Linke NW · Wahlprogramm zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022 · beschlossen 05.12.2021 · Original
Das Programm enthält 49 von 2.283 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 149Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 49
In allen öffentlichen Einrichtungen soll täglich mindestens ein vegetarisches oder veganes Menü angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Täglich mindestens ein vegetarisches oder veganes Menü in allen öffentlichen Einrichtungen anbieten Link zum Original
Lebensmittelkontrollen finden in allen Städten und Kreisen tatsächlich und unangekündigt statt.
Wortlaut im Programm
Statt weniger Prüfungen in der Lebensmittelkontrolle brauchen wir mehr Personal, damit die notwendigen Kontrollen in allen Städten und Kreisen des Landes tatsächlich und unangekündigt stattfinden können. Link zum Original
Die Lebensmittelkontrollen erhalten mehr Personal.
Wortlaut im Programm
− Mehr Personal für die Lebensmittelkontrollen in NRW Link zum Original
Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
− Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln transparent machen Link zum Original
Der Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel wird verboten.
Wortlaut im Programm
− Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel verbieten Link zum Original
Gaststätten werden gesetzlich verpflichtet, Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen am Eingang auszuhängen.
Wortlaut im Programm
− Gaststätten gesetzlich verpflichten, Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen am Eingang auszuhängen Link zum Original
Die Landwirtschaft erzeugt hochwertige Lebensmittel zu bezahlbaren Preisen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE NRW streitet für eine Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel zu Preisen herstellt, die Menschen sich leisten können. Link zum Original
Alle in der Landwirtschaft Beschäftigten haben gute Arbeitsbedingungen und Einkommen.
Wortlaut im Programm
Sie streitet für eine Landwirtschaft mit guten Arbeitsbedingungen und Einkommen für alle Menschen, die in ihr beschäftigt sind Link zum Original
Die Landwirtschaft schützt die Umwelt und erhält die Artenvielfalt.
Wortlaut im Programm
Sie streitet für eine Landwirtschaft mit guten Arbeitsbedingungen und Einkommen für alle Menschen, die in ihr beschäftigt sind, und sie streitet für eine Landwirtschaft, die unsere Umwelt schützt und die Artenvielfalt erhält. Link zum Original
Ökologische und soziale Standards in der Landwirtschaft werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Hierfür wollen wir ökologische und soziale Standards verbessern. Link zum Original
Langfristig wird die gesamte Landwirtschaft auf ökologische Methoden umgestellt.
Wortlaut im Programm
Langfristig streben wir die Umorientierung der gesamten Landwirtschaft auf ökologische Methoden an. Link zum Original
Massentierhaltung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Massentierhaltung lehnen wir ab. Link zum Original
Die solidarische Landwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die solidarische Landwirtschaft als eine Möglichkeit, ökologisch hochwertige Lebensmittel ortsnah für alle zugänglich zu machen und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen und ein faires Einkommen zu gewährleisten. Link zum Original
Die EU-Agrarpolitik wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE NRW setzt sich für eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik ein. Link zum Original
Agrarzahlungen werden an wissenschaftlich fundierte Umwelt- und Sozialkriterien und an den Tierschutz gebunden.
Wortlaut im Programm
Zahlungen sollen konsequent an wissenschaftlich fundierte Umwelt- und Sozialkriterien und an den Tierschutz gebunden werden. Link zum Original
Agrargeld gibt es nur noch für konkret nachweisbare öffentliche Leistungen.
Wortlaut im Programm
Es darf nur noch Geld für konkret nachweisbare öffentliche Leistungen geben. Link zum Original
Schaffung und Erhalt sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze in der Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung und der Erhalt sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze soll unterstützt und renditeorientierte Investoren müssen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Renditeorientierte Investoren werden von der Agrarförderung ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung und der Erhalt sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze soll unterstützt und renditeorientierte Investoren müssen ausgeschlossen werden. Link zum Original
Ein Landesprogramm fördert Projekte der solidarischen Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
− Wir wollen ein Landesprogramm zur Förderung von Projekten der solidarischen Landwirtschaft. Eine hierfür einzurichtende Agentur hilft dabei, interessierte Menschen und Landwirt:innen zusammen zu bringen, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Flächen und berät in der Startphase. Link zum Original
Eine Agentur bringt Interessierte und Landwirte zusammen, hilft bei der Flächensuche und berät in der Startphase.
Wortlaut im Programm
− Wir wollen ein Landesprogramm zur Förderung von Projekten der solidarischen Landwirtschaft. Eine hierfür einzurichtende Agentur hilft dabei, interessierte Menschen und Landwirt:innen zusammen zu bringen, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Flächen und berät in der Startphase. Link zum Original
Landeseigene Landwirtschaftsflächen werden nur nach ökologischen und sozialen Kriterien verkauft oder verpachtet.
Wortlaut im Programm
− Verkauf und Verpachtung landeseigener Landwirtschaftsflächen soll nur nach ökologischen und sozialen Vergabekriterien erfolgen. Link zum Original
Die Massentierhaltung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
− Wir wollen die Massentierhaltung abschaffen. Link zum Original
Die Tierhaltung wird flächengebunden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Tierhaltung, die flächengebunden ist. Link zum Original
Für Regionen und Standorte gelten Bestandsobergrenzen in der Tierhaltung.
Wortlaut im Programm
Für Regionen und Standorte setzen wir uns für Bestandsobergrenzen ein. Link zum Original
Nutztiere werden artgerecht mit genügend Auslauf gehalten.
Wortlaut im Programm
− Nutztiere müssen artgerecht gehalten werden, mit genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten. Link zum Original
Der Anbau heimischer Eiweißpflanzen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
− Den Anbau heimischer Eiweißpflanzen wollen wir fördern! Link zum Original
Der Import von gentechnisch verändertem Soja wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Import von gentechnisch verändertem Soja lehnen wir ab. Link zum Original
Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung wird begrenzt.
Wortlaut im Programm
− Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft für kranke Tiere nach ärztlicher Verschreibung soll begrenzt werden, Tierschutzkontrollen müssen häufiger durchgeführt, verschärft und Verstöße härter bestraft werden. Link zum Original
Tierschutzkontrollen werden häufiger und strenger, Verstöße werden härter bestraft.
Wortlaut im Programm
− Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft für kranke Tiere nach ärztlicher Verschreibung soll begrenzt werden, Tierschutzkontrollen müssen häufiger durchgeführt, verschärft und Verstöße härter bestraft werden. Link zum Original
Reserveantibiotika werden in der landwirtschaftlichen Tierhaltung nicht eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Lebenswichtige Reserveantibiotika dürfen nicht in der landwirtschaftlichen Tierhaltung eingesetzt werden. Link zum Original
Ein Netz regionaler Schlachtmöglichkeiten in kommunaler Trägerschaft, einschließlich mobiler und Weideschlachtung, wird erneuert.
Wortlaut im Programm
− Das Netz regionaler Schlachtmöglichkeiten in kommunaler Trägerschaft, einschließlich mobiler Schlachtung und Schlachtung auf der Weide soll erneuert werden. Link zum Original
Schlachtverfahren werden schmerz- und stressärmer.
Wortlaut im Programm
Schlachtverfahren müssen schmerz- und stressärmer werden. Link zum Original
Tiertransporte führen nur noch zum nächstgelegenen regionalen Schlachthof.
Wortlaut im Programm
Transporte sollen nur noch zum nächstgelegenen regionalen Schlachthof erfolgen. Link zum Original
Schlachten darf nur, wer einen Sachkundenachweis hat.
Wortlaut im Programm
Schlachten darf künftig nur, wer über einen Sachkundenachweis verfügt, unabhängig von Tierart und Art der Schlachtung. Link zum Original
Patente auf Lebewesen werden verboten.
Wortlaut im Programm
− Patente auf Lebewesen gehören verboten. Link zum Original
Alte Pflanzensorten und Tierrassen werden erhalten und freie Nachbaurechte gesichert.
Wortlaut im Programm
Zur Sicherung der genetischen Vielfalt sollen alte Pflanzensorten und Tierrassen erhalten und freie Nachbaurechte gesichert werden. Link zum Original
Glyphosat und Neonikotinoide werden verboten.
Wortlaut im Programm
− Wir fordern, dass Glyphosat und Neonikotinoide verboten werden. Link zum Original
Die gesamte Landwirtschaft wird auf ökologische Standards umgestellt.
Wortlaut im Programm
− Wir streben die Umstellung der gesamten Landwirtschaft auf ökologische Standards an. Link zum Original
Die regionale Erzeugung von Lebensmitteln wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir die regionale Erzeugung von Lebensmitteln fördern. Link zum Original
Zehn Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche werden insektenfreundlich gestaltet.
Wortlaut im Programm
− Zum Schutz der Insekten muss 10 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche insektenfreundlich gestaltet werden Link zum Original
Die Marktmacht der Waldbesitzenden gegenüber den Sägewerken wird wieder gestärkt.
Wortlaut im Programm
− Nach dem Wegfall der gemeinsamen Vermarktung durch den Landesbetrieb Wald und Holz wollen wir Wege suchen, wie wir die Marktmacht der Waldbesitzenden gegenüber den Sägewerken wieder stärken können. Link zum Original
Schinderei und quälerische Haltungsweisen von Tieren werden beendet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schinderei und quälerische Haltungsweisen beenden und wissen doch, dass keine Gefangenschaft jemals zu 100 Prozent artgerecht sein wird. Link zum Original
Regionale Kreisläufe für agrarwirtschaftliche Güter wie Futtermittel, Düngemittel und Schlachttiere werden statt einer weiteren Konzentration der Nahrungsmittelproduktion gefördert.
Wortlaut im Programm
Statt weiter zunehmender Konzentration der Nahrungsmittelproduktion müssen regionale Kreisläufe für agrarwirtschaftliche Güter wie insbesondere Futtermittel, Düngemittel und Schlachttiere gefördert werden. Link zum Original
Tiertransporte werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte sind zu vermeiden. Link zum Original
Schlachtungen finden auf dem Heimathof statt, solange es sie noch gibt.
Wortlaut im Programm
Solange es noch Schlachtungen gibt, sind diese auf dem Heimathof durchzuführen. Link zum Original
Produkte mit Bestandteilen aus Massentierhaltung werden gekennzeichnet, auch in der Gastronomie.
Wortlaut im Programm
− Produkte kennzeichnen, die Bestandteile aus Massentierhaltung enthalten – auch in der Gastronomie Link zum Original
Qualzüchtungen und Massentierhaltung werden beendet und durch artgerechte Haltung ersetzt.
Wortlaut im Programm
− Qualzüchtungen und Massentierhaltung beenden und durch artgerechte Haltung ersetzen Link zum Original
Ausnahmen im Tierschutzgesetz für schmerzhafte Eingriffe an Tieren ohne Betäubung werden gestrichen, außer wenn die Betäubung das Tier stärker beeinträchtigt als der Eingriff.
Wortlaut im Programm
− Alle Ausnahmen im Tierschutzgesetz für die schmerzhaften körperlichen Eingriffe an Tieren ohne Betäubung streichen, bis auf die, bei denen der mit dem Eingriff verbundene Schmerz geringfügiger ist als die mit einer Betäubung verbundene Beeinträchtigung des Befindens des Tieres Link zum Original
Landwirtinnen und Landwirte werden verpflichtet, beim Mähen Drohnen einzusetzen, um den Tod von Tieren zu verhindern.
Wortlaut im Programm
− Landwirt:innen verpflichten, Drohnen einzusetzen, um den Tod von Tieren beim Mähen zu verhindern; automatische Rasenmäher in Privathaushalten verbieten Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Nordrhein-Westfalen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.