bereits im Bildungssektor mit neuen Medien gearbeitet werden kann.
- Ein integrierter digitaler Bildungsraum wird geschaffen, in dem Angebot und Nachfrage sowie Bildungsteilnehmer und Bildungseinrichtungen aufeinandertreffen.
- Zugang und Arbeit der Grundbildungszentren werden evaluiert, damit Angebote niedrigschwelliger werden und digitale Wege besonders in der Erstansprache besser genutzt werden.
- Im Rahmen der Fachkräfteinitiative wird gemeinsam mit Unternehmen, Gewerkschaften, Interessenvertretungen, Kammern, Arbeitsagenturen, Bildungseinrichtungen und Wissenschaft ein systematisches Fachkräftemonitoring eingerichtet, das Qualifikationsbedarfe erkennt und Bildungsangebote schafft.
- Der Zugang von Meisterinnen und Meistern in die akademische Bildung wird formal und inhaltlich erleichtert.
- Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt wird eine Qualifizierungsoffensive gebraucht.
- Die im Pilotprojekt zur Qualifizierung in der digitalen Transformation entwickelten Aktivitäten werden verstetigt und ausgebaut.
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können wesentlich leichter insbesondere an berufsbegleitender Weiterbildung teilnehmen.
- Neu-, Um- und Weiterqualifizierung wird für alle niedrigschwelliger ermöglicht.
- Die Bildungsgesetze werden auf ein neues Niveau der lebensbegleitenden Weiterbildung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehoben.
- Eine eigene Landesförderung schafft über alle Altersstufen des Berufslebens hinweg die Möglichkeit einer zweiten beruflichen Chance.
- Die Angebote zum Erwerb eines berufsqualifizierenden Schulabschlusses werden ausgebaut, damit möglichst viele Menschen ihn im Erwachsenenalter nachholen können.
- Bei neuen Qualifizierungsprojekten werden die durch die Digitalisierung entstehenden Bedarfe stärker berücksichtigt.
- Beschäftigte der Branche werden durch berufliche Qualifikation und Weiterbildung unterstützt, damit das Arbeitskräftepotenzial erhalten bleibt.
- Pflegehelferinnen und Pflegehelfer erhalten jederzeit die Möglichkeit, sich zu Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten oder zu Pflegefachkräften weiterzubilden.
- Für Pflegefachkräfte werden mehr Weiterbildungen geschaffen, um die Pflege qualitativ weiterzuentwickeln und Karriereperspektiven zu eröffnen.
- Für Pflegefachkräfte werden mehr berufsbegleitende Studiengänge geschaffen, um die Pflege qualitativ weiterzuentwickeln und Karriereperspektiven zu eröffnen.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Grüne 20
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Gegen den Fachkräftemangel wird eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsoffensive gestartet.
- Eine gute öffentliche Infrastruktur unterstützt Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und gibt Beschäftigten Sicherheit bei geförderter Weiterbildung und sozialer Absicherung.
- Die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften wird unterstützt.
- Gemeinsam mit dem Handwerk wird eine große Ausbildungs- und Umschulungsinitiative gestartet.
- Beschäftigte werden beim Erwerb neuer oder zusätzlicher Qualifikationen unterstützt.
- Ein Weiterbildungsgesetz schafft einen Anspruch auf bezahlte Freistellung mit Rückkehrrecht für Weiterbildungsmaßnahmen.
- Die Weiterbildungsberatung für geringqualifizierte Beschäftigte sowie kleine und mittlere Betriebe wird ausgebaut.
- Fachkräfte werden für den inklusiven Arbeitsmarkt der Zukunft qualifiziert.
- Attraktive Weiterbildungsangebote wie Winterakademien verbreitern das Wissen über ökologische Landwirtschaft.
- Wiedereinstiegs- und Umschulungsprogramme sollen mehr Menschen den Neu- oder Quereinstieg in den Erzieherberuf ermöglichen.
- Berufsbegleitende Qualifizierung, systemische Unterstützung und soziale Arbeit an jeder Schule stärken die Schulen personell.
- Berufsschulen werden zu Kompetenzzentren beruflicher Bildung für Weiterbildung und Umschulung weiterentwickelt.
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten gezielte Weiterbildungsangebote für veränderte Anforderungen.
- Berufstätige erhalten neue Zugänge zu berufsbegleitendem Studium als akademische Weiterbildung.
- Die Erwachsenenbildung wird als Standbein der Bildungslandschaft ausgebaut.
- Die Qualität der Weiterbildungsangebote und eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Bildungsträgern werden gewährleistet.
- Die Erfahrungen aus der pandemiebedingten Umstellung der Erwachsenenbildung auf Onlinebetrieb werden genutzt, um diese Umstellung zu verstetigen und weiterzuentwickeln.
- Die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe wird in Schulen, Ausbildung, Fortbildung und Universitäten vorangebracht.
AfD 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Möglichkeiten und Inanspruchnahme der Erwachsenenbildung werden gestärkt, um die Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.
- Programme für Aus- und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer werden verbessert.
- Berufsbildende Schulen bieten auch Weiter- und Fortbildungen im Sinne lebenslangen Lernens an.
- Gemeinsam mit den Kammern aus Handwerk und Industrie werden bedarfsgerechte Bildungsgänge für Fachkräfte angeboten.
Teils begünstigend, teils belastend 1
FDP 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Berufstätige ohne akademischen Abschluss erhalten besseren Zugang zu Hochschulen.
- Eine landesweite digitale Plattform soll die Weiterbildungsangebote der Hochschulen als Open Educational Resources erfassen und darstellen.
- Durch Förderung von Coding-Bootcamps und Mentorenprogrammen wird ein niedrigschwelliges Angebot für den Quereinstieg in die IT geschaffen.
- Die Möglichkeiten für Bildungsurlaub werden verbessert.
- Der Quereinstieg mit berufsbegleitender Qualifizierung in Bauberufe wird erleichtert.
- Die digitale Bildungsarena erleichtert die Anerkennung erworbener Kompetenzen und dokumentiert diese auf Wunsch.
- Die Kapazitäten für den zweiten Bildungsweg werden ausgebaut.
- Die Rahmenbedingungen zur Nachholung von Schulabschlüssen werden verbessert.
Linke 10
Mehr Geld 4
- Fortbildung und Umschulung sollen auch für Menschen über 35 mit Unterhaltsgeld statt ALG II gefördert werden.
- Ein Landesfonds zur finanziellen Unterstützung von Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird eingerichtet.
- Die Qualifizierungsförderung wird ausgeweitet.
- Eine zweite Ausbildung wird ohne Lohnverlust ermöglicht.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Fortbildung und Umschulung sollen auch für Menschen über 35 mit Unterhaltsgeld statt ALG II gefördert werden.
- Für Beschäftigte in der Erwachsenenbildung werden Qualifizierungsmöglichkeiten geschaffen.
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Beschäftigte im Wandel werden entwickelt.
- In den Zulieferbetrieben der Automobilindustrie wird eine Qualifizierungsoffensive durchgeführt.
- Beschäftigte in den von der Transformation betroffenen Betrieben werden bedarfsgerecht qualifiziert und ausgebildet.
- Ein Landesfonds zur finanziellen Unterstützung von Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird eingerichtet.
- Berufsschulen werden als Weiterbildungszentren für neu entstehende Berufsfelder genutzt.
- Eine zweite Ausbildung wird ohne Lohnverlust ermöglicht.
- Ein ausreichend finanziertes Konversionsprogramm soll die Qualifizierung aller betroffenen Beschäftigten sichern.
FW 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Beschäftigte in der Familienphase sollen Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten, um den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern.
- Zurückgefahrene Weiterqualifikationsstudiengänge an Hochschulen, etwa am IAW der Leibniz-Universität Hannover, werden neu aufgelegt und landesweit ausgebaut.
- Quereinsteiger aus IT-Berufen werden pädagogisch für den Fachunterricht qualifiziert.
- Für die Erwachsenenbildung werden digitale Lernangebote bereitgestellt.
- Volkshochschulen und andere Träger der Erwachsenenbildung werden zu mehr digitalen Angeboten angehalten.
- Die Erwachsenenbildung bietet digitale Lernangebote.
Koalitionsvertrag 28
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Gemeinsam mit den Sozialpartnern werden Weiterbildungsangebote etabliert, die Fachkräfte sichern und Beschäftigte qualifizieren.
- Mit dem Handwerk wird eine große Aus- und Weiterbildungs- sowie Umschulungsinitiative gestartet.
- Berufliche Weiterbildung mit Schwerpunkt Digitalisierung wird gefördert.
- Angebote der berufsbildenden Schulen sollen auch für die betriebliche Weiterbildung genutzt werden.
- Die Erwachsenenbildung wird durch niedrigschwellige, zielgruppenorientierte, aufsuchende und sozialraumbezogene Bildungsangebote ausgebaut.
- Der Aufstieg nach der Pflegeassistenzausbildung soll durch berufsbegleitende Qualifizierung gefördert werden.
- Qualitätsjournalismus in der Aus- und Weiterbildung bei regionalen Verlagen sowie privaten und nichtkommerziellen Rundfunkanstalten wird gefördert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht