Landtagswahl Saarland 2022 · Original
Das Programm enthält 47 von 816 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 47
Der Pflegenotstand soll durch mehr Personal und dauerhaft höhere Löhne überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Mehr Personal und dauerhaft höhere Löhne sind die richtigen Weichenstellungen, um den Pflegenotstand zu überwinden. Link zum Original
Pflegekräfte erhalten bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt.
Wortlaut im Programm
einen Kurswechsel für bessere Arbeit in der Pflege: Danke heißt mehr Gehalt. Link zum Original
Es gibt mehr Arztpraxen für Menschen ohne Krankenversicherung.
Wortlaut im Programm
mehr Arzt-Praxen für Menschen ohne Krankenversicherung. Link zum Original
Fallpauschalen im Krankenhaus werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung der Fallpauschalen und die Privatisierung von vormals öffentlichen Krankenhäusern war ein Irrweg. Link zum Original
Die Privatisierung öffentlicher Krankenhäuser wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung der Fallpauschalen und die Privatisierung von vormals öffentlichen Krankenhäusern war ein Irrweg. Link zum Original
Das Land stellt über Krankenhausplan und Bundesratsinitiativen die Weichen für kleine dezentrale Kliniken und wenige zentrale Fachkrankenhäuser.
Wortlaut im Programm
Kleine, dezentrale Kliniken und wenige zentrale Fachkrankenhäuser sind die Zukunft. Weichenstellungen dafür kann das Land durch den Krankenhausplan und durch Bundesratsinitiativen einleiten. Link zum Original
Wer die Investitionen im Krankenhaussystem bezahlt, erhält die Steuerungsbefugnis.
Wortlaut im Programm
Wer die nötigen Investitionen in das System weitgehend bezahlt, soll auch das Sagen haben. Link zum Original
Beschäftigte im Gesundheitswesen erhalten dauerhaft höhere Löhne.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir uns für dauerhaft höhere Löhne für die Beschäftigten im Gesundheitswesen einsetzen - das ist kein Luxus, sondern dringende Notwendigkeit. Link zum Original
Kein Krankenhaus darf mehr geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
dass kein Krankenhaus mehr schließen darf. Link zum Original
Insolvente und von Insolvenz bedrohte Kliniken werden vom Land aufgefangen, ihr Weiterbetrieb gesichert und Investitionen bezahlt.
Wortlaut im Programm
Insolvente und akut von Insolvenz bedrohte Kliniken sollen vom Land aufgefangen, ihr Weiterbetrieb Öffentlich abgesichert und notwendige Investitionen bezahlt werden. Link zum Original
Die Schließungsförderung über den Krankenhausstrukturfonds wird sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
Die Schließungsförderung über den Krankenhausstrukturfonds soll sofort gestoppt werden. Link zum Original
Das Krankenhauspersonal wird erheblich aufgestockt.
Wortlaut im Programm
dass das Krankenhauspersonal erheblich aufgestockt wird und seine Bezahlung und die Arbeitsbedingungen verbessert werden, um Überlastung zu verhindern und Abwanderung zu reduzieren. Link zum Original
Bezahlung und Arbeitsbedingungen des Krankenhauspersonals werden verbessert.
Wortlaut im Programm
dass das Krankenhauspersonal erheblich aufgestockt wird und seine Bezahlung und die Arbeitsbedingungen verbessert werden, um Überlastung zu verhindern und Abwanderung zu reduzieren. Link zum Original
Das DRG-Fallpauschalensystem wird durch ein kostendeckendes Abrechnungssystem ersetzt.
Wortlaut im Programm
dass die gesetzlich vorgeschriebene leistungsbezogene Planung, Verhandlung und Abrechnung von Fallpauschalen (DRG-System) durch ein kostendeckendes Abrechnungssystem ersetzt wird. Link zum Original
Krankenhäuser in Stadt und Land werden ausreichend mit Intensiv- und Isolierstationen, Beatmung und Schutzkleidung ausgestattet.
Wortlaut im Programm
dass die Krankenhäuser in den Zentren und auf dem Land mit ausreichenden Intensivstationen, Isolierstationen, Beatmungseinheiten und Schutzkleidung ausgestattet werden, so dass sie vorbereitet sind für neue Belastungsspitzen. Link zum Original
Betten und Personal der Krankenhäuser werden nach Spitzenlasten, Katastrophen und Pandemien statt nach Durchschnittsauslastung geplant.
Wortlaut im Programm
dass die Betten- und Personalausstattung der Krankenhäuser unter Einbezug von Jahresspitzen, Katastrophen und Pandemien geplant werden - anstelle der bisherigen Auslegung nach jahresdurchschnittlicher Auslastung. Link zum Original
In unterversorgten Regionen werden Betten, Notaufnahmen und Geburtsstationen durch Förderung öffentlicher Kliniken aufgestockt.
Wortlaut im Programm
dassin den derzeit unterversorgten Regionen die Zahl der Betten, Notaufnahmen, Geburtsstationen etc. durch Förderung der öffentlichen Kliniken auf das notwendige Maß angehoben werden. Link zum Original
Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege wird attraktiver gemacht.
Wortlaut im Programm
die Ausbildung im Gesundheits- und Krankenpflegebereich attraktiver machen, damit sich wieder mehr Menschen für diesen Beruf mit hoher Verantwortung entscheiden. Link zum Original
Kirchliches Arbeitsrecht in überwiegend öffentlich finanzierten Kliniken wird hinterfragt.
Wortlaut im Programm
In einer Einrichtung, die zu weit über 95 Prozent von Öffentlichen Zuschüssen und Versicherungsbeiträgen finanziert wird, muss arbeitsrechtliches Kirchenrecht hinterfragt werden. Link zum Original
Zwischen den Kliniken gelten gleiche Arbeits- und Mitbestimmungsbedingungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gleiche Arbeits- und Mitbestimmungsbedingungen zwischen den Kliniken. Link zum Original
Zwischen den Kliniken sollen gleiche Arbeits- und Mitbestimmungsbedingungen gelten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gleiche Arbeits- und Mitbestimmungsbedingungen zwischen den Kliniken. Link zum Original
Der Personalmangel in der Pflege wird beseitigt.
Wortlaut im Programm
Der Personalmangel muss beseitigt und das Arbeitsumfeld in Pflegeheimen und der ambulanten Versorgung dringend verbessert werden. Link zum Original
Das Arbeitsumfeld in Pflegeheimen und in der ambulanten Versorgung wird dringend verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Personalmangel muss beseitigt und das Arbeitsumfeld in Pflegeheimen und der ambulanten Versorgung dringend verbessert werden. Link zum Original
Eine verbindliche, aus dem medizinischen Bedarf abgeleitete Personalbemessung in der Pflege wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine verbindliche, aus dem medizinischen Bedarf abgeleitete Personalbemessung ein. Link zum Original
Pflege soll für alle bezahlbar sein und nicht vom eigenen Geldbeutel abhängen.
Wortlaut im Programm
Die Pflege darf keine Frage der persönlichen Brieftasche, sondern muss für alle bezahlbar sein. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege eingeführt, in die alle nach ihrem gesamten Einkommen einzahlen und die alle medizinischen und pflegerischen Leistungen übernimmt.
Wortlaut im Programm
Darum setzen wir uns auch auf Bundesebene für eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege ein, in die alle Menschen entsprechend ihrem Einkommen (Erwerbs, Kapital- und andere Einkommen) einzahlen und die im Bedarfsfall alle medizinischen und pflegerischen Leistungen übernimmt. Link zum Original
Pflege soll sich vom Heim hin zum eigenen Haushalt als Pflegeort verlagern.
Wortlaut im Programm
Wir sollten umdenken lernen: Vom Pflegestandort Heim zum Pflegestandort eigener Haushalt. Link zum Original
Die Qualitätsstandards der Pflegeheime im Saarland werden für Angehörige transparent und abrufbar gemacht.
Wortlaut im Programm
e die Qualitätsstandards der Pflegeheime im Saarland transparent machen, abrufbar für Angehörige - wie in anderen Bundesländern. Link zum Original
Das Leistungsniveau der Pflegeversicherung wird auf Bundesebene spürbar erhöht.
Wortlaut im Programm
e auf Bundesebene eine spürbare Erhöhung des Leistungsniveaus der Pflegeversicherung erreichen. Link zum Original
Alle Menschen können selbstbestimmt zwischen ambulanten, teilstationären und stationären Pflege- oder Assistenzleistungen wählen.
Wortlaut im Programm
e dass alle Menschen selbstbestimmt entscheiden können, ob sie ambulante, teilstationäre oder stationäre Pflege- oder Assistenzleistungen in Anspruch nehmen wollen. Link zum Original
Präventive Hausbesuche nach dem Gemeindeschwester-Modell sollen Pflegebedürftigkeit vermeiden.
Wortlaut im Programm
e präventive Hausbesuche zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit (Gemeindeschwester-Modell). Link zum Original
Wohnortnahe Tagespflege für pflegebedürftige Menschen wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
wohnortnahe Tagespflege für pflegebedürftige Menschen sicherstellen. Link zum Original
Zeiten der Pflege von Angehörigen werden deutlich besser abgesichert.
Wortlaut im Programm
Zeiten der Pflege von Angehörigen deutlich besser absichern. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Pflegeteilzeit für pflegende Angehörige eingeführt.
Wortlaut im Programm
uns auf Bundesebene für eine Pflegeteilzeit für pflegende Angehörige einsetzen. Link zum Original
Pflegebedürftige in Pflegeeinrichtungen zahlen als Eigenanteil nur Unterkunft und Verpflegung.
Wortlaut im Programm
dass als Eigenanteil Pflegebedürftige in Pflegeeinrichtungen nur die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernehmen müssen. Link zum Original
Der Pflegeschlüssel wird erhöht.
Wortlaut im Programm
°e eine dringend notwendige Aufwertung der Pflegeberufe im Zuge der Erhöhung des Pflegeschlüssels, einer besseren Bezahlung, von mehr Urlaubstagen und unbefristeten Arbeitsverhältnissen - ebenso im Hinblick auf den Eintritt in ein früheres Rentenalter. Link zum Original
Pflegekräfte werden besser bezahlt.
Wortlaut im Programm
°e eine dringend notwendige Aufwertung der Pflegeberufe im Zuge der Erhöhung des Pflegeschlüssels, einer besseren Bezahlung, von mehr Urlaubstagen und unbefristeten Arbeitsverhältnissen - ebenso im Hinblick auf den Eintritt in ein früheres Rentenalter. Link zum Original
Pflegekräfte erhalten mehr Urlaubstage und unbefristete Arbeitsverhältnisse.
Wortlaut im Programm
°e eine dringend notwendige Aufwertung der Pflegeberufe im Zuge der Erhöhung des Pflegeschlüssels, einer besseren Bezahlung, von mehr Urlaubstagen und unbefristeten Arbeitsverhältnissen - ebenso im Hinblick auf den Eintritt in ein früheres Rentenalter. Link zum Original
Bei Neuanmeldungen von Prostituierten in der gesetzlichen Krankenkasse entstehen keine Nachzahlungen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern darüber hinaus mit Blick auf das Prostituiertenschutzgesetz dahingehend eine Änderung, dass für Neuanmeldungen in der gesetzlichen Krankenkasse für diesen spezifischen Berufszweig keine Nachzahlungen entstehen. Link zum Original
Das Grundgehalt in der Pflege wird dauerhaft erhöht.
Wortlaut im Programm
das Grundgehalt in der Pflege dauerhaft erhöhen. Link zum Original
Wohnortnahe Gesundheitsversorgung wird kommunale Pflichtaufgabe.
Wortlaut im Programm
eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung als kommunale Pflichtaufgabe. Link zum Original
Die Diskussion auf Bundesebene über die Freigabe von Cannabisprodukten wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die aktuelle Diskussion auf Bundesebene zur Freigabe von Cannabis-Produkten. Link zum Original
Palliativmedizin und Hospizbetreuung werden im ländlichen Raum ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im ländlichen Raum wollen wir die Palliativmedizin und Hospizbetreuung ausbauen. Link zum Original
Das Ehrenamt in der Hospizbetreuung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
eine Stärkung des Ehrenamtes in der Hospizbetreuung. Link zum Original
Die Landespflegepläne werden ständig aktualisiert.
Wortlaut im Programm
eine ständige Aktualisierung der Landespflegepläne. Link zum Original
Pflegende Angehörige erhalten bessere Unterstützung und Beratung.
Wortlaut im Programm
eine bessere Unterstützung und Beratung von Angehörigen der zu Pflegenden. Link zum Original
Die ambulante palliative Betreuung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
einen Ausbau der ambulanten palliativen Betreuung. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Saarland fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.