Tiere
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 6113
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Beim weiteren Straßenausbau werden ökologische Aspekte angemessen berücksichtigt, etwa durch Grünbrücken für Wildtiere.
- Die Tierschutzgesetze werden konsequent umgesetzt.
- Alternative Forschungsmethoden werden verstärkt eingesetzt, um Tierversuche zu reduzieren.
- Nutztiere werden artgerecht gehalten.
- Nutz- und Schlachttiere werden nur über möglichst kurze Strecken zum nächstgelegenen regionalen Schlachtbetrieb transportiert.
- Das industrielle Schächten, also betäubungsloses Schlachten von Tieren, wird nach dem Vorbild anderer europäischer Länder abgelehnt.
- Schlachtstätten werden wieder angesiedelt.
- Die mobile Schlachtung wird ausgebaut.
- Gentechnik wird in der Landwirtschaft nur eingesetzt, wenn negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Natur ausgeschlossen sind.
- Beim Verbissschutz werden technische Schutzmaßnahmen statt höherer Abschussvorgaben eingesetzt.
- Der Bestand des Muffelwilds wird stabilisiert.
- Dem Rotwild wird in Thüringen ein artgerechtes Leben ermöglicht.
- Die Rotwild-Einstandsgebiete werden aufgehoben.
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 6
- Eingeschleppte Raubtiere wie der Waschbär werden zum Schutz der Bodenbrüter stärker bejagt.
- Der Wolfsbestand in Thüringen und Deutschland wird nach skandinavischem Vorbild reduziert.
- Invasive Tier- und Pflanzenarten werden unter Kontrolle gebracht und reduziert.
- Der Waschbär wird durch konsequente Bejagung zurückgedrängt.
- Der Wolf wird durch eine geänderte FFH-Listung ins Jagdrecht übernommen.
- Der Wolfsbestand wird nach schwedischem Vorbild reguliert.
CDU 662
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Tierwohl ist ein zentrales Anliegen der Agrarpolitik.
- Der Wolf gilt als unvereinbar mit der Thüringer Kulturlandschaft und der Weidetierhaltung.
- Wald und Wild sollen als Einheit gelten und nicht gegeneinander ausgespielt werden.
- Waldschutz, Interessen der Waldbesitzer und Verantwortung für das Wild werden in Ausgleich gebracht.
Weniger Rechte oder Angebote 6
- Rechtliche Grundlagen für die Regulierung der Wolfsbestände werden geschaffen.
- Rechtliche Grundlagen zur Regulierung von Wolfsbeständen werden geschaffen.
- Auf Bundesebene soll ein anlassloses und schadensunabhängiges Bestandsmanagement beim Wolf erlaubt werden.
- Vergrämung und Abschuss von Wölfen sollen klar geregelt und Wolfsbestände klein gehalten werden.
- Biberbestände sollen künftig besser reguliert werden.
- Lokal zu hohe Wildbestände sollen zugunsten eines stabilen Waldes reduziert werden.
BSW 4
Linke 211
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Artgerechte Tierhaltung wird gestärkt.
- Ein sozial verträglicher Umbau der Tierhaltung zu mehr Tierwohl und Umweltschutz wird gefördert.
- Kastenstände und Vollspaltenböden werden nach und nach durch tiergerechte Anlagen ersetzt.
- Stallbaumaßnahmen mit erhöhten Anforderungen an tiergerechte Haltung werden besonders gefördert.
- Die Jagd soll dem Naturraum angepasste und gesunde Wildbestände sichern.
- Die Katzenschutzverordnung soll konsequent für private Freigängerkatzen umgesetzt werden.
- Für Katzen soll eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht eingeführt werden.
- Tierversuchsfreie Verfahren sollen verstärkt entwickelt und umgesetzt werden.
- Qualzuchten bei Hunden sollen beendet werden.
- Der illegale Welpenhandel soll entschiedener bekämpft werden.
- Verbände im Bereich Tierschutz sollen ein Klagerecht erhalten.
SPD 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
Grüne 654
Mehr Rechte oder Angebote 54
- Projekte und Maßnahmen zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt werden auch in der Agrarlandschaft und in Städten unterstützt.
- Über unüberwindliche Verkehrsachsen werden Grünbrücken für Wildtiere gebaut.
- Gewässer werden als Lebensraum für Pflanzen und Tiere gestärkt.
- Alle Tiere, auch in der Landwirtschaft, sollen artgerecht gehalten werden.
- Qualzuchten in der Nutztierhaltung werden abgelehnt.
- Nutztiere erhalten keine unnötigen Medikamente und Antibiotika.
- Nutztiere erhalten genügend Platz.
- Nutztieren wird Weidegang ermöglicht.
- Die industrielle Massentierhaltung wird beendet.
- Die Haltungsbedingungen von Nutztieren sollen sich an den Bedürfnissen der Tiere ausrichten.
- Ein Pakt für artgerechte Tierhaltung unterstützt die Landwirte und soll Maxime der Landwirtschaft werden.
- Die Thüringer Tierwohlstrategie wird weiterentwickelt.
- Ein Pakt für artgerechte Tierhaltung mit mehr Platz, Auslauf, regionalem Futter und Beschäftigungsmöglichkeiten wird mit den Erzeugern auf den Weg gebracht.
- Ein Stallumbau-Programm fördert Betriebe, die für artgerechte Haltung umbauen.
- Landesförderungen werden an Tierschutzkriterien des Pakts für artgerechte Tierhaltung gekoppelt.
- Weidegang für Milchkühe und Mastrinder sowie Stroheinstreu für Mastschweine werden weiter gefördert.
- Das Kupierverbot bei Ferkelschwänzen wird konsequent umgesetzt.
- Maßnahmen gegen die Enthornung von Rindern werden unterstützt.
- Lebendtiertransporte werden auf höchstens vier Stunden oder 150 Kilometer begrenzt.
- Die Tierschutzkontrollen werden ausgebaut.
- Die Interessen von Tieren werden politisch stärker berücksichtigt.
- Tierheime und Tierschutzprojekte werden abgesichert und gemeinsam mit den Kommunen besser finanziert.
- Tierheime und Tierschutzprojekte werden gestärkt.
- Die Tierschutzkontrollen in der Landwirtschaft werden gestärkt.
- Tierschutzverstöße werden konsequenter geahndet.
- Tierversuche werden reduziert.
- Eine Ausweitung der Katzenschutzverordnung wird geprüft.
- Kommunen erhalten stärkere Anreize zur Umsetzung der Katzenschutzverordnung.
- Ein Sachkundenachweis für Hundehalter wird eingeführt, um Tierheimabgaben und Beißvorfälle zu reduzieren.
- Offene Taubenschläge in Kommunen und landeseigenen Liegenschaften werden unterstützt.
- Mindestens eine landeseigene Auffangstation für verletzte Wildtiere wird aufgebaut.
- Die Massentierhaltung wird beendet.
- Die Haltungsbedingungen werden an die Bedürfnisse der Tiere angepasst.
- Die Thüringer Tierwohlstrategie für die Landwirtschaft wird ausgebaut.
- Ein „Pakt für artgerechte Tierhaltung“ wird geschaffen.
- Die Anpassung der Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft wird stärker unterstützt.
- Tiertransporte werden auf höchstens 4 Stunden oder 150 Kilometer begrenzt.
- Tiertransporte werden besser kontrolliert.
- Der Brandschutz in Ställen wird durch eine Änderung der Landesbauordnung verbessert.
- Ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände wird eingeführt.
- Ein unabhängiges Amt für Tierschutz auf Landesebene mit eigener Stabsstelle wird geschaffen.
- Die Tierschutzkontrollen werden ausgebaut.
- Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden schneller und gezielter geahndet.
- Auf Bundesebene wird eine Positivliste für Tiere im Zirkus und in privater Exotenhaltung angestrebt.
- Der Onlinehandel mit Tieren wird eingeschränkt.
- Strategien für einen schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen sollen gestärkt werden.
- Tierversuche sollen nach dem 3R-Prinzip reduziert, ersetzt und abgeschafft werden.
- Ein Studium soll ohne Tierversuche absolviert werden können.
- Die Genehmigung von Tierversuchen wird an strengere Kriterien, Kontrollen und die Forschung zu Alternativen geknüpft.
- Der tierärztliche Notdienst wird erhalten und ausgebaut, auch für Großtiere.
- Tierversuche werden nach dem 3R-Prinzip reduziert, ersetzt und langfristig abgeschafft.
- Alternativen zu Tierversuchen werden gefördert.
- Für Tierversuchsalternativen wird ein Innovationsbudget bereitgestellt.
- Die Genehmigung von Tierversuchen wird an strengere Kriterien, Kontrollen und Forschung zu Alternativen geknüpft.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Landwirtschaft soll von ihren Produkten gut leben können und schonend mit Tieren, Boden, Wasser und Natur umgehen.
- Landwirtschaft soll Landwirten ein gutes Auskommen bieten und im Einklang mit Naturschutz und artgerechter Tierhaltung stehen.
- Die Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft werden angepasst.
- Tierleid wird weiter verringert und bekämpft.
- Tierschutz erhält in der Politik einen höheren Stellenwert.
FW 113
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Soziale, Umwelt- und Tierschutzstandards in der Landwirtschaft und der Weiterverarbeitung sind einzuhalten.
- Förderprogramme für Maßnahmen landwirtschaftlicher Betriebe zu Tierwohl und ökologisch nachhaltiger Betriebsführung sollen unterstützt werden.
- In Zoos und Tiergärten soll auf artgerechte Haltung geachtet werden.
Ohne klare Richtung 1
FDP 542
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Der Schutzstatus des Wolfs wird auf europäischer Ebene herabgestuft.
- Der Wolf wird als jagdbare Tierart eingestuft.
- Die Bejagung des Kormorans in Thüringen wird weder räumlich noch zeitlich eingeschränkt.
- Im Einzelfall wird in Abstimmung mit kommunalen Behörden der Abschuss von Problembibern ermöglicht.
- Invasive Tier- und Pflanzenarten werden konsequent und dauerhaft bekämpft.
Koalitionsvertrag 73
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Gegen die Afrikanische Schweinepest werden alle möglichen Präventionsmaßnahmen koordiniert mit anderen Ländern ergriffen.
- In der Jagdgesetzgebung sollen allein wissenschaftsbasierte Aspekte von Wildbiologie, Arten- und Tierschutz, Jagdpraxis und Lebensmittelhygiene berücksichtigt werden.
- Kommunen und Tierschutzvereine werden bei den Investitionskosten von Tierheimen unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Angestrebt wird eine Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, umweltfreundlich wirtschaftet und artgerechte Tierhaltung garantiert.
- Ein Wolfs- und Wildtiermanagement wird ermöglicht.
- Rechtliche Grundlagen für die Regulierung der Wolfsbestände werden geschaffen.
- Wildtiere, die die Lebens- und Futtermittelproduktion beeinträchtigen, werden reguliert.
- Dem Tierschutz soll entsprechend seiner Bedeutung Rechnung getragen werden.
- Maßnahmen zur Begrenzung verwilderter Katzenpopulationen werden gefördert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht