Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Niedersachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Niedersachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 41
Bleibt wie bisher 1
Weniger Geld 2
CDU 29
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kooperationen von Beregnungs- und Unterhaltungsverbänden, Wasserversorgern und Kreisen zum Wassermanagement und zu Versorgungskonzepten werden gefördert.
- Gassammelleitungen werden baurechtlich und über Förderrichtlinien vorangetrieben, damit heimisches Biogas im Gasnetz gesammelt wird.
- Beim Redispatch werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nachrangig abgeschaltet, damit regionale Wärmenetze weiter versorgt werden.
- Pilot- und Demonstrationsvorhaben zur Geothermie werden mit Energieversorgern und Wohnungswirtschaft aufgelegt.
- Kommunale Energieversorger und Dienstleister werden besonders unterstützt.
- Dezentrale Betreiberstrukturen und Investitionsmodelle werden mit Unterstützung der NBank etabliert.
Weniger Pflichten 3
- Nicht notwendige bürokratische Hürden bei der Umsetzung eines Versorgungsnetzes werden abgebaut.
- Verpflichtende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beim Bau und bei der Weiterleitung erneuerbarer Energien werden abgeschafft.
- Beim Redispatch werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nachrangig abgeschaltet, damit regionale Wärmenetze weiter versorgt werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne 7110
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Rekommunalisierung von Mittelspannungsnetzen, etwa über Gemeindewerke und Energiegenossenschaften, wird unterstützt.
- Pilotprojekte für innovative Erdverkabelung werden unterstützt.
- Wärmenetzbetreiber werden beim Umstieg auf klimaneutrale Nah- und Fernwärme unterstützt.
- Industrielle Abwärme soll stärker genutzt werden, etwa durch Einspeisung in Wärmenetze.
- Die kommunalen Wasserversorger werden bei der kostengünstigen Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser unterstützt.
- Im Wassergesetz wird ein Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung vor anderen Nutzungen verankert.
- Genehmigungsverfahren für neue Trinkwassergewinnungsgebiete und angepasste Entnahmen werden beschleunigt.
- Vorgaben für die Erschließung neuer Trinkwassergewinnungsgebiete werden einheitlich und verlässlich gestaltet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Für alle Sektoren werden nachprüfbare jährliche Zwischenziele und Klimamaßnahmen aufgestellt.
- Die Stromproduktion in Niedersachsen soll bis 2030 möglichst vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
- An geeigneter Stelle sollen moderne Erdkabel statt Freileitungen eingesetzt werden.
- Eine nationale Gasreserve und verpflichtende Füllstandsvorgaben für Gasspeicher durch den Bund werden befürwortet.
- Ein verpflichtendes, unabhängiges Monitoring der Gasleitungen gegen Methanleckagen wird gefordert.
- Holz soll nicht mehr im industriellen Maßstab zur Stromerzeugung oder in Kraft-Wärme-Kopplung verbrannt werden.
FDP 312
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 3
- Der Zugang zu Ladesäulen wird diskriminierungsfrei gestaltet, um interoperable Bezahlstrukturen zu erreichen.
- An Ladesäulen gelten transparente Preis- und Abrechnungssysteme zugunsten der Kunden.
- Netzbetreiber zahlen Eigentümern für den Flächenverlust durch Stromtrassen eine dauerhafte und angemessene Entschädigung.
Linke 91
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 8
- Sperren der Grundversorgung mit Wasser, Gas und Strom werden verboten.
- Die kommunale Energieversorgung wird transparent, demokratisch und wo möglich genossenschaftlich unter Beteiligung von Bürgern und Beschäftigten organisiert.
- Energieproduktion und -verbrauch werden regional und demokratisch organisiert statt in großen Kraftwerkseinheiten.
- Öffentlich kontrollierte, kommunal oder genossenschaftlich verwaltete Energiewerke verzahnen erneuerbare Energien vor Ort und verknüpfen sie mit energetischer Gebäudesanierung.
- Die Landesregierung wirkt auf Energieversorger ein, eine preisgünstige Grundversorgung anzubieten und überdurchschnittlichen Verbrauch zu verteuern.
- Industrielle Abwärme wird in Fernwärmenetzen genutzt.
- Gemeinsam mit kommunalen Versorgern wird ein Konzept für die getrennte Versorgung mit Brauch- und Trinkwasser entwickelt.
- Genehmigungsverfahren für Gaskavernen und Gasleitungen werden dem Umweltrecht mit verbindlicher Umweltverträglichkeitsprüfung unterstellt.
FW 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 325
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Energiegenossenschaften sollen zukunftsgerichtete Investitionen in den Klimaschutz tätigen können.
- Mit Energiebranche, Naturschutz, Landwirtschaft und kommunalen Spitzenverbänden wird eine „Taskforce Energiewende“ eingerichtet.
- Kommunen, Land- und Wasserwirtschaft erhalten aktuelle landesweite Datengrundlagen zur Klimafolgenanpassung.
- Für diese Transformation werden Partizipation und Dialog mit Kommunen, Landwirtschaft, Naturschutz und Wasserwirtschaft genutzt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 3
- Ein gewässerökologisches Monitoring stellt die Einhaltung der Umwelt- und Naturschutzstandards an den Terminals sicher.
- Erdverkabelung wird weiteren Freileitungen unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vorgezogen.
- Öffentliche Infrastruktur der Daseinsvorsorge, besonders Wasser- und Energienetze, gehört in die öffentliche Hand.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht