Tiere
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 21
FW 115
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Der Wolf soll zum Schutz von Wild- und Nutztieren in das Jagdrecht aufgenommen werden.
- Freilebende Tiere sowie Haus- und Nutztiere sollen besonders geschützt werden.
- Patente auf Tiere werden abgelehnt.
- Tierwohlprogramme in der Landwirtschaft sollen honoriert werden.
- Die stallungsnahe Schlachtung von Tieren soll im Sinne kurzer Wege gefördert werden.
- Tiertransporte sollen nur innerhalb der EU-Grenzen gestattet werden.
- Tiertransporte in Drittländer sollen deutschland- und EU-weit abgeschafft werden.
- Über die artgerechte Haltung von Haustieren soll aufgeklärt werden.
- Der Tourismus soll sanft sein und Rücksicht auf Tiere und Lebensräume nehmen.
- Alternativen zu Tierversuchen sollen gestärkt werden.
- Effektiver Herdenschutz gegen Wolfsübergriffe einschließlich der Entnahme von Problemwölfen soll erleichtert werden.
- Illegaler Welpenhandel soll unterbunden werden.
- Ein Landestierschutzbeauftragter soll eingeführt werden.
- Tierschutz- und Umweltstandards werden honoriert.
- Kurze Wege sorgen für Tierschutz und bessere Fleischqualität.
Ohne klare Richtung 1
AfD 333
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 3
Grüne 518
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Eine wesensgemäße Haltung von Tieren in der Weidelandwirtschaft mit der Möglichkeit arteigenen Verhaltens wird gefördert.
- Die Tierhaltung wird an den Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet.
- Förderprogramme für den Stallumbau auf tiergerechte Haltungssysteme mit mehr Platz und Außenklima werden ausgebaut.
- Die staatliche Förderung der laufenden Mehrkosten tiergerechter Haltungssysteme wird erweitert.
- Die Weidehaltung wird konsequent ausgebaut.
- Die Haltungsformen 1 und 2 sollen bis 2035 überwunden sein.
- Das Siegel „Geprüfte Qualität Bayern“ wird weiterentwickelt und um Tierwohlkriterien ergänzt.
- Tiertransporte, bei denen die Einhaltung der Tierschutzgesetze nicht gewährleistet ist, werden unterbunden.
- Staatliche Kontrollen an Tierkörperbeseitigungsanlagen werden erweitert und verstetigt.
- Es wird eine Tiergesundheitsdatenbank eingeführt, auf die Behörden Zugriff haben.
- Es wird die Stelle eines unabhängigen Tierschutzbeauftragten als zentrale Anlaufstelle geschaffen.
- Tierhaltende Betriebe und Schlachthöfe werden häufiger, regelmäßig, unangekündigt und unabhängig kontrolliert.
- In allen sieben Regierungsbezirken werden Schwerpunktstaatsanwaltschaften und -dezernate für Tierschutz eingeführt.
- Tierversuche werden konsequent reduziert und langfristig durch alternative Methoden ersetzt.
- Es wird ein Plan zum Ausstieg aus Tierversuchen vorgelegt.
- Tierversuchsfreie Forschung an den Universitäten wird gefördert.
- Jährlich wird ein Forschungspreis für Alternativmethoden verliehen.
- Die Digitalisierung wird für Energiewende, ökologischen Umbau von Land- und Forstwirtschaft, Tier- und Umweltschutz, nachhaltige Mobilität, Recycling und ökologische Transformation der Wirtschaft genutzt.
Ohne klare Richtung 5
- Die Jagdpolitik berücksichtigt Ökologie und Tierschutz gleichermaßen.
- In der Jagdpolitik gilt der Grundsatz Wald vor Wild.
- Das Zusammenleben von Weidetieren, Teichwirtschaft, Menschen und Beutegreifern soll möglichst konfliktarm gestaltet werden.
- Ein regional differenziertes Bestandsmanagement für Beutegreifer wird angestrebt.
- Die Landwirtschaft soll Tieren, Natur und Umwelt sowie Menschen gleichermaßen nutzen.
SPD 137
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Eine umwelt- und tierschutzgerechte Jagd soll eine natürliche Waldentwicklung ermöglichen.
- Umweltkriminalität und die illegale Tötung streng geschützter Tierarten werden hart und effektiv bekämpft.
- Landwirte werden bei einer gesunden Lebensmittelerzeugung unterstützt, die Wasser, Boden, Klima und Artenvielfalt schützt und das Tierwohl berücksichtigt.
- Alternative Haltungskonzepte wie das Strohschwein werden stärker gefördert.
- Die Einhaltung der Tierhaltungsvorgaben wird kontrolliert und Verstöße werden geahndet.
- Tierversuche in der Forschung werden so weit wie möglich unterbunden.
- Alternative Konzepte zu Tierversuchen werden unterstützt.
Ohne klare Richtung 3
FDP 363
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Eine bayerische Wald-/Wildstrategie 2050 wird erarbeitet, die Waldumbau und ausreichende Lebensräume für Schalenwild vereint.
- Neben dem Artenschutz wird dem Schutzbedürfnis anderer Wild- und Weidetiere Rechnung getragen.
- Beim Neubau von Wasserkraftwerken wird die Passierbarkeit für Fische gewährleistet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Bevölkerung soll gesund und sicher mit heimischen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln aus nachhaltiger Wirtschaft und tiergerechter Nutztierhaltung ernährt werden.
- Eine gesunde, ausreichende und sichere Ernährung mit heimischen Lebensmitteln auf Basis nachhaltigen Wirtschaftens und tiergerechter Nutztierhaltung wird angestrebt.
- Für den Umgang mit Biber, Fischotter, Gänsesäger und Kormoran wird ein ökologisch und ökonomisch ausgewogenes Konzept erarbeitet.
- Das Prädatoren-Management wird verbessert und gezielter gestaltet.
- Der Wolf wird in das bayerische Jagdrecht aufgenommen.
Weniger Rechte oder Angebote 3
Linke 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Tierhaltung soll artgerecht und flächengebunden sein.
- Die Nutztierhaltung soll flächengebunden, auf die einheimische Nachfrage bezogen und artgerecht sein.
- Nutztierhaltung mit quälerischen Produktionsweisen und hohem Antibiotikabedarf wird verboten.
- Die Tierhaltung soll artgerecht sein.
- Nutztiere sollen ihr angeborenes Verhaltensrepertoire ausleben können.
- Forschung an und Einsatz von Methoden, die Tierversuche ersetzen, werden gefördert.
- Wiederangesiedelte Tierarten dürfen nicht durch willkürliche Abschüsse wirtschaftlichen oder parteipolitischen Interessen geopfert werden.
Koalitionsvertrag 33
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht