Tiere
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 110
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die EU-Mittel für den ländlichen Raum in der Förderperiode ab 2023 werden vollständig genutzt.
- Der Eigenanteil des Landes an den Fördermitteln für den ländlichen Raum wird erhöht.
- Die Vorschläge des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung zum Tierwohl werden umgesetzt.
- Die Agrarförderung soll sich am Tierwohl orientieren.
- Mobile Schlachtanlagen werden stärker gefördert, um lange Tiertransporte zu vermeiden.
- Tiertransporte in Drittstaaten ohne Einhaltung europäischer Tierschutzstandards sollen unterbunden werden.
- Der Schwarzmarkthandel mit Tieren soll unterbunden werden.
- Die Zucht von Pelztieren soll unterbunden werden.
- Mit Aufklärungskampagnen werden Haustierhalterinnen und Haustierhalter beraten und unterstützt.
- Tierversuche sollen durch alternative Verfahren ersetzt werden.
Ohne klare Richtung 1
CDU 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Schlechte Tierhaltung soll als Begriff im Ordnungsrecht normiert und ahndbar werden.
- Gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen wird eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für freilebende Katzen und Freigängerkatzen angestrebt.
- Für die Kennzeichnung und Kastration von Katzen werden die Tierschutzstiftung Saar und zusätzliche Landesmittel eingesetzt.
AfD 124
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Fünf Prozent der Wälder sollen mit jagdfreien Wildäsungsflächen ausgestattet werden, um Wildverbiss zu reduzieren und die Artenvielfalt zu stärken.
- Bundes- und Landesregierung sollen auf einen EU-weiten Schutz von Zugvögeln hinwirken, vor allem auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz zu wandernden Tierarten.
- Die Kulturlandschaft soll möglichst insektenfreundlich gestaltet werden.
- Menschen, Tiere und Pflanzen sollen vor gesundheitsschädlichen Emissionen und Immissionen geschützt werden.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Bejagung seltener und nicht sinnvoll nutzbarer Tierarten wird unterbunden.
- Nutztiere in saarländischen Landwirtschaftsbetrieben werden tiergerecht gehalten.
- Wildtiere werden bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen geschützt.
- Tierhaltungssysteme, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen, werden gefördert.
- Es wird sichergestellt, dass Stallflächen nicht überbelegt werden.
- Genehmigungsverfahren für dem Tierwohl dienende Stallumbauten werden vereinfacht und beschleunigt.
- Artgerechte Tierhaltung wird auch in der Pferdehaltung sichergestellt.
- Der Einsatz von Drohnen und Wärmebildkameras bei der Mahd zum Schutz von Wildtieren wird gefördert.
- Unnötige Beleuchtung wird zum Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen vermieden.
- Notwendige Beleuchtung wird so gewählt und installiert, dass Menschen, Tiere und Pflanzen möglichst wenig beeinträchtigt werden.
FDP 122
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Qualzucht und Qualhaltung werden verboten.
- In den Ställen wird tierartgerechte Haltung vorgeschrieben.
- Tierrechte und Tierschutz werden auf allen Ebenen gestärkt.
- Tierversuche werden verboten.
- Alternativmethoden zu Tierversuchen werden konsequent erforscht und zeitnah eingesetzt.
- Mobile Schausteller jeglicher Art dürfen keine Wildtiere halten.
- Der Neuerwerb von Wildtieren durch mobile Schausteller wird verboten.
- Für vorhandene Wildtiere gilt eine gesetzliche Übergangsfrist zur Abgabe an Zoos und Auffangstationen.
- Schutzzäune gegen Wildunfälle werden ausgebaut.
- An Straßen werden Wildreflektoren angebracht.
- Auf Landstraßen gilt ein Tempolimit von 80 km/h.
Ohne klare Richtung 1
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 332
Mehr Rechte oder Angebote 32
- Die Jagd wird als Teil eines ökologischen Wildtiermanagements anerkannt, sofern sie sich an ökologischen Kriterien, Tierschutz und Gemeinwohl orientiert.
- Tiere und Biodiversität im Saarland werden umfassend geschützt.
- Wildtiere in Zirkussen und Ponykarussells werden verboten.
- Gnadenhöfe für aus Zirkussen und Ponykarussells genommene Tiere werden finanziert.
- Für Zoos und Wildparks im Saarland werden Masterpläne umgesetzt.
- Zoos und Wildparks erhalten eine verstärkte finanzielle Förderung durch das Land.
- Die verbindliche Aufklärung über verhaltensgerechte Haltung von Heimtieren wird gestärkt.
- Tierversuche werden reduziert.
- Tierversuchsfreie Alternativen werden konsequent gefördert.
- Moderne tierversuchsfreie Methoden werden in Forschung und Ausbildung verpflichtend genutzt.
- Das Saarland geht aktiver gegen industrielle Tierhaltung vor.
- Förderungen, Subventionen und öffentliche Aufträge an Tierhaltungsbetriebe werden an strenge Tierschutz- und Umweltstandards gebunden.
- Regionale, tierfreundliche Versorgungsstrukturen werden unterstützt.
- Importe von Produkten, die Tierquälerei fördern, werden verboten.
- Das Saarland schränkt mit landesrechtlichen Mitteln Zucht, Handel und Ausstellung von Tieren mit zuchtbedingten Gesundheitsbeeinträchtigungen ein.
- Die bestehenden tierschutzrechtlichen Vorgaben zur Tierzucht werden konsequent kontrolliert und durchgesetzt.
- Für Amphibien werden sichere Wanderkorridore, Leitsysteme und dauerhafte Querungshilfen an Straßen geschaffen.
- Alte Bäume, Dach- und Fassadenstrukturen sowie Nist- und Quartierplätze für Vögel und Fledermäuse werden erhalten und geschützt.
- Lichtverschmutzung wird reduziert.
- Wildtiere werden im Straßenverkehr durch Schutzzäune, Warnsysteme und angepasste Tempolimits besser geschützt.
- Arten- und Tierschutz wird als fester Bestandteil der Stadtentwicklung verankert.
- Tierschonende Bauweisen, insbesondere vogelfreundliche Glasflächen, werden verpflichtend.
- Nist- und Quartiermöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse werden an Gebäuden erhalten und geschaffen.
- Eine Regulierung von Wildtierbeständen erfolgt wissenschaftlich fundiert, tierschutzgerecht und im Einklang mit Empfehlungen der Naturschutzverbände.
- Ein landesweiter Taubennotdienst wird eingerichtet.
- Betreute Taubenschläge werden gefördert.
- Wildtier- und Vogelauffangstationen werden dauerhaft finanziell abgesichert.
- Wildtiere werden aus Zirkussen verbannt.
- Zoos und Wildparks werden mit Masterplänen zu verhaltensgerechter Haltung, Bildung und Artenschutz und mit mehr Landesförderung umgestaltet.
- Landesförderung, Subventionen und öffentliche Aufträge an Landwirtschaftsbetriebe mit Tierhaltung werden an strengere Tierschutz- und Umweltstandards gekoppelt.
- Tierversuchsfreie Forschung wird ausgebaut.
- Moderne Methoden ohne Tierversuche werden in Ausbildung und Forschung verpflichtend eingesetzt.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht