Logistik und Güterverkehr
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 1814
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Vielfältige Ansiedlungen über Logistikunternehmen hinaus ermöglichen.
- Häfen werden mit Landstromanlagen ausgestattet.
- Der Ausbau von Lkw-Autobahnparkplätzen wird forciert.
- Lkw-Stellplätze auf Autobahnparkplätzen werden ausgebaut.
- Auf Bundesebene wird dafür eingetreten, dass die Ausbauplanung zur Stärkung des Transportwegs Binnenschiff verlässlich umgesetzt wird.
- Für alle wirtschaftlich genutzten Häfen im Land gilt eine Bestandsgarantie.
- Der Elbe-Lübeck-Kanal wird ausgebaut, um Güter vom Lkw auf das Binnenschiff zu verlagern.
- Die Stärkung der Bahninfrastruktur umfasst neben dem Personenverkehr insbesondere auch den Güterverkehr.
- Der Ausbau von Liegeplätzen für Schifffahrt und Wassersporttourismus wird gefördert.
- Der Einsatz klimaneutraler und umweltfreundlicher Schiffsantriebe wird gefördert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 17
- Einen wirtschaftspolitischen Schwerpunkt auf Medizintechnik und Pharmaindustrie, maritime Wirtschaft, Ernährungsindustrie, nachhaltige chemische Industrie und Energiewirtschaft legen.
- Die maritime Wirtschaft wird gestärkt.
- Die maritime Wirtschaft wird so aufgestellt, dass eine nachhaltige Schifffahrt möglich wird.
- Bei den Häfen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt.
- Der Anteil der Landstromnutzung in den Häfen wird erhöht.
- Klimaneutrale beziehungsweise synthetische Kraftstoffe leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Schifffahrt, sofern sie selbst die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.
- Die Häfen werden vom Land bei ihren Aufgaben unterstützt.
- Beim Bund wird für eine Anpassung des Gebührensystems des Nord-Ostsee-Kanals eingetreten.
- Die Gebühren des Nord-Ostsee-Kanals werden an die Treibstoffpreise gekoppelt.
- Nachhaltige und umweltfreundliche Schiffsantriebe werden gefördert.
- Im- und Exportterminals für nachhaltige Energieträger bieten die Möglichkeit, den Wirtschaftsstandort durch Produktion, Verarbeitung und Umschlag erneuerbarer Produkte zu stärken.
- Ein Multi-Energie-Terminal wird unterstützt.
- Die wirtschaftlich genutzten Häfen werden weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht.
- Die Häfen werden attraktiver gemacht.
- Für eine emissionsreduzierende Anpassung der Gebührenregelung für den Nord-Ostsee-Kanal wird eingetreten.
- Die Gebührenregelung für den Nord-Ostsee-Kanal wird emissionsreduzierend angepasst.
- Der Schienengüterverkehr gewinnt in der Fläche und als Hinterlandanbindung der Häfen an Attraktivität, um Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern.
Grüne 957
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Gemeinsam mit der maritimen Wirtschaft einen Zukunftsdialog über Emissionsfreiheit und weitere Zukunftstechnologien beginnen.
- Mit mehr Hochleistungsterminals den Kombinierten Verkehr stärken, sodass langfristig kein Lkw-Verkehr über 50 Kilometer mehr nötig ist.
- Ein bundesweites Konzept zur Regionalisierung des Schienengüterverkehrs anstreben.
- Eine Ladeinfrastruktur für vollelektrische Schiffe ausbauen und ab 2025 bereitstellen.
- Die Tankinfrastruktur für grünen Wasserstoff in den Häfen ausbauen.
- Schiffen mit gutem Environmental Ship Index Vorteile gewähren.
Ohne klare Richtung 5
- Einen europäischen „Blue Deal“ schaffen, der Energieerzeugung, Fischerei, Ressourcenabbau, Sicherheit, Meeresverschmutzung, Schifffahrtsemissionen und Meeresschutz einbezieht.
- Auf europäischer Ebene einen verlässlichen Umstiegsplan zur emissionsfreien Schifffahrt erarbeiten.
- Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gezielt dort einsetzen, wo sie notwendig sind, etwa in der Industrie und im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr.
- Den Güter- und Schwerlastverkehr rasch klimaneutral machen.
- Alle größeren Häfen des Landes bis 2035 klimaneutral machen.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 9
- Die Schifffahrt in den Emissionshandel einbeziehen.
- Schwerlastverkehre vorrangig auf die Schiene verlagern.
- Neue größere Gewerbegebiete und Logistikzentren an einen Gleisanschluss binden.
- Verbleibende Schwerlastverkehre auf der Straße sollen auf direktelektrische Antriebe, grünen Wasserstoff und darauf beruhende synthetische Kraftstoffe gestützt werden.
- Den gesamten Hafenbetrieb emissionsfrei gestalten.
- Einen klimaneutralen Antrieb perspektivisch zur Voraussetzung für das Anlaufen der Häfen machen.
- Das World Ports Climate Action Program verpflichtend umsetzen.
- Die Emission Control Areas ausweiten.
- Tiertransporte verringern und verkürzen.
SPD 276
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine Strategie zur Verbesserung der Verkehrsanbindungen in der Metropolregion erarbeiten.
- Die Digitalisierung der Häfen im Land fördern.
- Das Binnenschiff stärken, um mehr Güter von der Straße auf das Wasser zu verlagern.
- Eine aktive Hafenpolitik mit dem Ausbau der Hinterlandanbindungen für Seehäfen umsetzen.
- Die Vertretung der Hafeninteressen auf Bundes- und EU-Ebene verstärken.
- Rechtzeitig die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Lübeck Drehscheibe für Warenverkehre in Nord- und Nordosteuropa werden kann.
Ohne klare Richtung 7
- Die Häfen im Land ökologischer machen.
- Die Häfen im Land klimaneutral machen.
- Eine funktionierende Wasserstraßeninfrastruktur und lebendige Häfen sicherstellen.
- In der Schifffahrt auf den Einsatz nachhaltiger Antriebstechnologien setzen.
- Die Kooperation zwischen den Häfen ausweiten.
- Vorhandene Stärken der Hafenstandorte in der Förderpraxis stärker berücksichtigen.
- Schleswig-Holsteins Häfen frühzeitig als Station der Nordpolar-Route für den Güterverkehr positionieren.
FDP 116
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Entlang der Fehmarnbeltquerung zwischen Puttgarden und Hamburg weitere Gewerbe-, Logistik- und Produktionsstandorte schaffen.
- Eine Nordumfahrung um Hamburg schaffen, damit Güterverkehre das Nadelöhr der Metropole vermeiden.
- Klimafreundliche und klimaneutrale Schiffsantriebe unterstützen.
- Die Verkehrsanbindung der Häfen verbessern.
- Hamburg beim Erhalt und Ausbau seiner Bedeutung als Hafenstadt und Luftfahrtstandort unterstützen.
Ohne klare Richtung 1
SSW 854
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Hafenwirtschaft in der Region über die normale Zusammenarbeit regionaler Häfen hinaus verzahnen.
- Den kombinierten Verkehr von Schiene und Schiff ausbauen.
- Die Entwicklung effizienter Umschlagtechnologien und eine gute Schienenanbindung der Häfen unterstützen.
- Landstromverbindungen in den Häfen ausbauen, um Luftschadstoff- und Lärmemissionen während der Liegezeiten zu verringern.
Ohne klare Richtung 5
- Die Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasserstraßen konsequenter vorantreiben.
- Alternative Antriebsformen für Lastkraftwagen stärker in Betracht ziehen.
- Die Cluster-Politik gezielt auf die Stärkepositionen erneuerbare Energien, Wasserstoff, Ernährungswirtschaft, Tourismus und Erlebniswirtschaft, Maritime Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Logistik ausrichten.
- Die maritime Forschung und das Cluster maritime Wirtschaft weiter voranbringen.
- Die maritime Wirtschaft als Marke für Schleswig-Holstein stärker etablieren.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 8
- Eine weitere Verklappung des Hamburger Hafenschlicks in der Nordsee ablehnen.
- In der Schifffahrt auf moderne Technologien und komplett emissionsfreie Kraftstoffe setzen.
- Die Emissionen aus der Schifffahrt senken.
- Alternative Antriebsformen in der Schifffahrt verstärkt nutzen.
- Bis zum dreispurigen Ausbau ein temporäres Überholverbot für Lastkraftwagen zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der dänischen Grenze einführen.
- Den Transport von Lebensmitteln auf ein Minimum reduzieren.
- Den Transport lebender Tiere national und international begrenzen.
- Eine weitere Verklappung des Hamburger Hafenschlicks in der Nordsee ablehnen.
AfD 212
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
Linke 3
FW 2
Koalitionsvertrag 2713
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Der Energiehafen Brunsbüttel wird zum Multi-Energie-Terminal für erneuerbare Treibstoffe ausgebaut.
- Die Transformation zu emissionsfreier Schifffahrt soll gemeinsam mit der maritimen Wirtschaft gestaltet werden.
- Die maritime Wirtschaft des Landes soll eine faire Chance bei öffentlichen Vergaben gegenüber anderen norddeutschen Standorten erhalten.
- Innovationen für emissionsfreie Schifffahrt werden verstärkt gefördert.
- Die landseitige Anbindung der Fährhäfen wird sichergestellt und verbessert.
- Für eine ausreichende wasserseitige Erreichbarkeit der Fährhäfen wird gesorgt.
- Die Häfen werden beim Ausbau von Landstromanschlüssen zur Verbesserung der Luftqualität unterstützt.
- Auf Autobahnparkplätzen sollen weitere Lkw-Stellplätze gebaut werden.
- Die Verladeinfrastruktur für den Schienengüterverkehr wird ausgebaut.
- Eine Weiterentwicklung des „E-Highways“ zur Verbindung der Ostseehäfen mit Hamburg wird bei Finanzierung durch den Bund unterstützt.
- Ein grenzüberschreitendes Kernnetz von Wasserstofftankstellen für schwere Lkw wird aufgebaut.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 4
- Schwerpunkte werden auf Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und Pharmaindustrie, maritime Wirtschaft, Ernährungsindustrie, nachhaltige chemische Industrie und Energiewirtschaft gelegt.
- Schleswig-Holstein soll als Standort der maritimen Wirtschaft gestärkt werden.
- Der Güter- und Schwerlastverkehr soll dekarbonisiert und umweltfreundlich gestaltet werden.
- Der straßengebundene Güter- und Schwerlastverkehr bleibt für Logistik, Wirtschaft und Versorgungssicherheit notwendig.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 3410
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Biomethan und Biokraftstoffe sollen vorrangig in der Industrie und in schwer zu dekarbonisierenden Verkehrsanwendungen eingesetzt werden.
- Die Bergung und Entschärfung von Altmunition im Meer soll gemeinsam mit Bund und Ländern konsequenter vorangetrieben werden.
- Neu geschaffene Stellen für regionale Wertschöpfungskettenmanager bringen Erzeugung, Verarbeitung, Handel und Verpflegung zusammen und unterstützen Kooperationen.
- In Schleswig-Holstein soll ein spezialisierter Hafenstandort für Recycling und Verwertung von Offshore-Windenergieanlagen entwickelt werden.
- Im Land wird eine starke Ladeinfrastruktur für Lkw geschaffen.
- Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr wird gezielt gefördert.
- Häfen werden bei der klimaneutralen Transformation, etwa mit Landstromanlagen und Importterminals für grüne Gase, weiter unterstützt.
- Der wirtschaftliche Betrieb von E-Lkw wird durch Eigenstromversorgung unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht