Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
BSW00
FW00
SPD 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Anforderungen an eine inklusive und interkulturelle Beratung werden besonders berücksichtigt.
- Ein Landesintegrationsgesetz wird erarbeitet, um Integrationsangebote zu verstetigen und verbindlich abzusichern.
- Interkulturelle Hürden werden abgebaut.
- Kultursensible Pflegeangebote sollen ausgeweitet werden.
- Für eine kultursensible Pflege wird die Beschäftigung von Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund gefördert.
- Integration durch Sport wird gefördert.
CDU 126
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Mit politisch oder religiös verfolgten Flüchtlingen und gut integrierten Zuwanderern wird eine enge Zusammenarbeit gesucht, um Kriminellen, Extremisten und Verfassungsfeinden das Handwerk zu legen.
- Kampagnen motivieren Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationsgeschichte zur Bewerbung bei der Stadt.
- Spracherwerb und berufliche Integration werden nach Kräften gefördert.
- Es werden vermehrt Sprachkurse angeboten.
- Alltagstaugliche Sprachübungen werden durch niedrigschwellige Angebote in Bücherhallen, Bürgerhäusern oder Seniorentreffs vermehrt gefördert.
- Sprachmittlung und Übersetzung sind insbesondere im Kontakt mit Behörden und im Gesundheitswesen erforderlich.
Ohne klare Richtung 2
Grüne 212
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Alle Pflegebedürftigen, etwa queere Menschen oder Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache, sollen passende Angebote finden.
- Barrieren in den Arbeitsmarkt sollen abgebaut werden, besonders für Alleinerziehende, Frauen in der Care-Arbeit, Migranten, Ältere, Menschen mit Behinderung und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.
- Alle aus dem Ausland Zugewanderten sollen schnellen Zugang zu Integrationskursen erhalten.
- Die Blaue Moschee soll im Dialog mit Iranerinnen und Iranern sowie Schiitinnen und Schiiten ein Ort für Menschen schiitischen Glaubens und für Exil-Iraner werden.
- Für Sprach- und Integrationskurse werden Lerngruppen für unterschiedliche Niveaus angeboten.
- Zugangshürden zu Sprachkursen, etwa durch fehlende Kinderbetreuung, werden abgebaut.
- Die Zahl der Sprachmittler für Behörden, Arztbesuche und Schulangelegenheiten wird deutlich erhöht.
- In Hamburg gibt es ausreichend Integrationskurse mit zeitgleicher Kinderbetreuung.
- Bei der Nachwuchsgewinnung für die Hamburger Verwaltung stehen junge Menschen mit Migrationshintergrund besonders im Fokus.
- Das Landespersonalvertretungsgesetz wird um eine Vertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte und People of Colour im öffentlichen Dienst analog zur Frauenvertretung ergänzt.
- Der Dialog mit Migrantenselbstorganisationen und etablierten Communitys wird gepflegt.
- Die Diversität der Verwaltung, etwa mehr Frauen in Führungspositionen und mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund, wird gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
Linke 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Gymnasien werden umfassend an Inklusion und Integration beteiligt und entsprechend ausgestattet.
- Integrations- und Inklusionsangebote im Sport werden ausgeweitet.
- Die Interessen von Migrantinnen und Migranten werden bei politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt.
- Zur Versorgung von Migrantinnen und Migranten gehört ein gutes Beratungsangebot.
- Ein Landesaufnahmeprogramm ermöglicht Hamburger Afghaninnen und Afghanen, bedrohte Verwandte nach Deutschland zu holen.
- Im Kampf gegen rechts werden migrantische Perspektiven und die Perspektiven anderer Betroffener einbezogen.
- Es soll geprüft werden, wie die Interessen älterer LSBTIQ* und Migrant*innen im Seniorenmitwirkungsgesetz und in den Seniorenbeiräten vertreten werden können.
FDP 24
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Integration vor Ort wird lebensnah und unbürokratisch gestaltet.
- Arbeitsverbote für Geflüchtete und Migranten in Hamburg werden weitgehend abgeschafft.
- Integrations- und Sprachkurse werden verstärkt nebenberuflich angeboten.
- Berufsspezifische Sprachkurse werden zur Unterstützung der Integration gefördert.
Weniger Pflichten 2
Koalitionsvertrag 422
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die Verwaltung soll zunehmend mehrsprachig erreichbar sein, auch mithilfe von KI.
- Interkulturelle Hürden werden abgebaut, wo sie gefunden werden.
- Das Entwicklungskonzept für ein künftiges Haus der Migration als interkultureller Ort der Begegnung und des Dialogs wird vorangetrieben.
- Integrationszentren und die soziale Infrastruktur für Integration werden weiterhin bedarfsorientiert gestärkt.
- Für die Integrationsberatung werden auch digitale Beratungsstrukturen genutzt.
- In allen sieben Bezirken werden Migrationsbeiräte etabliert.
- Auf Bundesebene wird eine auskömmliche Finanzierung von Sprach- und Integrationskursen angestrebt.
- Für Sprachkurse werden niedrigschwellige Zugänge geschaffen.
- Integrationskurse werden verstärkt durch interkulturelle Trainings ergänzt.
- Die interkulturelle Öffnung des öffentlichen Dienstes wird fortgeführt und auf Bereiche ausgeweitet, in denen Beschäftigte mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert sind.
- Im höheren Dienst und bei Führungskräften soll der Anteil von Menschen mit Migrationserfahrung erhöht werden.
- Bei der Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst stehen junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Fokus.
- Mehr Menschen mit Migrationsgeschichte sollen für den öffentlichen Dienst gewonnen werden.
- Für Beschäftigte mit Migrationsgeschichte im öffentlichen Dienst werden Maßnahmen zu Integration, Antidiskriminierung und gegebenenfalls Interessenvertretung entwickelt.
- Die Zugänglichkeit dieser Angebote zur interkulturellen Gesundheitsförderung wird verbessert.
- Kultursensible Pflegeangebote sollen ausgeweitet werden, um die Teilhabe älterer Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken.
- Die Bekanntheit der Beschwerdestelle wird erhöht, etwa durch aktives Zugehen auf migrantische Communitys.
- Ein Konzept für ein Haus der Migration wird unter Einbeziehung von Fachwissenschaft und Communitys entwickelt.
- Die Arbeit der Migrantenorganisationen für die Communitys, gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche Teilhabe wird gesichert und gestärkt.
- Die Blaue Moschee soll wieder ein Ort schiitischer Religionspraxis und der Begegnung für Exil-Iraner frei von ausländischem Einfluss werden.
- Pflegefamilien mit Migrationshintergrund werden verstärkt angeworben.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Die Strukturen der Migrationsberatung und der ergänzenden landesfinanzierten Sprachförderung werden abgesichert.
- Die Sprachförderung des Bundes wird, wo nötig, durch ein landesfinanziertes Angebot ergänzt.
- Dolmetscherpool, interkulturelle Gesundheitsförderung und Präventionsprojekte wie MiMi werden fortgeführt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht