Lehrkräfte und Erzieher
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 1017
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Schulungs- und Beratungsangebote zum Vorlesen für Eltern und Fachpersonal werden ausgebaut.
- Akademisch gebildete russische Muttersprachler werden gezielt als Seiteneinsteiger für den Russischunterricht gewonnen.
- Bei einer Unterrichtsversorgung unter 90 Prozent können Schulleiter die Klassenobergrenzen aufheben, um bei Lehrerausfall den Unterricht sicherzustellen.
- Belastbare pensionierte Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit, in Voll- oder Teilzeit weiter an Schulen zu arbeiten.
- Alle in den letzten fünf Jahren pensionierten und in den nächsten zwei Jahren ausscheidenden Lehrkräfte werden kontaktiert und erhalten das Angebot, freiwillig in den Schuldienst zurückzukehren oder später in den Ruhestand zu gehen.
- Bei Bedarf wird an Schulen ein dem Schulleiter unterstellter privater Wachdienst eingerichtet, der auf dem Schulhof für Ordnung sorgt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 9
- Sozialarbeiter, Erzieher und ihre Ausbilder werden zu strikter politischer Neutralität verpflichtet.
- Im Unterricht sollen wieder bewährte pädagogische Konzepte angewendet werden.
- Hausaufgaben, Frontalunterricht, Übungsaufgaben, Wiederholung, Leistungskontrolle und umfangreiche Lektüre sollen das Schulsystem stärken.
- Der Geschichtsunterricht legt einen deutlichen Schwerpunkt auf die Entstehung und Erfolgsgeschichte des von Bismarck gegründeten Deutschen Reichs.
- Das Indoktrinationsverbot für Lehrkräfte wird zu einem strengen Neutralitätsgebot ausgeweitet.
- Lehrkräfte moderieren Meinungsäußerungen der Schüler, ohne mit eigener Meinung mitzudiskutieren.
- Das gemeinsame Singen der Nationalhymne durch Schüler und Lehrer wird fester Bestandteil schulischer Feierlichkeiten.
- An Grundschulen werden keine digitalen Medien im Unterricht eingesetzt.
- An weiterführenden Schulen werden digitale Medien nicht flächendeckend, sondern nur selektiv eingesetzt.
CDU 127
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Unterstützungssysteme für Unterricht und Verwaltung werden zur Entlastung der Lehrkräfte ausgebaut.
- Seiteneinsteiger erhalten klare Aus- und Fortbildungswege und dauerhafte Perspektiven im Schuldienst.
- Das Referendariat wird mit weniger Theorie und mehr angeleiteter Praxis reformiert.
- Der Arbeitsalltag in Kitas soll digital unterstützt werden.
- Tagesmütter und Tagesväter sollen faire Vergütung, Beratung und angemessene Sachkostenförderung erhalten.
Weniger Pflichten 3
Teils begünstigend, teils belastend 2
SPD 1317
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Qualität in der frühkindlichen Bildung erfordert gute Arbeitsbedingungen, ausreichend Personal und verlässliche Rahmenbedingungen.
- In Unterrichtsräumen, auf Schulhöfen und in Sporthallen werden Beschattung und Kühlung für heißer werdende Sommer geschaffen.
- Schulen werden mit neuen Raumkonzepten für Lernen, Lehren, Zusammensein und Rückzug modernisiert.
- Der Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte wird weiterentwickelt.
- Seiteneinsteigende in den Schuldienst werden qualifiziert begleitet.
- Seiteneinsteigende werden fair bezahlt, einschließlich der Möglichkeit des Bewährungsaufstiegs.
- Die Qualifizierung zu Beratungslehrkräften wird neu gestartet.
- Fort- und Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen und Berufserfahrung von Lehrkräften werden anerkannt.
- Ältere Lehrkräfte erhalten wieder Ermäßigungsstunden.
- Für Lehrkräfte wird ein faires Arbeitszeitmodell eingeführt, das Unterricht, Vor- und Nachbereitung sowie Elternarbeit berücksichtigt.
- Digitale Werkzeuge sollen Lehrkräfte entlasten, individuelle Förderung ermöglichen und Bildungsbiografien besser begleiten.
- Schulleitungen erhalten ein eigenes Budget.
- Schulleitungen erhalten Rückendeckung des Landes sowie Angebote zur Begleitung und Qualifizierung.
- Lehrkräfte werden unterstützt, wenn sie Haltung gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zeigen.
- Das Programm Kita STABIL mit zusätzlichen Personalmitteln zur Sicherung des Kita-Netzes wird über 2028 hinaus fortgesetzt.
- Lehrkräfte, Pädagogen sowie Schüler- und Elternvertretungen werden bei ihrer Demokratiearbeit unterstützt.
- Schulinterne Fortbildungen werden wieder ermöglicht.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Grüne 1521
Mehr Geld 4
- Erzieher erhalten eine bessere Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen.
- Die Bezahlung von Seiteneinsteigern wird nach Qualifizierung und Bewährung an die anderer Lehrkräfte angeglichen.
- Lehrkräfte in strukturschwachen Regionen, stark belasteten Schulformen oder Mangelfächern erhalten für mindestens fünf Jahre Gehaltszuschläge.
- Das Referendariat wird höher bezahlt.
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Erzieher erhalten eine bessere Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen.
- Fort- und Weiterbildungen für Kita-Fachkräfte werden gezielt gefördert.
- Elternarbeit wird verbindlich in die Personalschlüssel der Kitas einbezogen.
- Gezielte Schulungsmaßnahmen in Kitas fördern eine geschlechterneutrale Erziehung und bauen stereotype Rollenbilder ab.
- An Schulen werden multiprofessionelle Teams eingesetzt, um Lehrkräfte zu entlasten.
- Für Lehrkräfte werden professionelle Beratungs- und Unterstützungsangebote (Supervision) eingeführt.
- Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger in den Lehrberuf werden durch eine qualifizierte berufsbegleitende Ausbildung stärker gefördert.
- Ein-Fach-Lehrkräfte werden zugelassen.
- Statt des schulformbezogenen Lehramts wird ein Stufenlehramt für weiterführende Schulen eingeführt.
- Ein neues Primarstufenlehramt mit Vorbereitung auf inklusives Lernen und Kinder mit Förderbedarf wird entwickelt.
- Alle Lehrkräfte werden mit Blick auf die Vielfalt der Schülerschaft entsprechend aus- und weitergebildet.
- Ein auf Kooperation setzendes Schulklima wird in die Curricula von Studium und Fortbildung aufgenommen.
- Schulen werden mit schnellem Internet, WLAN, digitalen Tafeln und ausreichend Endgeräten für Schüler und Lehrkräfte ausgestattet.
- Die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte für digitale Medien wird verbessert.
- An jeder Schule werden IT- und Digitalassistenzen für technischen Support und die Unterstützung der Lehrkräfte eingesetzt.
- Für Schulen wird eine unabhängige landesweite Ombudsstelle für Diskriminierung und Übergriffe mit anonymer Meldung und Beratung eingerichtet.
Weniger Pflichten 3
Teils begünstigend, teils belastend 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 220
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Lehr- und Erziehungskräfte werden in Studium und Ausbildung zur Behandlung queerer Themen befähigt und die Curricula angepasst.
- Für die Kindertagespflege werden Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsvereinbarungen mit den Jugendämtern abgeschlossen.
- Das Programm „Bildung elementar“ erhält in Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte größeren Stellenwert.
- Erzieher erhalten Arbeitszeit für Vor- und Nachbereitung.
- Die Arbeitsbedingungen der Pädagogen in den Schulen werden verbessert.
- Pädagogen, Schüler, Eltern und Partner der Schulen erhalten bei Neubauten und Grundsanierungen verbindliche Mitsprache.
- Für den Vorbereitungsdienst werden weitere Seminare in der Fläche des Landes eingerichtet.
- Gemeinden und Landkreise werden stärker an der Lehrkräftegewinnung beteiligt und durch frühe Einstellungszusagen motiviert, gute Bedingungen für angehende Lehrkräfte zu schaffen.
- Seiteneinsteiger werden in den ersten zwölf Unterrichtsmonaten entlastet und erhalten mehr Fortbildung.
- Seiteneinsteiger können auch mit nur einem Fach den Vorbereitungsdienst berufsbegleitend absolvieren oder über eine spezielle Laufbahnbefähigung gleichgestellt werden.
- Altersermäßigungen für Lehrkräfte werden wieder ab dem 60. Lebensjahr gewährt.
- Lehrkräfte werden vor Zusatzbelastungen geschützt, Teilzeit wird erleichtert und der Gesundheits- und Arbeitsschutz verbessert.
- Für pädagogische Mitarbeiter und Unterrichtshilfen wird ein Fortbildungssystem mit Möglichkeit zum Erwerb einer Unterrichtserlaubnis eingerichtet.
- Die Finanzierung der Lehramtsausbildung wird verstetigt, um Dozierende dauerhaft einzustellen.
- Quer- und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf werden gezielt gefördert und nachqualifiziert.
- Lehrkräfte mit Migrationshintergrund werden gezielter angesprochen und qualifiziert.
Weniger Pflichten 4
- Seiteneinsteiger werden in den ersten zwölf Unterrichtsmonaten entlastet und erhalten mehr Fortbildung.
- Seiteneinsteiger können auch mit nur einem Fach den Vorbereitungsdienst berufsbegleitend absolvieren oder über eine spezielle Laufbahnbefähigung gleichgestellt werden.
- Altersermäßigungen für Lehrkräfte werden wieder ab dem 60. Lebensjahr gewährt.
- Lehrkräfte werden durch Schulverwaltungs- und Digitalassistenten von administrativen Aufgaben entlastet.
Mehr Pflichten 2
BSW 321
Mehr Geld 5
- Freie Lehrkräfte in der Kultur erhalten faire Honorare, tarifnahe Absicherung und landeseinheitliche Standards.
- Lehrkräfte werden leistungsgerecht bezahlt.
- Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im frühkindlichen Bereich werden durch angemessene Bezahlung, verlässliche Arbeitszeiten und faire Ausbildungsvergütung aufgewertet.
- Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Kita-Bereich werden verbessert.
- Ärzte und Lehrer, die sich im ländlichen Raum ansiedeln, erhalten Vergünstigungen beim Hauskauf oder bei der ersten Praxisausstattung.
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Freie Lehrkräfte in der Kultur erhalten faire Honorare, tarifnahe Absicherung und landeseinheitliche Standards.
- Kürzungen bei Anrechnungsstunden, Altersermäßigungen und Zusatzaufgaben werden zurückgenommen.
- Lehrkräfte erhalten gute Arbeitsbedingungen.
- Alle angestellten Lehrkräfte werden unbefristet eingestellt.
- Die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften werden verbessert.
- Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im frühkindlichen Bereich werden durch angemessene Bezahlung, verlässliche Arbeitszeiten und faire Ausbildungsvergütung aufgewertet.
- Der Erzieherberuf erhält neue Perspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten und Entlastungsmodelle.
- Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Kita-Bereich werden verbessert.
- Pädagogische Qualität und Fortbildung in Kitas werden gestärkt.
- Schulpsychologen sind für Schüler und Lehrkräfte niedrigschwellig erreichbar.
- Kurzfristig werden Ehrenamtliche, Rentner und pädagogische Fachkräfte durch Qualifizierung und staatliche Unterstützung in die Schulen eingebunden.
- Erzieher und Heilerziehungspfleger werden durch Weiterbildungen stärker in schulische Unterstützungsstrukturen einbezogen.
- Alle Absolventen eines Lehramtsstudiums in Sachsen-Anhalt erhalten ein Stellenangebot im Schuldienst.
- Allen Lehramtsabsolventen wird ein verlässlicher Berufseinstieg gewährleistet.
- Lehrkräfte werden durch planbare Karrierewege gebunden.
- Bildungs- und Ausbildungskonzepte werden erstellt, Bildungseinrichtungen geschaffen und mehr Berufsschullehrer ausgebildet.
Weniger Pflichten 4
Bleibt wie bisher 1
FDP 1314
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Lehrkräfte erhalten Vertrauen und Freiraum für ihre Arbeit.
- Der Betreuungsschlüssel in Kitas wird unter Berücksichtigung individueller Förderung, Vor- und Nachbereitung sowie Fortbildung weiter angepasst.
- Medienkompetenz wie Quellenprüfung und Erkennen von Desinformation wird systematisch in Schule und Lehrkräftebildung verankert.
- Die Lehrkräfteversorgung wird durch Imagekampagnen für Lehramtsstudiengänge sowie Weiterbildung und Qualifizierung von Seiteneinsteigern gesichert.
- Schulleitungen öffentlicher Schulen entscheiden vor Ort über Personalbeschaffung und Lehrkräfteeinsatz.
- Zur Entlastung von Lehrkräften und Erziehenden werden weiterhin Unterstützungskräfte eingestellt.
- Hochschulen schaffen praxisnahe berufsbegleitende Angebote für Seiteneinsteiger.
- Lehrerbildende Einrichtungen können geeignete Bewerber mit beruflicher Vorerfahrung, etwa Erzieher, zulassen.
Weniger Pflichten 6
- Erzieher werden von bürokratischen Dokumentationspflichten entbunden.
- Schulen erhalten eine professionelle IT-Betreuung, damit Lehrkräfte nicht Administratoren sein müssen.
- Unterrichtsfremde Aufgaben werden durch Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Verwaltungsassistenz und IT-Unterstützung von Lehrkräften weg verteilt.
- Pädagogisch nutzlose Dokumentationspflichten für Lehrkräfte werden abgeschafft.
- Bürokratie für Lehrkräfte und Erziehende wird abgebaut.
- Zur Entlastung von Lehrkräften und Erziehenden werden weiterhin Unterstützungskräfte eingestellt.
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 1
FW 59
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Erzieherinnen und Erzieher werden durch einen niedrigeren Betreuungsschlüssel entlastet.
- Schüler und Lehrkräfte sollen mit modernen Endgeräten ausgestattet werden.
- Zeitanteile für mittelbare pädagogische Arbeit sowie Ausfallzeiten für Fortbildung, Leitungsaufgaben und Krankheit sollen im Kita-Personalschlüssel fest verankert werden.
- Gut ausgebildetes Kita-Fachpersonal soll die nötigen Freiräume für die Arbeit mit dem Kind erhalten.
- Lehrkräfte im Land sollen attraktive Einstiegsgehälter und Beförderungsmöglichkeiten erhalten.
- Quereinsteiger in den Lehrerberuf sollen konsequent begleitet und betreut werden, um sie dauerhaft zu halten.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 4
- Digitale Didaktik und der Einsatz von KI-Systemen sollen verpflichtend in allen Phasen der Lehreraus- und -fortbildung verankert werden.
- Lehrkräfte sollen verbeamtet werden.
- Digitale Bildung soll verpflichtender Bestandteil der Lehrerbildung werden.
- Unterrichtsausfall in Biologie, Chemie und Physik soll in den Klassen 7 und 8 befristet durch ein Verbundfach Naturwissenschaften nach Weiterbildung der Lehrkräfte aufgefangen werden.
Koalitionsvertrag 5635
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 32
- Ein Programm für lebenslanges Lernen mit digitalen Klassenzimmern, Lehrerfortbildung und MINT-Offensive wird aufgelegt.
- Bildungs- und Finanzministerium streben eine kurzfristige Lösung zur Steuerung der Arbeitszeit von Lehrkräften mit flexiblen Arbeitszeitkonten an.
- Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention für Lehrkräfte werden verstärkt, um Überlastungen früher zu erkennen und abzubauen.
- Lehrkräfte erhalten jährlich einen Präventionstag.
- Mit den Krankenkassen werden individuelle Gesundheitspräventionsangebote für Schulpersonal ab 50 Jahren entwickelt.
- Jede Lehrkraft im Vorbereitungsdienst soll schnellstmöglich ein Einstellungsangebot erhalten.
- In den nächsten Jahren sollen genügend Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal eingestellt werden.
- Schulleitungen werden in die Auswahl von Lehrkräften und Seiteneinsteigenden eingebunden.
- Anreizsysteme für schwer besetzbare Lehrerstellen werden fortgeführt und neu entwickelt.
- Die Einstellung von Seiteneinsteigern wird bedarfsgerecht weiter flexibilisiert.
- Die Ableitung von Unterrichtsfächern bei Seiteneinsteigern wird an den schulischen Bedarf angepasst und vereinfacht.
- Für die Gewinnung hochqualifizierter Seiteneinsteiger, besonders in Mangelfächern, werden Informations- und PR-Maßnahmen entwickelt, die auch Wege zur voll ausgebildeten Lehrkraft aufzeigen.
- Ein Mentorenprogramm schafft Anreize für pensionierte Lehrkräfte, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Seiteneinsteiger zu betreuen.
- Schulleitungen können das Budget für Vertretungskräfte vor Ort flexibel einsetzen.
- Externe Arbeitskräfte können befristet und stundenweise flexibel als Teilzeitlehrkräfte eingesetzt werden.
- Das Besetzungsverfahren für Schulleitungen wird weiter geöffnet.
- Personalentwicklungsgespräche an Schulen werden intensiviert.
- Die Beförderungsverfahren für Schulleitungen und Funktionsstelleninhaber werden beschleunigt.
- Die mehrphasige Führungskräfteentwicklung für Schulen wird verbessert und ausgebaut.
- In der Kultusministerkonferenz wird eine schnellere Anerkennung ausländischer Lehramtsabschlüsse angestrebt.
- In die Kommission zur Lehramtsausbildung sollen alle an der Lehrkräfteausbildung beteiligten Institutionen einbezogen werden, darunter die zweite Ausbildungsphase und die Zentren für Lehrerbildung.
- Seiteneinsteiger erhalten eine mehrphasige Qualifizierung für Berufseinstieg und Berufsbegleitung.
- Quereinsteiger können über hochschulgebundene Qualifizierungsmaßnahmen in einem berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst die Lehrbefähigung erwerben.
- Dieser Weg zur Lehrbefähigung wird perspektivisch auch Seiteneinsteigern angeboten.
- Praxiserfahrungen von Seiteneinsteigenden im Unterricht sollen für den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst angerechnet werden.
- Das LISA-Fortbildungsangebot wird um zeitlich flexible digitale Angebote ergänzt.
- Die medienpädagogische Fortbildung von Lehrkräften wird verstärkt.
- Für medienpädagogische Fortbildungsangebote des LISA und das Unterstützungssystem der Lehrerbildung werden zusätzliche Ressourcen bereitgestellt.
- Schulen in freier Trägerschaft dürfen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst über eine Tätigkeit an ihren Schulen informieren.
- Medienkompetenz wird fester Bestandteil der Ausbildung und Weiterbildung von Lehrkräften sowie Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und der offenen Jugendarbeit.
- Fachkräfte in Schulen, Jugendarbeit, Vereinen und sozialen Einrichtungen werden gestärkt, Anzeichen von Missbrauch und Gewalt zu erkennen.
- Die Netzwerkstelle Medienkompetenz der Medienanstalt soll als Anlaufstelle für Eltern, Schüler und Lehrkräfte gefördert werden.
Weniger Pflichten 4
- Lehrkräfte sollen durch Schulverwaltungsassistenzen von unterrichtsfremden Tätigkeiten entlastet werden.
- Die Einstellung von Seiteneinsteigern wird bedarfsgerecht weiter flexibilisiert.
- Die Ableitung von Unterrichtsfächern bei Seiteneinsteigern wird an den schulischen Bedarf angepasst und vereinfacht.
- Praxiserfahrungen von Seiteneinsteigenden im Unterricht sollen für den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst angerechnet werden.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Lehrkräfte sollen so lange wie möglich im Unterricht bleiben.
- Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden besonders an Grund- und Förderschulen nach dem dafür bestehenden Konzept eingesetzt.
- Das Modellprojekt „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“ wird weiter vorangetrieben.
- Es werden Konzepte erarbeitet, um im Land ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher langfristig zu halten.
Mehr Pflichten 5
- Für Seiteneinsteiger wird in der Regel ein Hochschulabschluss als Einstellungsvoraussetzung verlangt.
- Vor Unterrichtsbeginn absolvieren Seiteneinsteiger verpflichtend eine mehrwöchige Einstiegsqualifizierung.
- Schulleitungen sollen die Möglichkeit, Fortbildungen für das Kollegium oder einzelne Lehrkräfte verpflichtend zu regeln, künftig besser nutzen.
- Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und Lehrkräfte sollen regelmäßig an Fortbildungen zur Demokratiebildung teilnehmen.
- Die Fachkräfte in Kitas nehmen regelmäßig an Fortbildungen zum Bildungsprogramm teil.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht