Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Grüne 1329
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Bundesregierung soll weiterhin neue Finanzierungsmodelle für den Ausbau der Stromnetze auf den Weg bringen.
- Ansätze wie das Amortisationskonto beim Wasserstoff-Kernnetz sollen in weiteren Bereichen ermöglicht werden.
- Neue Erzeugungsanlagen sollen schnell ans Netz angeschlossen werden.
- Gemeinnützige Wärmegemeinschaften sollen unterstützt werden.
- Die Nutzung von Abwärme aus Industrie und Rechenzentren in Wärmenetzen soll deutlich ausgebaut werden.
- Die Genehmigungsprozesse für den Ausbau kommunaler Wärmenetze sollen ähnlich wie bei der Windkraft beschleunigt werden.
- Rechtliche Hürden bei der Nutzung von Abwärme werden abgebaut.
- Stadtwerke in kommunaler Hand werden als Teil der Daseinsvorsorge gestärkt und als Treiber der Energiewende unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 13
- Der Verteilnetzausbau soll auf einer soliden Datenbasis erfolgen.
- Eine gemeinsam mit Netzbetreibern und Energieversorgern erarbeitete Speicherstrategie soll zeigen, wie viele Speicher im Land benötigt werden und wo sie errichtet werden sollen.
- Alle Knotenpunkte des Stromnetzes sollen flächendeckend in Echtzeit erfasst werden.
- Die Fernwärmepreise sollen verbraucherfreundlich und transparent reguliert werden.
- Neue Backup-Kraftwerke sollen künftig mit Wasserstoff statt mit Gas betrieben werden.
- Netzbetreiber sollen den geordneten Ausstieg aus fossilem Erdgas im Rahmen des Klimaneutralitätsziels planen.
- Netzbetreiber sollen Pläne zum Erdgasausstieg rechtzeitig vorlegen.
- Netzbetreiber sollen ihre Kunden frühzeitig über den Erdgasausstieg informieren müssen.
- Gasverteilnetze für die Industrie sollen auf grünen Wasserstoff umgestellt werden, wenn es keine effizientere Alternative gibt, oder auslaufen.
- Gasübertragungsnetze sollen auf den Transport von grünem Wasserstoff umgestellt werden oder auslaufen.
- Strompreise an E-Ladesäulen sollen transparent und öffentlich ausgezeichnet werden.
- Mit einer Bundesratsinitiative soll an allen E-Ladesäulen das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte ermöglicht werden.
- Die Ladeinfrastruktur soll barrierefrei sein.
CDU 137
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Über ein Raumkonzept werden geeignete Flächen für Großbatteriespeicher ausgewiesen.
- Blockheizkraftwerke, Biogasanlagen, Wärmesysteme und Industrieanlagen werden gleichberechtigt einbezogen.
- Nachhaltige Geschäftsmodelle mit Energiedienstleistern und Erzeugern werden ermöglicht.
- Lade- und Tankinfrastruktur wird mit beschleunigten Genehmigungsverfahren zügig ausgebaut.
- Durch Dauergestattungen werden Planbarkeit und Investitionssicherheit für Wasserversorger erhöht.
- Der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung und der Daseinsvorsorge wird im Wasserrecht verankert.
- Die Vertiefung des Binnenmarkts in den Bereichen Digitales, Energie und Verteidigung würde neue Chancen für Baden-Württemberg eröffnen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
- Regionale oder branchenspezifische Sonderwirtschaftszonen werden unter anderem für Fahrzeug- und Antriebstechnik, Künstliche Intelligenz, Energieversorgung, Photonik, Quanten- und Batterietechnologie, Robotik, Wehrtechnik, Lebenswissenschaften und Medizintechnik erwogen.
- Die Wasserwirtschaft wird digitalisiert.
AfD 111
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 3210
Mehr Geld 5
- Das Land investiert in Stromnetze und Speicherlösungen.
- Das Land investiert in Ladeinfrastruktur für die Verkehrswende.
- Das Land steigt aktiv in den Netzausbau ein, um über geringere Kosten und Netzentgelte die Strompreise stabil zu halten.
- Zinsgünstige Darlehen der L-Bank und Bürgschaften unterstützen den Aus- und Neubau von Wärmenetzen.
- Ein Beteiligungsfonds der L-Bank stellt kommunalen Unternehmen in Transformationsphasen Eigenkapital für Zukunftsinvestitionen bereit.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Ein einheitliches Portal zeigt verfügbare Netzkapazitäten an, um die Planung neuer Anlagen zu vereinfachen.
- Kommunen und Stadtwerke erhalten Planungssicherheit und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Wärmeplanungen.
- Die Umstellung bestehender Wärmenetze auf Solarthermie, Tiefengeothermie, Großwärmepumpen und industrielle Abwärme wird gefördert.
- Bürgerenergieprojekte, Energiegenossenschaften, Mieterstrommodelle und kommunale Beteiligung an Energieprojekten werden gestärkt.
- Stadtwerke sollen Wasser-, Wärme- und Energienetze gemeinsam planen können.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 3
- Synergien zwischen der Ladeinfrastruktur verschiedener Verkehrsträger wie Pkw, Lkw, Bus und Schiff werden nach Möglichkeit genutzt.
- Die terranets bw wird zur Infrastrukturgesellschaft des Landes auf- und ausgebaut.
- Versorgungsunternehmen, insbesondere die EnBW, werden verpflichtet, bezahlbare Wärmealternativen zur Verfügung zu stellen.
Linke 11
Weniger Rechte oder Angebote 3
Mehr Pflichten 9
- Strom- und Wärmesperren werden ausgeschlossen.
- Strom-, Wasser- und Gassperren werden abgelehnt.
- Die Stromproduktion orientiert sich am Bedarf.
- EnBW, alle anderen Energiekonzerne und die Netzbetreiber werden in gemeinnütziges Gemeineigentum überführt.
- Die vergesellschafteten Energiekonzerne werden von Vertretern der Belegschaft, von ver.di und von Verbrauchern demokratisch verwaltet und kontrolliert.
- Gewinne und Ressourcen der Energiekonzerne werden zur Senkung der Energiepreise und zum Aufbau einer dezentralen erneuerbaren Energieversorgung genutzt.
- Energietarife honorieren geringen Verbrauch und belasten hohen Verbrauch stärker.
- Menschen mit geringem Einkommen erhalten Sozialtarife für Strom und Wärme.
- Strom- und Wärmesperren werden ausgeschlossen.
FDP 3
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
BSW 633
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 3
- Transport, Bildung, Gesundheit, Wohnen sowie Energie- und Wasserversorgung sollen am Gemeinwohl statt am Profit ausgerichtet werden.
- Transport, Bildung, Gesundheit, Wohnen sowie Energie- und Wasserversorgung werden am Gemeinwohl ausgerichtet.
- Energiegenossenschaften werden als Weg für gemeinsame Investitionen von Haushalten und Mittelstand in Solaranlagen und Wärmenetze befürwortet.
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
Koalitionsvertrag 1212
Mehr Geld 5
- In unterversorgten, wirtschaftlich prosperierenden Gebieten werden Baukostenzuschüsse für privat betriebene Umspannwerke durch Bürgschaften oder andere Instrumente abgefedert.
- Für die Energie- und Wärmewende soll privates Kapital gewonnen werden.
- Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis von Stadtwerken und Energieversorgern werden Finanzierungsinstrumente auf Landesebene wie Beteiligungskapital unterstützt.
- Kommunen sollen ihre Stadtwerke bei der Energiewende durch weitergegebene Kredite und Bürgerbeteiligungsmodelle unterstützen können.
- Der Kreditrahmen der Kommunen wird maßvoll erweitert, wenn die Kredite als Eigenkapital in ertragssichere Versorgungswerke für Strom, Wasser, Abwasser oder Wärme fließen.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine Entfristung wasserrechtlicher Gestattungen für die öffentliche Wasserversorgung unter bestimmten Voraussetzungen wird geprüft.
- Der Aufbau von Speichern, Back-up-Kapazitäten im Rahmen eines offenen Kapazitätsmarkts und Flexibilitätsoptionen soll ermöglicht werden.
- Auch Blockheizkraftwerke, Biogasanlagen, Heizsysteme und Industrieanlagen sollen sich an Ausschreibungen für Speicherkapazitäten beteiligen können.
- Innovative Projekte der Sektorenkopplung werden landesweit gezielt gefördert.
- Ein Landes-Netzausbaubeschleunigungs-Gesetz, das alle Anlagen der Energieinfrastruktur umfasst, setzt die Vorschläge der Task Force um.
- Für den Wasserstoff-Hochlauf sind die Umsetzung des Kernnetzes und der zeitnahe Bau H2-fähiger Kraftwerke im Land erforderlich.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht