Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 15514
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, Weltanschauung, Behinderung, Alters, Religion oder kultureller Herkunft wird entschieden entgegengetreten.
- Förderprogramme, Strukturen und Angebote der Integration werden in allen Bereichen weiterentwickelt.
- Das WIR-Programm wird klar auf gelingende Integration in die Gesellschaft ausgerichtet.
- Zugezogenen Menschen werden Informationen über die Grundwerte angeboten.
- Rechtsstaatsklassen werden in allen Kreisen zur Verfügung gestellt.
- Angebote für Deutschkurse in den Bildungseinrichtungen des Landes werden weiter gestärkt.
- Das Programm InteA zur Integration durch Anschluss und Abschluss wird ausgebaut.
- Weiterentwicklung und Umsetzung kommunaler Integrationsangebote werden unterstützt.
- Kommunen werden bei diesen Anstrengungen finanziell unterstützt.
- Das Engagement ehrenamtlich und hauptamtlich Tätiger bei Hilfe und Integration von Geflüchteten und neuen Hessinnen und Hessen wird unterstützt.
- Integrationsmaßnahmen sollen finanziert werden.
- Die Integrationsmaßnahmen vor Ort werden weiter ausgebaut.
- Maßnahmen zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration werden weiter gefördert, insbesondere in den vorläufigen Unterbringungseinrichtungen.
- Antisemitismus, der vor allem in einzelnen Gruppen von Migranten verbreitet ist, soll durch gezielte Integrationsprogramme und Angebote begegnet werden.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 15
- Integration ist gleichermaßen Pflicht der Aufnahmegesellschaft und der Menschen, die kommen.
- Erfolgreiche Integration erfordert ausreichende Sprachkenntnisse sowie Kenntnisse der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland.
- Der Besuch von Kursen zu Landeskunde und zu den Grundwerten der Gesellschaft wird verpflichtend.
- Jede Person, die hier leben möchte, lernt die deutsche Sprache.
- Verpflichtende Deutschkurse sind ein zentrales Instrument der Integration.
- Die Integrationspflichten werden ausdrücklich in das hessische Integrationsgesetz aufgenommen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich mit Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz sowie Meinungs- und Religionsfreiheit vertraut machen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich gegenüber der in Deutschland bestehenden Vielfalt interkulturell öffnen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich gegenüber verschiedenen Wertvorstellungen und sexuellen Lebensweisen offen zeigen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache, der Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie der Kultur und Geschichte Deutschlands aneignen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen Integrationsbereitschaft zeigen, indem sie Integrationsangebote annehmen und nutzen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen freiwillige Aktivitäten zur Integration in die Aufnahmegesellschaft entfalten.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen durch Akzeptanz und Wertschätzung der hiesigen Gesellschaftsordnung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Bekämpfung von Extremismus und Rassismus zeigen.
- Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich ausdrücklich zum Kampf gegen Antisemitismus bekennen.
AfD 52
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Rechte oder Angebote 3
Mehr Pflichten 3
- Migranten, die dauerhaft in Deutschland leben wollen, müssen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.
- Von Einwanderern werden Spracherwerb, die Bejahung der Rechts- und Gesellschaftsordnung und Kultur sowie die eigene Sicherung des Lebensunterhalts verlangt.
- Integrationsunwillige Migranten, die in einer Parallelgesellschaft leben wollen, sollen bis hin zur Abschiebung sanktioniert werden.
SPD 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
Ohne klare Richtung 1
Grüne 213
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Das hessische Integrations- und Teilhabegesetz wird konsequent umgesetzt.
- Das Angebot an Integrationskursen wird vergrößert.
- Zugangshürden zu Integrationskursen wie fehlende Kinderbetreuung werden abgebaut.
- Im Ausland erworbene Qualifikationen werden schnell anerkannt.
- Gezielte Weiterbildungs- und Sprachförderprogramme für Zugewanderte werden angeboten.
- Die gängigsten Behördenformulare werden in mehrsprachigen Versionen bereitgestellt.
- Selbstorganisation und politische Interessenvertretung von Migrantinnen und Migranten, etwa Ausländerbeiräte, werden auch finanziell gestärkt.
- Beratungs-, Vernetzungs- und Serviceangebote zur Unterstützung von Kindern mit Migrationsgeschichte werden gestärkt.
- Das Förderprogramm für selbstständige Schulen wird so weiterentwickelt, dass Inklusion, Integration und chancengerechte Bildung gestärkt werden.
- Herkunftssprachliche Kompetenzen werden gefördert.
- Gebrochene Bildungsbiografien Zugewanderter sollen durch eine professionalisierte und durch Monitoring begleitete Beschulung vermieden werden.
- Das Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ wird ausgeweitet und neu konzipiert, um Projekte für den interkulturellen Dialog zu fördern.
- Es gibt eigenständige Angebote politischer und historischer Bildung für Menschen mit Migrationsgeschichte.
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Integrative und inklusive Sportangebote werden gefördert.
- Der Aufstieg von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund in verantwortliche Positionen der Wissenschaft wird gefördert.
- Die durch die Corona-Beschränkungen entstandenen Lücken bei der Integration werden durch gezielte Maßnahmen in der Fläche geschlossen.
- Es besteht ein breites und tief gefächertes Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache.
- Im Herkunftsland erworbene Abschlüsse werden zügig geprüft und entsprechend anerkannt.
FW 134
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Mehr Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte sollen gewonnen werden.
- Nach einem Sprach- oder Integrationskurs werden Arbeitserlaubnisse oder Möglichkeiten zu ehrenamtlicher oder gemeinnütziger Arbeit schnell vermittelt.
- Langzeitarbeitslose und Migranten der zweiten und dritten Generation werden besser nachqualifiziert.
- In Stadtteilen wird ein umfangreiches Angebot an soziokulturellen Einrichtungen wie Bildungsinstitutionen, Gemeindezentren und Treffpunkten geschaffen.
Ohne klare Richtung 3
- Gerechter Bildungszugang, Teilhabe am Arbeitsmarkt, Stärkung von Familien und Alleinerziehenden, schnellere Integration und Verteilungsgerechtigkeit gelten als Faktoren einer solidarischen Gesellschaft.
- Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sollen etwa im öffentlichen Dienst sichtbarer werden.
- Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nehmen gleichermaßen an einer freiheitlichen, pluralistischen Gesellschaft teil.
Linke 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Kultur- und diversitätssensible Pflege für ältere Migranten, queere und suchterkrankte Menschen wird unterstützt.
- Bestehende Projekte zur Integration durch Sport in Sportvereinen werden erhalten und ausgebaut.
- Die psychosoziale Versorgung von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte wird ausgebaut und längerfristig finanziert.
- Die Selbstorganisation von Migranten, die kommunalen Ausländerbeiräte und ihr Landesdachverband werden gestärkt und ausgebaut.
- Der Anteil der Bediensteten mit Migrationsgeschichte in der Landesverwaltung wird erhöht.
Koalitionsvertrag 818
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Integration von Menschen mit Bleiberecht soll gestärkt werden.
- Das Programm „InteA“ wird ausgebaut.
- Die Mittel für kostenfreie Deutschkurse des Landes werden erhöht.
- Eine professionelle Einzelfallberatung für Migrantinnen und Migranten wird gefördert.
- Das Konzept der Integrationslotsen im Landesprogramm „WIR – Vielfalt und Teilhabe“ wird fortgeführt und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Migrantinnen und Migranten sollen möglichst schnell in den allgemeinen Arbeitsmarkt oder in Ausbildung integriert werden.
- Modellprojekte mit verschlankten Verfahren wie intensiven Deutschkursen, praktischer Kompetenzfeststellung und betriebsinternen Sprach- und Integrationskursen werden gefördert.
- Die Integrationsmaßnahmen am Standort Hasselroth werden ausgebaut.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 8
- Verpflichtende Deutschkurse sind ein zentrales Integrationsinstrument.
- Deutschkurse für Zugewanderte werden verpflichtend.
- In das revidierte Integrationsgesetz werden konkrete Integrationspflichten aufgenommen.
- Zugewanderte sollen sich mit den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz sowie Meinungs- und Religionsfreiheit vertraut machen.
- Zugewanderte sollen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache, der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der deutschen Geschichte erwerben.
- Zugewanderte sollen Integrationsangebote annehmen und nutzen.
- Zugewanderte sollen sich interkulturell gegenüber der bestehenden Vielfalt öffnen.
- Zugewanderte sollen sich offen gegenüber verschiedenen Wertvorstellungen und sexuellen Lebensweisen zeigen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht