Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 219
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Aufsuchende Beratung und Verankerung in migrantischen Gemeinschaften werden gestärkt.
- Projekte zur besseren Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten werden gestärkt.
- Gewerbeämter und andere Behörden werden für Scheinselbstständigkeit und Arbeitsausbeutung migrantischer Beschäftigter sensibilisiert.
- Die strafrechtliche Verfolgung krimineller Arbeitsausbeutung wird verstärkt.
- Für die ehrenamtliche Arbeit in Seniorenvertretungen werden gezielt mehr Senioren mit Migrationsgeschichte gewonnen.
- Verbindliche Regelungen zur beruflichen Förderung von Mädchen und jungen Frauen, jungen Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, Alleinerziehenden und jungen Menschen mit Behinderungen werden geschaffen und umgesetzt.
- Angebote der beruflichen Förderung werden schrittweise barrierefrei gestaltet und interkulturell geöffnet.
- Verdachtsunabhängige Polizeikontrollen, die überproportional junge Menschen mit vermuteter Migrationsgeschichte treffen, werden abgeschafft.
- Per Bundesratsinitiative wird das Gewalthilfegesetz auf trans, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen sowie geflüchtete und migrierte Betroffene ausgeweitet.
- Migrantische Sexarbeitende erhalten niedrigschwellige, mehrsprachige Beratung sowie verlässlichen Schutz.
- Mentoringprogramme und Unterstützung für Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern und mit Migrationsgeschichte werden ausgebaut und verstetigt.
- Kulturelle Angebote und Räume sollen allen Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder Alter zugänglich sein.
- Die politische, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte und von Diskriminierung Betroffenen wird gestärkt.
- Es werden Räume für offenen Dialog und Safer Spaces geschaffen.
- Alle Berliner*innen sollen unabhängig von Geburtsort und Aufenthaltsdauer die gleichen Rechte haben.
- Mit Menschen mit Migrationsgeschichte, Geflüchteten, ihren Selbstvertretungen und Fachverbänden wird auf Augenhöhe zusammengearbeitet, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
- Eine verbindliche Einstellungsquote sorgt dafür, dass Menschen mit Migrationsgeschichte bei gleicher Eignung und Unterrepräsentanz eingestellt und befördert werden.
- Es werden Methoden entwickelt, um Migrantinnen und FLINTA* stärker in Sportvereine zu bringen.
- Eine postmigrantische, umfassende Erinnerungskultur, die die Diversität der Berliner Bevölkerung anerkennt, wird entwickelt.
Weniger Pflichten 1
CDU 72
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Wer dauerhaft oder für einige Jahre in Berlin und Deutschland lebt, soll sich integrieren und Teil der Gesellschaft werden.
- Zur Integration gehört Offenheit für die Kultur des Landes.
- Zur Integration gehört, die Rechtsordnung und die Werte zu achten.
- Zur Integration gehört, die deutsche Sprache zu lernen.
- Integration ist ein Angebot und zugleich eine Verpflichtung zu eigener Anstrengung.
- Die Teilnahme an Sprach- und Integrationsangeboten soll aktiv eingefordert werden.
AfD 2
Grüne 318
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Das Projekt des aufsuchenden Verbraucherschutzes für Migranten wird wiederbelebt.
- Zugänge zum Arbeitsmarkt für Zugewanderte werden beschleunigt.
- Eine Fachkräftestrategie für Berlin stärkt insbesondere die Erwerbspotenziale von Frauen und Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte.
- Das Beratungsangebot des Berliner Willkommenszentrums wird, auch für internationale Fachkräfte, ausgebaut.
- Anerkennungsverfahren werden vereinfacht und transparenter, auch für nicht-akademische Berufe analog zu akademischen.
- Ein echter One-Stop-Shop für die Anerkennung wird etabliert.
- Die bildungsadäquate Beschäftigung von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte wird gezielt gefördert.
- Geflüchtete und Zugewanderte erhalten erleichterte Zugänge und individualisierte Förderangebote in der Ausbildung.
- Gleichstellung, Antidiskriminierung und Teilhabe von queeren Menschen, FLINTA*, Geflüchteten, BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderungen werden gefördert.
- Gemeinsam mit Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Communities wird eine Gesamtstrategie mit Maßnahmen- und Aktionsplan bis 2034 entwickelt.
- Antislawismus wird entgegengetreten, damit Menschen mit osteuropäischer Migrationsgeschichte diskriminierungsfrei leben können.
- Sichtbarkeit und Teilhabe von Menschen mit osteuropäischer Migrationsgeschichte werden gestärkt.
- Der Austausch mit osteuropäischen demokratischen Zivilgesellschaften und Communities in Berlin wird gefördert.
- Zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft werden gezielt gefördert.
- Die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft wird in der Verwaltung strukturell verankert.
- Der Einsatz Interkultureller Brückenbauerinnen und Brückenbauer in der Pflege wird ausgeweitet.
- Mehr Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte und queere Seniorinnen und Senioren werden für die Arbeit in Seniorenvertretungen gewonnen.
- Bei Einstellungen haben Bewerber mit Migrationshintergrund bei gleicher Eignung Vorrang.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
SPD 39
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Mit der Fachkräftestrategie unterstützt das Land Unternehmen dabei, ungenutzte Potenziale bei Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Älteren und Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zu aktivieren.
- Migrantisches Unternehmertum wird sichtbarer gemacht und unterstützt.
- Geflüchtete und zugewanderte Menschen sollen die ihnen zustehende staatliche Unterstützung erhalten.
- Das Willkommenszentrum Berlin wird zur zentralen, mehrsprachigen Anlaufstelle mit digitalen und bezirklichen Angeboten ausgebaut.
- Das Integrationslotsenprogramm wird professionalisiert.
- Das Integrationslotsenprogramm wird auf neue Sprachgruppen ausgeweitet.
- Deutschkurse werden gestärkt und digitale Sprachlernangebote ausgebaut.
- Der öffentliche Dienst wird für Menschen mit Migrationsgeschichte stärker geöffnet.
- Für den Zugang von Menschen mit Migrationsgeschichte zum öffentlichen Dienst werden Mentoring-, Anerkennungs- und Diversitätsprogramme genutzt.
Ohne klare Richtung 3
- Die Internationalität Berlins und die migrantischen Communities werden gezielt für die Anwerbung von Fachkräften genutzt.
- Frauen, junge Menschen, Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Behinderungen sollen stärker am Ehrenamt beteiligt werden.
- Geflüchtete und zugewanderte Menschen sollen aktiv teilhaben und in Schulen, Vereinen und sozialen Orten gemeinsam mit der übrigen Bevölkerung leben.
BSW 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Frauen- und Mädchensport, Seniorensport und Integrationsprojekte im Sport werden besonders gefördert.
- Menschen mit Aufenthaltsrecht werden besser in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integriert.
- Die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse, die deutschen Anforderungen entsprechen, wird erleichtert.
- Eine Ausbildungsoffensive in Deutschland bildet Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu Fachkräften aus.
- Nachbarschaftsprojekte, interkulturelle Feste und Sportvereine werden zur Begegnung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund finanziert.
- Die soziale Infrastruktur wird gestärkt, damit jugendliche Migranten bei der Integration unterstützt werden.
- Sprachkurse, Integrationsangebote und Angebote der Jugendarbeit werden ausgebaut.
FDP 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Schutzunterkünfte und Beratungsangebote für queere Menschen, insbesondere Geflüchtete, werden gestärkt.
- Integration umfasst Sprach- und Integrationskurse vom ersten Tag an und die Vermittlung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
- Schul- und Berufsabschlüsse von Eingewanderten werden bei gleichwertiger Qualifikation schneller, unbürokratischer und bundesweit vergleichbar anerkannt.
Weniger Pflichten 1
Koalitionsvertrag 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Der Integrationsfonds wird erhöht.
- Ein digitales Willkommenszentrum wird als Erweiterung der zentralen Anlaufstelle der Integrationsbeauftragten geschaffen.
- Die Förderung von Sprachkursen, migrationsbezogener Sozialarbeit, Streetwork sowie Maßnahmen zur Bildungs- und Arbeitsmarktintegration wird ausgebaut.
- Die Beratungsstelle für Migration und Gute Arbeit und die Beratungsarbeit der Migrantenselbstorganisationen werden weiterentwickelt.
- Für queere Personen mit Migrationsgeschichte werden niedrigschwellige, bezirksübergreifende Teilhabeangebote gefördert.
- Teilhabeangebote für queere Personen mit Migrationsgeschichte werden stärker in der Initiative für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt verankert.
- Familienbildungsangebote werden auf die Bedürfnisse von Familien mit Migrationsgeschichte abgestimmt und weiterentwickelt.
- Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden.
- Die Unterstützung bei Berufsanerkennungen außerhalb des Landesamts wird verbessert.
- Zivilgesellschaft und internationale Communities werden stärker in den europäischen und internationalen Austausch einbezogen.
- Die Zivilgesellschaft und die internationalen Communities der Stadt werden stärker in den europäischen und internationalen Austausch einbezogen.
- Sport und Bewegung werden als Motoren der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, von Integration, Inklusion und Gesundheit gefördert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht