Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CSU00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 16
Mehr Geld 4
- Ein Strommarktdesign wird umgesetzt, das die neuen Realitäten anerkennt und die notwendigen Investitionen absichert.
- Versorgungsunternehmen sollen ihre Lieferverträge besser und preisgünstiger absichern können.
- Für diesen Netzausbau und diese Verknüpfung wird mehr privates Kapital gewonnen.
- Für einen schnellen und günstigen Ausbau der Stromnetze werden verstärkt Freileitungen genutzt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
AfD 131
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
SPD 312
Mehr Geld 2
- Ein Deutschlandfonds mobilisiert öffentliches und privates Kapital für Investitionen etwa in Netze, Ladesäulen und Wohnungsbau.
- Kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Energieversorger und Verkehrsunternehmen werden über den Deutschlandfonds mit Eigenkapitalzuschüssen oder langfristigen Darlehen gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
Grüne 11312
Mehr Geld 6
- Die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität wird gezielt gefördert.
- Die Finanzierungskosten des Stromsystems werden durch sichere Rahmenbedingungen, Garantien, höhere Netzauslastung und Spitzenlastkappung gesenkt.
- Die Förderung für effiziente Wärmenetze (BEW) wird verlängert und gestärkt, um den Umbau der Wärmenetze auf erneuerbare Wärme abzusichern.
- Durch eine Senkung der Stromkosten wird die Bereitstellung klimafreundlicher Wärme bei den Energieversorgern vor Ort gestärkt.
- Privates Kapital wird für den Ausbau der Wärmenetze aktiviert.
- Die Finanzierungskosten der Wärmenetze werden durch öffentliche Bürgschaften gesenkt.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Strategisch wichtige Branchen wie Energie und Telekommunikation werden mit einem neuen Investitionsprüfungsgesetz vor Übernahmen geschützt.
- Dezentrale Erzeuger von Solar- und Windenergie sowie Speicher und Elektrolyseure werden durch Bürokratieabbau und Planungssicherheit unterstützt.
- Langfristige Investitionssicherheit für Kraftwerke, etwa über Kapazitätsmärkte, soll mit kurzfristigen Anreizen für effizienten Stromverbrauch verbunden werden.
- Die Finanzierungskosten des Stromsystems werden durch sichere Rahmenbedingungen, Garantien, höhere Netzauslastung und Spitzenlastkappung gesenkt.
- Stadtwerke und Firmen werden dabei unterstützt, Wärme-Contracting etwa mit Wärmepumpen anzubieten.
- Der Drittanbieterzugang in der Fernwärme wird erleichtert, um Investitionen und Dekarbonisierung voranzubringen.
- Für kommunale Energieversorger wird ein sicheres Investitionsumfeld geschaffen.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 10
- Das IT-Sicherheitsgesetz wird um Cybersicherheit im Energiesektor erweitert.
- Ein wirksamer Schutz vor Wärme- und Stromsperren wird eingeführt.
- Stromrechnungen werden transparenter, unter anderem durch Angabe des mittleren Strompreises und der Preisspanne für Neukunden.
- Für Fernwärme wird eine bundesweite Preisaufsicht eingeführt.
- Fernwärmeversorger müssen ihre Preiskalkulation transparenter machen.
- Durch mehr Wettbewerb und Verbraucherschutz werden überzogene Preise an Ladesäulen beendet.
- Die Verteilnetze werden technisch und regulatorisch auf die Integration erneuerbarer Energien in regionale Wärme- und Mobilitätsmärkte ausgerichtet.
- Der Stromsektor soll in spätestens zehn Jahren vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden.
- Für die Fernwärme wird kurzfristig eine Preisaufsicht eingeführt.
- Für die Fernwärme wird langfristig eine Preisregulierung eingeführt.
Linke 1553
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 4
- Das Strommarktsystem schließt leistungslose Übergewinne aus.
- Durch externe Schocks entstehende Übergewinne im Strommarkt werden konsequent abgeschöpft.
- Stromerzeuger und internationaler Stromhandel werden an den Kosten des Stromtransports beteiligt.
- Für Wärmenetze gilt ein Gewinnverbot; der Wärmepreis darf die tatsächlichen Erzeugungskosten nicht übersteigen.
Weniger Rechte oder Angebote 3
Mehr Pflichten 11
- Für den Grundverbrauch bei Strom und Gas werden soziale Tarife eingeführt.
- Strom- und Gassperren werden gesetzlich verboten.
- Preiserhöhungen im Energiesektor bedürfen einer Genehmigung.
- Energieversorger müssen die Rechtfertigung von Preiserhöhungen durch gestiegene Beschaffungskosten selbst nachweisen.
- Überzogene Heizkostenabrechnungen an Mieter werden unter Strafe gestellt.
- Heizungs- und Strompreise werden sozial gestaffelt.
- Strom- und Gassperren werden verboten.
- Strom- und Gassperren werden gesetzlich verboten.
- Strom-, Wärme- und Gasnetze werden in die öffentliche Hand überführt und demokratisch kontrolliert.
- Für Flüssiggas und Erdgas wird keine neue dauerhafte Infrastruktur geschaffen.
- Für Wärmenetze gilt ein Gewinnverbot; der Wärmepreis darf die tatsächlichen Erzeugungskosten nicht übersteigen.
SSW 434
Mehr Geld 4
- Fördermaßnahmen für grüne Nah- und Fernwärmenetze haben Vorrang.
- Der Bund stellt die notwendigen Fördermittel für Wärmenetze bereit.
- Ein Förderprogramm des Bundes treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur auch in den Städten voran.
- Innovative und nachhaltige Cluster wie Energie, Lebensmittel, Maritimes, Gesundheit und Tourismus sollen bei der regionalen Strukturhilfe besonders berücksichtigt werden.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
BSW 722
Mehr Geld 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
FDP 216
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
FW 325
Mehr Rechte oder Angebote 4
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
Koalitionsvertrag 7621
Mehr Geld 9
- Der Ausbau eines flächendeckenden Lade- und Schnellladenetzes für Pkw und Lkw wird beschleunigt und finanziell gesichert, das gewerbliche Depotladen stärker gefördert.
- Die Förderung von Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw wird erhöht.
- Es werden Instrumente für eine versorgungssichere und kostengünstigere Befüllung der Gasspeicher eingeführt.
- Langfristige, diversifizierte und günstige Gaslieferverträge mit internationalen Anbietern werden ermöglicht und flankiert.
- Die Mehrfachbelastung von Speichern durch Steuern, Abgaben und Entgelte wird so weit wie möglich abgeschafft.
- Aus öffentlichen Garantien und privatem Kapital wird ein Investitionsfonds für Energieinfrastruktur aufgelegt.
- Die Finanzierungsbedingungen sollen die Umsetzung des Wasserstoff-Kernnetzes und den Aufbau des Verteilnetzes gewährleisten.
- Träger von Wärmeinfrastrukturen werden durch zusätzliches öffentliches und privates Kapital gestärkt.
- Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze wird aufgestockt.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Langfristige, diversifizierte und günstige Gaslieferverträge mit internationalen Anbietern werden ermöglicht und flankiert.
- Die Ansiedlung großer Stromabnehmer wie Speicher und großer Erzeuger erneuerbarer Energie wird dort angereizt, wo es dem Netz nützt.
- Energiespeicher werden als im überragenden öffentlichen Interesse liegend anerkannt.
- Energiespeicher in Verbindung mit privilegierten Erneuerbaren-Anlagen werden ebenfalls privilegiert.
- Durch schnellstmögliche technologieoffene Ausschreibungen werden verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in gesicherte Leistung geschaffen.
- Ein technologieoffener und marktwirtschaftlicher Kapazitätsmechanismus wird eingeführt.
- Die Potenziale der Kraft-Wärme-Kopplung sollen konsequent und langfristig genutzt werden.
- Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze wird gesetzlich geregelt.
- In der Wasserwirtschaft werden Modellvorhaben und besonders energieeffiziente Anlagen unterstützt.
- Die Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren zur Einspeisung in Fernwärmenetze wird erleichtert.
Weniger Pflichten 3
- Effizienzpotenziale im Stromnetz werden durch freiere Gestaltung, Überbauung am Netzverknüpfungspunkt und Digitalisierung gehoben.
- Der Rollout von Smart Metern im Verteilnetz wird beschleunigt und vereinfacht.
- Ein vertrauenswürdiges und unbürokratisches Zertifizierungssystem für klimafreundliche Energieträger wird angestrebt.
Ohne klare Richtung 6
- Bestehende Potenziale der kleinen und großen Wasserkraft und der Pumpspeicherkraftwerke werden gehoben.
- Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz wird noch 2025 an klimaneutrale Wärmeversorgung, Flexibilitäten und einen Kapazitätsmechanismus angepasst.
- Die AVB-Fernwärme-Verordnung und die Wärmelieferverordnung werden zügig überarbeitet und modernisiert, mit ausgewogener Berücksichtigung von Verbraucherschutz und Versorgern.
- Strategische staatliche Beteiligungen im Energiesektor, auch an Netzbetreibern, werden geprüft.
- Strategische staatliche Beteiligungen im Energiesektor werden geprüft.
- Netzausbau und Ausbau der erneuerbaren Energien werden besser aufeinander abgestimmt.
Mehr Pflichten 7
- Leitmärkte für klimafreundliche Produkte sollen geschaffen werden, etwa durch Quoten für emissionsarmen Stahl, eine Grüngasquote oder vergaberechtliche Vorgaben.
- An öffentlichen Ladesäulen wird Preistransparenz sichergestellt.
- Öffentliche Ladesäulen werden technisch vereinheitlicht.
- Neu zu planende Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen sollen wo möglich als Freileitungen gebaut werden.
- Reservekraftwerke sollen künftig auch zur Stabilisierung des Strompreises eingesetzt werden.
- Für faire und transparente Fernwärmepreise wird die Preisaufsicht gestärkt.
- Durch eine Digitalisierungsoffensive bei Stromnetzbetreibern und mehr Transparenz über Netzanschlusskapazitäten wird die Integration von Rechenzentren ins Stromnetz erleichtert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht