Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 411
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
CDU 24
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Bürgerenergiegenossenschaften werden in der Planungsphase organisatorisch und finanziell unterstützt.
- Energiegenossenschaften erhalten günstige Pachtflächen auf Dächern von Landesimmobilien.
- Industriebrachen, Deponien und andere versiegelte Flächen werden für die Energieerzeugung genutzt.
- Parkplätze und Lärmschutzwände an Autobahnen sollen zur Energiegewinnung genutzt werden.
BSW 33
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Linke 13110
Mehr Geld 5
- Energiespeicher, insbesondere Pumpspeicherkraftwerke, sollen von den Netzentgelten befreit werden.
- Die projektbezogene Förderung dezentraler Energiestrukturen wie Energiegenossenschaften wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Investitionskosten von Bürgerenergieprojekten sollen über einen revolvierenden Fonds unterstützt werden.
- Kommunen, Land und Bund sollen die Installation von Wärmepumpen durch Stadtwerke fördern.
- Die Thüringer Fernwasserversorgung wird dabei unterstützt, Erlöse aus der Energieerzeugung mit Wasser, Wind und Photovoltaik zu erschließen.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kommunale Energieversorger für Strom, Wärme und Gas werden gestärkt.
- Energiegenossenschaften mit ökologischen und bezahlbaren Lösungen werden gestärkt.
- Weitere Maßnahmen zur Unterstützung von Bürgerenergiegenossenschaften werden entwickelt.
- Die Thüringer Energieagentur wird als Partner zur Unterstützung von Bürgerenergiegenossenschaften gestärkt.
- Die Potenziale der Thüringer Pumpspeicherkraftwerke sollen genutzt werden.
- Die Thüringer Fernwasserversorgung wird dabei unterstützt, Erlöse aus der Energieerzeugung mit Wasser, Wind und Photovoltaik zu erschließen.
Bleibt wie bisher 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 12
- Eine landeseigene Energiegesellschaft soll gemeinsam mit kommunalen Versorgern bezahlbare Nah- und Fernwärme aus erneuerbaren Energien anbieten.
- Bestehende Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Fernwärmenetzen sollen zu Ersatzkraftwerken für Zeiten ohne Wind- und Sonnenstrom umgerüstet werden.
- Überschüssiger Windstrom soll statt abgeregelt in Wärmenetzen mit Wärmespeichern genutzt werden.
- Übertragungsnetze sollen möglichst begrenzt werden.
- Strom- und Heizungsabschaltungen soll es nicht mehr geben.
- Eine solidarische Wärmewende durch Stadtwerke und Kommunen wird angestrebt, die bezahlbare Energie, Versorgungssicherheit und Klimaschutz priorisiert.
- Gemeinwohlorientierte Nah- und Fernwärmenetze sollen nur die tatsächlichen Kosten der Wärmeerzeugung abrechnen.
- Wärmenetze sollen aus erneuerbaren Energiequellen wie Boden, Sonne, Wind und Industrieabwärme betrieben werden.
- Wo Nahwärmenetze nicht sinnvoll sind, sollen etwa Stadtwerke Wärmepumpen installieren und die Wärme an die Verbraucher verkaufen, statt Direktsubventionen zu zahlen.
- Eine demokratische Kontrolle der Übertragungsnetze soll auf Bundesebene angegangen werden.
- Eine staatliche Preisaufsicht im Energiesektor soll auf Bundesebene angegangen werden.
- Ein Preisdeckel für Energie wird gefordert.
SPD 26
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Energie wird vor Ort mit örtlichen Energieversorgern erzeugt, gespeichert und gehandelt.
- Der Strommarkt wird für flexible Erzeugung, Verbrauch und Speicherung weiter dezentralisiert.
- Kommunen und Stadtwerke werden bei der Nah- und Fernwärmeversorgung besser unterstützt.
- Versorgungsunternehmen vor Ort werden bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften unterstützt.
- Der Aufbau von Energiegenossenschaften wird unterstützt, um Bürgern direkte Beteiligung an Energieerzeugung und -speicherung zu ermöglichen.
Weniger Pflichten 1
Grüne 126
Mehr Geld 2
- Energie- und Glasfasernetze werden integriert geplant, um den Ausbau zu beschleunigen und Kosten zu senken.
- Ein verfassungskonformer Zukunftsfonds unterstützt Unternehmen, Kommunen, Energieerzeuger und Bürgergemeinschaften etwa bei klimaneutraler Produktion, Klimafolgenvorsorge, klimaneutraler Energieerzeugung und kommunalen Beteiligungsplattformen.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Mehr Energieanlagen in Bürger- oder kommunaler Hand sollen Akzeptanz und Akteursvielfalt fördern, die Bürgerenergie wird gestärkt.
- Kommunen und Energieversorger werden bei kommunalen Wärmeplänen, beim Um- und Ausbau der Fernwärmenetze und bei der Integration von Wärmespeichern stärker unterstützt.
- Planungs- und Genehmigungsverfahren für Energieinfrastruktur werden durch einfachere Verfahren, neu geordnete Entscheidungskompetenzen und mehr Personal in den Genehmigungsbehörden beschleunigt.
- Der Ausbau innovativer umweltgerechter Technologien wie Agri-Photovoltaik, kalte Nahwärmenetze und nachwachsende Baustoffe wird gefördert.
Bleibt wie bisher 2
FW 31
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
FDP 4
Mehr Rechte oder Angebote 3
Koalitionsvertrag 39
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Gemeinsam mit der Energiewirtschaft wird ein Maßnahmenplan zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren auf Landes- und kommunaler Ebene erarbeitet.
- TEAG, TEN und die Thüringer Stadtwerke werden beim Aufbau eigener dezentraler erneuerbarer Energiequellen und innovativer Geschäftsmodelle wie virtueller Kraftwerke unterstützt.
- Die Verfahren für das Repowering von Energieerzeugungsanlagen werden vereinfacht und beschleunigt, indem vorhandene Anlagen als Präqualifikation für Anträge auf neue Anlagen gelten.
- Der Thüringer Fernwasserversorgung wird die Erweiterung ihrer Geschäftsfelder ermöglicht.
- Der Ausbau von Wärmenetzen, der Anschluss daran und Großinvestitionen der lokalen Energiewirtschaft in die Wärmeversorgung werden unterstützt.
- Stadtwerke und Versorgungsunternehmen werden bei sozialverträglichen Investitionen unterstützt.
Mehr Pflichten 3
- Land, Kreise, Kommunen und Netzbetreiber erarbeiten gemeinsam eine Netzausbaustrategie und setzen sie durch.
- Die Zulassungsverfahren der Netzbetreiber zur Einspeisung, insbesondere von PV-Strom, werden deutlich beschleunigt.
- Statt neuer Anlagen auf ungenutzten Flächen sollen vorrangig alte Energieerzeugungsanlagen durch effizientere Modelle ersetzt oder nachgerüstet werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht