Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 814
Mehr Geld 4
- Das Programm „Junges Wohnen“ für Auszubildende, Studierende und Freiwilligendienstleistende wird verstetigt.
- Die Übungsleiterpauschale soll in der kommenden Legislaturperiode weiter erhöht werden.
- Die Beschaffung moderner Ausstattung für Ehrenamtliche wird gefördert.
- Ehrenamtliche erhalten materielle Wertschätzung etwa durch die Ehrenamtskarte und andere Vergünstigungen.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Das Freiwillige Ökologische Jahr wird ausgebaut und vielfältiger gestaltet.
- Es werden deutlich mehr Wohnheimplätze gebaut.
- Bei der Ehrenamtsförderung wird auch digitales Engagement wie der Betrieb von Software-Infrastruktur, Open-Source-Entwicklung und Beiträge zu Online-Enzyklopädien berücksichtigt.
- Noch mehr Menschen soll ehrenamtliches Engagement ermöglicht werden.
- Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Sensibilisierung für Gefahren im Ehrenamt in Vereinen werden unterstützt.
- Die kulturellen und freizeitlichen Angebote der Ehrenamtskarte werden ausgebaut, damit sie häufiger von jungen Menschen und Familien genutzt wird.
- Sport soll als unverzichtbarer gesellschaftlicher Bereich besonders geschützt werden.
- In der Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern werden Inklusion, Prävention und Nachhaltigkeit stärker verankert.
- Qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildungsangebote für Trainer und Übungsleiter werden gefördert.
- Die Beschaffung moderner Ausstattung für Ehrenamtliche wird gefördert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Orte des Miteinanders wie Innenstädte, Dorfkneipen, Sportvereine, Bürgerinitiativen und freiwillige Feuerwehren sollen erhalten werden.
- Baden-Württemberg soll ein Land mit starkem Ehrenamt bleiben.
- Die Ehrenamtsoffensive wird mit besonderem Fokus auf ältere Menschen fortgeführt.
- Der Breitensport wird weiterhin verlässlich unterstützt.
Ohne klare Richtung 4
- Wer Leistung bringt, soll weiterkommen, ob im Handwerk, Studium, Start-up, in der Industrie, im Ehrenamt oder bei der Care-Arbeit.
- Alle Menschen sollen das kulturelle Leben mitgestalten und sich darin wiederfinden können.
- Mittel für eine landesweite Werbekampagne für Freiwilligendienste werden geprüft.
- Das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz wird attraktiver gestaltet.
CDU 912
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Der Ausbau der Plätze in Jugendfreiwilligendiensten wird vorangetrieben.
- Projekte zur Sensibilisierung von Sportlerinnen und Sportlern werden unterstützt.
- Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe in der Pflege werden gezielt gestärkt.
- Der Schwimmunterricht in Schulen und Vereinen wird weiter ausgebaut.
- Die Qualifizierung ehrenamtlicher Übungsleiterinnen und Übungsleiter wird weiter unterstützt.
- Die Ehrenamtskarte Baden-Württemberg wird gemeinsam mit Vereinen und Kommunen verbessert.
- Die Jugendleiterkarte Juleica wird als Ehrenamtskarte der Kinder- und Jugendarbeit weiter aufgewertet.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 8
- Die Arbeit der Engagierten soll erleichtert statt behindert werden.
- Das Ehrenamt wird sichtbar gemacht.
- Bürgerschaftliches Engagement soll gefördert werden.
- Sport und Musik, Blaulichtorganisationen, soziale Dienste, Jugend- und Seniorenarbeit, kirchliches und gewerkschaftliches Engagement, Brauchtums- und Heimatpflege, Tier- und Umweltschutz sowie andere ehrenamtliche Aktivitäten erhalten beste Bedingungen.
- Der Tag des Ehrenamts wird für eine Ehrenamtsoffensive im Land genutzt.
- Der Beitrag des Ehrenamts zum kulturellen Leben wird berücksichtigt und unterstützt.
- Auf das zielgerichtete Zusammenwirken von Schulen, Musikschulen und Amateurmusik wird gesetzt.
- Zivilgesellschaftliches Engagement kann seine Rolle nur dann unabhängig und glaubwürdig erfüllen, wenn das Engagement der Menschen im Vordergrund steht und nicht die Beteiligung des Staates.
AfD 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
SPD 228
Mehr Geld 3
- Die Landesförderung für Freiwilligendienste wird erhöht, um sie attraktiver zu machen.
- Freiwilligendienstleistende erhalten kostenlose ÖPNV-Tickets.
- Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche, die sich für Demokratie oder gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, werden strukturell und finanziell gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Freiwilligendienstleistende erhalten kostenlose ÖPNV-Tickets.
- Für Freiwilligendienste werden mehr Einsatzmöglichkeiten geschaffen.
- Ein Freiwilliges Landwirtschaftliches Jahr auf ausgewählten Höfen wird nach dem Vorbild von FSJ und FÖJ eingeführt.
- Bürgerschaftliches Engagement im Umwelt- und Klimaschutz wird unterstützt.
- Für kommunale und vereinseigene Sportanlagen wird eine umfassende Sanierungsoffensive gestartet.
- Es werden unabhängige landesweite Anlauf- oder Ombudsstellen für Gleichstellung und sexualisierte Gewalt eingerichtet, die auch dem Breitensport offenstehen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 522
Mehr Geld 12
- Die Übungsleiterpauschale wird deutlich erhöht und um einen Weiterbildungszuschuss ergänzt.
- Inhaber der Juleica erhalten günstigere Eintritte in Kultur- und Sozialeinrichtungen.
- Zivile Freiwilligendienste werden gut finanziell ausgestattet und fachlich begleitet.
- Die Übungsleiterpauschalen werden erhöht.
- Ehrenamtlich Engagierte erhalten Ermäßigungen in Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
- Fahrtkosten ehrenamtlich Engagierter werden ohne Mindestbetrag über den Jahressteuerausgleich erstattet.
- Ehrenamtliche und sie unterstützende Arbeitgeber werden steuerlich entlastet.
- Ehrenamtliche erhalten eine einheitliche Aufwandsentschädigung für geleistete Stunden.
- Für Ehrenamtliche gibt es kostenfreie Schulungen, mehr Ausbildungsstätten und Mentoring-Programme.
- Einsatzzeiten im Ehrenamt werden als rentenrelevante Leistungen anerkannt.
- Ehrenamtliche erhalten einen Ehrenamtsbonus für Mobilität, Kultur und Bildung.
- Ehrenamtliche erhalten einen gesetzlichen Freistellungsanspruch mit Lohnfortzahlung bei Einsätzen und Ausbildungen.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die freie Zugänglichkeit von Sportstätten wird gefördert.
- Kleinere und Randsportarten werden gefördert.
- Seenotretter und andere humanitäre Helfer werden nicht kriminalisiert.
- Zivile Freiwilligendienste werden gut finanziell ausgestattet und fachlich begleitet.
- Freiwillige Friedensdienste für Jugendliche und Erwachsene werden angeboten.
- Ehrenamtliches Engagement wird gefördert und durch Anreize gestärkt.
- Ehrenamt darf nicht staatliche Verantwortung ersetzen oder zum Einsparen von Personal- und Sachkosten dienen.
- Für Ehrenamtliche gibt es kostenfreie Schulungen, mehr Ausbildungsstätten und Mentoring-Programme.
- Jugendgruppen und soziales Engagement werden aktiv gefördert.
- Ein landesweiter Versicherungs- und Sicherheitsfonds schützt Ehrenamtliche bei Einsätzen, Übungen und Ausbildungen einschließlich der Angehörigen im Todesfall.
- Für Ehrenamtliche werden Wohnraum-Initiativen geschaffen.
- Ehrenamtliche erhalten einen gesetzlichen Freistellungsanspruch mit Lohnfortzahlung bei Einsätzen und Ausbildungen.
- Für das Ehrenamt wird Bürokratie abgebaut und es gibt standardisierte Verfahren und Unterstützung im Verwaltungsalltag.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
FDP 521
Mehr Geld 3
- Landesweit einheitliche Regeln zu Freistellung, Lohnfortzahlung und Entschädigung Ehrenamtlicher sollen unter Berücksichtigung der Arbeitgeberbelange geschaffen werden.
- Ehrenamt wird steuerlich bessergestellt.
- Künstler sollen von ihrem Schaffen leben können, ohne dass ehrenamtliche Feste an überzogenen GEMA-Gebühren scheitern.
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Sportmedizin, Physiotherapie und Psychologie werden für ganzheitliche Betreuungskonzepte stärker vernetzt.
- Die Ehrenamtskarte wird durch private Akzeptanzstellen und die Anerkennung bestehender Nachweise attraktiver und unbürokratischer.
- Gezielte Servicestellen unterstützen die Arbeit von Sportvereinen und Ehrenamt.
- Das Freiwillige Soziale Jahr Sport und Schule wird bedarfsgerecht ausgebaut.
- Haftungsrisiken für Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz sollen verringert werden.
- Der Nachwuchs im Bevölkerungsschutz soll gefördert werden.
- Ehrenamtliche Helfer anerkannter Hilfsorganisationen sollen rechtlich den Einsatzkräften von Feuerwehr und THW gleichgestellt werden.
- Landesweit einheitliche Regeln zu Freistellung, Lohnfortzahlung und Entschädigung Ehrenamtlicher sollen unter Berücksichtigung der Arbeitgeberbelange geschaffen werden.
- Ehrenamtliches Engagement soll jungen Menschen Vorteile bei Studium, Berufseinstieg und Bewerbungen verschaffen.
- Eine digitale Ehrenamtskarte mit echten Vorteilen wird eingeführt.
- Digitale Infrastruktur, Schulungen und Werkzeuge für das Ehrenamt werden bereitgestellt.
- Ehrenamt wird im Bildungsweg berücksichtigt und angerechnet.
- Eine landesweite Engagement-Strategie mit flexiblen Mitmach-Angeboten für alle Gruppen wird entwickelt.
- Das ehrenamtliche Engagement wird gestärkt.
- Das Freiwillige Soziale Jahr wird gestärkt, gerade für Zivil- und Katastrophenschutz sowie kommunale Krisenvorsorge.
- Kultur wird in ihrer ganzen Breite gefördert, einschließlich Vereinen, Kultureinrichtungen in nicht-öffentlicher Trägerschaft und Ehrenamtlichen.
Weniger Pflichten 5
- Die Ehrenamtskarte wird durch private Akzeptanzstellen und die Anerkennung bestehender Nachweise attraktiver und unbürokratischer.
- Sportvereine und Ehrenamt werden von Bürokratie entlastet.
- Für Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz soll Bürokratie abgebaut werden.
- Haftungsrisiken für Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz sollen verringert werden.
- Ein Bürokratiecheck bestehender Regelungen baut Hindernisse für ehrenamtliches Engagement ab.
Ohne klare Richtung 5
- Wer ein Unternehmen gründet oder ein Ehrenamt übernimmt, soll Unterstützung erhalten.
- Freiwilliges Engagement soll überall, für alle Generationen und in allen Lebenslagen selbstverständlich möglich sein.
- Verschiedene Versorgungsformen wie ambulante Pflegedienste, Tagespflege, Betreuungskräfte, Angehörige, aufsuchende Pflegeberatung und bürgerschaftliches Engagement werden in einem Pflegenetzwerk gebündelt.
- Das Ehrenamt wird gefördert.
- Die Auswirkungen des Betreuungsorganisationsgesetzes auf ehrenamtliche und berufliche Betreuung im Land werden überprüft.
FW 10
Mehr Geld 4
- Pflegekräfte, Erzieherinnen, Eltern und Ehrenamtliche sollen faire Löhne, gute Bedingungen und gesellschaftlichen Rückhalt erhalten.
- Ehrenamtliches Engagement wird mit Rentenpunkten belohnt.
- Die Ehrenamtspauschale steigt von 70 auf 140 Euro im Monat.
- Der Steuerfreibetrag für Übungsleiter steigt auf 4500 Euro im Jahr.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Musik, Kunst, Sport und Vereinsarbeit sollen in der Bildung gestärkt werden.
- Pflegekräfte, Erzieherinnen, Eltern und Ehrenamtliche sollen faire Löhne, gute Bedingungen und gesellschaftlichen Rückhalt erhalten.
- Der Breitensport wird gefördert.
- Sportstätten werden modernisiert.
- Ehrenamtliche sollen Anerkennung und Unterstützung erhalten.
- Ein neuer „Goldener Plan“ von Bund und Ländern zur Sanierung von Sportstätten wird aufgelegt.
Weniger Pflichten 1
BSW 34
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr an Schulen sollen deutlich ausgeweitet werden.
- Arbeitgeber werden verpflichtet, Ehrenamtliche im Katastrophenschutz mit rechtlichem Rückhalt und finanzieller Kompensation leichter freizustellen.
- Das Ehrenamt wird durch eine landesweit einheitliche, dauerhaft gesicherte Ehrenamtskarte aufgewertet.
- Für Ehrenamtliche gibt es klar geregelte Freistellungsregelungen.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 917
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften, Übungsleitern und Dirigenten in der Amateurkultur soll gestärkt werden, auch mit Blick auf den Ganztag.
- Das Projekt Freiwilliges Soziales Jahr an Schulen wird zur Lehrkräftegewinnung ausgeweitet.
- Niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote werden gezielt gefördert.
- Die Verbindung von Breiten-, Leistungs- und Spitzensport wird verbessert.
- Das Freiwillige Ökologische Jahr wird ausgebaut.
- Eine einheitliche, smartphonebasierte Alarmierung von Ersthelfern soll festgelegt werden.
- Die Rahmenbedingungen für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement werden verbessert.
- Weitere Stadt- und Landkreise sollen für die Teilnahme an der Ehrenamtskarte gewonnen und zusätzliche Anerkennungsangebote ermöglicht werden.
- Ehrenamtliche erhalten neue Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten.
- Maßnahmen zur Gewaltprävention und Sensibilisierung für Gefahren im Ehrenamt werden unterstützt.
- Die Strukturen und die fachliche Begleitung des Ehrenamts im Bereich Migration und Flucht werden gestärkt.
- Die Plattform DenkmalnetzBW wird zur Vernetzung in der Denkmalpflege genutzt.
- Das Programm „Junges Wohnen“ wird flexibler und niedrigschwelliger zugänglich.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 5
- Ehrenamtliche Projekte vor Ort, die im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung umgesetzt werden, werden weiterhin niederschwellig gefördert.
- Auf die Einführung eines zentralen Helferregisters wird verzichtet.
- Die ehrenamtliche Gedenkstättenarbeit wird auf Basis der jüngsten Landtagsbeschlüsse weiterhin strukturell unterstützt.
- Die Ehrenamtskarte wird fortgeführt und weiterentwickelt.
- Das Programm „Junges Wohnen“ für Azubis, Studierende und FSJler wird weitergeführt.
Ohne klare Richtung 4
- Der Beitrag des Ehrenamts zum kulturellen Leben wird unterstützt.
- Das zivilgesellschaftliche Engagement soll weiter gestärkt werden.
- Gegenüber Bund und Ländern setzt sich das Land für eine Harmonisierung der Rechte ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ein.
- Die Landesregierung würdigt das Ehrenamt rund um den Tag des Ehrenamtes mit einem Preis.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht