Tiere
Schutzgüter: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 244
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Umweltverschmutzung, illegaler Tierhandel sowie illegale Tötung und Qual von Tieren werden ebenso konsequent bestraft wie andere Straftaten.
- Landwirte werden bei der artgerechten Tierhaltung für mehr Tierwohl unterstützt.
- Tierwohlgerechte Ställe erhalten eine verlässliche Finanzierung.
- Genehmigungsrechtliche Hürden für tierwohlgerechte Ställe werden abgebaut.
Ohne klare Richtung 4
AfD 564
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Tierschutz wird als Verantwortung für Tiere als fühlende Mitgeschöpfe verstanden.
- Der Grundsatz „Wald mit Wild“ gilt.
- Der Grundsatz „Wald vor Wild“ wird abgelehnt.
- Problematische Wildtierbestände werden durch aktives Management regional überwacht und zeitnah korrigiert.
- Die Wolfspopulation wird als einheitlicher europäischer Bestand betrachtet.
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Die Wolfspopulation wird räumlich und zahlenmäßig nach schwedischem und norwegischem Vorbild reglementiert.
- Eine Bestandsregulierung des Wolfes wird ermöglicht.
- Wolfsfreie Gebiete werden ausgewiesen.
- Die Einschleppung invasiver Tier- und Pflanzenarten wird verhindert und ihre Ausbreitung eingedämmt.
- Eine invasive Eigenschaft wird gesetzlich als Entnahmegrund verankert.
Grüne 1136
Mehr Rechte oder Angebote 36
- Hohe Sozial-, Klima-, Natur-, Tierschutz- und Menschenrechtsstandards sollen vor Unterbietungswettbewerb schützen.
- Koexistenzmaßnahmen wie Herdenschutz werden gefördert.
- Waldbesitzende werden bei einem naturgerechten Waldmanagement unterstützt.
- Private Feuerwerke sollen reduziert werden.
- Städte und Gemeinden werden bei der Einschränkung von Feuerwerk gestärkt.
- Für Verbotszonen für alle Kategorien von Feuerwerk wird Rechtssicherheit geschaffen.
- Echte Rückzugsgebiete für Fischschwärme und Meeressäuger werden geschaffen.
- Es sollen weniger Tiere besser gehalten werden.
- Tiere sollen mehr Bewegungsfreiheit erhalten.
- Für den tiergerechten Umbau der Ställe werden auch in der nächsten Legislatur ausreichende Mittel bereitgestellt.
- Die Wiedereinführung robuster, für Weidehaltung geeigneter Rassen wird gefördert.
- Dem Wildbienensterben wird entgegengewirkt.
- Die Imkerschaft wird beim Kampf gegen das Honigbienensterben unterstützt.
- Bestäuberfreundliche ökologische Pflanzenzüchtung und Permakultur werden unterstützt.
- National, europäisch und international wird für eine wirksame Tierschutzgesetzgebung mit hohen Standards eingetreten.
- In der Landwirtschaft sollen weniger Tiere besser gehalten werden und sich frei bewegen und ihrer natürlichen Lebensweise nachgehen können.
- Die Tierzucht wird stärker auf Tiergesundheit ausgerichtet.
- Die bereits verbotenen Qualzuchten werden endgültig beendet.
- Tierquälerei wird entschiedener bestraft.
- Gegen Vollzugsdefizite im Tierschutz werden bessere Kontrollen eingeführt.
- Die rechtliche und politische Interessenvertretung von Tieren wird verbessert.
- Ein umfassendes Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen wird eingeführt.
- Tiertransporte sollen europaweit auf vier Stunden begrenzt werden.
- Tiertransporte aus Europa heraus werden verboten.
- Umgehungen über neue Transitländer werden unter Nutzung nationaler Spielräume verhindert.
- Schlachtmethoden und ihre Kontrollen werden im Sinne des Tierschutzes verbessert.
- Dezentrale und mobile Weideschlachtungen werden befürwortet, weil sie lange Transporte vermeiden und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.
- Bessere Arbeitsbedingungen ohne Akkordlöhne und Stückprämien bei Schlachtung und Transport werden befürwortet.
- Tierversuche werden durch eine wissenschaftliche Reduktionsstrategie verringert.
- Tierfreie Methoden werden umfassend gefördert und ihre strukturellen Hürden abgebaut, um Tierversuche wo möglich zu ersetzen.
- Tiere in Not werden besser versorgt.
- Tierheime, Auffangstrukturen und Notfallnummern werden finanziell besser unterstützt und entlastet.
- Illegaler Tierhandel und unkontrollierter Wildtierhandel werden beendet.
- Wildtiere werden nicht mehr in Zirkussen gehalten.
- Wildtiere werden nicht mehr über gewerbliche Onlineseiten und Wildtierbörsen angeboten.
- Kommerzielle Importe von Wildfängen werden beendet.
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 132
Mehr Rechte oder Angebote 32
- Lichtwerbung wird eingeschränkt.
- Private Feuerwerke werden zum Schutz von Menschen, Tieren und Natur reduziert.
- Statt Megaställen wird eine flächengebundene Tierhaltung mit höchstens 1,5 Großvieheinheiten je Hektar und weniger Viehbestand eingeführt.
- Für alle Tierarten gelten hohe Mindesthaltungsstandards.
- Die Bundesförderung für tierschutzrelevante Umbauten von Haltungssystemen wird ausgeweitet.
- Lebendtiertransporte über vier Stunden werden verboten.
- Unangekündigte Kontrollen werden häufiger und Strafen bei Tierschutzverstößen härter.
- Für die Haltung von Haustieren wird eine Positivliste eingeführt.
- Fischereisubventionen werden an nachhaltige, soziale und Tierschutzstandards gekoppelt.
- Kommerzieller Walfang wird gestoppt.
- Deutschland wirkt insbesondere auf Norwegen, Island und Japan ein, um den Walfang zu beenden.
- Verstöße gegen das internationale Walfangverbot werden bestraft.
- Tierschutz wird unabhängig von Profitinteressen von der Landwirtschaft bis zum Forschungslabor durchgesetzt.
- Das Tierschutzgesetz wird umfassend reformiert und besser durchgesetzt.
- Das Tierschutzgesetz sieht härtere Strafen vor.
- Ein unabhängiger Bundestierschutzbeauftragter mit Beteiligung an der Gesetzgebung wird eingeführt.
- Ein konkreter Ausstiegsplan aus Tierversuchen wird aufgestellt.
- Schwerbelastende Tierversuche werden sofort verboten.
- Der Handel mit Tieren wird streng reguliert.
- Anonymer Tierhandel im Internet, Wilderei und illegaler Wildtierhandel werden bekämpft.
- Wilde Tiere werden durch Biotopverbünde geschützt.
- Wildunfälle werden durch Tierkorridore, Zäune und Geschwindigkeitsbegrenzungen reduziert.
- Haltungsstandards in Zoos, Gewerbe und Haushalten werden an die Bedürfnisse der Tiere angepasst.
- Soziale Tiere dürfen nicht einzeln gehalten werden.
- Delfinarien werden verboten.
- Wildtiere in Zirkussen werden verboten.
- Tierhaltung auf Jahrmärkten wird verboten.
- Der Import von Tieren, die in Zoos und Aquarien nicht artgerecht gehalten werden können, wird verboten.
- Wild gefangene Tiere dürfen nicht in Zoohandlungen verkauft werden.
- Qualzuchten werden verboten.
- Medizinisch nicht notwendige Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit von Tieren werden verboten.
- Lichtwerbung wird eingeschränkt.
CSU 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
SSW 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- So schnell wie möglich wird eine bäuerlich geprägte, ressourcenschonende und nachhaltige Landwirtschaft angestrebt, die Tierwohl, Biodiversität, Gewässer- und Bodenschutz stärker berücksichtigt und klimaresilient ist.
- Soziale Aspekte sowie Umwelt-, Klimaschutz und Tierwohl rücken in den Fokus der EU-Agrarzahlungen.
- Für die Stärkung des Tierwohls erhalten Landwirtinnen und Landwirte entsprechende Hilfen.
- Lebendtiertransporte werden national und international begrenzt.
BSW 3
FDP 211
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
FW 225
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Statt Tötungsstationen sollen Aufklärung und Kastration im Vordergrund stehen.
- Die Tierhaltungsbedingungen sollen zu mehr Tierwohl weiterentwickelt werden.
- Investitionen in Tierwohl sollen attraktiv gefördert werden.
- Direktvermarktung und tierschutzgerechte Lösungen wie Hofschlachtung sollen gefördert werden, um regionale Produkte zu unterstützen.
- Zellkulturen werden als vollwertiger Ersatz für Tierversuche weiterentwickelt.
Ohne klare Richtung 2
Koalitionsvertrag 135
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der Herdenschutz wird unterstützt.
- Die Mittel für tierwohlgerechten Stallbau werden auf Grundlage staatlicher Verträge dauerhaft bereitgestellt.
- Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wird unter Einbeziehung der Wertschöpfungskette grundlegend reformiert, praxistauglich gemacht und auf das Tierwohl ausgerichtet.
- Der Tierschutz wird gestärkt.
- In der Gemeinsamen Agrarpolitik werden die Einkommensanreize für Klima-, Umwelt- und Tierwohlleistungen deutlich gesteigert.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht