Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
FW00
CDU 21
Mehr Rechte oder Angebote 1
Grüne 212
Mehr Rechte oder Angebote 12
- In politischen Formaten unterrepräsentierte Gruppen wie Menschen mit Migrationserfahrung, Alleinerziehende, Erwerbslose, junge Menschen, Menschen ohne Wahlrecht, Menschen mit Behinderung oder ältere Alleinlebende werden aktiv angesprochen.
- Die Polizei spricht gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte, Frauen, queere Menschen und Mehrsprachige als Bewerberinnen und Bewerber an und fördert sie.
- Barrieren bei der politischen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund werden abgebaut.
- Kinder mit Migrationshintergrund werden so schnell wie möglich in Regelklassen integriert.
- Deutschkurse für Zugewanderte werden gestärkt, auch berufsbegleitend.
- Für Migrantinnen und Migranten werden mehr flexible Sprachlernangebote geschaffen.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erstakademiker, Studierende mit Migrationsgeschichte und aus einkommensschwachen Haushalten werden ausgebaut.
- Deutschland und das Land müssen als Einwanderungsland die Rahmenbedingungen für gelingende Integration gestalten.
- Zugewanderte sollen früh Zugang zu Sportvereinen, Kulturangeboten, Ehrenamt, Nachbarschaftsprojekten und politischer Bildung erhalten.
- Die Integrationsarbeit durch Mentorinnen, Mentoren und Integrationslotsen soll ausgebaut werden.
- Selbstvertretungsgremien von Menschen mit Migrationsgeschichte sollen unterstützt und gefördert werden.
- Selbstvertretungsgremien von Menschen mit Migrationsgeschichte sollen aktiv in die Landespolitik einbezogen werden.
Linke 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Sportangebote für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Mädchen und Frauen, queere Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte werden besonders unterstützt.
- In Führungspositionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt eine Quote von 30 Prozent für Menschen mit Migrationshintergrund.
- Mehrsprachige Kinder- und Jugendmedienangebote werden zur Förderung der Integration eingesetzt.
- Betriebe, die Migrantinnen und Migranten qualifizieren, weiterbilden und langfristig übernehmen, werden gefördert.
- Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten soll das Rentensystem stabilisieren.
- Qualifikationen von Zugewanderten werden anerkannt.
- Strukturen zur Vereinfachung der Integration aller Zugewanderten werden geschaffen.
- Alle Zugewanderten erhalten unabhängig von Aufenthaltsstatus und Alter direkten Zugang zu Sprachkursen.
- An Sprachkurse schließen sich berufsbezogene Sprachkurse an, auch im ländlichen Raum.
- Die Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst erhält Priorität.
- Patenschaftsprogramme lassen Menschen mit Migrationshintergrund neu Zugezogene begleiten.
- Mehr Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte werden für den Feuerwehrdienst gewonnen.
Ohne klare Richtung 1
BSW 216
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine zu starke Konzentration von Kindern mit Migrationshintergrund an einzelnen Schulen wird vermieden.
- Bildung, Ausbildung und Qualifizierung im Land sowie die Integration dauerhaft hier lebender Menschen in Arbeit haben Vorrang vor Anwerbung.
- Berufsbezogene Sprachkurse auf B2-Niveau werden deutlich ausgeweitet.
- Integration wird durch schnellen Zugang zum Arbeitsmarkt gestärkt.
- Die berufsbezogene Sprachförderung wird ausgebaut.
- Gut integrierte Einwanderer werden stärker als Integrationslotsen für Neuankommende einbezogen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Koalitionsvertrag 37
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Angebote zu Berufsorientierung, Qualifizierung, Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration für in Sachsen-Anhalt lebende Migrantinnen und Migranten werden besser aufeinander abgestimmt und flexibilisiert.
- Mitarbeitende des Hilfesystems werden für die Belange besonders verletzlicher Gruppen wie Frauen mit Beeinträchtigungen oder Migrationshintergrund, LSBTIQ*-Personen und mitbetroffener Kinder sensibilisiert und qualifiziert.
- Der Zugang migrantischer Kinder zu Kindertageseinrichtungen wird durch frühzeitige und mehrsprachige Information erleichtert.
- Zugangsbarrieren für Menschen mit Migrationsgeschichte werden abgebaut.
- Die Migrationsberatung wird um ein Beratungsangebot für queere Migrantinnen und Migranten ergänzt.
- Das Psychosoziale Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht