FW · Verantwortung für Deutschland
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 23.02.2025 · beschlossen 25.01.2025 · Original
Das Programm enthält 95 von 1.171 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“, die meisten zum Schwerpunkt „Agrarflächen“ (11).
- 95Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 114Seiten im Original
- 2025Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 95
Agrarflächen 11
Landwirtschaftliche Fläche soll bei Flächenkonkurrenz als gleichberechtigtes Schutzgut zur Ernährung von Mensch und Tier gelten.
Wortlaut im Programm
Wenn es um Flächenkonkurrenz für Infrastruktur, Wohnbebauung, Industrieansiedelung oder auch für den Ausbau regenerativer Energie geht, ist landwirtschaftliche Fläche, neben anderen Schutzgütern, als gleichberechtigtes „Schutzgut zur Ernährung von Mensch und Tier“ zu betrachten. Link zum Original
Politische Verpflichtungen zur Stilllegung land- und forstwirtschaftlicher Nutzflächen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Politische Verpflichtungen zur Stilllegung von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen lehnen wir ab. Link zum Original
Die vielfältigen Flächenansprüche sollen künftig strategisch im Sinne nachhaltiger Bodennutzung gesteuert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine nachhaltige Bodennutzung, in der die vielfältigen Flächenansprüche künftig strategisch gesteuert werden. Link zum Original
Neu besiedelte Fläche soll nicht mehr mit landwirtschaftlicher Nutzfläche ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Im Bereich des Baurechts stehen wir für einen nutzungsintegrierten Ansatz: Neu besiedelte Fläche darf nicht mehr mit landwirtschaftlicher Nutzfläche ausgeglichen werden, da diese komplett aus der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung fällt. Link zum Original
Die Pflicht zu Ausgleichsmaßnahmen beim Ausbau der Energieproduktion soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Gerade im Ausbau für die Energieproduktion werden wir die Verpflichtungen für Ausgleichsmaßnahmen abschaffen und gezielt Bauprojekte mit doppelter, also zusätzlicher landwirtschaftlicher Nutzung, fördern, z. B. Agri -PV oder Freiland- Tierhaltung. Link zum Original
Bauprojekte mit zusätzlicher landwirtschaftlicher Nutzung wie Agri-PV oder Freiland-Tierhaltung sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Gerade im Ausbau für die Energieproduktion werden wir die Verpflichtungen für Ausgleichsmaßnahmen abschaffen und gezielt Bauprojekte mit doppelter, also zusätzlicher landwirtschaftlicher Nutzung, fördern, z. B. Agri -PV oder Freiland- Tierhaltung. Link zum Original
Spekulation mit Grund und Boden durch außerlandwirtschaftliches Kapital wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns gegen weitere Spekulationen mit Grund und Boden mit außerlandwirtschaftlichem Kapital aus. Link zum Original
Eine bundesweite Regelung soll inhabergeführten Betrieben beim Bodenerwerb Vorrang geben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine deutschlandweite Regelung, die inhabergeführten Betrieben einen Vorrang gewährt. Link zum Original
Das Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen soll ausschließlich der Landwirtschaft zustehen.
Wortlaut im Programm
Das Vorkaufsrecht steht ausschließlich der Landwirtschaft zu. Link zum Original
Umweltorganisationen, Industrieunternehmen und anderen außerlandwirtschaftlichen Institutionen soll kein Vorkaufsrecht eingeräumt werden.
Wortlaut im Programm
Umweltorganisationen, industriellen Unternehmen und anderen außerlandwirtschaftlichen Institutionen darf kein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. Link zum Original
Die Balance zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen bleibt gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Hier werden wir nachbessern, damit Biomasse als Eckpfeiler für das Gelingen der Energiewende erhalten bleibt, wobei die Balance zwischen Nahrungsmittel - und Energieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen weiterhin gewährleistet sein muss. Link zum Original
Fischerei 11
Die Teichwirtschaft wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher eine gezielte Förderung der Teichwirtschaft. Link zum Original
Geschützte Fressfeinde wie Otter und Kormorane werden aktiv gemanagt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern das aktive Management der natürlichen Fressfeinde wie Otter und Kormorane, die unter Schutzstatus stehen. Link zum Original
Der Berufsstand der Fischerei sowie die Kutter- und Küstenfischerei bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für den Erhalt des Berufsstandes der Fischerei sowie der Kutter- und Küstenfischerei ein. Link zum Original
Der nachhaltige Fischfang wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fördern den nachhaltigen Fischfang sowie den kurzfristigen Ausstieg aus der Grundnetzfischerei mit beschwerten Schleppnetzen in deutschen Hoheitsgebieten als auch den Ausbau der Aquakultur. Link zum Original
Die Grundnetzfischerei mit beschwerten Schleppnetzen in deutschen Hoheitsgebieten wird kurzfristig beendet.
Wortlaut im Programm
Wir fördern den nachhaltigen Fischfang sowie den kurzfristigen Ausstieg aus der Grundnetzfischerei mit beschwerten Schleppnetzen in deutschen Hoheitsgebieten als auch den Ausbau der Aquakultur. Link zum Original
Die Aquakultur wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir fördern den nachhaltigen Fischfang sowie den kurzfristigen Ausstieg aus der Grundnetzfischerei mit beschwerten Schleppnetzen in deutschen Hoheitsgebieten als auch den Ausbau der Aquakultur. Link zum Original
Das Angeln wird als Kulturgut geschützt.
Wortlaut im Programm
Damit wir dieses Kulturgut auch in Zukunft bewahren und weiterführen können, setzen wir uns für einen Schutz des Angelns ein und wollen dafür die Strukturen nachhaltig stärken. Link zum Original
Die Strukturen des Angelns werden nachhaltig gestärkt.
Wortlaut im Programm
Damit wir dieses Kulturgut auch in Zukunft bewahren und weiterführen können, setzen wir uns für einen Schutz des Angelns ein und wollen dafür die Strukturen nachhaltig stärken. Link zum Original
Angler sollen auf möglichst vielen Gewässern sowie an Nord- und Ostsee angeln können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Angler auf möglichst vielen Gewässerflächen, sowie an Nord - und Ostsee Ihrem Hobby nachgehen können. Link zum Original
Angelverbote werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Angelverbote, oder eine Schlechterstellung gegenüber dem kommerziellen Fischfang lehnen wir ab. Link zum Original
Eine Schlechterstellung der Angler gegenüber dem kommerziellen Fischfang wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Angelverbote, oder eine Schlechterstellung gegenüber dem kommerziellen Fischfang lehnen wir ab. Link zum Original
Wald und Jagd 10
Landwirtschaftliche Schäden durch Wolf, Bär oder Luchs sollen mit dem Zucht- oder Marktwert entschädigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sorgen dafür, dass alle landwirtschaftlichen Schäden, die durch große Beutegreifer, also Wolf, Bär oder Luchs erfolgen, mit dem Zuchtwert bzw. dem Marktwert entschädigt werden. Eine Höchstgrenze darf es dabei nicht geben. Link zum Original
Für die Entschädigung von Schäden durch große Beutegreifer soll es keine Höchstgrenze geben.
Wortlaut im Programm
Wir sorgen dafür, dass alle landwirtschaftlichen Schäden, die durch große Beutegreifer, also Wolf, Bär oder Luchs erfolgen, mit dem Zuchtwert bzw. dem Marktwert entschädigt werden. Eine Höchstgrenze darf es dabei nicht geben. Link zum Original
Bei nicht eindeutig zuzuordnenden Übergriffen auf Nutztiere soll die Beweislast bei der Behörde liegen.
Wortlaut im Programm
Solange ein Übergriff nicht einwandfrei Wolf, Wolfshybriden, Goldschakal oder Bär zugeordnet werden kann, muss die Beweislastumkehr gelten: Die Beweislast liegt bei der Behörde. Link zum Original
Die geplante Novellierung des Bundeswaldgesetzes mit zahlreichen neuen Detailvorgaben wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die aktuellen Bestrebungen einer Novellierung des Bundeswaldgesetzes mit den zahlreichen neuen Regelungen und Vorgaben bis ins kleinste Detail ab. Link zum Original
Für den Umbau der heimischen Forstbestände braucht es waldbaulichen Spielraum.
Wortlaut im Programm
Es bedarf waldbaulichen Spielraums, um den Umbau unserer heimischen Forstbestände voranzutreiben. Link zum Original
Waldeigentümer erhalten eine gezielte Beratung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine gezielte Beratung für Waldeigentümer und effiziente Förderprogramme, die unseren deutschen Wald als Ganzes widerstandsfähiger machen. Link zum Original
Effiziente Förderprogramme sollen den deutschen Wald widerstandsfähiger machen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine gezielte Beratung für Waldeigentümer und effiziente Förderprogramme, die unseren deutschen Wald als Ganzes widerstandsfähiger machen. Link zum Original
Das Jagdrecht mit Jagdgenossenschaften und das Revierjagdsystem bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen zum bewährten Jagdrecht mit Jagdgenossenschaften und zum Revierjagdsystem. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Jägern, Wald- und Grundbesitzern wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Jägern, Wald- und Grundbesitzern muss unterstützt werden. Link zum Original
Eine Beschneidung des Jagdrechts und Gängelung von Jägern, Wald- und Grundbesitzern wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Vorstöße zur Beschneidung des Jagdrechts und zur Gängelung von Jägern, Wald- und Grundbesitzern lehnen wir ab. Link zum Original
Agrarmärkte 7
Die heimischen Produktionsstandards dürfen nicht durch Billigimporte unterlaufen werden.
Wortlaut im Programm
Die hohen heimischen Standards dürfen nicht durch Billigimporte unterlaufen werden, die dazu führen, dass die Lebensmittelproduktion in andere Länder abwandert und unsere Landwirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit verliert. Link zum Original
Die Landwirtschaft darf nicht zum Verlierer von EU-Freihandelsabkommen werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Landwirtschaft darf nicht der Verlierer von EU -Freihandelsabkommen werden. Link zum Original
Importe sollen verpflichtend und nachweislich die heimischen Standards einhalten.
Wortlaut im Programm
Importe müssen verpflichtend und nachweislich unsere Standards einhalten. Link zum Original
Sind Importbeschränkungen nicht ausreichend, soll im Einzelfall nach Folgeabschätzung der Abbau überzogener deutscher Standards erwogen werden.
Wortlaut im Programm
Wenn die Unterschiede in den Standards zu groß sind und dies nicht durch Importbeschränkungen aufgefangen werden kann, muss im Einzelfall nach einer Folgeabschätzung auch erwogen werden, überzogene deutsche Standards abzubauen, um international nicht immer mehr die Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren und die heimische Produktion aufgeben zu müssen. Link zum Original
Landwirte sollen faire Erzeugerpreise am Markt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern attraktive Investitionsförderungen und faire Erzeugerpreise am Markt. Link zum Original
Unfaire Handelspraktiken wie späte Zahlungsziele, Regalmieten und Zwangsrücknahme unverkaufter Frischware sollen unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Unfaire Handelspraktiken, wie Zahlungsziele nach dem Verkauf der Ware, Regalmieten oder die Zwangsrücknahme von unverkaufter Frischware, müssen unterbunden werden. Link zum Original
Die Marktposition der Landwirtschaft soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei gilt es, die Marktposition der Landwirtschaft zu stärken. Link zum Original
Nutztierhaltung 7
Eine nachhaltige Landwirtschaft ist nur mit Tierhaltung möglich.
Wortlaut im Programm
Eine nachhaltige Landwirtschaft funktioniert nur mit Tierhaltung. Link zum Original
Die Tierhaltungsbedingungen sollen zu mehr Tierwohl weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen nachdrücklich die Weiterentwicklung der Tierhaltungsbedingungen zu mehr Tierwohl. Link zum Original
Bessere Tierhaltungsbedingungen dürfen den wirtschaftlichen Erfolg bäuerlicher Betriebe nicht ausschließen.
Wortlaut im Programm
Allerdings dürfen sich eine Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen und der wirtschaftliche Erfolg bäuerlicher Strukturen nicht gegenseitig ausschließen. Link zum Original
Die Tierhaltung soll verlässliche Rahmenbedingungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für verlässliche Rahmenbedingungen in der Tierhaltung und honorieren langfristig die Anstrengungen in der Landwirtschaft für die Umsetzung höherer Standards. Link zum Original
Anstrengungen der Landwirtschaft zur Umsetzung höherer Tierhaltungsstandards sollen langfristig honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für verlässliche Rahmenbedingungen in der Tierhaltung und honorieren langfristig die Anstrengungen in der Landwirtschaft für die Umsetzung höherer Standards. Link zum Original
Investitionen in Tierwohl sollen attraktiv gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern attraktive Investitionsförderungen und faire Erzeugerpreise am Markt. Link zum Original
Regelungen, die zur Abwanderung der Produktion tierischer Lebensmittel ins Ausland führen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen alle Regelungen ab, die dazu führen, dass die Produktion tierisch erzeugter Lebensmittel aus Deutschland in andere EU -Staaten oder Nicht-EU-Länder abwandert. Link zum Original
Regionale Vermarktung 6
Regionale Spezialitäten, besondere Bewirtschaftungsweisen und regionale Verarbeitung sollen weiter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Regionale Spezialitäten, besondere Bewirtschaftungsweisen und eine regionale Verarbeitung sind auch ein Stück gelebte Kultur, die es weiterhin zu fördern gilt. Link zum Original
Heimische Rohstoffalternativen sollen gefördert werden, um die Zerstörung der Urwälder zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Deswegen setzen wir uns für heimische Rohstoff -Alternativen ein. Link zum Original
Der Lebensmitteleinzelhandel soll durch langfristige Partnerschaften mit der heimischen Lebensmittelwirtschaft für Versorgungssicherheit und Regionalität sorgen.
Wortlaut im Programm
Durch langfristige Handelspartnerschaften mit der heimischen Lebensmittelwirtschaft muss der LEH für Versorgungssicherheit und Regionalität von Nahrungsmitteln sorgen. Link zum Original
Direktvermarktung und tierschutzgerechte Lösungen wie Hofschlachtung sollen gefördert werden, um regionale Produkte zu unterstützen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch die Förderung von Direktvermarktung und besonders tierschutzgerechten Lösungen, wie beispielsweise bei der Hofschlachtung oder der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, die Produktion und den Verkauf regional erzeugter Produkte unterstützen. Link zum Original
Die Direktvermarktung soll von der Verpackungsrichtlinie ausgenommen werden.
Wortlaut im Programm
So ist u. a. die Direktvermarktung von der Verpackungsrichtlinie auszunehmen oder die Auflagen bei der Verarbeitung von Fleisch und Milch zu verändern. Link zum Original
Die Auflagen bei der Verarbeitung von Fleisch und Milch sollen geändert werden.
Wortlaut im Programm
So ist u. a. die Direktvermarktung von der Verpackungsrichtlinie auszunehmen oder die Auflagen bei der Verarbeitung von Fleisch und Milch zu verändern. Link zum Original
Düngung 5
Düngung soll nach Pflanzenbedarf möglich sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Düngung nach Pflanzenbedarf ermöglichen. Link zum Original
Das bisherige System der roten Gebiete mit Düngeeinschränkungen anhand entfernter Messstellen wird als fachlich falsch abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das jetzige System der roten Gebiete mit Düngeeinschränkungen aufgrund von Messstellen, die oftmals sehr weit entfernt sind vom jeweiligen Acker, ist fachlich falsch und teils willkürlich. Link zum Original
Bedarfsgerechte Düngung soll auch in roten Gebieten mit einzelbetrieblichen Nährstoffbilanzen möglich sein.
Wortlaut im Programm
Bedarfsgerechte Düngung muss auch in roten Gebieten mit einzelbetrieblichen Nährstoffbilanzen ermöglicht werden. Link zum Original
Die Derogationsregelung für organischen Wirtschaftsdünger soll wieder eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Wiedereinführung der Derogationsregelung um eine bedarfsgerechte organische Düngung zu ermöglichen. Link zum Original
Für Dauergrünland und Feldfutterbau sollen bis zu 250 kg Stickstoff je Hektar aus organischen Wirtschaftsdüngern erlaubt werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen dringend eine Ausnahmeregelung, die ermöglicht, bis zu 250 kg Stickstoff je ha aus organischen Wirtschaftsdüngern für Dauergrünland und Feldfutterbau zu verwenden. Link zum Original
Ländliche Entwicklung 5
Der ländliche Raum soll praxisnah gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Vielfalt der Landwirtschaft und bestehende Kulturlandschaften erhalten und treten für eine praxisnahe Förderung des ländlichen Raums ein. Link zum Original
Familiäre und regionale Strukturen in der Landwirtschaft sollen erhalten, gestärkt und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir familiäre und regionale Strukturen erhalten, stärken und ausbauen. Link zum Original
Die Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe und neue Betriebszweige etwa in erneuerbaren Energien oder Tourismus sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stärken die Diversifizierung unserer heimischen landwirtschaftlichen Betriebe und fördern die Etablierung neuer Betriebszweige, wie beispielsweise in den Bereichen der erneuerbaren Energien oder des Tourismus, die neue Einkommenschancen und eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze bieten. Link zum Original
Die Ausbildungsberufe in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Hier wollen wir gezielt die Ausbildungsberufe in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft fördern. Link zum Original
Es soll ausreichend Tierärzte und Fleischbeschauer geben, um die Struktur der Bauernhöfe zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Es ist auch dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Tierärzte, Fleischbeschauer etc. vorhanden sind, um die Struktur unserer Bauernhöfe aufrecht erhalten zu können. Link zum Original
Agrarförderung 5
Wettbewerbsnachteile gegenüber Importwaren sollen weiterhin über die erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen dafür ein, dass bestehende Wettbewerbsnachteile gegenüber Importwaren weiterhin über die erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik angemessen ausgeglichen werden müssen. Link zum Original
Nationale Agrarauflagen sollen im Sinne der Subsidiarität auf die Länderebene übertragen werden.
Wortlaut im Programm
Nationale Auflagen müssen im Sinne der Subsidiarität entsprechend auf Länderebene übertragen werden. Link zum Original
Regionale Anpassungsspielräume bei der Umsetzung der EU-Agrarvorgaben sollen ausgeschöpft werden.
Wortlaut im Programm
Regionale Anpassungsspielräume sind auszuschöpfen. Link zum Original
Wettbewerbsnachteile gegenüber dem europäischen Standard sollen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
Wettbewerbsbenachteiligungen im Vergleich zum europäischen Standard müssen ausgeglichen werden. Link zum Original
Die Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete sollen beibehalten werden.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren sprechen wir uns für die Beibehaltung der Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete aus. Link zum Original
Pflanzenschutz 4
Dünge- und Pflanzenschutzmittel sollen praxisnah und fachgerecht zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Wir bieten praxisnahe Rahmenbedingungen, unter denen unsere Landwirte Lebensmittel produzieren können. Dazu gehört die fachgerechte Zulassung von Dünge - und Pflanzenschutzmitteln. Link zum Original
Verbote von Pflanzenschutzmitteln sollen unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten in den Gebietsverordnungen festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Verbote von Pflanzenschutzmitteln unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten in den Gebietsverordnungen festgelegt werden. Link zum Original
Ein pauschales Verbot von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein pauschales Verbot von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten lehnen wir ab. Link zum Original
Wirksame und bewährte Pflanzenschutzwirkstoffe werden geprüft und zugelassen, damit weniger Lebensmittel auf dem Feld und im Lager verderben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass wirksame und bewährte Wirkstoffe geprüft und zugelassen werden, damit möglichst wenig Lebensmittel auf dem Feld und im Lager verderben. Link zum Original
Pflanzenzüchtung 4
Neue Zuchtlinien und größere Resilienz gegenüber Klima, Krankheiten und Schaderregern sollen sichere Ernten gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Wir sehen eine große Chance für unsere Landwirtschaft, durch neue Zuchtlinien sowie durch eine größere Resilienz gegenüber sich verändernden klimatischen Bedingungen, Krankheiten und Schaderreger n weiterhin sichere Ernteergebnisse zu erwirtschaften. Link zum Original
Die Züchtung von Öl- und Proteinpflanzen soll stark in den Fokus rücken.
Wortlaut im Programm
Auch im Hinblick auf die weltweite Versorgung der rasant steigenden Weltbevölkerung fordern wir eine starke Fokussierung auf die Züchtung von Öl- und Proteinpflanzen. Link zum Original
Biopatente in der Züchtung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Biopatente in der Züchtung lehnen wir ab. Link zum Original
Patente auf biologisches Material oder genetische Ressourcen von Tieren und Pflanzen soll es nicht geben.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich wird es mit uns keine Patente, die sich auf biologisches Material oder genetische Ressourcen von Tieren oder Pflanzen beziehen, geben. Link zum Original
Ernährung 2
Umsonstregale für abgelaufene Lebensmittel werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Ein weiterer Ansatz ist die Förderung von Umsonstregalen, in die abgelaufene Lebensmittel gestellt und von Gruppen, die sich für Lebensmittelrettung einsetzen, mitgenommen werden können. Link zum Original
Die Bundesregierung intensiviert den Dialog mit Einzelhandelsketten über Umsonstregale und erarbeitet Lösungen.
Wortlaut im Programm
Die kommende Bundesregierung muss den Dialog mit den Einzelhandelsketten zu diesem Thema intensivieren und Lösungen erarbeiten. Link zum Original
Ökolandbau 1
Umweltleistungen der Landwirtschaft sollen angemessen bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Aufw endige Umweltleistungen, die von der Landwirtschaft erbracht werden, müssen angemessen bezahlt werden. Link zum Original
Verbraucherschutz 1
Haltbarkeitsangaben auf Lebensmitteln erhalten einen empfehlenden Charakter.
Wortlaut im Programm
Haltbarkeitsangaben sollten daher einen empfehlenden Charakter bekommen. Link zum Original
Weitere Forderungen 16
Die familiengeführte bäuerliche Landwirtschaft gilt als Grundvoraussetzung für einen lebenswerten ländlichen Raum.
Wortlaut im Programm
Die familiengeführte, bäuerliche Landwirtschaft ist für uns Grundvoraussetzung für einen lebensfähigen und lebenswerten ländlichen Raum. Link zum Original
Eine eigentumsorientierte, nachhaltige Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie eine an Grund und Boden gebundene Jagd gelten als Grundlage des ländlichen Raums.
Wortlaut im Programm
Wir halten eine eigentumsorientierte, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie Fischereiwirtschaft und eine an Grund und Boden gebundene Jagd für die Grundvoraussetzungen für den ländlichen Raum, der eine Heimat für alle bietet. Link zum Original
Eine zukunftsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung der Landwirtschaft soll gefördert werden, um bäuerliche Betriebe zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fördern eine zukunftsfähige, umwelt - und sozialverträgliche Entwicklung unserer vielfältigen Landwirtschaft im ländlichen Raum mit dem Ziel, unsere bäuerlichen Betriebe zu stärken und zu erhalten. Link zum Original
Die Vielfalt der Landwirtschaft und bestehende Kulturlandschaften sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Vielfalt der Landwirtschaft und bestehende Kulturlandschaften erhalten und treten für eine praxisnahe Förderung des ländlichen Raums ein. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll Planungssicherheit und Verlässlichkeit erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für Planungssicherheit und Verlässlichkeit in der Landwirtschaft und somit für eine gesicherte Zukunft. Link zum Original
Für die Landwirtschaft sollen die einheitlichen europäischen Regelungen maßgeblich sein.
Wortlaut im Programm
Maßgeblich müssen die einheitlichen europäischen Regelungen sein, nach denen sich auch Deutschland zu richten hat. Link zum Original
Aktive Landwirte sollen mehr Vertrauen und Unterstützung erhalten statt neuer verwaltungsrechtlicher Erschwernisse.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, wieder mehr Vertrauen in die aktiven Landwirte zu setzen und sie in ihren Bemühungen zu unterstützen, anstatt immer neue verwaltungsrechtliche Erschwernisse zu schaffen. Link zum Original
Agrarpolitische Maßnahmen sollen erforderlich, angemessen, verlässlich und praktisch umsetzbar sein.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen müssen erforderlich, angemessen, verlässlich und in der Praxis umsetzbar sein. Link zum Original
Erkenntnisse der Agrarforschung sollen eng mit den landwirtschaftlichen Praktikern ausgetauscht werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Erkenntnisse aus der Agrarforschung direkt nicht nur auf Hochschul- bzw. Institutsebene, sondern besonders eng mit den landwirtschaftlichen Praktikern ausgetauscht werden. Link zum Original
Beim Smart Farming sollen die Daten Eigentum der Anwender bleiben und diese die Hoheit über ihre Daten behalten.
Wortlaut im Programm
Im Bereich des „Smart Farming“ sowohl auf dem Acker als auch im Stall ist sicherzustellen, dass die Daten immer Eigentum der Anwender bleiben und sie jederzeit die Hoheit über ihre eigenen Daten behalten. Link zum Original
Daten für die Satellitennavigation (RTK) sollen Landwirten bundesweit kostenlos zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Daten für die Satellitennavigation (RTK) sind den Landwirten deutschlandweit kostenlos zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Der Dialog zwischen Verbrauchern, Landwirten und Politik soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Intensivierung des Dialoges zwischen Verbrauchern, Landwirten und politisch Verantwortlichen. Link zum Original
Die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft stärken und die Wertschätzung für unsere heimische Landwirtschaft steigern. Link zum Original
Die Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft soll gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft stärken und die Wertschätzung für unsere heimische Landwirtschaft steigern. Link zum Original
Wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Argumente sollen emotional geführten Kampagnen gegenüber Klarheit schaffen.
Wortlaut im Programm
Wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Sachargumentation müssen Klarheit schaffen gegenüber emotional geführten Kampagnen. Link zum Original
Einheitliche EU-Standards sollen ohne deutsche Zusatzregelungen gelten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern das Einhalten von einheitlichen EU -Standards ohne deutsche Zusatzregelungen. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Bundestag fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.