Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 214
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Beim Bund auf eine bessere Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse und Zertifizierung von Qualifikationen hinwirken.
- Die Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse und weitere Verfahren im Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge beschleunigen.
- Die Integration der Familien zugezogener Fachkräfte und von Auslandsrückkehrern unterstützen.
- Bei der Nachwuchswerbung gezielt Menschen mit Einwanderungsgeschichte ansprechen.
- Bei der Werbung für den Justizvollzug gezielt Menschen mit Einwanderungsgeschichte ansprechen.
- Sämtliche Beratungsangebote des Landes von der Familienberatung über die Gesundheitsprävention bis zu Sprach- und Integrationsangeboten werden digital ausgebaut.
- Mehr gezielte Sprach- und Integrationsangebote erleichtern insbesondere Frauen die Integration.
- Kommunen werden bei der Weiterentwicklung von Integrationsangeboten im Alltag stärker unterstützt, etwa bei Behördengängen.
- Zugewanderte werden bei der Teilhabe am öffentlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben unterstützt.
- Gezielte Informations- und Aufklärungskampagnen wirken Falschinformationen entgegen und erreichen zugewanderte Personen besser.
- Das Sprach- und Integrationsangebot wird erweitert und praxisorientierter gestaltet.
- Bildungsangebote für junge Zugewanderte in Kita, Schule und Beruf werden gestärkt.
- Kommunale Integrationsangebote werden in ihrer Weiterentwicklung und Umsetzung unterstützt, zusammengeführt und verstetigt.
- Gezielte Informations- und Aufklärungskampagnen in verschiedenen Sprachen verbessern die Kommunikation mit zugewanderten Personen.
Grüne 29
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Den Bereich Deutsch als Zweitsprache stärken und mit multiprofessionellen Kapazitäten ausbauen.
- Für vor Generationen Zugewanderte ohne geregelten Zugang zu Sprachkursen mehr Sprachkurse anbieten.
- Das Integrationsgesetz im Sinne migrantischer Selbstvertretung weiterentwickeln.
- Das Angebot an Dolmetscher*innen für Fremdsprachen und Gebärden ausbauen.
- Mehrsprachige Angebote in den Gemeinden ausbauen.
- Alle Mitarbeitenden der Justiz für Migration, Religion, Behinderung, Gender und LGBTIQ* sensibilisieren, um Barrieren abzubauen.
- Die Räume jüdischer, migrantischer und türkischer Gemeinden sowie von Vereinen und Dorfgemeinschaften zu sicheren Orten machen.
- Menschen mit Migrationsgeschichte stärker in gesellschaftlich wichtigen und sichtbaren Positionen vertreten.
- Auf Bundesebene ein Partizipationsgesetz für Menschen aus Einwanderungsfamilien einführen.
SPD 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- In der Einstellungsoffensive der Polizei gezielt Bewerberinnen und Bewerber mit Einwanderungsgeschichte ansprechen.
- Zusätzliche Förderstunden für Deutsch als Zweitsprache auch auf der Integrationsstufe einsetzen.
- In Integrations- und Berufssprachkursen Plätze für Menschen ohne bundesrechtlichen Teilnahmeanspruch finanzieren.
- Die Strukturen der Integrationskurse in ländlichen Räumen gemeinsam mit den Trägern stärken.
- Online-Angebote für Integrationskurse ermöglichen.
- Den Anteil von Menschen mit interkulturellem und Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst erhöhen.
- Den Diversity-Plan Integration wieder aufnehmen und mit klaren Zielen und Maßnahmen bis 2030 umsetzen.
- Bei jeder hauptamtlichen Verwaltung Jugend-, Senioren- und Integrationsbeiräte sowie Beiräte für Menschen mit Behinderungen einrichten.
Ohne klare Richtung 1
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Integration von Jugendlichen ohne Schulabschluss, Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt verbessern.
- Die Produktionsschulen stärken.
- Integration und Inklusion im Sport fördern.
- Ein breites und kostengünstiges Angebot an Sprach- und Integrationskursen schaffen.
SSW 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Bei der Landespolizei verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund einstellen.
- Das Integrations- und Teilhabegesetz novellieren, damit es Integrationsstrukturen stärkt.
- Kostenlosen Unterricht in Deutsch als Zweitsprache und die entsprechenden Strukturen bedarfsgerecht ausbauen und kontinuierlich fördern.
- Migrant:innen die Möglichkeit politischer Mitgestaltung eröffnen, um die Integration zu verbessern.
- Ein humanitäres Bleiberecht mit gesetzlichen Regelungen und realistischen Anforderungen für eingewanderte und geflüchtete Menschen schaffen.
- Migrationssozialberatung, traumapädagogische und psychologische Hilfen für alle erreichbar machen.
- Eine Kulturinitiative für den kulturellen Austausch mit zugewanderten Mitbürger:innen starten.
- Migrant:innen an die Erinnerungskultur des Landes heranführen.
Ohne klare Richtung 1
Linke 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die HIV-Prävention erreicht auch Menschen außerhalb des Hilfesystems wie Wohnungslose, Drogenkonsumierende und Menschen mit Migrationsgeschichte.
- Alle Familienformen werden gleichberechtigt gefördert.
- Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst soll durch Förderprogramme erhöht werden.
- Eingewanderte, Geflüchtete und Asylsuchende sollen politische Beteiligungsrechte erhalten.
FW 112
Mehr Rechte oder Angebote 2
- Städte und Gemeinden werden stärker dabei unterstützt, Angebote und Strukturen für Spracherwerb, Arbeitsaufnahme und Integration vorzuhalten.
- Die Integrationsarbeit im Land richtet sich nicht nur an Geflüchtete, sondern auch an andere Zugewanderte, und Integrationsdefizite werden konsequent aufgearbeitet.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Das Angebot von Deutsch als Zweitsprache wird dem Bedarf angepasst.
- Präventionsangebote werden vermehrt in Leichter Sprache, barrierearm und in Fremdsprachen angeboten.
- Die interkulturelle Öffnung des öffentlichen Dienstes wird fortgeführt und auf Bereiche ausgeweitet, in denen Menschen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert sind.
- Der Anteil von Menschen mit Zuwanderungserfahrung im öffentlichen Dienst und in öffentlichen Unternehmen wird erhöht.
- Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen wird gestärkt und ihre Verfahren werden verbessert.
- Auf Bundesebene wird eine weitere Verbesserung der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Qualifikationen angestrebt.
- Anerkennungsverfahren für ausländische Abschlüsse werden beschleunigt, soweit Landesstellen zuständig sind.
- Die Integration der Familien zugezogener Fachkräfte und von Auslandsrückkehrenden wird unterstützt.
- Geflüchteten und zugewanderten Frauen wird mit zusätzlichen Anstrengungen der Zugang zu Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Berufstätigkeit ermöglicht.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 114
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Sprach- und kultursensible Beratungs- und Therapieangebote für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte werden gezielt gestärkt.
- Frauen und Zugewanderten werden Arbeitsmarktzugang und Arbeitsbedingungen erleichtert, damit mehr Beiträge zur gesetzlichen Rente fließen.
- Die Ziele und Maßnahmen der Integrationsstrategie und des Integrations- und Teilhabegesetzes werden konsequent umgesetzt.
- Bestehende Unterstützungsangebote zur Integration werden besser vernetzt und aufeinander abgestimmt.
- Bestehende Unterstützungsangebote zur Integration werden transparenter gemacht.
- Kommunale Integrationsarbeit braucht stabile, von Aufnahmezahlen unabhängige Strukturen, verlässliche Finanzierung, kultursensible Regeldienste, vollständige Digitalisierung und gut erreichbare Angebote.
- Informationen über Integrationsangebote sollen digital und mehrsprachig verfügbar sein.
- Die kommunale Integrationsarbeit wird durch Koordinierungsstellen, Migrationsberatungsstellen, das Arbeitsmarktnetzwerk „Alle an Bord“ und die Ehrenamtsstrategie gestärkt.
- Für neue Projekte der kommunalen Integrationsarbeit wird Anschub gegeben.
- Engagierte Menschen mit Migrationsgeschichte sollen als Vorbilder, Brückenbauer und Partner in die Migrationspolitik eingebunden werden.
- Mit migrantischen Vereinen sollen mehr junge Menschen mit Migrationsgeschichte für eine Ausbildung gewonnen werden.
- Menschen mit Einwanderungsgeschichte sollen in politischen Gremien stärker vertreten sein.
- Hier lebende Zugewanderte sollen einen qualifikationsnahen Berufseinstieg erhalten.
- Das kommunalpolitische Engagement von FLINTA-Personen sowie von Menschen mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte und beruflichen Laufbahnen wird aktiv gefördert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht