Logistik und Güterverkehr
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 1610
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Hafen wird zum Green Energy Hub ausgebaut.
- Die Zusammenarbeit des Hafens mit wachstumsstarken Regionen weltweit wird als Chance für gemeinsame Entwicklung und nachhaltige Lösungen genutzt.
- Eine Ansiedlungsstrategie soll Beschäftigung und Wertschöpfung gezielt in den Hafen und nach Hamburg holen.
- Die neue Köhlbrandbrücke erhält eine Durchfahrtshöhe von rund 70 Metern, damit große Containerschiffe das Terminal Altenwerder anlaufen können.
- Bis 2030 wird eine ausreichende Landstromversorgung für die Binnenschifffahrt geschaffen.
- Im Hafen wird ein besonderes Areal für Terminal- und Erzeugungsinfrastruktur erneuerbarer Energien ausgewiesen, um den Hafen zum Drehkreuz für künftige Energieträger zu machen.
- Im Hafen werden die Voraussetzungen geschaffen, Kraftstoffe der Zukunft für die Schifffahrt einzuführen und umzuschlagen.
- Der Hafen wird im Rahmen von „SmartPort“ digitalisiert, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Innovationen zu fördern.
- Die Verlängerung der A 26 soll bis 2033 als West-Ost-Verbindung zwischen A 7 und A 1 fertiggestellt werden und Hafenverkehre bündeln.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
CDU 1013
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die vorgesehenen Fahrrinnentiefen im Hafen und im Hamburger Abschnitt der Elbe werden künftig wieder eingehalten und geben Reedern und Umschlagsunternehmen Planungssicherheit.
- Die West-Erweiterung am Waltershofer Hafen wird vorangetrieben.
- Die geplante Erweiterung des Drehkreises wird umgesetzt.
- Der hafeninterne Wettbewerb wird durch weitere Terminalbeteiligungen gefördert.
- Die Köhlbrandquerung und die A26-Ost werden beschleunigt.
- Auf Bundesebene wird die Finanzierung der Köhlbrandquerung und der A26-Ost vorangetrieben.
- Der Hafen wird mit Ansiedlungen in Zukunftsbranchen als Ort der Wertschöpfung und Innovation weiterentwickelt.
- Das Konzept Freihafen 2.0 wird innenstadtnah mit der Hafenwirtschaft verbunden und im engen Dialog mit ihr vorangetrieben.
- Die Planungen für Importterminals für Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und synthetische Kraftstoffe werden beschleunigt.
- Die Planung von Importterminals für Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und synthetische Kraftstoffe wird beschleunigt.
Bleibt wie bisher 7
- Der Welthafen Hamburg bleibt ein Universalhafen.
- Der Hafen bleibt Garant für große Teile des Imports und Exports für Deutschland sowie für Ost- und Mitteleuropa.
- Die seeseitige Erreichbarkeit des Hamburger Hafens wird zuverlässig gewährleistet.
- Hafenflächen bleiben für die Hafenwirtschaft, die hafennahe Industrie und die Energiewirtschaft verfügbar.
- Die Wohnbebauung rückt nicht weiter in das bisherige Hafengebiet vor.
- Der Hafen wird nicht zum Auffangbecken für Infrastruktur, die im Stadtbild unerwünscht ist.
- Auf stark belasteten Hauptstraßen sollen keine Fahrspuren verringert werden.
Grüne 131923
Mehr Geld 4
- Vom Bund wird eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Seehäfen, insbesondere Hamburg, eingefordert.
- Konkrete Hafenprojekte werden identifiziert, deren Finanzierung vom Bund verlangt wird.
- Die Beteiligung privater Unternehmen am Terminalbetrieb wird befürwortet, um in Digitalisierung und Automatisierung zu investieren.
- Über eine Senkung des Hafengelds sollen Anreize für emissionsarm einfahrende Schiffe gesetzt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Der Import von grünem Methanol, etwa für Hochseeschiffe, wird unterstützt.
- Ausreichend neue Ladestationen für elektrisch betriebene Pkw und Lkw sollen gebaut werden.
- Containerschiffe im Hafen werden mit Landstrom versorgt, damit sie kein Schweröl in der Stadt verbrennen.
- Hightech und Forschung im Hafen werden ausgebaut.
- Die Potenziale des Hafens werden in einer tiefgreifenden Analyse zum Hafenentwicklungsplan 2040 herausgearbeitet.
- Eine norddeutsche Hafenkooperation von Hamburg, Bremen und Niedersachsen wird angestrebt.
- Mit den Häfen der Nordrange wird im Bereich der Klimaneutralität enger zusammengearbeitet.
- Gemeinsam mit den Häfen der Nordrange werden auf EU-Ebene gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen hergestellt.
- In Einzelfällen soll Stadtentwicklung auf Hafenflächen ermöglicht werden, unter Schutz der ansässigen Hafenunternehmen.
- Eine Clusterung im Hafen, die Zusammenwirken ermöglicht und Störfallbetriebe von der Wohnbebauung weg in den inneren Hafen verlagert, soll aktiv befördert werden.
- Teile der östlichen Hafengebiete sollen für eine Innovationsinitiative mit Flächen für innovative Logistik, Forschung und Entwicklung sowie Start-ups genutzt werden.
- Es sollen Schnittstellen zwischen Stadtgesellschaft und Hafenbetrieb geschaffen werden, die Sicherheit und wirtschaftliche Interessen berücksichtigen und die Akzeptanz des Hafens fördern.
- Einzelne Hafenbetriebe sollen sich für Besucherinnen und Besucher öffnen können.
- Die Haupthafenroute soll leistungsfähig ausgebaut werden, um sichere und stadtverträgliche Bedingungen für den Schwerlastverkehr zu schaffen.
- Große Lade-Terminals für den Lkw-Verkehr sollen realisiert werden, damit auch Langstreckenverkehre vollelektrisch abgewickelt werden können.
- Die Digitalisierung und Vernetzung vorhandener Daten der Beteiligten im Hafen soll vorangetrieben werden, um Staus und Leerfahrten zu vermeiden.
- Der Containertransport zwischen den Terminals auf dem Wasser (nasse Umfuhren) soll gesteigert werden.
- Reedereien sollen in Hamburg künftig Treibstoffe wie Methanol und Ammoniak bunkern und Batterien aufladen können.
- Bei der Umsetzung der Mobilitätswende sollen die Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr von Handwerk und KEP-Branche sorgfältig berücksichtigt werden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 18
- Der Hamburger Hafen soll zum zentralen Standort für Wasserstofftechnologie in Norddeutschland werden.
- Die Antriebswende bei Pkw und Lkw wird gefördert.
- Die städtische Strategie für die letzte Meile wird umgesetzt.
- Nach der Devise „Hafen ist Stadt“ wird eine neue Verbindung zwischen Hafen und Bevölkerung geschaffen.
- Der Hafen wird zukunftssicher weiterentwickelt.
- Der Umschlag im Hafen wird gesteigert.
- Die Hafenentwicklung folgt dem Leitbild „Hafen ist Stadt“.
- Für den Hafen werden neue Geschäftsmodelle mit Wertschöpfung und qualifizierter Beschäftigung über den Containerdurchlauf hinaus angestrebt.
- Die wirtschaftliche Stärkung des Hafens steht im Vordergrund.
- Der Hafen soll sich mit dem Sustainable Energy Hub zum Drehkreuz einer europäischen Wasserstoffwirtschaft und Umschlagplatz fossilfreier Treibstoffe entwickeln.
- Das Gegeneinander von Hafen und Wohnbesiedlung soll aufgehoben werden.
- In Moorburg und auf dem Grasbrook soll ein Nebeneinander von Anwohnenden und Hafenbetrieben selbstverständlich werden.
- Die Hafenpacht soll wettbewerbsgemäß gestaltet werden.
- Die Schifffahrt auf der Elbe benötigt eine verlässliche Fahrwassertiefe.
- Die „Flotte Hamburg“ soll Vorbild für klimaschonende Binnenschiffe, Barkassen und Fähren im Hafen werden.
- Kreuzfahrten sollen möglichst in Hamburg oder anderen norddeutschen Häfen beginnen.
- Das Leitbild „Hafen ist Stadt“ soll umgesetzt werden, mit neuen Nutzungsformen und mehr Leben und Mischung im Hafen.
- Für die traditionellen Hafengewerbe sollen hervorragende Bedingungen geschaffen werden.
Mehr Pflichten 13
- Landstromanlagen mit verbindlicher Nutzungspflicht werden kontinuierlich realisiert, um die Schadstoffbelastung durch Schiffe im Hafen zu senken.
- Auf der letzten Meile der Logistik- und Paketunternehmen werden möglichst viele Emissionen eingespart.
- Die Hafenwirtschaft bietet aktiv geeignete Open-Air-Flächen für eine Bespielung durch Clubs an.
- Die im Hafenentwicklungsplan vorgesehene geografische Bündelung von Branchen und Gewerbe soll vorangetrieben werden.
- Das unternehmerische Risiko der Westerweiterung soll vom künftigen Terminalbetreiber getragen werden.
- Bei Lkw-Aufladung, Parkraum und Logistik soll vermehrt auf Mehrgeschossigkeit gesetzt werden.
- Der Einsatz elektrischer Fahrzeuge soll zunehmend in städtische Aufträge im Bau- und Logistiksektor integriert werden.
- Die konsequente Nutzung der Landstromanlagen wird angestrebt.
- Emissionsärmere Treibstoffe sollen zielstrebig eingeführt werden.
- Klimaneutrale Baustoffe wie CO2-freier Stahl sollen verwendet werden.
- Kreislaufwirtschaftliche Prozesse sollen bei Schiffsrenovierung und Reststoffverwertung eingeführt werden.
- Die Schifffahrt soll schnellstmöglich klimaneutral werden.
- Umwelt- und Arbeitsstandards sollen über globale und europäische Standards hinaus erfüllt werden.
Linke 1125
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Eine zweite Schienen-Elbquerung soll Regional-, Fern- und Güterverkehr nach Süden entlasten.
- Die Kapazitäten des Schienenverkehrs in der Metropolregion werden ausgebaut und der Schienengüterverkehr gefördert.
- Die deutschen und europäischen Seehäfen sollen stärker kooperieren, um weitere Elbvertiefungen überflüssig zu machen.
- Norddeutsche und europäische Seehäfen sollen stärker kooperieren statt die Elbe weiter zu vertiefen.
- Ein Sofortprogramm soll Landstrom auch im Containerbereich bereitstellen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 8
- Für Kreuzfahrt- und Containerschiffe gilt sofort eine Landstrompflicht.
- Alle Lkw im städtischen Auftrag werden mit Abbiegesensoren aus- und nachgerüstet.
- Atomtransporte durch Hamburg werden abgelehnt.
- Sulfuryldifluorid wird im Hafen verboten, bis Absorptionstechniken vorhanden sind.
- Der Senat soll verpflichtet werden, Rüstungsexporte und -importe über den Hamburger Hafen zu unterbinden.
- Ein neuer Hafenentwicklungsplan soll vorhandene Flächen intensiver nutzen und den Bestand sanieren statt neue Terminals zu bauen.
- Der Gütertransport soll von der Straße auf Schiene und Wasserwege verlagert werden.
- Reedereien sollen zur Umrüstung auf weniger umweltschädliche Antriebe gedrängt werden.
AfD 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 1610
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere im Schienenverkehr, wird grundlegend saniert.
- Die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens hat besondere Priorität.
- Einzelne Hafenterminals werden privatwirtschaftlich als Dedicated Terminals mit verschiedenen Reedereien betrieben.
- Ein Sofortprogramm reduziert die Wartezeiten für Spediteure im Hafen drastisch.
- Das Schienennetz zwischen Hamburg und Hannover wird ausgebaut.
- Planungs- und Fertigstellungszeiträume für Verkehrsinfrastruktur werden deutlich verkürzt.
- Blockchain-Pilotprojekte konzentrieren sich auf Energie, Logistik, Kommunikation und Nachhaltigkeit.
- In Verbindung mit Lieferzonen werden Haltemöglichkeiten für Paketzustelldienste eingeplant.
- Die Neubaustrecke zwischen Hamburg, Bremen und Hannover wird noch in diesem Jahrzehnt begonnen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Hafenentwicklung und Terminalbetrieb folgen einer norddeutschen Perspektive.
- Der Hamburger Hafen wird zu einem Premiumhafen entwickelt.
- Die Hafenprozesse werden besser digital gesteuert.
- Der Hamburger Hafen bietet weltbeste Qualität und etabliert sich als internationaler Knotenpunkt.
- Der wasserseitige Wasserstoffimport wird ortsnah abgewickelt.
BSW 364
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 4
- Der Hamburger Hafen bleibt ein ziviler Hafen und wird kein Umschlagplatz für Kriegsmaterial und Soldaten der NATO.
- Wesentliche Bereiche der Daseinsvorsorge und zentrale Wirtschaftsbereiche wie der Hafen bleiben in öffentlicher Hand oder werden zurückgewonnen.
- Auf Magistralen bleiben mindestens vier Fahrspuren erhalten.
- Der Rückbau der B 73 in Harburg auf zwei Spuren wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 2
FW 3
Koalitionsvertrag 51315
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die neue Köhlbrandbrücke soll mit rund 70 Metern Durchfahrtshöhe sehr großen Schiffen die Zufahrt nach Altenwerder ermöglichen, ohne die Elbinseln durch Ausweichverkehre zu belasten.
- Die Landstromversorgung für Kreuzfahrt- und Containerschiffe wird weiter ausgebaut.
- Die Infrastruktur für die Elektrifizierung der Binnenschifffahrt wird vorangetrieben.
- Der Auf- und Ausbau der Importinfrastruktur für Wasserstoff im Hamburger Hafen wird unterstützt.
- Der Import von Wasserstoff und Derivaten aus europäischen und nationalen Auktionen soll über den Hamburger Hafen erfolgen.
- Die Innovationsparks an vier Standorten werden weiterentwickelt, um Green Technology, Life Sciences, Luftfahrt, maritime Technologie und smarte Logistik zu stärken.
- Die Innovationskraft der Kreuzfahrtbranche wird im Sinne ökologischeren Wirtschaftens gestärkt, damit Hamburg internationale Standards mitgestaltet.
- Die Landstromversorgung an den Kreuzfahrtterminals wird konsequent ausgebaut.
- An den Kreuzfahrtterminals werden kluge Verkehrskonzepte umgesetzt.
- Für den Tiefbau wird eine nutzerzentrierte Kommunikation für Anwohner, Pendler, Wirtschaft und Logistik entwickelt.
- Moderne Technik zur Unterstützung und Kontrolle des Abbiegevorgangs von Lkw wird eingesetzt und gefördert.
- Gemeinsam mit Hafenunternehmen werden alle möglichen Windradstandorte im Hafengebiet geprüft.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 11
- Der Hamburger Hafen wird weiter gestärkt.
- Aus dem Hafenentwicklungsplan 2023 werden konkrete Impulse zur wirtschaftlichen Stärkung des Hafens abgeleitet.
- Für das Hafenareal wird ein Konzept zur intensiveren Nutzung erarbeitet.
- Für das Hafenareal wird eine Ansiedlungsstrategie nach Innovation, Wertschöpfung, Flächensparsamkeit und Klimaschutz erarbeitet.
- Für die Investitionen im Hafen werden Investitionspläne erarbeitet.
- Hamburg unterstützt länderübergreifende Bemühungen um ein größeres nationales Engagement für die Seehäfen.
- Die Häfen der Nordrange sollen bei der Klimaneutralität enger zusammenarbeiten.
- Auf EU-Ebene sollen gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen für die Häfen hergestellt werden.
- Im Rahmen von „SmartPort“ wird die Digitalisierung des Hafens mit Künstlicher Intelligenz und Drohnentechnik vorangetrieben.
- Bis 2040 soll der Hafen nahezu emissionsfrei sein.
- Alternative, etwa batteriegetriebene Schiffsantriebe werden unterstützt.
Mehr Pflichten 5
- Geprüft wird, städtische Transportaufträge nur noch an Unternehmen zu vergeben, deren Fahrzeuge vollständig mit Abbiegeassistenzsystemen ausgerüstet sind.
- Emissionen auf der letzten Meile von Logistik- und Paketunternehmen werden möglichst weitgehend eingespart und die städtische Strategie dazu umgesetzt.
- Schon vor der verbindlichen EU-Nutzungspflicht für Landstrom ab 2030 werden weitere Nutzungsverträge mit Reedereien geschlossen.
- Die „Allianz sicherer Hafen Hamburg“ wird fortgeführt, um die Sicherheitsstandards im Hafen zu erhöhen.
- Die Errichtung einer weiteren Containerprüfanlage wird unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht