Energieversorger und Netzbetreiber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke00
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 159
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Vorhandene Gasnetze können für klimaneutrale Gase wie Wasserstoff genutzt werden, soweit Kommunen dies in ihren Wärmeplänen als sinnvoll ausweisen.
- Innovative Lösungen bei Erschließung, Verteilung und Nutzung von Wärmeangeboten werden durch Forschung und Entwicklung sowie bei Gesetzgebungsverfahren unterstützt.
- Das Engagement kommunaler Gebietskörperschaften und Versorgungsunternehmen bei Windparks wird unterstützt.
- Lokale Energieversorger und Netzbetreiber werden dabei unterstützt, den Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch zu verbessern und Flexibilitäten zu integrieren.
Weniger Pflichten 4
- Genehmigungsverfahren für Anlagen zur Erzeugung und zum Transport erneuerbarer Energie werden erleichtert.
- Bürokratische Hemmnisse beim Aus- und Umbau der Energienetze werden abgebaut.
- Bürokratische Hemmnisse beim Netzausbau werden abgebaut.
- Abgaberechtliche, steuerrechtliche und weitere bürokratische Hindernisse werden beseitigt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Einen wirtschaftspolitischen Schwerpunkt auf Medizintechnik und Pharmaindustrie, maritime Wirtschaft, Ernährungsindustrie, nachhaltige chemische Industrie und Energiewirtschaft legen.
- Für die Digitalisierung der Energieversorgung werden angepasste rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen.
- Die Ausbaukosten in den Verteilnetzen werden gerechter verteilt.
- Das Einspeisen von Strom wird wirtschaftlich gemacht.
Mehr Pflichten 1
Grüne 314
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Den Grundwasserschutz an den Empfehlungen der Wasserversorger ausrichten.
- Mehr Modellprojekte der Energieversorgung auf kommunaler Ebene ermöglichen.
- Bürger*innengenossenschaften und Kommunen den Einstieg in die Strom- und Wärmeversorgung samt Speichern und Schnellladepunkten erleichtern.
- Bestehende Hemmnisse der Transformation der Energieversorgung abbauen.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
SPD 213
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
FDP 117
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 3
Ohne klare Richtung 1
SSW 12
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
AfD 113
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 569
Mehr Geld 3
- Das Land beteiligt sich mit Fördermitteln an einer neuen Trinkwasserleitung nach Pellworm.
- Nachhaltige Nah- und Fernwärmenetze werden aus dem Sondervermögen Klimaneutrale Kommune gefördert.
- Ein einheitlicher Standard H2-ready soll definiert werden, um fossile Infrastrukturen und Kraftwerke kostengünstig und schnell wasserstofffähig zu machen.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Strom soll genutzt statt abgeregelt werden.
- Die Vermarktung selbst erzeugter Energie soll erleichtert werden.
- Energiegemeinschaften sollen erleichtert werden.
- Weitere Offshore-Anbindungsleitungen über den Büsumkorridor sollen ermöglicht werden.
- Das Land unterstützt die Klimaneutralitätspläne der Wärmenetzbetreiber mit Handreichungen zur Vereinheitlichung.
- Innovative Lösungen bei Erschließung, Verteilung und Nutzung von Wärme werden durch Forschung, Entwicklung und Gesetzgebung unterstützt.
- Ein einheitlicher Standard H2-ready soll definiert werden, um fossile Infrastrukturen und Kraftwerke kostengünstig und schnell wasserstofffähig zu machen.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
- Eine spätere Anbindung über Brunsbüttel wird geprüft, im Fall Aquaventus auch für eine Wasserstoffpipeline.
- Energieversorger, kommunale Unternehmen und Zweckverbände gelten als zentrale Akteure beim Aufbau einer dezentralen Wasserstoffinfrastruktur mit technologieoffener Nutzung in allen Sektoren.
- Schwerpunkte werden auf Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und Pharmaindustrie, maritime Wirtschaft, Ernährungsindustrie, nachhaltige chemische Industrie und Energiewirtschaft gelegt.
Mehr Pflichten 5
- Die Anforderungen der EU-Trinkwasserrichtlinie werden umgesetzt.
- Messung und Überwachung der Emissionen des Kraftwerks Wedel werden weiter vorangebracht.
- Offshore-Netzanbindungen sollen mit bestehender Infrastruktur gebündelt werden, um den Nationalpark Wattenmeer zu schonen.
- Bestehende Nah- und Fernwärmenetze sollen dekarbonisiert werden.
- Alle Wärmenetzbetreiber sollen Klimaneutralitätspläne vorlegen.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 11115
Mehr Geld 8
- Die Investitionsbank legt ein neues Kreditprogramm für Wärmenetze auf.
- Zur Stärkung der Finanzierung der Stadtwerke wird das kommunale Haushaltsrecht modernisiert.
- Die Investitionsbank Schleswig-Holstein legt ein gesondertes Darlehensprogramm für Stadtwerke auf.
- Der Schleswig-Holstein-Fonds wird zur Finanzierung der Stadtwerke genutzt.
- Die Finanzierungsmöglichkeiten für Glasfasernetze in der Eigenbetriebsverordnung sollen auch für Wärmenetze gelten.
- Die Einnahmen aus der Wasserabgabe werden für Investitionen in eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft verwendet.
- Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr wird gezielt gefördert.
- Ladeinfrastruktur im Geschosswohnungsbau wird gezielt gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Für den Aufbau eines Wasserstoffverteilnetzes braucht es einen Unterstützungsrahmen des Bundes.
- Netzbetreiber, Stadtwerke und Kommunen werden beim Ausstieg aus den Gasverteilnetzen unterstützt.
- Markt- und Rahmenbedingungen sollen Stadtwerken erfolgreiche Geschäftsmodelle in der Transformation ermöglichen.
- Die Energiemärkte mit Hamburg und West-Dänemark sollen weiter vernetzt werden, etwa in einer gemeinsamen Stromgebotszone.
- Trinkwasser hat Vorrang vor anderen Nutzungen wie Rechenzentren.
- Die energiewirtschaftliche Vernetzung mit Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich wird gestärkt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 11
- Regionale Stromgebotszonen sollen eingeführt werden.
- Der Einsatz von Biomethan im allgemeinen Gasnetz zum Heizen wird abgelehnt.
- Offshore-Windparks sollen möglichst naturverträglich an das Stromnetz angebunden werden.
- Leitungstrassen durch küstennahe Gewässer sollen gebündelt werden, um Ökosysteme wie das Wattenmeer zu schonen.
- Flexible Netzanschlussverträge sollen zum Standard werden.
- Kommunale Energieversorgungsunternehmen sollen ein Wärmepumpen-Contracting für alle anbieten.
- Die Dekarbonisierung der Wärmenetze wird auf Grundlage verbindlicher Fahrpläne beschleunigt.
- Netzbetreiber werden verpflichtet, die Abrechnung solcher Modelle flächendeckend zu ermöglichen.
- Die Umsetzung der EU-Gasbinnenmarktrichtlinie für einen geordneten und zügigen Ausstieg aus den Gasverteilnetzen wird unterstützt.
- Wärmepumpen-Contracting und vergleichbare Modelle ohne hohe Anfangsinvestition werden mit Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern vorangebracht.
- Die Allianz für Gewässerschutz wird zu einem verbindlichen Umsetzungsbündnis mit überprüfbaren Zielen zur Reduktion von Nährstoff- und Schadstoffeinträgen gemacht.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht