SPD, Wahlprogramm 2023: nicht im Vertrag
Aus dem Programm „Zukunftsprogramm“ (Wahlprogramm 2023 der SPD), verglichen mit dem Koalitionsvertrag „Veränderung gestalten: sicher, sozial, ökologisch, zukunftsfest“
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 19.10.2026.
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Alle Forderungen auf dieser Seite stammen aus dem Wahlprogramm 2023 der SPD, nicht aus dem Vertrag. 506 von 2.123 Forderungen dieses Programms finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung12
- Der Dreiklang aus Arbeitnehmer-, Handels- und Handwerkskammer wird in die Landesverfassung aufgenommen.
- Die Transformation wird direkt aus dem Rathaus mit den senatorischen Behörden und unter Einbindung der Sozialpartner koordiniert.
- Die Beantragung des Begrüßungsgelds für Auszubildende wird weiter vereinfacht.
- Pflichtpraktika im öffentlichen Dienst und in Unternehmen mit bremischer Mehrheitsbeteiligung werden künftig vergütet.
- Die Angebote des Bürgerservice in Vegesack werden ausgebaut.
- Auf Bundesebene wird eine Verkürzung der Genehmigungsverfahren für den Schienenausbau angestrebt.
- Die Strategien der Ressorts werden aufeinander abgestimmt.
- Im öffentlichen Dienst wird eine Teilhabeabteilung gegründet, die die Belange von Menschen mit Behinderung koordiniert.
- Alle senatorischen Dienststellen, Eigenbetriebe und Mehrheitsgesellschaften sollen als familienfreundliche Betriebe auditiert werden.
- Neue Beteiligungsformate, die bestehende Strukturen ergänzen, werden befürwortet.
- Von Jugendbeiräten initiierte oder finanzierte Projekte werden ausdrücklich gekennzeichnet.
- Es wird geprüft, wo private Konkurrenz Stellenbesetzungen im öffentlichen Dienst gefährdet und wie Engpässe vermieden werden können.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte66
- Das Ordnungsamt wird personell verstärkt.
- Lokale Netzwerke für mehr Sicherheit und Sauberkeit wie die „Gröpelinger Sicherheitspartnerschaft“ werden ausgebaut.
- Grenzüberschreitende Müllverbringung wird stärker kontrolliert.
- Die beteiligten Kontrolleinheiten erhalten mehr technische Ausrüstung, Kontrollmöglichkeiten und Personal.
- Einer unkontrollierten Verdrängung der Drogenszene in angrenzende Gebiete wird entgegengetreten.
- Das Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (IPoS) wird ausgebaut.
- Ein Innovationszentrum für Behörden mit Sicherheitsaufgaben wird eingerichtet, um Sicherheitsinnovationen frühzeitig in die Praxis zu bringen.
- Gewalt an Frauen wird abgelehnt.
- Die dafür eingerichteten Bereiche werden stets arbeitsfähig gehalten.
- Das Polizeirecht wird bei Bedarf angepasst, um Frauen und Kinder besser zu schützen.
- Die Ermittlungsarbeit wird mit moderner Software unterstützt.
- Die Ermittlungsarbeit wird durch enge Zusammenarbeit mit der Zentralstelle beim Bundeskriminalamt unterstützt.
- An bundesweit abgestimmten Melde- und Löschprozessen wird aktiv teilgenommen.
- Die Polizei erhält verlässlich die Ressourcen, um die Sicherheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen deutlich zu erhöhen.
- Die Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage wird eingeführt.
- Sicherheitskräfte werden im öffentlichen Raum noch besser sichtbar.
- Kommunale Kontrolltätigkeiten, etwa bei Waffenaufbewahrung, Sportwettbüros, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Shisha-Lokalen und Schrottimmobilien, werden beim Ordnungsamt gebündelt.
- Gewalt gegen Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsdienst, Feuerwehr und Rettungsdiensten wird nicht geduldet.
- Die bestehende Fürsorgepflicht des Dienstherrn wird überprüft.
- Der Einsatz von Bodycams wird auf den Ordnungsdienst ausgeweitet.
- Das Bremische Polizeigesetz wird an aktuelle polizeiliche Herausforderungen angepasst.
- Die polizeilichen Eingriffsbefugnisse werden erweitert.
- Hindernisse der Rechtsanwendung im Polizeialltag werden beseitigt.
- Die Zuständigkeit der Polizei- und Feuerwehrbeauftragten wird auf die Feuerwehr Bremerhaven und den Ordnungsdienst erweitert.
- Die Präventionszentren der Polizei werden gestärkt und ihre Fähigkeiten ausgebaut.
- Der Zugang zu den Präventionsangeboten wird vereinfacht.
- Bei der Kriminalitätsbekämpfung werden Diebesgut und andere Vermögenswerte einschließlich Immobilien und Luxusgegenständen über Einziehung und Verfall konsequent sichergestellt und beschlagnahmt.
- Ein Förderprogramm mit polizeilicher Expertise unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Sicherung ihrer Büro- und Lagerräume gegen Einbrüche.
- Der Verfassungsschutz wird als Frühwarnsystem gegen Rechtsextremismus als notwendig angesehen.
- Zur Sicherung der wehrhaften Demokratie wird weiterhin auf eine moderne Verfassungsschutzbehörde gesetzt.
- Die transparente Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit den parlamentarischen Kontrollgremien und der Zivilgesellschaft wird forciert.
- Das Landesamt für Verfassungsschutz wird angemessen ausgestattet.
- Die Sicherheitszulage beim Verfassungsschutz wird ruhegehaltsfähig gemacht.
- Der Kurs in der Extremismusprävention wird beibehalten.
- Die Belastungen von Polizeibeschäftigten bei der Aufklärung sexueller Gewalt gegen Kinder werden durch zusätzliche Sonderregelungen stärker anerkannt.
- Pilothaft werden Cyber-Community-Beamte eingesetzt, die im Netz präventiv tätig sind und gegen Fake News auftreten.
- Für den Einsatz von Cyber-Community-Beamten werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
- Die Häfen sollen keine Einfallstore für Drogenhandel im großen Stil sein.
- Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung werden bekämpft, insbesondere wo Organisierte Kriminalität sie dominiert.
- Geldwäsche in Wettannahmestellen wird konsequent bekämpft.
- Die Cannabis-Legalisierung wird genutzt, um die Prozesse bei Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten zu überprüfen.
- Auf Bundesebene wird eine Erhöhung der Bußgelder für Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss angestrebt.
- Bei mehrfachem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss wird konsequent geahndet und die Fahrerlaubnis entzogen.
- Opferschutzorganisationen werden in ihrer Arbeit weiter unterstützt.
- Die Kooperation von Opferschutzorganisationen mit staatlichen Stellen wird intensiviert.
- Bei den Ermittlungen wird eng mit der Zentralstelle beim Bundeskriminalamt zusammengearbeitet.
- Das Land beteiligt sich aktiv an bundesweit abgestimmten Melde- und Löschprozessen.
- Die Polizei erhält verlässlich die Ressourcen, um die Sicherheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen deutlich zu erhöhen.
- Der Vollzugsdienst wird landesrechtlich als Behörde und Organisation mit Sicherheitsaufgaben anerkannt.
- Die Durchlässigkeit der Laufbahnen im Justizvollzug wird verbessert.
- Resozialisierung und Qualifizierung von Gefangenen werden miteinander verbunden.
- Alphabetisierungs- und Deutschkurse für Gefangene werden gemeinsam mit dem Arbeitsressort aufrechterhalten.
- Haft wegen nicht gezahlter Geldstrafen soll möglichst vollständig vermieden werden.
- Jede Kontaktaufnahme mit Hilfesystemen wie Schuldnerberatung, Ärzten oder Streetworkern wird auf ausstehende Tagessätze angerechnet.
- Bei dauerhafter Inanspruchnahme eines Hilfesystems kann die ausstehende Geldstrafe auf Veranlassung der Sozialen Dienste der Justiz als getilgt gelten.
- Der Change-Management-Prozess der Staatsanwaltschaft wird unter Einbeziehung der Personalvertretung abgeschlossen.
- Die Zweigstelle der Staatsanwaltschaft in Bremerhaven wird gestärkt.
- Die Zweigstelle der Staatsanwaltschaft in Bremerhaven erhält mehr Autonomie bei der Ressourcenbewirtschaftung.
- Vermögensabschöpfende Maßnahmen werden weiter intensiviert.
- Befristete Stellen zur Vermögensabschöpfung werden entfristet.
- Die Ausstattung der Staatsanwaltschaft wird verbessert.
- Es wird evaluiert, ob eine enge Zusammenarbeit mit der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen die Opferhilfe stärken kann.
- Die Bürgerkonten der Verwaltungsportale werden in die Justizinfrastruktur eingebunden.
- Die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Femizide wird geprüft.
- Die durchgeführten Bürgerforen und Bürgerbefragungen zur Polizei werden evaluiert.
- Erkenntnisse aktueller Studien zum Polizeialltag fließen in die Polizeiarbeit ein, um mehr Verständnis für Sicherheitsarbeit zu schaffen.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit13
- Ausbildungsduldungen werden konsequent erteilt.
- Junge Menschen, die ihre Zwischenprüfung in der Ausbildung bestanden haben, erhalten einen dauerhaften Aufenthaltstitel.
- Ausbildungsduldungen werden konsequent vergeben.
- Junge Menschen, die ihre Zwischenprüfung erfolgreich bestanden haben, erhalten einen dauerhaften Aufenthaltstitel.
- Jungen Zugewanderten aus Nicht-EU-Ländern wird eine Ausbildung unabhängig vom Aufenthaltsstatus ermöglicht.
- Beteiligung in den Quartieren soll unabhängig vom Rechtsstatus möglich sein und wird gefördert.
- Die vereinfachten Verfahren für ukrainische Schutzsuchende werden ausgewertet und auf andere Zuwanderungsgruppen übertragen.
- Kettenduldungen sollen vermieden werden.
- Die Netzwerkarbeit beruflicher und ehrenamtlicher Kräfte zur Unterstützung Geflüchteter beim Ankommen wird gestärkt.
- Das Migrationsamt Bremen soll zur Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und des Chancen-Aufenthaltsgesetzes verstärkt werden.
- Die Chancen der Zuwanderung sollen intensiver genutzt werden.
- Die vereinfachten Verfahren für ukrainische Geflüchtete werden auf ihre Übertragbarkeit auf andere Geflüchtetengruppen ausgewertet.
- In allen Wohnheimen und Flüchtlingsunterkünften werden zumindest stundenweise Kinderbetreuungsmöglichkeiten für alleinerziehende Geflüchtete geschaffen.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie17
- Die Wirtschaftsförderung verfolgt Gute Arbeit als eigenständiges Ziel.
- Eine Förderung innovativer Pilotanlagen wird geprüft.
- Die Vernetzung mit Unternehmen der Raumfahrt und ansässigen Forschungsinstituten wird gezielt gefördert.
- Raumfahrtunternehmen werden bei der Gewinnung gut ausgebildeter Fachkräfte unterstützt.
- Wissenschaftliche und Beratungstätigkeiten werden im Land Bremen weiter gestärkt.
- Die Digitalisierung im Tourismus wird vorangetrieben.
- Die Vernetzung des Kreuzfahrtterminals mit der Stadt Bremerhaven wird forciert.
- Die Beratung zur Finanzierung von Fort- und Weiterbildungen im Handwerk wird ausgedehnt.
- Tarifbindung, attraktive oder flexible Arbeitszeiten und Angebote für ein duales Studium sollen die Attraktivität des Handwerks verbessern.
- Die Flächenpolitik des Landes wird neu aufgestellt.
- Eine Kooperation mit dem Geestland zur Planung eines interkommunalen Gewerbegebiets wird geprüft.
- Die Dauer der Reservierung von Grundstücken wird begrenzt.
- Gewerbegebiete werden verdichtet.
- Für die Entwicklung möglicher Flächen auf beiden Seiten der Weser einschließlich angrenzender Hafenflächen und des Bremer Industrieparks wird eine umfassende strategische Planung erstellt.
- Die Potenziale des mit A 281 und Weserquerung entstehenden zusammenhängenden Wirtschaftsgebiets aus Güterverkehrszentrum, Neustädter Hafen, Industriepark und Industriehäfen werden genutzt.
- Fördermöglichkeiten für Unternehmensgründungen behinderter Menschen sollen bekannter gemacht werden.
- Bremen soll Modellregion für digitale Gesundheitswirtschaft werden.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung47
- Die betriebliche Mitbestimmung wird unterstützt.
- Eine stärkere Tarifbindung von Unternehmen wird unterstützt.
- In der Umbruchsituation wird sozialpartnerschaftliches Handeln für wichtig gehalten.
- Das Land richtet sein eigenes Handeln und das weiterer Akteure auf die Förderung Guter Arbeit aus.
- Öffentliche Aufträge werden nicht an Unternehmen mit prekären Arbeitsverhältnissen vergeben.
- Für die Vergabe öffentlicher Mittel wird ein Katalog wesentlicher Kriterien wie Tarifbindung entwickelt.
- Beschäftigte werden bei der Durchsetzung geltenden Rechts unterstützt.
- Durch Personalcontrolling und Analysen in den Frauenförderplänen wird in der öffentlichen Verwaltung und den landeseigenen Gesellschaften Transparenz über atypische Beschäftigungsverhältnisse hergestellt.
- Mit den Mitbestimmungsorganen werden verbindliche Zielvorgaben zur Reduzierung atypischer Beschäftigung im öffentlichen Dienst festgesetzt.
- Unfreiwillige Teilzeit wird durch passende Arbeitszeiten ersetzt.
- Bei der Vergabe von Dienstleistungen wird die Refinanzierung von Tariflöhnen und weiteren Kosten Guter Arbeit zum Standard.
- Das Tariftreue-Gesetz wird fortwährend kontrolliert, damit es etwa über Subunternehmen nicht ausgehöhlt wird.
- Mitbestimmung und Tarifbindung gelten als Schlüssel für eine soziale und ökologische Transformation.
- Möglichst viele Auszubildende sollen von ihrem Betrieb übernommen werden.
- Der öffentliche Dienst und öffentliche Unternehmen in Bremen geben möglichst Übernahmegarantien für Auszubildende.
- Projekte und Vorhaben, die jungen Menschen mit Behinderung über das Budget für Ausbildung den Weg in den allgemeinen Ausbildungsmarkt bahnen, werden gefördert.
- Die Programmmittel für diese Förderung werden aus der Ausgleichsabgabe beim Amt für Versorgung und Integration bereitgestellt.
- Die Qualifizierung in der Regelförderung der Jobcenter wird ausgebaut und vom Land unterstützt.
- Die Kommunen setzen sich in der Trägerversammlung der Jobcenter für eine intensivere Beratung zum Erreichen von Berufsabschlüssen ein.
- Die Kommunen setzen sich in der Trägerversammlung der Jobcenter für den Abbau von Hürden beim Erreichen von Berufsabschlüssen ein.
- Die Kommunen setzen sich in der Trägerversammlung der Jobcenter für den Ausbau von Qualifizierungsangeboten und umschulungsbegleitenden Hilfen ein.
- Die im Passiv-Aktiv-Transfer eingesparten Leistungen für Unterkunft und Heizung werden mit Projekteinnahmen, Arbeitsmarktmitteln und zusätzlichen Landesmitteln zu einem Landesprogramm „Beschäftigung im Quartier“ gebündelt.
- Das Konzept der „Regionalen Netze“ wird wiederbelebt.
- Gesundheitsförderung wird als kommunale Leistung neu eingeführt.
- Die Vor-Ort-Beratung in Bremen wird ausgebaut.
- Die Jugendberufsagentur hält mehr mehrsprachige Beraterinnen und Berater für Gespräche mit Eltern bereit.
- Die Kommunikation zwischen Erwerbslosen und Unternehmen vor Ort wird ausgebaut.
- Eine niedrigschwellige Arbeitsvermittlung an einem zentralen Ort in den Quartieren wird geschaffen.
- Der Infopunkt PERSPEKTIVEN in Bremerhaven wird in einer Kooperationsgemeinschaft von Jobcenter und örtlichen Trägern betrieben.
- Die Veränderung der Hafenarbeit durch Digitalisierung und Automatisierung wird von den Akteuren der Hafenwirtschaft verantwortlich gestaltet.
- Der Wandel der bremischen Häfen wird sozialpartnerschaftlich gestaltet.
- Gute Arbeit im Hafen gilt als gemeinsame Verantwortung von öffentlicher Hand und privater Hafenwirtschaft.
- Auf Bundesebene wird ein höherer Tarif für angestellte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bei Feuerwehr und Hilfsorganisationen angestrebt.
- Auf Bundesebene wird eine kürzere Lebensarbeitszeit für angestellte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter angestrebt.
- Die Einkommen in systemrelevanten Tätigkeiten wie der bezahlten Care-Arbeit werden verbessert.
- Über die Trägerversammlungen der Jobcenter Bremen und Bremerhaven sollen die Grundlagen für einen quantitativen und qualitativen Ausbau von Beschäftigungsplätzen in den Quartieren geschaffen werden.
- Neue Fördermöglichkeiten über die Regelinstrumente des SGB II hinaus werden geprüft, damit auch nach Förderende gemeinwohlorientierte Arbeit möglich bleibt.
- Die Möglichkeiten des Passiv-Aktiv-Transfers sollen genutzt werden.
- Das Konzept der „Regionalen Netze“ wird wiederbelebt.
- Auf Bundesebene wird eine Sozialversicherung für Bereitschaftspflege und gegebenenfalls Vollzeitpflege angestrebt.
- Das Projekt „Vermittlung und Integration von Ein-Eltern-Familien in Arbeit“ wird ausgewertet und bei Bedarf ausgeweitet.
- Im Programm „Beschäftigung im Quartier“ sollen Angebote speziell für Alleinerziehende entstehen, die Kinderbetreuungszeiten berücksichtigen.
- Geprüft wird, wie sich das Land mit Projektmitteln beim Budget für Ausbildung einbringen kann.
- Die Instrumente „Budget für Arbeit“ und „Budget für Ausbildung“ sollen bekannter gemacht werden.
- Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft werden über Entgelte und Zuwendungen gegenfinanziert.
- Typische Frauenberufe werden angemessen aufgewertet.
- Öffentlicher Dienst und öffentliche Unternehmen übernehmen Auszubildende nach der Ausbildung grundsätzlich unbefristet.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen14
- Über den Bundesrat wird angestrebt, Gewinne aus dem Verkauf nicht selbst genutzten Wohneigentums generell zu besteuern.
- Über den Bundesrat wird die Streichung der Spekulationsfrist bei Immobilienverkäufen angestrebt.
- Niedrige Einkommen werden steuerlich stärker entlastet.
- Eine Rückkehr zur Politik der Haushaltskonsolidierung wird abgelehnt.
- Die Finanzkraft Bremens wird gestärkt, um Zukunftsinvestitionen zu finanzieren.
- Auf Bundesebene wird darauf hingewirkt, dass Kofinanzierungsanforderungen finanzschwächere Länder und Kommunen nicht überfordern.
- Bis dahin wird geprüft, welche ungenutzten Spielräume der Schuldenbremse für wichtige Vorhaben erschlossen werden können.
- Das Verbot der Kreditaufnahme kann bei einer Notlage zeitweise ausgesetzt werden.
- Notlagenkredite werden effizient genutzt.
- Bei der Auswahl von Vorhaben wird besonders auf Stärkung der ökonomischen Basis und Förderung der Einwohnerentwicklung geachtet.
- Projekte mit hohem Drittmittelanteil werden bevorzugt.
- Internationale Konzerne, insbesondere Internetkonzerne, sollen angemessener besteuert werden, damit sie anteilig nicht weniger Steuern zahlen als kleine und mittlere Unternehmen.
- Ein Lastenausgleich nach dem Vorbild der Nachkriegszeit wird gefordert.
- In Bremen wird auf eine effiziente Steuererhebung geachtet.
Rente und Alterssicherung1
Gesundheit und Pflege77
- Suchtfördernde Angebote der Wirtschaft werden abgelehnt.
- Die quartiersbezogenen Corona-Präventionsprogramme werden so lange wie notwendig weitergeführt.
- Schutzmaterial wie Masken, Brillen und Schutzanzüge wird für künftige Pandemien und Katastrophen vorgehalten.
- Für krisenrelevante Produkte wie Schutzausrüstung, Tests, Desinfektionsmittel, Impfstoffe und wichtige Medikamente werden gesicherte Lieferketten und eine abgestimmte Lagerhaltung geschaffen.
- Für eine sichere Impf- und Risikoinfrastruktur werden Personal und Infrastruktur verfügbar gehalten.
- Der Krisenstab wird direkt an den Senat angebunden, mit klaren Verantwortlichkeiten und unter Einbeziehung von Fachleuten aus der Praxis, insbesondere der Pflege.
- Es werden ausreichend Plätze für Long-Covid-Rehabilitation geschaffen.
- Es werden interdisziplinäre Long-Covid-Ambulanzen geschaffen.
- Alle Menschen in Bremen und Bremerhaven sollen sich auf qualitativ hochwertige Pflege zu Hause, im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen verlassen können.
- Es werden Maßnahmen entwickelt, um Pflegepersonal im Beruf zu halten.
- Der Senat legt eine akzeptable Lösung für die Anerkennung der Berufsqualifikationen und die Nachqualifizierung traditionell ausgebildeter Hebammen vor und setzt sie um.
- Die Leistungen der Rettungsdienste bei Feuerwehr und Hilfsorganisationen werden anerkannt.
- Für weitere Berufsgruppen in der Pflege, etwa im therapeutischen Bereich, werden zuverlässige Rahmenbedingungen geschaffen.
- Die Schulung von „Pflege-Guides“ wird gefördert.
- Die Finanzierung der Pflege-Guides durch Kranken- und Pflegekassen wird durch einen Landeszuschuss ergänzt.
- Die Etablierung der Fachrichtung Gendermedizin im Land wird geprüft.
- Eine Bundesratsinitiative soll die Einbeziehung von Frauen in klinische Studien erreichen.
- Forschung und Entwicklung von Medizinprodukten und Medikamenten sollen stärker an Frauen ausgerichtet werden.
- Gesundheitskioske sollen Aufklärungsarbeit zu Krebsvorsorge, Ernährung und Sportangeboten übernehmen.
- Die Übernahme weiterer Aufgaben durch Gesundheitskioske, etwa Hilfe bei der Arztsuche, wird geprüft.
- Die Landesbehörde erhält eine zielgerichtete Einflussmöglichkeit bei der Besetzung von Arztsitzen und nimmt sie wahr.
- Das Bedarfsermittlungssystem für Arztsitze wird weiterentwickelt.
- Es werden Anreizsysteme für die Niederlassung junger Haus-, Kinderärzte und Psychotherapeuten in unterversorgten Stadtteilen geschaffen.
- Weitere lokale integrierte Gesundheitszentren in anderen Stadtteilen werden angestrebt.
- Auf Bundesebene wird eine neue Konzeption der Krankenhausfinanzierung gefordert.
- In den Kliniken soll die medizinische Notwendigkeit statt ökonomischer Zwänge über die Behandlung entscheiden.
- Das Krankenhausreformkonzept der Bundesregierung mit speziellen Versorgungsstufen wird unterstützt.
- Die Finanzhilfen für Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin dürfen nicht zulasten anderer Krankenhausbereiche gehen.
- Die Finanzhilfen für Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin werden durch leistungsunabhängige Finanzierungsmodelle langfristig gesichert.
- Finanzielle Überschüsse werden in das Krankenhaussystem zurückgeführt.
- Unangemessene Abflüsse an Investoren werden verhindert.
- Gewinnentnahmen privater Investoren aus Krankenhäusern werden verhindert.
- Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden durch laienverständliche Informationen weiterentwickelt.
- Bei der Krankenhausplanung werden demografische Entwicklung, Bedarf, Mindestmengen, Pandemien, neue Krankheitsbilder und Klimagefahren berücksichtigt.
- In die wirtschaftlichen Analysen der GeNo-Kliniken werden betriebswirtschaftliche Kennziffern und volkswirtschaftliche Auswirkungen einbezogen.
- An Standorten der GeNo und in Bremerhaven werden weitere Palliativ- und Hospizangebote geschaffen.
- Die kooperative Notfallversorgung richtet sich an den Bedürfnissen der Stadtteile und Regionen aus.
- Für die Weiterentwicklung der Notfallversorgung wird eine empirische Problemanalyse in den Versorgungsregionen vorausgesetzt.
- Die Erprobung eines Regionalbudgets in der Psychiatrie wird unterstützt.
- Patientinnen, Patienten und Angehörige werden in die Psychiatriereform einbezogen.
- Bewährte psychiatrische Modellprojekte wie das Nachtcafé und der Sprachmittlerpool werden in eine Regelfinanzierung überführt.
- Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie werden möglichst vermieden und begrenzt.
- Die Weiterentwicklung der psychiatrischen Regionalisierung im Bremer Westen wird unterstützt.
- Durch Vernetzung ambulanter psychiatrischer Anbieter mit der GeNo wird die Ambulantisierung vorangetrieben und die räumlichen Voraussetzungen werden geschaffen.
- Genesungsbegleiterinnen und Genesungsbegleiter werden unterstützt.
- Die Finanzierung der Psychiatriereform wird durch ein ausreichendes Psychiatriebudget sichergestellt.
- Selbsthilfegruppen werden gefördert und qualifiziert, etwa bei der Digitalisierung.
- Die substitutionsbegleitende psychosoziale Beratung wird personell angemessen ausgestattet.
- Der Öffentliche Gesundheitsdienst erhält eine umfassende Reform und eine neue Aufgabenbeschreibung.
- Für die Reform des Öffentlichen Gesundheitsdienstes werden Erkenntnisse der Public-Health-Forschung an der Universität Bremen und ihren Instituten genutzt.
- Im Öffentlichen Gesundheitsdienst wird Personal in allen medizinischen Professionen bei gesicherter Finanzierung gewonnen.
- Zuschläge für Stellen mit hohem Konkurrenzdruck werden beibehalten.
- Im Öffentlichen Gesundheitsdienst werden Personalmanagement und -entwicklung modernisiert sowie Motivation und Arbeitsklima verbessert.
- Die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes werden in den Lehrplänen der Gesundheits- und Sozialberufe berücksichtigt.
- Es wird eine ständige Impfinfrastruktur aufgebaut.
- Der Öffentliche Gesundheitsdienst wird nicht auf hoheitliche Aufgaben beschränkt und nimmt eine stärkere Rolle in der Daseinsvorsorge wahr.
- Die Gesundheitsberichterstattung wird personell abgesichert.
- Die Gesundheitsberichterstattung wird mit Blick auf die Digitalisierung ausgebaut, um eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik zu ermöglichen.
- Synergien zwischen Gesundheits- und Pflegeberichterstattung werden geprüft.
- Die technische und digitale Ausstattung sowie gesundheitsfördernde Angebote werden ausgebaut und verbessert.
- Für einen digital zukunftsfähigen Öffentlichen Gesundheitsdienst werden gemeinsame Standards mit anderen Gesundheitsämtern erarbeitet.
- Die Leistungen der Pflegeversicherung werden erhöht.
- Die Kosten der Behandlungspflege in stationären Einrichtungen übernimmt die Krankenversicherung.
- Ein Entlastungsbudget führt bisherige Einzelleistungen der Pflege flexibel zusammen.
- Die Erfahrungen der Pilotprojekte werden auf Bremen und Bremerhaven übertragen.
- Es werden Voraussetzungen für persönliche Pflegeberater geschaffen, die individuelle Versorgungspläne erstellen und überwachen.
- In Bremen soll es eine regelmäßige Pflegeberichterstattung über Pflegeinfrastruktur und Versorgungsbedarfe geben.
- Für unterstützende Angebote der häuslichen Pflege werden gezielt Anreize geschaffen.
- Ein Entlastungsbudget, das die Einzelangebote der Pflege flexibel verknüpft, wird eingeführt.
- Investitionskostenzuschüsse werden ausgeweitet und Modellprojekte gefördert, um gezielt Anreize für neue Angebote zu schaffen.
- Die Ausbildungskapazitäten in der landesrechtlichen Pflegeassistenzausbildung werden deutlich angehoben.
- Die Ausbildungskapazitäten für Pflegepädagoginnen und -pädagogen in Bremen werden erhöht.
- Der Einsatz von Pflegefachkräften aus dem Studium an der Hochschule Bremen wird geprüft.
- Gesundheits- und Pflegeleistungen gelten nicht als Waren.
- Krankenhäuser sollen unter Leitung der Geschäftsführung ein „Green Team“ bilden.
- Die Finanzierung der Nachhaltigkeitsarbeitsgruppen in Krankenhäusern tragen die zuständigen Kostenträger.
- Die zuständigen Behörden sollen verständlich über die Zusammenhänge von Klimawandel und Gesundheit informieren.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft38
- Für Planung und Umsetzung des Aktionsprogramms wird eine ressortübergreifende Steuerungsgruppe in der Senatskanzlei eingesetzt.
- Am Weltkindertag wird im ganzen Land Bremen mit Aktionen und Angeboten über Kinderrechte informiert.
- Familien sollen mit wirksamen präventiven Angeboten gestützt werden, um Unterbringungen in Einrichtungen möglichst zu vermeiden.
- Die Arbeit stationärer und ambulanter Jugendhilfeeinrichtungen soll durch auskömmliche Entgelte abgesichert werden.
- Für Jugendhilfeeinrichtungen sollen zeitnahe Kostenübernahmen gewährleistet sein.
- Wo es für Kinder und Jugendliche angemessen ist, sollen familiäre Pflegeverhältnisse stärker berücksichtigt werden.
- Lücken bei finanziellen Hilfen für Ein-Eltern-Familien werden ermittelt und Verbesserungen auch im Bundesrecht angestrebt.
- Die Umsetzung der im Landesaktionsplan ausgewiesenen Verbesserungen für behinderte Menschen wird begleitet.
- Inklusion soll nicht nach der Schule enden.
- Die Organisationsstruktur der Werkstatt Bremen wird überprüft.
- Die inklusive Ausrichtung der Beratungsstelle für Suchtkranke wird abgesichert und entsprechende Konzepte werden in anderen Beratungsstellen entwickelt.
- Eltern mit körperlicher oder geistiger Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung sollen unterstützt werden.
- Eltern mit Anspruch auf Elternassistenz nach SGB IX sollen besser über ihre Rechte informiert werden.
- Das Projekt „Organisationsassistenz“ wird verstetigt und gegebenenfalls ausgeweitet.
- Es wird geprüft, ob die Dienstleistungszentren der Wohlfahrtsverbände mit Beschäftigungsprojekten verzahnt werden können, um den steigenden Bedarf an Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleitung zu decken.
- Die Sockelfinanzierung der Frauenhäuser im Land Bremen wird verbessert.
- Queere Jugendangebote werden gefördert, auch durch ergänzende digitale Angebote.
- Das Transsexuellengesetz wird durch ein modernes Selbstbestimmungsgesetz ersetzt.
- Queere Menschen sollen eine in Vollzeit tätige, sensibilisierte und fortgebildete Ansprechperson haben.
- Frauenbeiräte nach Berliner Vorbild werden geprüft und in ausgewählten Stadtteilen als Modellprojekte eingeführt.
- Für Frauen in der Beiratsarbeit werden Mentoring, Qualifizierung, Coaching und abendliche Kinderbetreuung angeboten.
- Die Zusammenarbeit von Jugendbeiräten mit Schülervertretungen und Jugendausbildungsvertretungen wird verbessert.
- Die Jugendverbände im Land Bremen werden bei ihrer Arbeit konsequent unterstützt.
- Die finanzielle Förderung der Jugendverbände wird substanziell angehoben, auch zum Ausgleich inflationsbedingter Preissteigerungen.
- Rahmenbedingungen sollen Menschen einen leichten Zugang zum Engagement ermöglichen.
- Ein Pflichtjahr für alle wird abgelehnt.
- Beim Bau und der Sanierung von Sportanlagen werden Erfahrungen und Anregungen der Vereine und Verbände rechtzeitig berücksichtigt.
- Kommerzieller E-Sport wird nicht gefördert.
- Ab 2023 wird eine Werbekampagne für eintrittsfreie Freizeitangebote gezielt für einkommensschwache Haushalte gestartet.
- Eine App zum standortbezogenen Auffinden eintrittsfreier Freizeitangebote wird entwickelt.
- In einem Modellprojekt wird erprobt, die Regeln zur Nutzung von Grünflächen für eine eigenverantwortliche Freizeitnutzung zu lockern.
- An zentralen Grünflächen werden Sanitäranlagen vorgehalten.
- Die Umsetzung des Rahmenkonzepts für Offene Jugendarbeit in der Stadtgemeinde Bremen wird vorangetrieben.
- Es wird geprüft, ob Zuwendungen künftig als Festbetragsfinanzierung bewilligt werden können.
- Die Förderhöhe muss notwendige Investitionen abbilden.
- Gewählte Mitglieder der Controlling-Ausschüsse erhalten Schulungsangebote.
- Kultur- und Sportangebote werden zu den Menschen vor Ort gebracht.
- Im Freizeitbereich wird das analoge, soziale Miteinander der Bürgerinnen und Bürger unterstützt.
Bildung, Wissenschaft und Forschung62
- Es werden neue Schulen gebaut.
- Alleinerziehende werden bei der Vergabe von Betreuungsplätzen weiterhin bevorzugt.
- Das Nachholen von Berufsabschlüssen wird unterstützt.
- Für Beschäftigte, die einen Berufsabschluss nachholen, wird ein Qualifizierungsgeld eingeführt.
- Das Landes-BAföG wird analog zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz ausgestaltet.
- Ökologische und soziale Nachhaltigkeit wird Bestandteil der beruflichen Erstausbildung.
- Eine Strategie für die berufliche Erstausbildung für nachhaltige Entwicklung wird erarbeitet.
- Bremische Rahmenpläne für Ausbildungsberufe können angepasst werden.
- Für Auszubildende werden psychosoziale Beratungsangebote nach dem Vorbild des Studierendenwerks geschaffen.
- Die Attraktivität der dualen Ausbildung wird durch angemessene Bezahlung, klare Übernahmeperspektiven und Gleichstellung mit dem Studium verbessert.
- Das Begrüßungsgeld für Auszubildende wird fortgeführt.
- Das Begrüßungsgeld für Auszubildende soll auf mindestens 300 Euro erhöht werden.
- Das Begrüßungsgeld soll auf Schülerinnen und Schüler berufsbildender und weiterführender Schulen ausgeweitet werden.
- Auszubildende aus weiter entfernten Wohnorten erhalten einen Umzugszuschuss.
- Die duale Ausbildung wird stärker auf die sozialökologische Transformation ausgerichtet.
- Das duale Studium wird rechtlich besser reguliert.
- Für das duale Studium werden mehr Anknüpfungspunkte an den Wissenschaftsbetrieb geschaffen, um spätere Wechsel zu erleichtern.
- Die Gleichwertigkeit der Ausbildungswege soll sich in der gesellschaftlichen Anerkennung widerspiegeln.
- Bei Einstellungsverfahren wird Chancengleichheit zwischen Studienabschlüssen, Meisterbrief und Aufstiegsfortbildungen hergestellt.
- Jeder Berufsausbildungs-Campus soll eine eigene Kita mit flexiblen Öffnungszeiten haben.
- Übergangssystem und duale Ausbildung sollen an derselben Schule besucht werden können.
- In Vertiefungsmodulen bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf eine Ausbildung im gewünschten Beruf vor.
- Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung werden stärker verbunden.
- Die Zahl der Ausbildungsabbrüche wird verringert.
- Im Schulberufssystem werden begleitende Maßnahmen zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen ausgebaut.
- Ausbildung und Studium werden als gesellschaftlich gleichwertig anerkannt.
- Es werden Anreize für eine stärkere und vorbildliche Begrünung der Wissenschafts- und Technologieareale gesetzt.
- Nachhaltigkeit wird bei Professuren und wissenschaftlichem Nachwuchs gezielt gefördert.
- Professorinnen, die vor allem in Fachbereichen mit geringem Frauenanteil durch Gremienarbeit stark belastet sind, werden gezielt entlastet.
- Gute Lehre geht weit über die Vermittlung prüfungsrelevanten Wissens hinaus.
- Die Vermittlung gesellschaftlicher Zusammenhänge des eigenen Fachs und die Fähigkeit zum kritischen Denken sind in der Lehre ebenso von großer Bedeutung.
- Für die Digitalisierung in Lehre, Forschung und Verwaltung werden die erforderlichen Ressourcen bereitgestellt.
- Allen Absolventinnen und Absolventen in Bremen wird langfristig ein passender Masterstudienplatz an einer Bremer Hochschule angeboten.
- Mit den Ausbildungsbetrieben werden Ausbildungs- bzw. Studienrahmenpläne und einheitliche Musterverträge angestrebt, um den Workload dual Studierender transparenter zu machen und zu begrenzen.
- Im dualen Studium wird klar geregelt, welche Arbeiten und Studieninhalte wie angerechnet werden.
- Die Altersgrenzen im BAföG werden abgeschafft.
- Der Bund weitet seine Unterstützung für Studierende aus.
- Das Schaufenster der Wissenschaft in Bremerhaven wird finanziell abgesichert.
- Forschung und Entwicklung zu alternativen Baumaterialien wie Zellulose, Hanf oder Seegras werden gefördert.
- Das Programm „Soziales Lernen im Quartier“ wird als weiteres Betreuungsformat fortgesetzt und ausgebaut.
- Kinder werden auch schon im Kleinkindalter echt an ihrem Alltag beteiligt.
- Langfristig wird eine Schule für alle angestrebt.
- Schülerinnen und Schüler erhalten verbindliche Zusagen zur Aufnahme an den zugeordneten Oberstufen.
- In Schulverbünden werden Unterrichtsinhalte sowie Lern- und Lehrmaterialien aufeinander abgestimmt.
- Für Übergänge in die berufliche Bildung oder an andere Oberstufen wird eine möglichst einheitliche Dokumentation eingeführt.
- Für die Gewinnung werden geeignete Multiplikatoren in den Quartieren wie Moscheen gesucht.
- Schülerinnen und Schüler lernen systematisch, kritisch mit Informationen umzugehen und sie zu überprüfen.
- Schülerinnen und Schüler werden befähigt, die Funktionsweisen von Medien und ihren Stars und Vorbildern zu verstehen und kritisch einzuordnen.
- Die Europabildung wird nachhaltig gestärkt.
- Schulen werden als „Europaschulen“ zertifiziert.
- Europabildung wird bereits in der Lehrkräfteausbildung verankert.
- Grundschulen mit langfristigen Kooperationen und einem durchgehenden Konzept für kulturelle Bildung im Ganztag werden als „Bremer Kulturschule“ ausgezeichnet.
- Alle Schülerinnen und Schüler besuchen mindestens einmal in ihrer Schulzeit ein Schullandheim.
- Die Universität erhält die Möglichkeit, bei nicht abgelegtem Staatsexamen einen universitären Abschluss in Jura zu verleihen.
- Schul- und Kita-Schließungen wie in der Pandemie soll es nicht wieder geben.
- Alleinerziehende werden bei der Suche nach einem Betreuungsplatz besser unterstützt.
- Neben dem MINT-Programm wird die Ausgestaltung technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge und Unterrichtsfächer kritisch überprüft.
- Die Stelle der Ansprechperson für queere Menschen im Bildungsbereich wird aufgestockt.
- Ein Masterstudiengang Klinische Psychologie wird eingeführt.
- Landesweit wird ein Förderprogramm für die Gremienbeteiligung in Schülervertretungen und Jugendausbildungsvertretungen aufgelegt.
- Das Angebot im Schulsport wird ausgebaut und zeitgemäßer gestaltet.
- Die Einbindung der HfK, der Universität Bremen und der anderen Hochschulen des Landes wird verstärkt.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung67
- Beim studentischen Wohnen wird die zunehmende Internationalisierung der Studierenden berücksichtigt.
- Die Innenstadt wird besser vernetzt, um die verschiedenen Angebote übersichtlich zu präsentieren.
- Die Innenstadtentwicklung eifert nicht anderen nach, sondern besinnt sich auf die Stärken der historischen Altstadt.
- Die verkehrlichen Regelungen in der Bremer Innenstadt sollen sich einer zukunftsorientierten integrierten Innenstadtentwicklung unterordnen.
- Die finanzielle Absicherung der erforderlichen Bedarfe der Innenstadt soll im gesamtstädtischen Interesse gesichert werden.
- In der Bremer Innenstadt soll eine großzügige urbane Flaniermeile mit Rundläufen unter wesentlicher Einbeziehung der Obernstraße entstehen.
- Laufwege und Aufenthaltsqualität vor und entlang der Kulturinstitutionen der Innenstadt wie Kulturmeile, Glocke und Stadtmusikanten- und Literaturhaus sollen besonders attraktiv gestaltet werden.
- Die Domsheide soll neu gestaltet werden und als attraktiver Rahmen für die Glocke und Entree in die Innenstadt dienen.
- Der neue Gebäudekomplex am Parkhaus Mitte darf eine spürbare Verbesserung der Wegebeziehungen nicht behindern.
- Kommune und City-Initiative sollen gemeinsam eine Jahresplanung für Events wie Konzerte, Kunst und Gastronomieangebote in der Innenstadt erstellen.
- Dritte Orte sollen zusätzlich zur Stadtbibliothek im Stadtmusikanten- und Literaturhaus und im geplanten Universitätscampus am Brill eingerichtet werden.
- In der Innenstadt soll die Einkaufsqualität steigen.
- Für die Überwindung der Trennwirkung der Columbusstraße sollen unter breiter Bürgerbeteiligung sachgerechte und finanzierbare Lösungen gefunden werden.
- Alle Menschen, die in Bremen und Bremerhaven leben wollen, sollen eine ihren Ansprüchen entsprechende Wohnung finden.
- Das Leitbild der 10-Minuten-Stadt soll in allen relevanten kommunalen Planungen Bremens und Bremerhavens verankert werden.
- Die Stadtteilerneuerungsprogramme sollen finanziell und personell verstetigt werden.
- Bewohnerinnen und Bewohner sowie lokale Initiativen sollen früh und aktiv in die Weiterentwicklung der Quartiere eingebunden werden.
- Das Recht auf eine angemessene Wohnung in der Bremer Landesverfassung soll zeitgemäß weiterentwickelt werden.
- Die Wohnungsbaustrategie Bremens soll neu darauf ausgerichtet werden, durch ein ausreichendes und differenziertes Wohnungsangebot Einwohner zu halten und zu gewinnen.
- Beim Wohnungsbau haben bereits versiegelte oder an den ÖPNV angeschlossene Flächen Vorrang.
- Die Förderbedingungen für den Kauf von Bestandsgebäuden sollen attraktiver werden.
- Für Familien sollen im Neubau zusätzliche Eigenheimangebote geschaffen werden.
- Beim Eigenheimbau soll vor allem auf das flächensparende Reihenhaus gesetzt werden.
- In Quartieren mit geringer Bevölkerungsdichte, etwa in Strom, sollen zusätzliche Wohnbauflächen ausgewiesen werden.
- In Quartieren mit geringer Bevölkerungsdichte, etwa in Strom, soll die soziale Infrastruktur verbessert werden.
- Auszubildendenwohnheime sollen preislich und in Größe und Ausstattung vergleichbare Standards wie Studierendenwohnheime erhalten.
- Eine zentrale Stelle zur Vergabe von Wohnheimplätzen für alle Auszubildenden soll eingerichtet werden.
- Mieterinnen und Mieter sollen besser vor Eigenbedarfskündigungen geschützt werden.
- Die Modernisierungsumlage soll weiter abgesenkt werden.
- Spielräume von Land und Stadt sollen genutzt werden, um die geplante Neue Wohnungsgemeinnützigkeit in Bremen anzuwenden.
- Für Zuziehende nach Bremen oder Bremerhaven soll eine neutrale Beratung über den Wohnungs- und Immobilienmarkt geschaffen werden.
- Bremen und Bremerhaven sollen beim ökologischen Bauen zu Vorreitern werden.
- Instandhaltungskosten sollen von Vermietern aus der Miete finanziert und von ökologischen Modernisierungskosten getrennt betrachtet werden.
- Über den Bundesrat wird eine Absenkung der Modernisierungsumlage auf 4 Prozent angestrebt.
- Für die Stadtplanung werden projektbezogene Kataster für Baustoffe, Energie- und Wärmeverbrauch sowie Freiflächen eingeführt.
- Bei der Neuaufstellung der Bundesförderung wird eine Erhöhung der Fördermittel für energieeffizientes Bauen angestrebt.
- Für öffentliche Bauvorhaben wird ein nachhaltiges Energie- und Mobilitätskonzept verpflichtend.
- Alte Arbeiterstadtteile werden durch gezielte Stadtentwicklungsprojekte aufgewertet.
- Die Ränder des Großmarktgeländes werden mit städtebaulich attraktiveren Gewerbegebäuden arrondiert und der Zaun entfernt.
- Das ehemalige Coca-Cola-Gelände an der Hemelinger Bahnhofstraße wird mit einem Marktplatz entwickelt.
- Auf dem Könecke-/Coca-Cola-Gelände werden Wohnungen und Gewerbe angesiedelt.
- Mit dem „Stadtquartier“ wird der historische Hafen Vegesacks als Wohn- und Aufenthaltsort etabliert.
- In Bremen-Nord werden genügend neue Wohnungen gebaut und Pläne für einen teilweisen Rückbau der Grohner Düne entwickelt.
- Das Bundeswehrhochhaus wird über die GEWOBA zum Quartiersmittelpunkt Q45 umgebaut.
- Überdimensionierte Verkehrsanlagen im Falkenquartier werden zugunsten von Fußgängerfreundlichkeit zurückgebaut.
- Eigentümer von Großwohnanlagen in Gröpelingen und Blumenthal werden in die Pflicht genommen.
- In Gröpelingen wird das städtebauliche Sonderinvestitionsprogramm mit neuen Quartiersplätzen, Grünflächen und sozialen Infrastrukturen fortgesetzt.
- Der künftige Bürgermeister-Koschnick-Platz wird zur zentralen Adresse Gröpelingens entwickelt.
- Das Kleingartengebiet wird zum Naherholungspark Bremer Westen weiterentwickelt.
- Öffentliche Gebäude in Gröpelingen werden attraktiver gestaltet.
- Das Kämmereiquartier wird zu einem belebten Bildungs- und Gewerbestandort entwickelt.
- In Blumenthal wird die Sozialquote befristet ausgesetzt, um private Investitionen anzureizen.
- Über die GEWOBA werden das Schweizer Foyer als Quartiersmittelpunkt und ein Nahversorger auf der Nordwiese errichtet.
- Die Städtebauförderung im Schweizer Viertel wird fortgesetzt und mit Tenever vernetzt.
- Mittelverluste für Tenever und die Neue Vahr durch das Auslaufen des Programms „Soziale Stadt“ werden erforderlichenfalls aus städtischen Mitteln ausgeglichen.
- Für faire Vermieter werden faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen.
- GEWOBA, BREBAU und STÄWOG werden nicht verkauft.
- Wohnungsanbieter, die Profit über Instandhaltung stellen, werden stärker unter Druck gesetzt.
- Das Wohnungsaufsichtsgesetz wird gegen unseriöse Vermieter konsequent angewendet.
- Vom Staat finanzierte Wohnungen werden vor der Anmietung auf Wohntauglichkeit geprüft.
- Mieterräte entsenden eine Vertretung in den Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft.
- Das Konsensprinzip bei der Mittelvergabe in den Quartiersprogrammen soll weiterentwickelt werden.
- Digitale Möglichkeiten sollen genutzt werden, um mehr Beteiligung vor Ort zu erreichen.
- Die 2025 anstehende Evaluation des WiN-Programms soll auch die Situation Älterer in den Quartieren erfassen.
- Quartiere mit besonderen sozialen Herausforderungen erhalten besondere Aufmerksamkeit.
- Die quartiersbezogene Sozialpolitik wird verstärkt auch auf kleinere Quartiere ausgerichtet.
- Am Hauptbahnhof wird zwischen dem Recht auf freie Wahl des Aufenthalts und dem Wunsch anderer Nutzergruppen auf ungestörten Aufenthalt abgewogen und der Dialog der Interessen vorangebracht.
Verkehr und Infrastruktur26
- Die Wachstumsperspektiven des Containerterminals Bremerhaven werden durch eine langfristige Standortbindung der zwei größten Container-Reedereien der Welt gesichert.
- Der Bund soll die Entwicklung der deutschen Seehäfen durch Investitionen in die Hinterlandanbindung unterstützen.
- Für die Seeschifffahrt werden sieben ortsfeste Anlagen mit einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro geplant.
- Die Landstromanlagen werden in den Jahren 2023 bis 2026 schrittweise umgesetzt.
- Das umfassende Sanierungskonzept für den Flughafen Bremen wird umgesetzt, um eine solide wirtschaftliche Perspektive zu schaffen.
- Der Individualverkehr in der Innenstadt soll minimiert werden.
- Der ÖPNV in der Innenstadt soll neu gedacht werden.
- Parkraum und Shuttle-Systeme sollen mit leistungsfähigen neuen City-Logistik-Angeboten kombiniert werden.
- Der Transport von Einkäufen aus der Innenstadt nach Hause soll möglichst unkompliziert und bequem sein.
- Mobilitätsangebote werden räumlich und digital vernetzt, etwa durch Ausbau der Mobi.Punkte und einheitliche digitale Bezahlmöglichkeiten.
- Für den Nahverkehr wird eine ausreichende Personal- und Wagenreserve vorgehalten.
- Die Haltestelleninfrastruktur wird auch im Hinblick auf Barrierefreiheit überprüft.
- Bis 2030 sollen 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf den Zug umsteigen.
- Der Bund soll die Finanzierung von Eisenbahninfrastrukturprojekten dauerhaft solide und bedarfsgerecht sichern.
- Ladesäulen werden in eine Digitalisierungsstrategie eingebunden.
- Die Anreize des Elektromobilitätsgesetzes werden ausgeschöpft.
- Für E-Pkw entfallen während des Ladens die Parkgebühren.
- Die Gründung einer öffentlichen Gesellschaft für den Ladeinfrastrukturausbau wird geprüft.
- Die gleichberechtigte und sichere Teilhabe aller, unabhängig von Alter, Geschlecht, körperlichen Einschränkungen oder Einkommen, ist zu gewährleisten.
- Kinder sollen ihre Umgebung auf kurzen Wegen gefahrlos erkunden können.
- Eine geringere Regelgeschwindigkeit durch Radstellplätze, Hochbeete oder eine „holländische Nase“ soll gefahrlose Begegnungen im öffentlichen Raum auch mit Lkw und Lieferverkehr ermöglichen.
- Mehr taktile und visuelle Informationen wie Wegweiser und Kontraste verbessern die Orientierung.
- Mehr Lieferverkehr wird auf Lastenfahrräder verlagert, besonders für die quartiersinterne Zustellung auf der letzten Meile.
- Motorunterstützte Räder, die schneller als 20 km/h fahren, müssen die Straße nutzen.
- Die Beiräte legen Maßnahmen für Fuß- und Radverkehrsnetze fest, die innerhalb eines Jahres umzusetzen sind.
- Entlang der Weser gibt es gute Wege.
Energie10
- Das Land fördert ab 2023 eine Pilotanlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Mittelsbüren, der überwiegend im Stahlwerk genutzt wird.
- Die Erzeugungskapazitäten für grünen Wasserstoff am Bremer Standort werden bis zum Ende des Jahrzehnts auf 50 bis 100 MW ausgebaut.
- Photovoltaik oder Dachbegrünung werden Standard.
- Die in Bremen geltenden Abstands- und Lärmregelungen werden überarbeitet, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.
- Die Nutzung von Flächen wird mit der Produktion erneuerbarer Energien verbunden.
- Für Neubauten soll eine Photovoltaik-Pflicht eingeführt werden.
- Die Photovoltaik-Pflicht soll mit einer Kreditförderung flankiert werden.
- Mieterstrom soll bundesrechtlich deutlich vereinfacht werden.
- Finanzierungskonzepte helfen Eigentümerinnen und Eigentümern, die anfänglichen Mehrkosten von PV-Anlagen und Dachbegrünung zu tragen.
- Für Gebäude gelten hohe Gestaltungsstandards und eine Pflicht zur Errichtung von PV-Anlagen.
Klima, Umwelt und Naturschutz13
- Grau- und Schwarzwasser sollen getrennt werden, um die Städte gegen Folgen von Hitzewellen und Starkregen abzusichern.
- Finanzielle und personelle Mittel werden dort eingesetzt, wo sie am wirksamsten CO2-Emissionen senken.
- Die Dächer von Neubauten werden wo immer möglich begrünt.
- Für Unternehmensflächen, die etwa wegen Abstandsgeboten ungenutzt bleiben, werden Anreize zur ökologischen Aufwertung gesetzt.
- Bremen und Bremerhaven werden zu „Circular Cities“ und Leuchttürmen der Ressourceneffizienz umgebaut.
- Eine harte Begrenzung der genutzten Flächen, die Abwanderung aus den Städten befördert, steht nicht im Vordergrund.
- Die ökologische Pflege des Straßenbegleitgrüns wird im gesamten Stadtgebiet gewährleistet.
- Die Mittel für die Pflege des Straßenbegleitgrüns werden gerecht auf Stadt- und Ortsteile verteilt.
- Moore als CO2-Speicher und Lebensraum werden geschützt.
- Das Land Bremen bemüht sich um Mittel aus dem Aktionsprogramm „Natürlicher Klimaschutz“ des Bundes.
- Die Fahrzeugflotte der Justizvollzugsanstalt wird klimafreundlich umgerüstet.
- Die Umsetzung der Empfehlungen der Klima-Enquete ist eine vorrangige Aufgabe.
- Die Personalausstattung für Klimaschutz wird mit neuen und mit bereits vorhandenen, neu ausgerichteten Stellen geschaffen.
Digitalisierung, Daten und Technologie8
- Bremen bleibt an der Spitze des Ausbaus digitaler Infrastrukturen.
- Die digitale Transformation im Gesundheitswesen wird unterstützt.
- Die Koordinierungsstelle für IT-Standards in der Verwaltung (KoSIT) in Bremen wird gestärkt.
- Die Initiative der Bundesregierung für einen souveränen Verwaltungsarbeitsplatz wird unterstützt, um Abhängigkeiten zu verringern.
- Die Bereitstellung von IT-Sicherheitskomponenten durch Bremen für alle Verwaltungen über den IT-Planungsrat wird gestärkt und ausgebaut.
- Bremen soll bei der Abstimmung der Digitalisierung mit Bund und Ländern weiterhin eine führende Rolle in den relevanten Gremien wie dem IT-Planungsrat spielen.
- In der Wirtschaftlichkeitsprüfung sollen alle Kosten über den gesamten Betriebszeitraum einschließlich Anpassung und Erweiterung berücksichtigt werden.
- Die Nichtbeschaffung von Open Source muss begründet werden.
Europa, Euro und europäische Institutionen2
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit1
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung26
- Graffiti-Kunst in der Innenstadt, etwa an einem Abschnitt der Weser, gilt als möglicher Baustein des Kulturangebots.
- Das Gebäude der Glocke soll modernisiert werden.
- Der Ratskeller mit seinen Weinbeständen soll stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
- Neue Eingänge zum historischen Weinkeller unter Rathaus und Domshof werden geprüft.
- Kurzfristige Kunst- und Kulturprojekte von Museen, Kunst- und Musikschulen und freien Künstlern für Kitas und Schulen werden weiter staatlich mit Material und Personal gefördert.
- Die staatsvertraglichen Regeln sollen wirksam sein und beachtet werden, damit öffentlich-rechtliche Online-Angebote nicht presseähnlich werden.
- Bei Novellierungen der Staatsverträge für ZDF und Deutschlandradio wird die Verankerung von Nachhaltigkeit angestrebt.
- Eine stärkere Verankerung von Nachhaltigkeit für private Rundfunk-, Plattform- und Intermediärsanbieter im Medienstaatsvertrag wird angestrebt.
- Private Rundfunkanbieter werden auf dem Weg zur Nachhaltigkeit begleitet.
- Der Aufarbeitungsprozess im Zusammenhang mit dem Mahnmal zur Rolle Bremens bei der Beraubung der jüdischen Bevölkerung wird unterstützt.
- Die Dokumentation der Migrationsgeschichte Bremens, besonders der Nachkriegszeit, hat große Bedeutung.
- Die Neukonzeption der Sammlungsausstellung des Focke-Museums im Bereich aktiver Erinnerungsarbeit wird unterstützt.
- Im Rahmen der Neukonzeption werden themenbezogene Publikationen verfasst.
- Die Bremer Nachkriegsgeschichte wird fundiert aufgearbeitet.
- Die künstlerische Auseinandersetzung mit Migration, Integration und der pluralen Gesellschaft wird angeregt.
- Die Freiheit der Künste wird geschützt und verteidigt.
- Die Freiheit der Medien wird geschützt und verteidigt.
- Kultureinrichtungen werden im Marketing unterstützt, um die Bindung zum Publikum zu stärken.
- Eine umfassende Bestandsaufnahme der Barrierefreiheit wird durchgeführt.
- Begleitende Angebote in leichter Sprache werden ausgebaut.
- In der Kultur werden neue Formen der Arbeit ermöglicht.
- Kulturkonzepte sollen einfacher umgesetzt werden können.
- Angebote zur Qualifizierung und Fortbildung von Kulturschaffenden werden gefördert.
- Bremen soll eine lebendige und vielfältige Clubszene haben.
- Konflikte zwischen Kulturtreibenden und Nachbarschaft werden durch Moderationsverfahren möglichst gering gehalten.
- Die industrielle, technisch-kulturelle und wirtschaftliche Geschichte Bremens wird sichtbarer gemacht.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung6
- Aus den Erfahrungen mit Achim-West wird eine Mustervereinbarung für eine mit dem Umland koordinierte Flächennutzung entwickelt.
- Bei wichtigen politischen Entscheidungen wird darauf geachtet, dass sie keine Anreize zur Abwanderung aus Bremen und Bremerhaven setzen.
- Die Gewinnung neuer Einwohnerinnen und Einwohner wird stärker in den Fokus gerückt.
- Jüngere Menschen werden gezielt als Einwohnerinnen und Einwohner gewonnen.
- Die Prämien für die erstmalige Anmeldung des Wohnsitzes in Bremen oder Bremerhaven werden erhöht.
- Es werden keine Anreize gesetzt, die zur Abwanderung von Einwohnerinnen, Einwohnern und Betrieben führen.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.