Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 32
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
CDU 4
Mehr Geld 2
SPD 113
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 1
Grüne 315
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Es sollen regionale und dynamische Netzentgelte eingeführt werden.
- Stadtwerke sollen möglichst in kommunaler Hand liegen und eigene Anlagen für die Energiewende bauen.
- Großspeicher sollen vorrangig an Netzknoten und bei Erneuerbare-Energien-Anlagen entstehen, netzdienliche Batteriespeicher sollen vor netzneutralen priorisiert werden.
Linke 915
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 7
- Strom- und Heizungssperren werden verhindert.
- Ein verpflichtender Sockeltarif für Strom und Wärme macht den Grundbedarf für alle bezahlbar.
- Die Strompreisaufsicht wird wieder eingeführt.
- Strom- und Gassperren werden gesetzlich verboten.
- Die Ansiedlung von Großspeichern wird planvoll gesteuert, damit sie netzdienlich laufen und die Netze entlasten.
- Wasser gehört in die öffentliche Hand, mit klaren Regeln und wirksamer Kontrolle.
- Das Land koordiniert sich regelmäßig mit Betreibern kritischer Infrastrukturen.
BSW 8116
Mehr Geld 4
- Genossenschaftsmodelle werden finanziell an Wind- und Solarparks beteiligt.
- Bürger- und Energiegenossenschaften werden durch zusätzliche Finanzierungsinstrumente gestärkt.
- Staatliche Eigenkapitalbeteiligungen an Netzen sollen die Netzentgelte stabilisieren.
- Bürger- und Gemeindekraftwerke erhalten verlässliche Rahmenbedingungen und deutlich mehr finanzielle Unterstützung.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Energie wird von allen Lieferanten bezogen.
- Für Energie werden langfristige Importverträge abgeschlossen.
- Genehmigungsverfahren für Speicher werden beschleunigt.
- Strom- und Wärmeproduktion werden stärker kommunal und genossenschaftlich organisiert.
- Genossenschaftliche Bürger- und Gemeindekraftwerke werden besonders im ländlichen Raum gezielt gestärkt.
- Hürden wie komplexe Förderstrukturen und lange Genehmigungsverfahren für kleinere genossenschaftliche Energieprojekte werden abgebaut.
- Für genossenschaftliche Energieprojekte werden die Zugänge zu Finanzierungs- und Risikoprodukten vereinfacht.
- Regionale Wertschöpfung durch Bürger-, Kommunal- und Energiegenossenschaften wird ausgebaut.
- Genehmigungen, Finanzierung und Förderung für Bürgerenergie werden deutlich vereinfacht.
- Trinkwasserversorgung und landwirtschaftliche Nutzung erhalten grundsätzlich Vorrang vor industrieller Wassernutzung.
- Technische Anpassungen machen Wasserentnahme, Speicherung und Verteilung flexibler und effizienter.
- Trinkwasser und Landwirtschaft haben Vorrang vor industrieller Wassernutzung.
Weniger Pflichten 3
- Hürden wie komplexe Förderstrukturen und lange Genehmigungsverfahren für kleinere genossenschaftliche Energieprojekte werden abgebaut.
- Für genossenschaftliche Energieprojekte werden die Zugänge zu Finanzierungs- und Risikoprodukten vereinfacht.
- Genehmigungen, Finanzierung und Förderung für Bürgerenergie werden deutlich vereinfacht.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 8
- Statt staatlich geförderter Gaskraftwerke über Kapazitätsmärkte wird eine Absicherungspflicht eingeführt.
- Beim Netzausbau erhalten Freileitungen Vorrang.
- Energieanlagen sollen, soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll, mit einem Speicher ausgestattet sein.
- Freileitungen werden gegenüber Erdkabeln bevorzugt.
- Eine Absicherungspflicht für große Energiebeschaffungen wird eingeführt, um günstige Flexibilitäten wie Großbatterien zu fördern.
- Investitionen von Stadtwerken in Ausbau und Umstellung von Fernwärmenetzen werden auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft, weil dezentrale Wärmepumpensysteme leichter umsetzbar sind.
- Die Netzentgelte werden begrenzt.
- Nahverkehr, Energie, Wasser, Abfall, Wohnungswirtschaft und soziale Infrastruktur gehören in öffentliche oder genossenschaftliche Hand.
FDP 2
FW 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 24
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Örtliche Unternehmen, insbesondere Stadtwerke, werden beim Umbau der Energieinfrastruktur unterstützt.
- Die Nutzung vorhandener Infrastruktur und der Ausbau von Wärmenetzen bis hin zu Speicherprojekten werden unterstützt.
- Der Transformationsprozess im Wärmesektor wird durch Forschung und Entwicklung unterstützt.
- Der Wärmesektor wird von der Forschung über Pilot- und Investitionsvorhaben bis zur Markteinführung und Ansiedlung von Fertigung unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht