Lehrkräfte und Erzieher
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 38
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Erzieherinnen und Erzieher sollen grundsätzlich in Vollzeit arbeiten können.
- Zur Lehrkräftegewinnung wird auf verstärkte Ausbildung, Qualifizierung im Quer- und Seiteneinstieg und Reaktivierung pensionierter Lehrkräfte gesetzt.
- Weitere Programme sollen älteren Lehrkräften ermöglichen, weiter im Schuldienst tätig zu sein.
- Demokratiebildung soll in Lehrkräfteausbildung und -weiterbildung eine größere Rolle spielen.
- Bildung für nachhaltige Entwicklung soll in Lehrkräfteausbildung und -weiterbildung eine größere Rolle spielen.
- In Brandenburg wird wieder eine Berufsschullehrer-Ausbildung geschaffen.
- Diese Angebote werden durch Fortbildungen für Lehrkräfte ergänzt.
Weniger Pflichten 1
AfD 6512
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die Leitungsfreistellung in Kitas wird flächendeckend auf 20 Wochenstunden verbessert.
- Kindergärtner und Erzieher sollen leistungsgerecht bezahlt werden und in Vollzeit arbeiten können.
- Die Autorität von Lehrern und Schulleitern wird gestärkt.
- Digitalisierung an Schulen erfolgt dort, wo sie pädagogisch sinnvoll ist und Lehrer entlastet.
- Förderschullehrer werden wieder im Land ausgebildet.
- Die grundständige Lehrerausbildung wird kürzer, straffer und praxisorientierter.
- Arbeits- und Rahmenbedingungen im Lehrerberuf werden verbessert.
- Schulverwaltungsfachkräfte werden in ausreichender Zahl eingestellt.
- Für Lehrer werden Beförderungsämter eingeführt.
- Die Leitungsfreistellung für Schulleiter wird verbessert.
- An staatlichen Musikschulen sollen Lehrkräfte mit Hochschulabschluss in der Regel fest angestellt werden.
- Honorarverträge an Musikschulen sollen nur noch die Ausnahme sein.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Lehrerzentrierter Frontalunterricht rückt in allen Phasen der Lehrerausbildung ins Zentrum.
- Die Lehrerausbildung kehrt zum Staatsexamen zurück.
- Eine wissenschaftlich begleitete Arbeitszeiterfassungsstudie zu Belastungen im Lehrerberuf wird aufgelegt.
- Überlastungsanzeigen von Lehrern werden zentral erfasst und ausgewertet.
Mehr Pflichten 6
- Der Grundwortschatz bis Ende Klasse 4 wird von 700 auf 1.000 Wörter erhöht.
- Ab Klasse 1 werden Kopfnoten für Arbeits- und Sozialverhalten eingeführt.
- Lehrpläne legen feste Wissensbestände statt Kompetenzen fest.
- Die Anwendung der WHO-Standards für Sexualaufklärung in Europa wird untersagt.
- Vermeintlich progressive Unterrichtsmethoden werden aufgegeben.
- Auf dem Schulgelände gilt eine Deutschpflicht.
BSW 158
Mehr Rechte oder Angebote 6
- In Brandenburg wird eine Lehrerausbildung für die niedersorbische/wendische Sprache eingerichtet.
- Mehr Personal baut die Arbeitsüberlastung der Lehrkräfte ab.
- Die Ausbildung von Lehrkräften in Brandenburg soll forciert werden.
- Klassengrößen sollen auf höchstens 25 Schüler begrenzt werden, um den Lehrerberuf attraktiver zu machen.
- Die Attraktivität pädagogischer Berufe soll durch mehr Wertschätzung, Abbau bürokratischer Belastungen und Überlastung sowie Konzentration auf pädagogische Aufgaben gesteigert werden.
- Auf Basis eines Sozialindex sollen Familienzentren gezielt für Brennpunktschulen als Unterstützungsangebot für Lehrkräfte eingerichtet werden.
Weniger Pflichten 3
- Die Attraktivität pädagogischer Berufe soll durch mehr Wertschätzung, Abbau bürokratischer Belastungen und Überlastung sowie Konzentration auf pädagogische Aufgaben gesteigert werden.
- Lehrkräfte sollen so entlastet werden, dass sie sich auf das Unterrichten konzentrieren können.
- An Schulen sollen unterstützende Teams eingerichtet werden, damit Lehrkräfte sich auf das Unterrichten konzentrieren und kein Unterricht ausfällt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Lehrkräfte erfahren mehr Wertschätzung.
- Für Lehrkräfte soll ein langfristiges Personalentwicklungskonzept erstellt werden.
- Absolventen pädagogischer Studiengänge sollen langfristig an Brandenburg gebunden werden.
- Das Lehramtsstudium in Brandenburg soll fachlich und pädagogisch exzellente Lehrkräfte statt Nachwuchswissenschaftler hervorbringen.
CDU 1413
Mehr Geld 4
- Die Vergütung im Erzieherbereich wird verbessert.
- Freiwillige Mehrarbeit von Lehrkräften wird zusätzlich angereizt und mit höherer Vergütung verbunden.
- Schulleitungen und Lehrkräfte werden entlastet, etwa durch Schulassistenz, Schulsozialarbeit, IT-Personal, Gesundheitsfachkräfte und den schulpsychologischen Dienst.
- Das Brandenburg-Stipendium für Landlehrerinnen und Landlehrer wird weiterentwickelt und ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Gewinnung und Ausbildung von Berufsschullehrern werden verstärkt.
- Im Erzieherbereich werden flexible Arbeitsmodelle ermöglicht.
- Der Seiteneinstieg in den Erzieherberuf wird erleichtert.
- Die Qualifikation des Kitapersonals wird verbessert, der akademische Anteil steigt.
- Der Sockel für die Leitungsfreistellung wird spürbar angehoben, damit mehr Zeit für pädagogische Leitung und Begleitung entsteht.
- Lehrkräfte freier Schulen erhalten Fortbildungsangebote.
- Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse wird erleichtert, ohne die pädagogische Qualität preiszugeben.
- Hürden für den Wiedereinstieg pensionierter Lehrkräfte werden abgebaut.
- An der Europa-Universität Viadrina können ausländische Lehrkräfte, insbesondere aus Polen, für den Unterricht in der Sekundarstufe I qualifiziert werden.
Weniger Pflichten 5
- Der Seiteneinstieg in den Erzieherberuf wird erleichtert.
- Der Sockel für die Leitungsfreistellung wird spürbar angehoben, damit mehr Zeit für pädagogische Leitung und Begleitung entsteht.
- Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse wird erleichtert, ohne die pädagogische Qualität preiszugeben.
- Hürden für den Wiedereinstieg pensionierter Lehrkräfte werden abgebaut.
- Schulleitungen und Lehrkräfte werden entlastet, etwa durch Schulassistenz, Schulsozialarbeit, IT-Personal, Gesundheitsfachkräfte und den schulpsychologischen Dienst.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Grüne 3533
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 28
- Bei jedem neuen oder zu sanierenden Lernort gibt es zunächst eine moderierte Workshop- und Planungsphase unter Beteiligung von Eltern, Kindern und Pädagogen.
- Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit richtet seine Schwerpunktprogramme auf besonders belastete Berufe wie Altenpflege und Kinder- und Jugendpädagogik aus.
- Demokratieförderung soll stärker fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung von Pädagog*innen werden.
- Kinderrechte, Beteiligung und Demokratiekompetenz sollen stärker in pädagogischer Ausbildung und Fortbildung vermittelt werden.
- In Kitas sollen demokratische Prinzipien auch auf Leitungsebene und in der Zusammenarbeit mit Team, Träger und Eltern gelebt werden.
- Pädagog*innen in Kitas und Schulen werden durch Weiterbildungen auf dem neuesten Stand gehalten.
- Weiterbildung von Pädagog*innen wird auf das Stundendeputat angerechnet.
- Weiterbildung des Schul- und Kitapersonals gilt nicht länger als Freizeitgestaltung.
- Lehrkräfte können rassistische, antisemitische oder diskriminierende Vorfälle anonym melden oder Unterstützungsangebote nutzen.
- Tagesmütter und Tagesväter werden besser qualifiziert.
- Die Leitungsfreistellung für Kitas wird ausgeweitet.
- Ein verbindlicher Personalschlüssel berücksichtigt die Zeiten für Urlaub, Fortbildung, Krankheit und Elternarbeit.
- Eine Fachkräfteoffensive für pädagogische Fachkräfte wird gestartet.
- Die Fortbildungsangebote für Lehrkräfte im Bereich Inklusion werden im neu zu gründenden Landesinstitut ausgebaut.
- Schulen und ihre Teams werden mit Fortbildungen, Konzepten und Förderungen bei der Entwicklung des Ganztags unterstützt.
- Schulleitungen und Lehrkräfte erhalten bei der Fortbildung mehr Freiheit und Eigenverantwortung.
- Es werden mehr Fortbildungen ermöglicht, an denen alle pädagogischen Mitarbeiter*innen einer Schule gemeinsam teilnehmen.
- Lehrkräfte erhalten mehr Angebote zur Selbstevaluation und Supervision.
- Seiteneinsteiger*innen werden möglichst schon vor Beginn der Unterrichtstätigkeit gut qualifiziert.
- Das Refugee Teacher Programm wird für Lehrkräfte aus dem Ausland geöffnet.
- Im neu zu gründenden Landesinstitut werden Angebote für den Berufseinstieg von Lehrkräften nach dem Referendariat geschaffen.
- Für ausgebildete Lehrkräfte wird eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Befähigung für die Sekundarstufe II geschaffen.
- Quereinsteiger*innen an Berufsschulen werden durch deutlich verbesserte Weiterbildungsmöglichkeiten gefördert.
- Dauerhaft tätige Lehrbeauftragte werden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung übernommen.
- Der Diskriminierungsschutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes wird an Hochschulen auch auf Studierende und Lehrbeauftragte angewandt.
- Digitale Endgeräte mit Übungsprogrammen sollen zusammen mit analogen Methoden Lehrkräfte entlasten und individuelle Förderung sowie hochwertigen Unterricht erleichtern.
- IT- und Medienkompetenzen werden in allen Phasen der Lehrkräfteausbildung fest verankert.
- Lehrkräfteausbildung und -fortbildung werden stärker auf die Anforderungen der digitalen Welt ausgerichtet.
Weniger Pflichten 4
- Verwaltungsaufgaben von Erzieher*innen und Lehrkräften werden reduziert und auf Verwaltungsfachkräfte übertragen.
- Weiterbildung von Pädagog*innen wird auf das Stundendeputat angerechnet.
- Die Leitungsfreistellung für Kitas wird ausgeweitet.
- Schulen erhalten mehr IT-Administratorinnen und -Administratoren für die technische Wartung, damit Lehrkräfte sich auf die Pädagogik konzentrieren können.
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 2
FW 14
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 1
FDP 3210
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Zur Unterstützung der Lehrkräfte bei digitalen Lehrmethoden wird ein fortlaufend fortgeschriebenes Weißbuch Digitale Bildung erstellt.
- Lehrkräfte erhalten umfangreiche Schulungen und Fortbildungen zum Einsatz digitaler Tools im Unterricht.
- Der Ausbau und die Stärkung multiprofessioneller Teams werden vorangebracht, damit Lehrkräfte sich auf das Unterrichten konzentrieren können.
- Lehrkräfte werden regelmäßig im Erkennen und Bekämpfen von Mobbing geschult.
- Lehrkräfte werden bei der Werte- und Demokratievermittlung stärker unterstützt.
- Lehrkräfte werden durch Fortbildungen und Unterrichtsmaterial zur Antisemitismusprävention stärker unterstützt.
- Eine Ausbildungs- und Einstellungsoffensive für sonderpädagogisches Lehrpersonal wird gestartet.
- Lehrkräfte werden als Mentoren für Lehramtsstudierende qualifiziert und für diese Tätigkeit besser entlohnt.
- Das Referendariat als fünftes Ausbildungsjahr vermittelt auch Erfahrungen in Klassenleitung und Schulmanagement.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 2
Koalitionsvertrag 249
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Ab 2027 wird eine Fortbildungsinitiative für Erzieherinnen und Erzieher gestartet.
- Der pädagogisch sinnvolle Einsatz digitaler Lernanwendungen wird mit landesweiten Empfehlungen und Fortbildungen für Lehrkräfte unterstützt.
- Pädagogische Team-Coachings für Schulentwicklung werden eingeführt.
- Eine Schulungskampagne für Schulaufsicht und Schulleitungen gegen politischen und religiösen Extremismus wird initiiert.
- In Senftenberg beginnt in diesem Jahr die Ausbildung von Sorbisch-Lehrkräften für Grundschulen.
- Im SFBB wird ein Fortbildungsschwerpunkt „Bewegungsförderung und körperlich-motorische Entwicklung“ eingeführt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht