Logistik und Güterverkehr
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Mehr Güterverkehr soll auf die Schiene verlagert werden.
- Gemeinsam mit dem Bund soll mehr Güterverkehr auf Schiene und Wasserstraße verlagert werden.
- Ausbau, Elektrifizierung und Digitalisierung des Schienennetzes sowie die Modernisierung von Güterbahnhöfen werden vorangetrieben.
- Eine Güterverkehrsumfahrung des Knotens Köln soll über das frühere RWE-Netz realisiert werden.
- In Hamm sollen die Verladekapazitäten mit einem Multihub massiv ausgebaut werden.
- Die Brücken im Kanalnetz des Bundes sollen für größere Containerschiffe angehoben werden.
- Die Zahl der Lkw-Parkplätze wird ausgebaut.
- Ein mehrsprachiges, App-gestütztes Parkleitsystem soll die Auslastung der Lkw-Parkplätze an Bundesfernstraßen koordinieren.
- Die Logistik der letzten Meile wird mit Logistik- und Handelsunternehmen neu gestaltet.
SPD 1410
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Schienengüterverkehr wird in Abstimmung mit der Deutschen Bahn gefördert, um die Straßen zu entlasten.
- Nordrhein-Westfalen wird als Hafen- und Logistikstandort ausgebaut.
- Brückenanhebungen für mehrlagigen Containerverkehr auf Binnenwasserstraßen werden beschleunigt.
- In den Häfen werden größere Wendebecken gebaut.
- Mehr trimodale Standorte werden geschaffen.
- Der Bau einer zweiten Schleuse für den Hafen Dortmund wird beim Bund eingefordert.
- Die Stärkung der Hinterlandanbindungen soll Nordrhein-Westfalen bei der Anbindung an die Häfen in Belgien und den Niederlanden zugutekommen.
- Das Land fördert die Binnenschifffahrt stärker.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Grüne 957
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Radwege sollen ausreichend breit sein, um emissionsfreie Logistik auf der ersten und letzten Meile zu ermöglichen.
- Alle für einen nachhaltigen Schwerlastverkehr geeigneten Technologien und Antriebe werden gefördert.
- Grüner Wasserstoff wird vorrangig dort eingesetzt, wo es keine Alternativen gibt, vor allem in der Chemie-, Stahl- und Zementindustrie sowie im Flug- und Schiffsverkehr.
- In Großstädten und interessierten ländlichen Kreisen werden City-Hubs entwickelt, die Lieferungen bündeln und die letzte Meile klimaneutral organisieren.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 5
- Mehr Güterverkehr soll auf Wasserstraßen und Schiene verlagert werden.
- Das EU-Ziel, 75 Prozent des Straßengüterverkehrs auf Bahn oder Schiff zu verlagern, wird unterstützt.
- Die Schifffahrt soll zukunftsfähig und klimaneutral werden.
- Gas-Lkw und Biotreibstoffe werden für eine begrenzte Zeit als Brückentechnologie weiter benötigt.
- Lastwagen sollen das Land bis 2035 emissionsfrei durchqueren können.
Mehr Pflichten 8
- Der verbleibende Lkw-Verkehr soll bis 2035 emissionsfrei werden.
- Tiertransporte aus und nach NRW werden ausnahmslos auf höchstens vier Stunden beschränkt.
- Tiertransporte werden nur unter strengen Tierschutzauflagen genehmigt.
- Die Einhaltung der Auflagen bei Tiertransporten wird besser kontrolliert.
- Lebendtiertransporte aus NRW in Nicht-EU-Länder werden beendet.
- Ein bundesweites Verbot von Lebendtiertransporten in Nicht-EU-Länder wird angestrebt.
- Große Logistikunternehmen werden verpflichtet, Tarifverträge, Mindestlohn und Arbeitszeiten auch bei Subunternehmen zu garantieren.
- Arbeitsschutz-Mindeststandards sollen auch für EU-Arbeitnehmerinnen und -Arbeitnehmer in Landwirtschaft, Fleischbetrieben und Logistik gelten.
FDP 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Häfen sollen als Drehkreuz für Wasser, Schiene und Straße einfach und zügig ausgebaut werden.
- Eine Logistikstrategie NRW soll entwickelt werden, um Lieferketten zu stärken.
- Schienenkapazitäten für Pendler- und Güterverkehr werden bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Werksbahntrassen im Ruhrgebiet werden reaktiviert, an das Schienennetz angeschlossen und zu einem regionalen Gütertransportsystem ausgebaut.
- Die Wasserstraßen sollen für eine stärkere Nutzung im Güterverkehr ertüchtigt werden.
- Die Landeswasserstraßenstrategie soll den Ausbau der autonomen Binnenschifffahrt umfassen.
- Die trimodalen Häfen in Nordrhein-Westfalen sollen mit einzelnen weiteren Hafenplätzen einfach und zügig gestärkt werden.
- Der Luftraum soll angesichts zunehmender Drohnennutzung in der Logistik mit allen Beteiligten neu vermessen und vorausschauend gestaltet werden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Es wird auf eine funktionierende Wettbewerbslandschaft von Häfen, Operatoren und Logistikern gesetzt.
- Die Blockchain-Technologie soll in die Logistikstrategie umfassend einbezogen werden.
- Ein zweigleisiger Ausbau der Eifelstrecke soll geprüft werden, um die Region für die Schienenlogistik zu erschließen.
- Die Chancen der Automatisierung der Häfen und der autonomen Binnenschifffahrt sollen genutzt werden.
AfD 12
Linke 76
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Im ländlichen Bereich werden kommunale Packstationen und kleinere Güterbahnhöfe eingerichtet.
- Der kombinierte Verkehr mit Lastwagen auf der Schiene wird gefördert.
- Die Binnenschifffahrt wird bei der schnellstmöglichen Umrüstung auf klimaneutrale Treibstoffe unterstützt.
- Hafenkapazitäten werden ausgebaut, um Lastwagenverkehr auf die Wasserwege zu verlagern.
- Der Übergang von anderen Verkehrswegen auf das Schiff wird verbessert.
- Die Schienenanbindung der Häfen Zeebrugge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam wird verbessert.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 6
- Transporte radioaktiver Fracht der Atomindustrie werden landesweit verboten.
- Güter werden vorrangig auf der Schiene und auf den Wasserwegen transportiert.
- Güterverkehr in Ballungsgebieten wird klimafreundlich auf das Fahrrad verlagert.
- Schiffe in Häfen werden zur Nutzung von Landstrom verpflichtet.
- Tiertransporte führen nur noch zum nächstgelegenen regionalen Schlachthof.
- Tiertransporte werden vermieden.
Koalitionsvertrag 2218
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Der Transport von flüssigem Wasserstoff über Wasser- und Schienenweg soll ermöglicht werden.
- Der Logistikstandort Nordrhein-Westfalen soll nachhaltig gestärkt und Innovationen, Kooperationen und Netzwerke weiterentwickelt werden.
- Intermodale und kombinierte Verkehre sollen ausgebaut werden.
- Der Ausbau der Schienen- und Schifffahrtslogistik wird intensiviert.
- Die Zahl der Lkw-Parkplätze entlang der Bundesfernstraßen soll erhöht werden.
- Die Auslastung der Lkw-Parkplätze soll mit einem mehrsprachigen, App-gestützten Parkleitsystem unter Einbeziehung privater Flächen koordiniert werden.
- Mehr Güterverkehr wird von der Straße auf Schiene und Wasserstraße verlagert.
- Ausbau, Elektrifizierung und Digitalisierung des Schienensystems werden gemeinsam mit der Deutschen Bahn vorangetrieben.
- Güterbahnhöfe werden modernisiert.
- Güterumschlagplätze werden gebaut, um mehr Güterzüge auf die Strecken zu bringen.
- Eine Güterverkehrsumfahrung des Knotens Köln wird über das nach Aufgabe der Tagebaue nicht mehr benötigte RWE-Netz realisiert.
- Die Infrastruktur für den Gütertransport auf der Wasserstraße in Nordrhein-Westfalen wird gestärkt.
- Das Land investiert weiter in Forschung und Entwicklung für die Binnenschifffahrt, etwa zu autonom fahrenden Binnenschiffen und zur Automatisierung der Hafeninfrastruktur.
- Die Entwicklung der Flughäfen soll neben den Bedürfnissen von Reisenden und Logistikbranche vor allem dem Klimaschutz und dem Lärmschutz der Anwohnerinnen und Anwohner dienen.
- Der grenzüberschreitende Güterverkehr zu Wasser und auf der Schiene wird gestärkt und ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1311
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Vernetzung der Schiene mit Straßen und Wasserstraßen wird durch Terminals gestärkt.
- Der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur für E-Lkw und in Logistikdepots wird vorangetrieben.
- Kleine und mittlere Logistikunternehmen werden beim Aufbau eigener Ladeinfrastruktur für E-Lkw unterstützt.
- Bevorratung und Koordinierung von Gütern für Niedrigwasserlagen werden gestärkt.
- Der Einsatz niedrigwassergängiger Schiffe wird gestärkt.
- Konzepte für die Verlagerung von Gütern auf die Schiene bei Niedrigwasser werden gestärkt.
- Eine nationale Taskforce Niedrigwasser aus Bund, Ländern, Häfen, Binnenschifffahrt und Wirtschaft soll Maßnahmen für belastbare Logistikketten koordinieren.
- Der Bund soll die Befahrbarkeit des Rheins bei Niedrigwasser durch Optimierung der Fahrrinne verbessern.
- Häfen werden als multimodale Knoten gestärkt.
- Die Voraussetzungen für eine flexible Verlagerung von Gütern zwischen Schiff und Schiene bei Niedrigwasser werden verbessert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht