Grüne HB, Wahlprogramm 2023: nicht im Vertrag
Aus dem Programm „Zukunft möglich machen!“ (Wahlprogramm 2023 der Grünen), verglichen mit dem Koalitionsvertrag „Veränderung gestalten: sicher, sozial, ökologisch, zukunftsfest“
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 19.10.2026.
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Alle Forderungen auf dieser Seite stammen aus dem Wahlprogramm 2023 der Grünen, nicht aus dem Vertrag. 663 von 2.441 Forderungen dieses Programms finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung66
- Das Amt für Straßen und Verkehr wird als Amt für Verkehrswende und nachhaltige Mobilität neu ausgerichtet.
- Die automatische Berechnung und Auszahlung ohne erneuten Antrag wie bei den Leistungen für Eltern wird auch für den digitalen Unterhaltsvorschuss eingeführt.
- Die Beschäftigten von Land und Kommunen sollen Problemlöser für die Anliegen der Bürger sein.
- In vielen Fällen soll kein Termin vor Ort mehr nötig sein.
- Die Umwandlung von Jahressonderzahlungen in Urlaubstage wird geprüft.
- Führungspositionen können im Tandem besetzt werden, damit auch Menschen mit anderen Verpflichtungen Führungsverantwortung übernehmen können.
- Im öffentlichen Dienst wird Arbeiten in selbstorganisierten Teams erprobt, wo die Beteiligten es für zweckmäßig halten.
- Bürger sollen genau die Begleitung und Unterstützung durch die Verwaltung erhalten, die sie brauchen.
- Für Verwaltungsdienstleistungen werden elektronische Bezahlmöglichkeiten angeboten.
- Behörden müssen Antragstellende informieren, wenn sie die Antwortfrist überschreiten oder Daten nicht wie vorgesehen veröffentlichen.
- Für Projektanträge in Kultur und Sozialem wird ein allgemeines, auf Open Source basierendes Portal für papierarme Antragstellung, Bewilligung und Abwicklung geschaffen.
- Die pauschale Ausnahme für den Verfassungsschutz im Informationsfreiheitsgesetz soll gestrichen werden.
- Bürger sollen ihre Grundrechte aus der Landesverfassung vor dem Staatsgerichtshof einklagen können.
- Eine ressortübergreifende zentrale AGG-Beschwerdestelle wird für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei Ungleichbehandlung eingerichtet.
- Niedrigschwellige Empowermentangebote für diskriminierte Menschen werden im Fortbildungsangebot verankert.
- Eine Fortbildungsveranstaltung zur Wirkung des Landesantidiskriminierungsgesetzes wird angeboten.
- Diese Fortbildung wird für Führungskräfte im Rahmen der Führungskräftefortbildung verpflichtend.
- Der Ausfall der Beschäftigten wird den Dienststellen kompensiert.
- Mitarbeitende im Dienst können ihre Persönlichkeit leben, statt sie zu Arbeitsbeginn abzulegen.
- Nicht verfassungswidrige Tattoos werden in allen Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes erlaubt.
- Hürden für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei der Inanspruchnahme von Therapieangeboten für mentale Gesundheit werden abgebaut.
- Bewerbungsverfahren werden so weit wie möglich diversitätssensibel durchgeführt.
- Auch Tandems können sich auf Stellen bewerben, um sich die Arbeitszeit zu teilen.
- Mentoring- und Traineeprogramme werden dort eingerichtet, wo sie hilfreich sind.
- Für den bremischen öffentlichen Dienst wird eine ressortübergreifende zentrale professionelle AGG-Beschwerdestelle eingerichtet.
- Für den Umgang mit bestätigten Diskriminierungsfällen wird ein einheitlicher Maßnahmenkatalog geschaffen.
- In der öffentlichen Verwaltung wird eine kritische Auseinandersetzung mit Antiziganismus angestoßen.
- Kinder aller Mütter erhalten so schnell wie möglich Geburtsurkunden.
- Für Vielfalt im Parlament braucht es entsprechende Regularien.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre abgesenkt.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Das Wahlalter wird bis zur nächsten Bürgerschaftswahl auf 14 Jahre abgesenkt.
- Bei Gesetzgebungsprozessen wird ein Jugend-Check eingeführt.
- Die Vergütung für Praktika in der öffentlichen Verwaltung wird deutlich ausgeweitet.
- Wahlen werden inklusiver gestaltet.
- Unnötige Barrieren für die Beteiligung werden abgeschafft.
- Eine Parlamentsreform wird durchgeführt.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Es sollen vermehrt junge Menschen als Wahlhelfer gewonnen werden.
- Die Parlamentsreform wird angegangen, um die Arbeitsfähigkeit der Bürgerschaft zu erhöhen.
- Die verwaltungsnahen Deputationen werden in ordentliche parlamentarische Ausschüsse umgewandelt.
- Es werden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie oder Beruf und Mandat ergriffen.
- Es wird ein kontinuierlicher Mechanismus zur Ermittlung der notwendigen Anzahl der Bürgerschaftsmandate eingeführt.
- Das Parlament soll dauerhaft verkleinert werden.
- Deputations- und Ausschusssitzungen sollen hybrid oder live online verfolgbar sein.
- Es wird sichtbar gemacht, wer wann in welcher Weise an der Erarbeitung von Gesetzen mitgewirkt hat.
- Schriftliche Quellen Dritter, die bei der Erarbeitung eines Gesetzentwurfs berücksichtigt wurden, müssen offengelegt werden.
- Der Parlamentsspiegel wird zu einer offenen, barrierearmen und maschinenlesbaren Parlamentsdatenbank verbessert.
- Die bremische Verwaltung soll Anliegen von Beiräten und Bürgern mit diesen beraten und konstruktive Umsetzungen ermöglichen.
- Ortsbeiratsmitglieder erhalten die Möglichkeit, ihr Mandat zeitweilig ruhen zu lassen und sich von der nächsten Person auf der Wahlliste vertreten zu lassen.
- Die Mitarbeiter der Ortsämter werden zeitnah für digitale Techniken ausgebildet.
- Für Ortsämter ohne ausreichend große Sitzungsräume werden Alternativen geprüft.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Das Projekt „Jugend im Parlament“ wird verstetigt.
- Es sollen ausschließlich barrierefrei zugängliche Wahllokale angeboten werden.
- Stimmzettelschablonen sollen überall zur Verfügung stehen.
- Mobile Wahlvorstände sollen auch individuelle Hausbesuche machen können.
- Die Landeszentrale für politische Bildung bietet in den Stadtteilen Wahlsprechstunden an.
- Es sollen vermehrt junge Menschen als Wahlhelfer gewonnen werden.
- Studierende sollen ihre Tätigkeit als Wahlhelfer im General-Studies-Bereich anrechnen lassen können.
- Auszubildende sollen die Wahlhelfertätigkeit im Zeugnis als besonderes Engagement ausweisen lassen können.
- Wahlvorsteher werden intensiver geschult.
- Die Aufwandsentschädigung für Wahlvorsteher wird erhöht.
- Neue Straßenbauvorhaben sollen verpflichtend mit dem Umweltbetrieb abgestimmt werden.
- Auf Bundesebene sollen bürokratische Hindernisse für Selbstständige und Gründer abgebaut werden.
- Vorhandene Fördermöglichkeiten für Retrofit sollen entbürokratisiert werden.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte82
- Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sollen mit ausreichend Einsatzkräften in der Nähe und einsatzbereit sein.
- Die Bremer Staatsanwaltschaft wird angewiesen, Delikte nicht mehr zu verfolgen, deren Legalisierung geplant ist.
- Online-Streifen der Polizei werden eingeführt.
- Unnötige Kriminalisierungen sollen zurückgefahren werden.
- Kontrollquittungen zur Verhinderung von Racial Profiling sollen auf alle Identitätsfeststellungen in Bremen ausgeweitet werden.
- Eine weitere Aufgabenreduzierung der Polizeireviere und ein weiterer Abbau der Revierstruktur zugunsten der Kommissariate werden abgelehnt.
- Ersatzfreiheitsstrafen soll es nur noch bei Zahlungsverweigerung trotz Zahlungsfähigkeit geben.
- Für die digitale Kriminalitätsbekämpfung soll eine Strategie entwickelt werden.
- Die Nutzung von Supervision bei der Polizei soll ausgeweitet werden.
- Die Programme „Grenzgang & Kraftraum“ werden ausgebaut.
- Der Einsatz von Tasern im Streifendienst wird abgelehnt.
- Der Taser bleibt beim Sondereinsatzkommando und bei der Ortspolizeibehörde Bremerhaven unter restriktiver Regelung und Schutz vor Missbrauch zulässig.
- Die Kontrollgruppe Autoposer soll wirksamer arbeiten, sodass Manipulationen an Autos teuer werden.
- Die Polizei erhält die Befugnis, Poser-Fahrzeuge bei begründetem Verdacht abzuschleppen.
- Poser-Fahrzeuge sollen durch vereidigte Gutachter begutachtet werden.
- Die Kosten der Maßnahmen gegen Autoposer sollen die Poser tragen.
- Gegen Autoposer sollen Unterlassungsverfügungen über 1.000 Euro möglich sein.
- Die Polizei soll in Öffentlichkeitsarbeit und Personalmarketing gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte und queere Menschen ansprechen.
- Bauaufsichten sollen bei unklaren Eigentumsverhältnissen vor einer Baugenehmigung Auskunft über die wirtschaftlich berechtigten Eigentümer verlangen dürfen.
- Abgeschöpfte Vermögen aus Organisierter Kriminalität sollen wo möglich zur Unterstützung von Opfergruppen genutzt werden.
- Besonders bedrohten Ehrenamtlichen und Berufstätigen sowie ihren Angehörigen soll die Einrichtung von Auskunfts- und Übermittlungssperren im Melde- und Kfz-Register erleichtert werden.
- Die Impressumspflicht für Flugblätter soll so geändert werden, dass keine Privatanschriften mehr angegeben werden müssen.
- Polizisten in der Anzeigenaufnahme werden regelmäßig zu Hate Speech geschult.
- Die Polizei soll in sozialen Netzwerken sichtbar einschreiten und für Opfer von Straftaten ansprechbar sein.
- Sonderurlaub für Polizeikräfte, die schwerpunktmäßig mit der belastenden Sichtung von Ermittlungsmaterial betraut sind, wird geprüft.
- Ermittlern soll künftig häufiger eine Aufarbeitung des Erlebten angeboten werden.
- Die Queerbeauftragtenstelle der Polizei wird mit einer Vollzeitstelle ausgestattet.
- Bei der Ortspolizeibehörde Bremerhaven wird eine Queerbeauftragtenstelle geschaffen.
- Die Pflicht zur Ausstellung einer Quittung über den Grund einer Polizeikontrolle soll auf alle Identitätsfeststellungen ausgeweitet werden.
- Opferschutzeinrichtungen sollen proaktiv auf Betroffene von Straftaten zugehen dürfen.
- Die Arbeitsbelastung bei der Feuerwehr soll sinken.
- Die Feuerwehr soll gute Fortbildungsmöglichkeiten erhalten, auch zu Hitze und Dürre.
- Feuerkrebs soll als Berufskrankheit anerkannt werden.
- Die Feuerwehr soll im Brandfall innerhalb von höchstens acht Minuten Fahrzeit mit zehn Einsatzkräften vor Ort sein.
- Im Bremer Süden soll eine neue Feuerwache für Habenhausen, Kattenturm, Kattenesch und Arsten gebaut werden.
- Die Bennigsenwache soll erhalten bleiben.
- Die Versorgungsleistungen für Hinterbliebene von Feuerwehrleuten und Katastrophenschutzkräften sollen verbessert werden.
- Die Hinterbliebenenversorgung von Feuerwehrleuten soll auch für nichteheliche Partnerschaften und deren Kinder gelten.
- Die Digitalkompetenz in den Sicherheitsbehörden soll verbessert werden.
- Die extreme Rechte gilt als größte Gefahr für die Demokratie.
- Das Wissen über alle Formen des Antisemitismus bei Polizei und Staatsanwaltschaft soll gestärkt werden.
- Die Zuständigkeit für antisemitische Straftaten soll klarer zugeschnitten werden.
- Dem Verfassungsschutz sollen keine weiteren Befugnisse zugeteilt werden.
- Gegen Übergriffe des Bundes in die Gesetzgebungskompetenz des Landes, etwa bei Staatstrojanern für Verfassungsschutzämter, wird vor dem Bundesverfassungsgericht vorgegangen.
- Das V-Leute-System im Bereich Rechtsextremismus soll in seiner heutigen Form abgeschafft werden.
- Die G-10-Kommission soll zur Unabhängigen Kontrollkommission für alle tiefgreifenden Grundrechtseingriffe mit wirksamen Instrumenten ausgebaut werden.
- Die Mitglieder der Kontrollgremien sollen sich bundesweit vernetzen können.
- Im Umfeld des Bremer Hauptbahnhofs sollen sichere Aufenthalts- und Konsumräume geschaffen werden.
- Es soll rechtlich geprüft werden, ob Polizei und Ordnungsdienst gegen die Zweckentfremdung von Haltestellen zum dauerhaften Aufenthalt vorgehen dürfen.
- Ersatzfreiheitsstrafen gegen mittellose Menschen sollen vermieden werden.
- Wer eine Geldstrafe nicht bezahlen kann, soll Schuldnerberatung statt Freiheitsstrafe erhalten.
- Der Blasphemie-Paragraph 166 soll aus dem Strafrecht gestrichen werden.
- Die weitere Aufarbeitung des Datenschutzskandals bei der Polizei wird parlamentarisch und zivilgesellschaftlich begleitet.
- Biometrische Überwachungssysteme werden nicht eingesetzt.
- In Datenschutzfragen wird eng mit der Landesbeauftragten für Datenschutz zusammengearbeitet.
- Die bisherigen Einsätze von Videoüberwachung sollen nach Effektivität, Kosten und Verhältnismäßigkeit bewertet werden.
- Die geltenden Befugnisse zur Videoüberwachung sollen überprüft werden.
- Online-Durchsuchungen und Staatstrojaner werden abgelehnt.
- Diversity-Kompetenz soll als juristische Kernkompetenz anerkannt werden.
- Teilzeit-Referendariate werden ermöglicht.
- Die Förderung von Frauen und nicht-binären Personen in der Justiz wird mit einem Geschlechterförderplan gestärkt.
- Die gleichberechtigte Berücksichtigung aller Geschlechter bei Beurteilungen, Beförderungen und Gremienbesetzungen in der Justiz wird geregelt.
- Das Beurteilungssystem der Justiz wird hinsichtlich diskriminierender Wirkung transparent gemacht.
- Eine kindgerechte Justiz soll gewährleistet werden.
- Ein Rechtsbildungsprogramm soll Menschen in schwierigen Lebenslagen und Migranten den Zugang zum Rechtssystem erleichtern.
- Das Rechtsbildungsprogramm soll sich am Berliner Projekt „Wir im Rechtsstaat“ orientieren, bei dem Richter und Staatsanwälte die Einheiten leiten.
- Ein Landesresozialisierungsgesetz soll die Akteure der Resozialisierung besser ausstatten, unterstützen und vernetzen.
- Videotelefonie soll in der Justizvollzugsanstalt verstärkt eingesetzt werden.
- Bei geringfügigen Delikten sollen Haftstrafen vermieden werden.
- Der offene Vollzug soll insbesondere im Jugendstrafvollzug gestärkt werden.
- Im Jugendstrafvollzug sollen weitere freie Vollzugsformen erprobt werden.
- Im Strafvollzug sollen ergänzend zur Substitution saubere Spritzen bereitgestellt werden.
- Die medizinisch-psychologische Anschlussversorgung nach der Haftentlassung soll verbessert werden.
- Ein Übergabemanagement soll die Weiterbehandlung nach der Haftentlassung sichern.
- Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften und Richterinnen und Richter werden stärker sensibilisiert.
- Die verschiedenen Zielgruppen werden entzerrt, auch durch Toleranzflächen.
- Minderheiten sollen geschützt werden.
- Polizeiliche Videoüberwachung wird eingeschränkt.
- Gegen sogenannte Autoposer wird weiterhin mit Straßensperren und nächtlichen Kontrollen vorgegangen.
- Zur Durchsetzung der Blauen Plakette werden weitere Ordnungskräfte eingesetzt.
- Schutzhunde der Polizei sollen nicht mehr bei Kundgebungen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.
- Schutzhunde der Polizei sollen auch künftig nicht bei Kundgebungen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit36
- Auszubildende mit ungesichertem Aufenthaltsstatus sollen nicht von Abschiebung bedroht sein.
- Der unerlaubte Aufenthalt und die Beihilfe dazu sollen nicht mehr strafbar sein.
- Die Programme zum erweiterten Familiennachzug sollen neu aufgelegt werden.
- Die Programme zum erweiterten Familiennachzug sollen zugänglicher werden.
- Die Abschiebehaft wird abgelehnt.
- Die Einrichtung eines Landesamts für Migration als eigenständige Ausländerbehörde auf Landesebene wird geprüft.
- Beim Familiennachzug sollen die Behörden ihren Ermessensspielraum zugunsten der Antragsteller nutzen.
- Die Qualität der kommunalen Sprachkurse wird sichergestellt.
- Die Integrationskurse werden besser organisiert und erhalten einheitliche Standards und mehr Lernstunden.
- In den Integrationskursen werden individuelle Förderung und qualifizierte Kinderbetreuung sichergestellt.
- Die Lehrkräfte der Integrationskurse erhalten eine stabile Beschäftigung.
- Die Umbaumaßnahmen in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Lindenstraße werden so schnell wie möglich abgeschlossen.
- Schwangere und Alleinerziehende mit Kindern werden schneller in vorgesehene oder private Unterkünfte vermittelt.
- Die Stelle für psychologische Erstberatung und psychiatrische Screenings in der Landeserstaufnahmestelle wird weiter institutionell gefördert.
- Menschenhandel wird als Asylgrund anerkannt.
- Von Menschenhandel betroffene Menschen erhalten eine kultursensible Beratung.
- Abschiebungen aus Schulen, Hochschulen oder Betrieben werden für die gesamte Familie abgelehnt.
- Abschiebehaft wird abgelehnt.
- Ein Einwanderungsgesetz ermöglicht den Spurwechsel vom Asylsystem in die reguläre Zuwanderung.
- Einschränkungen des Landesaufnahmeprogramms wie Altersbeschränkung und Verpflichtungserklärung werden überprüft.
- Das Resettlement-Programm des UN-Flüchtlingshilfswerks wird unterstützt.
- Menschen, die aufgrund ihrer Aufenthaltsdauer die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen, werden automatisch angeschrieben und persönlich kontaktiert.
- Rechtswidrige Pushbacks an den europäischen Außengrenzen werden abgelehnt.
- Ein rechtsstaatliches europäisches Grenzschutzsystem unter effektiver Kontrolle des Europäischen Parlaments, das den Schutz von Geflüchteten sicherstellt, wird gefordert.
- Eine europäische Diskussion über notwendige institutionelle Änderungen bei Frontex wird befürwortet.
- Die Kooperation mit der libyschen Küstenwache wird beendet.
- Abgesperrte Massenlager, Transitzonen und Außenlager in Drittstaaten werden abgelehnt.
- Abschottungsabkommen zur Rücksendung von Menschen in Drittstaaten werden abgelehnt.
- Finanzielle Unterstützung repressiver Regime entlang der Fluchtrouten wird abgelehnt.
- Die EU soll den UNHCR besser und kontinuierlich bei menschenwürdigen Zuständen in seinen Lagern unterstützen.
- Die Festlegung sicherer Herkunftsländer wird abgelehnt.
- Herkunftsländer, die Rückkehrern Sicherheit garantieren, sollen über Visa-Erleichterungen oder Ausbildungspartnerschaften Aussicht auf geordnete Migration erhalten.
- Die Kriminalisierung privater Seenotrettungsorganisationen wird verurteilt.
- Es sollen sichere Fluchtwege mit Kontingenten geschaffen werden.
- Das internationale Flucht- und Migrationsrecht soll so weiterentwickelt werden, dass auch Klimaflüchtlinge Schutz finden.
- Bremen setzt Impulse Richtung Bund, um die Fortentwicklung des internationalen Rechts voranzubringen.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie20
- Kontrollen entlang der gesamten Lieferkette werden verstärkt.
- Die Hansalinie wird zu einem grünen Gewerbegebiet entwickelt, das Mercedes und Zulieferer auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt.
- Mit neuen Standards werden grüne Gewerbegebiete geschaffen.
- Unternehmen und Beschäftigte sollen aktiv am Umbau der bremischen Industrie beteiligt werden.
- Verarbeitendes Gewerbe, Logistik, Handwerk und Dienstleistungen sollen auch künftig an zahlreichen Orten in Bremen ihren Platz haben.
- Unternehmen sollen eine Flächeneffizienzberatung in Anspruch nehmen können.
- Die Flächeneffizienzberatung soll das neu geschaffene Klima-Bau-Zentrum leisten.
- Das Gewerbegebietsmanagement wird weiter gestärkt.
- Das Gewerbegebietsmanagement wird schrittweise auf alle Gewerbestandorte der Stadt ausgedehnt.
- Das Zukunftsband A281 soll als Wirtschaftsstandort qualitativ aufgewertet werden.
- Der Kriterienkatalog der Wirtschaftsförderung Bremerhaven für Flächenvergaben gilt als wegweisend.
- Die öffentliche Förderung von Social Entrepreneurship wird verstetigt.
- Die Förderung von Social Entrepreneurship wird überregional stärker bekannt gemacht.
- Alternative, auf Nachhaltigkeit setzende Formen des Wirtschaftens werden weiter unterstützt.
- Der Tourismus soll ein starker Wirtschaftsfaktor im Land bleiben und sich unter den Bedingungen des Klimawandels weiterentwickeln.
- Digitale Serviceangebote für den Tourismus werden gestärkt.
- Im Container Terminal 1 in Bremerhaven soll eine Recyclingkompetenz für Offshore-Windanlagen aufgebaut werden.
- Hafenareale sollen in Verknüpfung mit nahen Gewerbe- und Industriestandorten als integrierte Hafenstandorte entwickelt werden.
- Der Ansatz des Hafenentwicklungskonzepts, Hafenareale als integrierte Hafenstandorte zu entwickeln, wird unterstützt.
- Das Land setzt sich beim Bund für die Prüfung neuer Förderprogramme für den Umbau vorhandener Schiffe (Retrofit) ein.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung26
- Wo das Arbeitseinkommen nicht reicht, wird ein unkomplizierter und diskriminierungsarmer Zugang zu Unterstützungsleistungen geschaffen.
- Die soziokulturelle Teilhabe wird mit zusätzlichen eigenen Programmen in Stadt und Land sichergestellt.
- Gemeinsam mit Akteuren in Bremen und Bremerhaven wird Armut weiter reduziert.
- Arbeitsmarktpolitische Programme werden mit dem Ausbau der Kita-Angebote verknüpft.
- Auf Bundesebene soll erreicht werden, dass Ausbildungen, die aus dem ALG-II-Bezug heraus beginnen, in voller Länge finanziert werden.
- Drehtüreffekte in der Bremer Beratungslandschaft werden überprüft, um schnelle und effektive Hilfestrukturen zu gewährleisten.
- Die Betriebskosten für Energie und Müll der Ausgabestellen der Tafeln werden von den Kommunen Bremen und Bremerhaven übernommen.
- Durch Investitionen in Klimaschutz werden neue Arbeitsplätze auf allen Qualifizierungsstufen geschaffen.
- Verstöße gegen Tariftreue werden bis zum Ausschluss von der öffentlichen Auftragsvergabe sanktioniert.
- Ausbeuterische und prekäre Arbeitsbedingungen werden bekämpft.
- Tarifliche Verbesserungen in typischen Frauenberufen werden unterstützt.
- Soziale und pflegerische Care-Arbeit muss fair bezahlt und gesellschaftlich anerkannt werden.
- Perspektivisch soll die 30-Stunden-Woche zur neuen Vollzeit werden.
- Auszubildende unter 18 Jahren sollen mehr Urlaubstage erhalten.
- Auszubildende sollen in den Berufsschulferien tatsächlich frei haben.
- Auszubildende sollen nach Berufsschultagen nicht direkt in den Betrieb müssen.
- Jede Ausbildung soll Theorie und Praxis verbinden.
- Auf EU-Ebene wird ein Mindestmaß an sozialer Sicherung für EU-Migrantinnen und -Migranten angestrebt.
- Die Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche geht über eine Erstberatung hinaus.
- Der Lohn für Menschen mit Behinderung wird auskömmlich gestaltet.
- Niedriglohnbeschäftigung wird eingedämmt.
- Der Zugang zum Budget für Arbeit und Ausbildung wird deutlich verbessert.
- Die Bundesregierung soll mit europäisch abgestimmten Entlastungspaketen die Schwächsten in Europa stützen.
- Auf Bundesebene soll die soziale Absicherung von Selbstständigen und Gründern verbessert werden.
- Die Beschäftigten im Hafen werden am Wandel beteiligt.
- Für Hafenbeschäftigte gibt es bei Bedarf passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen6
- Über die Schuldenaufnahme für den Klimaschutz wird Einvernehmen mit Bund und Ländern hergestellt.
- Öffentliche Mittel werden umsichtig erhoben, klug verwaltet und gerecht verteilt.
- Der Verkauf staatlichen Eigentums für schnelle Einnahmen wird abgelehnt.
- Die Verlagerung von Kosten in die Zukunft wird abgelehnt.
- Insbesondere Großbetriebe sollen häufiger steuerlich geprüft werden.
- Auf Bundesebene sollen Gebühren und Steuern für Selbstständige und Gründer besser ausgestaltet werden.
Gesundheit und Pflege53
- Es werden Gesundheitszentren aufgebaut.
- Für das Land Bremen soll ein Pandemierat aus Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Vertretern des Gesundheitswesens eingerichtet werden.
- Die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes sollen auf ihre Angemessenheit überprüft werden.
- Es sollen Anreize geschaffen werden, damit medizinisches Personal nach Bremen und Bremerhaven kommt.
- Die Erreichbarkeit von Hebammen, Haus- und Facharztpraxen, Kinderärzten und Psychotherapeuten soll verbessert werden.
- Allen Menschen soll der Zugang zu Menstruationsartikeln ermöglicht werden.
- Maßnahmen sollen eine Zweckentfremdung der bereitgestellten Menstruationsartikel verhindern.
- Hebammen sollen fair bezahlt werden.
- Bremen soll für künftige Pandemien besser gerüstet sein.
- Die kontrollierte Abgabe von Cannabis wird bundesrechtlich ermöglicht und im Land Bremen konsequent umgesetzt.
- Die Gesundheitsämter sollen personell und technisch dauerhaft gestärkt werden.
- Um die Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen zu sichern, werden medizinischem Personal Fortbildungen auch in Pilotprojekten ermöglicht.
- Fachkräfte im Gesundheitswesen sollen bessere Arbeitsbedingungen erhalten.
- Fachkräfte im Gesundheitswesen sollen besser bezahlt werden.
- Ambulante Psychotherapieplätze, auch für Kinder und Jugendliche, sollen ausgebaut werden.
- Es sollen mehr Hospiz- und Palliativplätze geschaffen werden.
- Die Gesundheitsämter sollen als Zentralstellen für Pandemieprävention eine ausreichende Bevorratung mit Schutzausrüstung sicherstellen.
- Die Gesundheitsämter sollen die Funktionsfähigkeit von Meldesystemen sicherstellen.
- Die Gesundheitsämter sollen Pandemieschutzübungen durchführen.
- Digitalisierung wie Robotik, Telemedizin, elektronische Patientenakte und Assistenzsysteme soll gezielt genutzt werden, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
- Die Finanzierung der stationären medizinischen Versorgung soll überprüft werden.
- Die Finanzierung von Klinikleistungen soll bundesweit neu geregelt werden.
- Die Klinikfinanzierung soll sich nicht mehr allein an Fallzahlen orientieren.
- Eine dauerhafte Subventionierung des laufenden Betriebs der kommunalen Kliniken wird abgelehnt.
- Niedersachsen soll an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen für das Umland beteiligt werden.
- Notfallambulanzen sollen wieder ausschließlich der Versorgung von Notfällen dienen.
- Es sollen interdisziplinäre Zentren für sexuelle, reproduktive und genderspezifische Gesundheit geschaffen werden.
- Im Land Bremen wird eine integrierte gynäkologische Sprechstunde für Frauen ohne Krankenversicherung eingerichtet.
- Für Frauen im Land Bremen werden niedrigschwellige und mehrsprachige Beratungs- und Bildungsangebote zu Verhütung, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch geschaffen.
- Die Pflicht zur Beratung vor einem Schwangerschaftsabbruch wird in ein Recht auf Beratung umgewandelt.
- Die dreitägige Wartepflicht vor einem Schwangerschaftsabbruch wird abgeschafft.
- Hebammen erhalten die Berechtigung, medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen und zu begleiten.
- Es werden mehr qualifizierte Anlaufstellen für psychische Gesundheit geschaffen.
- Der Dialog zwischen Berufsverbänden, Kammern und Gewerkschaften in der Pflege wird unterstützt.
- Für das Land Bremen wird eine Pflegebevollmächtigte eingesetzt.
- Die hausärztliche und fachärztliche Versorgung wird stabilisiert.
- Eine Reform der Sterbehilfe durch den Bundestag wird in Bremen umgesetzt und die notwendige Finanzierung bereitgestellt.
- Weitere Angebote der stationären und ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung und der Schmerzlinderung werden für alle zugänglich gemacht.
- Suizidprävention wird für alle Altersgruppen zugänglich gemacht.
- Nach einer Cannabis-Legalisierung auf Bundesebene wird deren Umsetzung in Bremen engagiert vorangetrieben.
- Nach einer Cannabis-Legalisierung werden in Bremen zügig ausreichend Lizenzen vergeben.
- Die Forschung zu geschlechtsspezifischer Medizin und Pflege wird gestärkt und in der Praxis konsequenter umgesetzt.
- Diskriminierungsfreie Versorgung für BIPoC erhält eine größere Rolle in der Ausbildung von medizinischem Personal.
- Diskriminierungsfreie Versorgung für BIPoC wird in der Forschung fest verankert.
- Eine Bundesinitiative für die bessere Bezahlung der Care-Arbeit pflegender Angehöriger wird gefordert.
- Eine Bundesinitiative für bessere finanzielle und fachliche Unterstützung pflegender Angehöriger wird gefordert.
- Der Einsatz des HanseSani zur Vermeidung unnötiger Kliniktransporte wird verstetigt und ausgeweitet.
- Der Einsatz der Telemedizin im Rettungsdienst wird ausgeweitet.
- Die Rufnummern 116 117 und 112 sowie weitere Notrufleitstellen sollen schrittweise enger verknüpft werden und eine Lotsenfunktion übernehmen.
- Ein staatlich kontrollierter Markt für die Abgabe von Cannabis wird befürwortet.
- Ein Begleitgremium zwischen Gesundheitsressort, Landesbehindertenbeauftragtem und Träger des Zentrums wird eingerichtet.
- Per Bundesratsinitiative wird die Unterstützung auf alle pflegebedürftigen und intensiv pflegebedürftigen Menschen erweitert, die sie benötigen.
- Der Streetwork-Anteil des Projekts „ElternPlus“ für suchtkranke Schwangere und Eltern mit Kleinkindern wird ausgeweitet.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft52
- Für queere ältere Menschen werden besondere Angebote entwickelt.
- Eine Frauenquote von 50 Prozent in Aufsichtsräten, Vorständen und Unternehmen mit Landesbeteiligung wird beibehalten.
- Die Einigung zur EU-Führungspositionen-Richtlinie wird begrüßt.
- Für zivilgesellschaftliche Träger wird eine Übergangsförderung für überlappende Beschäftigung beim Weggang langjähriger Angestellter konzipiert.
- Am 17. Mai wird vor der Bürgerschaft und am Rathaus die Progress-Regenbogenfahne gehisst.
- Am 20. November wird vor der Bürgerschaft und am Rathaus die Transfahne gehisst.
- Institutionen und Programme zur Nachbarschaftsschlichtung in den Quartieren sollen gestärkt werden.
- Es soll eine Beratung geben, wie Menschen aus Verschwörungsmythen wieder herausfinden.
- Angehörige von Anhängern von Verschwörungsmythen sollen Hilfe erhalten.
- Eine inklusive feministische Bewegung mit gemeinsamen Zielen wird unterstützt.
- Es wird erfasst, welche Behörden und Betriebe bereits Beschwerdestellen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eingerichtet haben.
- Wo noch keine Beschwerdestellen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz bestehen, werden sie eingerichtet.
- Das Empowerment von Betroffenen von Diskriminierung wird neben einklagbaren Rechten stärker in den politischen Fokus gerückt.
- Allen Menschen wird unabhängig vom Geschlecht erlaubt, sich an zum Sonnenbaden geeigneten Orten oben ohne aufzuhalten.
- Die Badeordnung öffentlicher Schwimmbäder wird entsprechend geändert.
- Eine sichere und unterstützende Atmosphäre für Coming-out und Transition wird geboten.
- Kleine und mittlere Unternehmen werden dabei unterstützt, AGG-Beschwerdestellen gemeinsam oder über externe Stellen einzurichten.
- Verantwortung für private Care-Arbeit wie Elternschaft oder Pflege Angehöriger wird als Diskriminierungsmerkmal ins AGG aufgenommen.
- Eine inklusive feministische Bewegung mit gemeinsamen Zielen wird unterstützt.
- FINTA*-Personen können selbstbestimmt und unabhängig von männlicher und staatlicher Einmischung leben.
- Orte, an denen jugendliche Frauen, Lesben, inter*, trans* und agender Personen zusammenfinden, werden unterstützt.
- Die Stelle einer oder eines Queerbeauftragten des Landes Bremen wird geschaffen.
- Das Bundesteilhabegesetz wird konsequent umgesetzt.
- Bei der Umsetzung wird auf sozialräumliche Ansätze und den Willen der Menschen mit Behinderung gesetzt.
- Die Selbstermächtigung von Betroffenen von Diskriminierung wird stärker in den politischen Fokus gerückt.
- Für eine wissensbasierte Antidiskriminierungspolitik wird der Bremen-Monitor als Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben.
- Mit allen Akteuren wird ein Jugendbericht als Grundlage für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit erstellt.
- Care Leaver werden beim Aufbau selbstorganisierter Zusammenschlüsse unterstützt.
- Erfahrungen und Kompetenzen der Care Leaver werden für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe genutzt.
- Die Stadtteilfarmen erhalten institutionelle Förderung.
- Kinder werden über ihre Rechte aufgeklärt.
- Es werden Rahmenbedingungen geschaffen, in denen Kinder sich äußern und beteiligen können und gehört werden.
- Vorhandene Unterstützungsangebote für Eltern werden besser beworben.
- Es werden mehrsprachige Angebote für Eltern geschaffen.
- Vernetzung und Austausch zwischen lokalen familienpolitischen Akteurinnen und Akteuren werden gefördert.
- Ein jährliches Netzwerktreffen aller familienpolitischen Organisationen im Land Bremen wird eingerichtet.
- Der Prozess zur Erhöhung der fachlichen Standards in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe wird weitergeführt.
- Personalentwicklung und -qualifizierung in der Kinder- und Jugendhilfe werden fortgeführt.
- Die Diversität der Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe wird erhöht.
- Die Kooperation der Anbieter von Schwimmkursen wird gefördert.
- Als Nächstes wird das Westbad saniert.
- Die Bäder erhalten kundenfreundlichere Öffnungszeiten.
- Die Politik mischt sich nicht in die Organisation des Breiten- und Leistungssports durch Vereine und Verbände ein.
- Sport darf wohnortnah betrieben werden, auch wenn dies teilweise einen erhöhten Geräuschpegel mit sich bringt.
- Konzepte im Sport, die die gesellschaftliche Vielfalt fördern, werden weiter gefördert.
- Die Überwindung von Geschlechterstereotypen im Sport wird gefördert.
- Die Auseinandersetzung mit strukturellem Rassismus im Sport wird gefördert.
- Ein Förderprogramm bringt mehr Frauen in Führungspositionen von Sportvereinen und -verbänden.
- Der Sport bleibt im parlamentarischen Raum angemessen repräsentiert.
- Politisches Engagement von Vereinen soll als gemeinnützig anerkannt werden.
- Der queerpolitische Beirat erhält ein eigenes Budget für Reisekosten und Fachexpertisen.
- Die Ergebnisse der landesweiten Engagementstrategie werden schnell umgesetzt.
Bildung, Wissenschaft und Forschung78
- Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf werden gezielter gefördert.
- Die Maßnahmen des Ausbildungsunterstützungsfonds werden fortlaufend auf Wirksamkeit überprüft und bei Bedarf schnell angepasst.
- Das gesellschaftliche Ansehen von Berufsschulen wird gestärkt, sodass sie gleichwertig neben allgemeinbildenden Schulen und dem Studium stehen.
- Für das letzte Jahr vor der Einschulung werden entsprechende Kapazitäten geschaffen.
- Eltern werden dabei unterstützt, ihr Kind für das letzte Jahr vor der Einschulung anzumelden.
- Die Tagespflege für Kinder im Kindergartenalter wird als Übergangslösung gestärkt und gefördert.
- Als niedrigschwellige Angebote kommen auch Spielkreise oder betreute Spielplätze in Betracht.
- Die starre Anmelderegelung des KiTa-Jahres wird mittelfristig abgeschafft.
- Große Betriebe sollen sich stärker für die Kindertagesbetreuung engagieren.
- Die Bildungsprämie für die Erzieherausbildung soll erhöht werden.
- Ein nachfrageorientiertes, vielfältiges Angebot an Ausbildungsorten für die Erzieherausbildung wird weiter gefördert.
- Gemeinsam mit Hochschulen, Erzieherschulen und KiTas werden gute Ausbildungswege für KiTa-Leitungskräfte geschaffen und gestärkt.
- Diversity, Intersektionalität und Antidiskriminierung werden als verpflichtendes Modul in der Erzieherausbildung und in Fortbildungen verankert.
- In Erzieherausbildung und Fortbildung wird ein verstärkter Fokus auf inklusive Pädagogik gelegt.
- Methoden und Inhalte der Schulbildung werden weiterentwickelt.
- Schulentwicklungsberaterinnen und -berater begleiten an jeder Schule im Land Bremen die Kollegien bei der Qualitätsverbesserung.
- Das System der Schulbegleitung wird weiter verbessert.
- Es werden Konzepte entwickelt, um die Lücke zwischen Bedarf und verfügbarem Personal bei Schulsozialarbeit und Assistenzkräften zu schließen.
- Schülerinnen und Schüler werden motiviert, selbst künstlerisch tätig zu werden.
- Vorhandene Fachkräfte an Schulen werden entlastet.
- Für eine stetige Professionalisierung aller Fachkräfte an Schulen wird gesorgt.
- Die Unterrichtsverpflichtung von Lehrkräften an Schulen mit hohem Sozialindex wird gekürzt.
- An Schulen werden Stillarbeits- und Pausenräume für Fachkräfte geschaffen.
- Supervisionsangebote sollen Überlastungen von Lehrkräften früher erkennen.
- Wie in Bremerhaven erhalten Quereinsteiger auch in Bremen eine Begleitung mit Mentoren, regelmäßigen Fortbildungen und klaren Abschlussperspektiven.
- Der Freiwilligendienst an Schulen ermöglicht einen direkten Übergang ins Lehramtsstudium.
- Für den Sexualkundeunterricht werden Weiterbildungsprogramme für Lehrkräfte geschaffen.
- Eine Modellschule des längeren gemeinsamen Lernens von Klasse 1 bis 13 wird ermöglicht.
- Schon in der kommenden Legislatur wird mit den anderen demokratischen Parteien eine Weiterentwicklung des 2028 auslaufenden Schulkonsenses erarbeitet.
- Die pädagogische Arbeit in Abschlussstufen wird verändert, etwa durch Modularisierung, damit das Abitur auch nach vier Jahren gymnasialer Oberstufe möglich ist.
- Jugendliche sollen ihre Stärken früh erkennen, ihren Ausbildungswunsch klären und sich rechtzeitig bewerben.
- An der Universität Bremen soll die Dokumentation und Erforschung von Demokratiefeindlichkeit im Verbund mit anderen Einrichtungen verstärkt werden.
- Die maximale Fördersumme des Bremer Weiterbildungsschecks wird erhöht.
- Für Studierende mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen werden technische Hilfen, Gebärdensprachdolmetschen und Studienassistenz bereitgestellt.
- Für die bei einem Teilumzug in die Innenstadt frei werdenden Flächen wird ein eigenständiges Entwicklungskonzept für den Universitätsstandort erarbeitet.
- Studierende und Hochschulbeschäftigte werden bei der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie unterstützt.
- Alle Studierenden sollen ohne Existenzängste studieren können.
- Die Mensaangebote an den Hochschulen sollen hohe Qualität haben.
- Mensaangebote werden an allen Standorten gut erreichbar gemacht, auch in Randbereichen des Universitätscampus.
- Die BAföG-Sätze werden so angehoben, dass sie steigende Mieten und Lebenshaltungskosten decken.
- Im Landeshochschulgesetz wird eine vertragliche Mindestbeschäftigungsdauer von zwei Jahren für studentische Hilfskräfte verankert.
- Die Constructor University soll künftig ohne öffentliche Zuschüsse auskommen.
- Die Materialforschung wird als Forschungsschwerpunkt gestärkt.
- Die Hochschule Bremen wird entsprechend den gestiegenen Studierendenzahlen nachholend in der Lehre ausgestattet.
- Wissenschaftliche Mitarbeiter werden in der Regel auf vollen Stellen beschäftigt.
- Bei Qualifizierungsstellen wird die Regel eingehalten, dass mindestens 50 Prozent der Arbeitszeit für die Qualifizierung zur Verfügung stehen.
- Die Befristung von Qualifizierungsverträgen entspricht der durchschnittlichen Qualifizierungsdauer.
- Die BAföG-Sätze werden so angehoben, dass sie steigende Mieten und Lebenshaltungskosten decken.
- Für Engagement in Selbstverwaltungsgremien wird ein System der Anerkennung und Entlastung, etwa durch Deputatsreduktion, geschaffen.
- Entlastung durch Vertragsverlängerung oder Freistellung von Dienstaufgaben, etwa für dezentrale Frauenbeauftragte, wird geprüft.
- Die Suche nach geeigneten Bewerbern in Berufungsverfahren wird dokumentiert.
- Mitarbeit in Hochschulgremien und Kommissionen wird durch Arbeitszeitanpassung, Vergütung und gegebenenfalls Vertragsverlängerung ausgeglichen.
- Eine entsprechende Entlastung wird für alle Frauenbeauftragten an den Hochschulen geprüft.
- In allen Lehramtsstudiengängen werden digitale Basiskenntnisse vermittelt.
- Eine Vergütung der beiden Praxissemester im Lehramtsstudium wird geprüft und umgesetzt.
- Eine abgeschlossene Hebammenausbildung wird zu 75 Prozent auf den Hebammenstudiengang anrechenbar.
- Studierende mit Kindern im Internationalen Hebammenstudiengang können vom Pflicht-Auslandssemester befreit werden.
- Alle Hochschullehrenden erhalten mindestens alle fünf Jahre einen Anspruch auf Fortbildung in der Lehre.
- Für Hochschullehrende werden Beratungsangebote zu Fortbildungen bereitgestellt.
- Hochschullehrpersonal muss Qualifizierungen in Diversity-Kompetenz nachweisen.
- Diese unbefristeten Lehrstellen werden mit didaktisch besonders qualifizierten Personen besetzt.
- Die Finanzierung von Lehraufträgen wird grundlegend neu gestaltet und berücksichtigt die tatsächliche Arbeitsbelastung inklusive Vor- und Nachbereitung.
- Online-Lehre, die ohnehin durchgeführt wird, wird öffentlich zur Verfügung gestellt.
- Bachelorstudiengänge der Hochschulen sollen an Masterstudiengänge anderer Hochschulen im Land anschlussfähig sein.
- Die Constructor University wird enger in den Hochschulstandort Bremen eingebunden.
- Internationale Kooperationen in Forschung und Lehre müssen der Demokratie förderlich sein.
- Propaganda, Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit und die Bedrohung kritischer Studierender oder Forschender durch Vertreter anderer Staaten werden nicht hingenommen.
- Eine Kooperation mit dem Konfuzius-Institut wird abgelehnt.
- Europäische Bildung soll eine höhere Bedeutung bekommen.
- Es werden mehr Europaschulen initiiert.
- Das Stipendienprogramm für politisch verfolgte Wissenschaftler wird weiter gefördert.
- Es werden mehr Europaschulen mit mehr Partnerschulen initiiert.
- Die Zahl internationaler Begegnungen junger Menschen in Schule und Ausbildung wird erhöht.
- Die Forschungsstelle für Tierschutzrecht an der Universität Bremen wird durch eine Professur gestärkt.
- Für Quereinsteiger und Studierende sollen Überleitungen und offene Wege in die duale Ausbildung geschaffen werden.
- Mit einer Strategie für eine Klima-Fachkräfteallianz sollen zügig wirksame Fortbildungsangebote in klimarelevanten Gewerken entstehen.
- Mit Unternehmen und Bildungsträgern wird eine Strategie zur Förderung digitaler Kompetenzen der Hafenbeschäftigten erarbeitet.
- Mit internationalen Partnern wird auf die Verfügbarkeit klimaneutraler Treibstoffe in den Polregionen für die Polarforschung hingewirkt.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung39
- Allen Menschen im Land Bremen soll bezahlbarer Wohnraum ermöglicht werden.
- In die Programme „Lebendige Quartiere“ und „Wohnen in Nachbarschaften“ werden neue Fördergebiete aufgenommen.
- Die Effekte der Förderung von Kleinst- und Sonderquartieren im Programm „Lebendige Quartiere“ werden ermittelt und daraus Stabilisierungsmaßnahmen abgeleitet.
- Die Umlage hoher Sanierungskosten von Vermietern auf Mieter soll verhindert werden.
- Die Sanierungsberatung soll durch Fortbildungen auf dem neuesten Stand gehalten werden.
- Der Rückbau der Nahversorgung in den Quartieren wird umgekehrt.
- In innenstadtnahen Bereichen entstehen beim Neubau Parkflächen nur noch ausnahmsweise und dann als Tiefgaragen oder Parkdecks.
- Die Stadtentwicklung soll Menschen im Alltag verbinden.
- Eine Beratungsstelle für junge Menschen bis 30 Jahre zu Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, Wohnungssuche und rechtlichen Problemen wird eingerichtet.
- Interessierte Baugemeinschaften werden bei der Standortsuche stärker unterstützt.
- Die Berücksichtigung von Baugemeinschaften wird stärker mit planungs- und baurechtlichen Instrumenten verankert.
- Alle Neubauten werden als Plus-Energie-Häuser mit höchsten energetischen Standards gebaut.
- In den Quartieren werden mehr Trinkwasserspender aufgestellt.
- Städtische Grundstücke werden grundsätzlich nur noch in Erbbaurecht vergeben.
- Eine Stadtentwicklungsgesellschaft wird gegründet.
- Mieterhöhungen bei den städtischen Wohnungsunternehmen werden mindestens bis Ende 2023 ausgesetzt.
- Der Tendenz zu immer mehr Wohnfläche pro Person wird entgegengewirkt und vorhandener Wohnraum effizienter genutzt.
- Der Sedanplatz wird umgestaltet, alte Markthalle und Finanzamt werden durch Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt.
- Bei der Entwicklung des Großmarktgeländes werden von Beginn an Freiflächen für Spielplätze und Grünanlagen eingeplant.
- Die während der Pandemie auf Parkplätzen entstandenen Orte werden dauerhaft bewahrt und verstetigt.
- Bei der Standortwahl für neue Mülleimer werden das Wissen der Beiräte und die Bedarfe der Bürger einbezogen.
- Der Abgleich der Meldedaten mit dem angemeldeten Müllbehältervolumen erfolgt regelmäßig automatisiert.
- Es wird geprüft, ob Vermieter in die Aufklärung über das Entsorgungssystem einbezogen werden können.
- Das Bahnhofsumfeld erhält eine hohe Aufenthaltsqualität als zentraler Umsteigepunkt der Mobilitätswende.
- Das Mietniveau in der Innenstadt soll sinken.
- Ein gesenktes Mietniveau soll kreativen Unternehmern ermöglichen, sich in der Innenstadt anzusiedeln.
- Der Dialog mit den Anrainern wird intensiviert.
- Bis Ende 2023 wird die Bedarfsauswertung der Bewohner abgeschlossen und daraus werden Empfehlungen für die Quartiersentwicklung abgeleitet.
- Öffentliche Wohnungsbauunternehmen werden auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt.
- Neubauten sollen weiterhin als Passivhäuser realisiert werden.
- Private Sanierungen von Gewerbe- und Wohnimmobilien werden vorangetrieben.
- Sanierungen sollen mindestens dem Standard Effizienzhaus 55 und Holzbauweise entsprechen.
- Das Budget für öffentliche Flächen und deren Planung wird erhöht.
- Eine weitere Siedlungsentwicklung in Osterholzer Feldmark, Ochtumniederung Süd, Blockland und Niedervieland wird abgelehnt.
- In Bremen gilt weiterhin strikt der Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“.
- Bestehende Gewerbeinseln in Wohngebieten werden planungsrechtlich als Gewerbeschutzgebiete gesichert.
- In Gewerbe-Bestandsgebieten wird planungsrechtlich eine höhere Aufenthaltsqualität für Beschäftigte angestrebt.
- In Gewerbe-Bestandsgebieten werden mehr Einkaufsmöglichkeiten angestrebt.
- Der Großmarkt soll mit der Mitte der Überseestadt vernetzt werden, um Innovation in der Lebensmittelbranche erlebbar zu machen.
Verkehr und Infrastruktur59
- In Bremen sollen bis 2030 ein Drittel weniger Kfz zugelassen sein.
- In Bremen sollen bis 2038 zwei Drittel weniger Kfz zugelassen sein.
- Die Innenstadt soll bis 2030 autofrei werden.
- Zur Verstetigung von Schulstraßen wird eine Änderung der Straßenverkehrsordnung angestrebt.
- Die ganze Stadt Bremen wird über Radwege verbunden.
- Wo öffentliche Straßen- oder Grünflächen bisher nicht StVO-konform zum Parken genutzt werden, werden Anwohnende frühzeitig über die Umstellung informiert.
- Straßenbegleitende Parkplätze in den innenstadtnahen Stadtteilen Findorff, Schwachhausen, Östliche Vorstadt, Mitte, Neustadt und Teilen von Walle werden schrittweise umgenutzt.
- Bei der Umnutzung wird geprüft, Parkraum für Pflegedienste, Notdienste, Handwerk, Paketzustellung und mobilitätseingeschränkte Personen zu erhalten.
- In den Innenbereichen der Städte wird der Autoverkehr entsprechend den Ergebnissen der Enquete-Kommission Klimaschutz stark reduziert.
- Der Ausbau des Radverkehrs in Bremerhaven wird umfassend unterstützt.
- Das Abstellen von Mietfahrrädern und -rollern auf Fußwegen wird untersagt.
- Fahrradstraßen werden weiter verkehrsberuhigt.
- Gemeinsam mit Unternehmen werden die besten Lösungen für einen klimafreundlichen Arbeitsweg der Beschäftigten gesucht.
- Gemeinsam mit den anderen Ländern wird eine schnelle Umsetzung des 49-Euro-Tickets angestrebt.
- Der Bund soll sich dauerhaft an den Kosten des 49-Euro-Tickets beteiligen.
- Die Verkehrsleistung der BSAG wird bis 2027 jährlich um 5 Prozent erhöht.
- Die Preise für Jugendticket, Semesterticket und Sozialticket bleiben konstant.
- Es wird geprüft, ob die Fähren Vegesack–Lemwerder, Blumenthal–Motzen und Farge–Berne in den VBN-Tarif aufgenommen werden können.
- Neu angeschaffte Autos in Bremen und Bremerhaven sollen möglichst Elektroautos sein.
- Barrierefreies Laden mit allen Karten- und Zahlungssystemen wird unterstützt.
- Bis 2038 soll ein Viertel aller in Bremen zurückgelegten Kilometer mit dem Fahrrad gefahren werden.
- Die Mittel des Lastenfahrradprogramms werden solidarisch und bedarfsorientiert vergeben.
- Eine eigene Radverkehrs-Task-Force aus Planenden und Umsetzenden beim Amt für Straßenverkehr setzt die Radverkehrsoffensive projektbezogen um.
- Ein Gutachten soll aufzeigen, wo die Verkehrsplanung rechtssicher stärker an den Verkehrszielen ausgerichtet werden kann.
- Radschnellwege werden mit 3 Metern Breite geplant.
- Radverkehrsanlagen werden nicht zugunsten von Parkplätzen verschmälert.
- Weitere große Ausfallstraßen und Autobahnausbauvorhaben außer dem Ringschluss der A281 werden abgelehnt.
- Es wird rechtlich geprüft, wie eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung öffentlicher Parkplätze über Automaten und Apps eingeführt werden kann.
- Es wird geprüft, die Parkgebühren nach Größe des Autos, Antriebsart und ÖPNV-Anbindung zu staffeln.
- Parken im öffentlichen Raum der Stadt Bremen soll im Regelfall zunächst etwa 30 Euro im Monat kosten.
- Mit den Parkeinnahmen werden der ÖPNV-Ausbau bis 2027 und weitere Angebote wie Carsharing finanziert.
- In Bremen wird eine Verkehrsumlage als monatlicher Beitrag aller Einwohner und Pendler sowie als Abgabe für Touristen entwickelt.
- Die Verkehrsumlage wird in der nächsten Wahlperiode ausgestaltet und baldmöglichst eingeführt.
- Der Bau von Quartiersgaragen durch die Stadt als Subventionierung des Autoverkehrs wird abgelehnt.
- Die Gebühren für öffentliche Parkplätze werden schrittweise an die Gebühren privater Parkplätze angenähert.
- Falschparken und andere Verkehrsmängel können über ein Online-Formular angezeigt werden.
- Es wird geprüft, ob die Straßenbahn durch Woltmershausen über die neue Brücke zur Überseestadt geführt und Teil einer Ringlinie werden kann.
- In Bremerhaven wird die Einführung einer Straßenbahn erneut geprüft.
- Das Parken auf Ostertorsteinweg, Vor dem Steintor, Sielwall und Am Dobben wird beendet, um Platz für Fußgänger, Radverkehr, Außengastronomie und Bäume zu schaffen.
- Die Bremer Innenstadt wird bis 2030 autofrei, mit Ausnahmen für Ver- und Entsorgung, Notdienste, Handwerk, mobilitätseingeschränkte Personen und Anlieger.
- Eine autofreie Innenstadt wird angestrebt.
- Die autofreie Innenstadt wird bis 2030 kontinuierlich weiterentwickelt.
- Der autofreie Umbau wird auf die Bahnhofsvorstadt und die vordere Neustadt ausgeweitet.
- Die Bahnhofstraße wird in der kommenden Legislaturperiode autofrei gestaltet.
- An der Domsheide entsteht eine barrierearme Haltestelle für alle Bahnen vor der Glocke.
- Eine Verlegung der Gleise in die Balgebrückstraße wird abgelehnt.
- Der Abstand zwischen Haltestelle und Eingang des Konzerthauses wird maximal ausgedehnt und der Bereich ansprechend gestaltet.
- Das Stadtteilbudget Verkehr wird gestärkt.
- Straßenbahnen werden mit neuester Technik und guter Wartung leiser betrieben.
- Luftfahrzeuge in den Randzeiten müssen höchste Lärmanforderungen erfüllen und nach ICAO Annex 16, Band 1, Kapitel 4 und 14 zugelassen sein.
- Die deutschen Seehäfen sollen kooperative Hafenpolitik betreiben.
- Die norddeutschen Bundesländer sollen gemeinsame Hafeninteressen definieren und verstärkt auf Bundes- und EU-Ebene verfolgen.
- Eine Vertiefung der Außenweser wird als nicht erforderlich abgelehnt.
- Für die Abfertigung von Großcontainerschiffen werden in Teilbereichen neue Krananlagen aufgebaut.
- Der Modal-Split im Güterverkehr soll zugunsten von Bahn und Schiff weiterentwickelt werden.
- Die Cherbourger Straße in Bremerhaven samt Hafentunnel soll zur Bundesstraße hochgestuft werden.
- Eine Umwandlung der Hafenflächen in ein Wohngebiet wird abgelehnt.
- Der Neubau eines Greenports als offenes Hafenbecken in der Weser wird aus ökologischen Gründen abgelehnt.
- Die Souveränität über die Häfen ist nicht verhandelbar.
Energie29
- Über das Landesprogramm „Lebendige Quartiere“ sollen Energielotsen in armutsgefährdeten Quartieren eingesetzt werden.
- An öffentlichen Ladesäulen wird bidirektionales Laden ermöglicht, damit Autobesitzende gespeicherte Energie zur Stabilisierung des Stromnetzes bereitstellen können.
- Das Tempo der Energiewende in Europa soll erhöht werden.
- Internationale Energiequellen werden stärker diversifiziert.
- Durch die Verbindung der Fernwärmenetze soll das Kohlekraftwerk Hastedt vom Netz genommen werden können.
- Die Windkraft wird bis 2030 auf 300 Megawatt ausgebaut.
- Wo noch keine Fernwärme liegt, sind bei Heizungsausfall Ausnahmen für temporäre Heizkessel vorgesehen.
- Bis 2038 sollen im Land 220 Kilometer Leitungen hinzukommen.
- Pellet-Heizungen gelten nur in Ausnahmefällen als Lösung.
- Wasserstoff soll künftig höchstens als Winter-Back-up in der Fernwärme dienen.
- Die Windkraft wird weiter ausgebaut, um bis 2030 eine Erzeugung von 300 Megawatt zu erreichen.
- Zur Umsetzung der Solardachpflicht werden neben Bundesfördermitteln unterstützende Beratungsmaßnahmen angeboten.
- Bis 2030 sollen auf Bremer Dächern PV-Anlagen mit rund 500 Megawatt Gesamtleistung installiert sein.
- Auf Bundesebene soll der Volleinspeisetarif so angehoben werden, dass sich der PV-Ausbau für Mieter und Vermieter lohnt.
- Betreiber bestehender PV-Anlagen sollen von Erhöhungen der Überschusseinspeisevergütung profitieren.
- Freiflächen-PV-Projekte sollen schnell umgesetzt werden.
- PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen gelten als gute Möglichkeit, Energieerzeugung mit ökologischer Landnutzung zu verbinden.
- Neubauten sollen mit einer PV-Anlage ausgestattet werden.
- Neubauten sollen eine Wärmepumpe erhalten, sofern kein Anschluss an Fern- oder Nahwärme möglich ist.
- Bei neuen Heizungsanlagen werden Erdgas und Öl nicht mehr eingesetzt.
- Der Energieverbrauch beim Heizen im Land soll sinken.
- Die Installation von PV-Anlagen auf Gebäuden mit Denkmalschutz oder Erhaltungssatzung wird erleichtert.
- Auf Landes- und Bundesebene sollen die infrastrukturellen und rechtlichen Voraussetzungen für einen Betrieb des Stahlwerks auf nachhaltiger energetischer Basis geschaffen werden.
- Es wird geprüft, ob Importstrukturen für Wasserstoff in den bremischen Häfen erforderlich werden.
- Der Standort der Geschäftsstelle Wasserstoff wird nach Bremerhaven verlagert.
- Wasserstoff und seine Derivate sollen nur dort im großen Maßstab eingesetzt werden, wo eine Elektrifizierung nicht möglich ist.
- Das Zukunftsband A281 soll nachhaltig mit Energie versorgt werden.
- Das Land Bremen soll bedarfsgerechte Produktions-, Umschlags- und Lagerkapazitäten für Wasserstoff aufbauen.
- Es wird geprüft, ob Bremerhaven als Standort für den seeseitigen Wasserstoffimport geeignet ist.
Klima, Umwelt und Naturschutz64
- Das neue Stadtteilbudget für Klimaschutz und Klimaanpassung wird auskömmlich ausgestattet.
- Die Energiewende soll auf Grundlage globaler Mindeststandards beim Arbeits- und Umweltschutz umgesetzt werden.
- Das Handlungsfeld Klimaschutz für ressortübergreifende Klimaschutzprojekte wird fortgesetzt.
- Die Mittelvergabe für Klimaschutzprojekte wird transparent gestaltet.
- Die Forderungen des Berichts der Klima-Enquete-Kommission gelten als Mindestmaß.
- Bis Ende 2024 wird ein Personalplan für die Projekte des Enquete-Klimaschutzprogramms aufgestellt.
- Die für das Klimaschutzprogramm notwendigen Stellen werden besetzt.
- Die Klimaschutzstrategie wird gesetzlich festgeschrieben.
- Das Bremische Klima- und Energiegesetz wird zur Rechtsgrundlage aller notwendigen Klimaschutzmaßnahmen überarbeitet.
- Für alle Sektoren werden jährliche Ziele und verpflichtende Pläne zur Verbesserung der Klimawirksamkeit aufgelegt.
- Infrastrukturprojekte der Energiewende werden möglichst biodiversitätsfreundlich auf Flächen mit geringerem ökologischem Wert verwirklicht.
- Für das Land Bremen wird eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt.
- Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in Bremen und Bremerhaven wird personell und finanziell dauerhaft abgesichert.
- Die Zahl der Straßenbäume in Bremen soll bis 2040 auf 100.000 steigen.
- Freiflächen im Umland werden durch klare Grenzen für die Gewerbegebietsentwicklung erhalten.
- Erneuerbare Energien werden mit Naturschutz verbunden.
- Eine Starkregenberatung hilft Bürgern, ihre Grundstücke zu schützen.
- In und um Bremen sollen in der nächsten Legislaturperiode 120.000 Quadratmeter Blühflächen entstehen.
- Gebiete wie die Osterholzer Feldmark sollen auch künftig nicht bebaut werden.
- Badeseen werden vor giftigen Algen geschützt.
- Für Bremen und Bremerhaven werden Ausgleichsfonds für Versiegelung geschaffen.
- Die Horner Spitze wird für Mensch und Natur bewahrt und nicht bebaut.
- Das Netz der Altglascontainer wird verdichtet.
- An öffentlichen Gebäuden werden Muster auf Glasscheiben gegen Vogelkollisionen aufgebracht.
- Lichtverschmutzung bei öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Raum wird vermieden.
- Die Beleuchtung öffentlicher Gebäude und des öffentlichen Raums wird insektenfreundlich ausgerichtet.
- Bremen soll bis 2040 insgesamt 100.000 Straßenbäume haben.
- Nach dem Klimawald in Grambke soll eine grundlegende Aufforstung im Land Bremen folgen.
- Die Baumpatenschaft für Bürger wird ausgebaut.
- Auf öffentlichen Flächen werden nur noch klimaangepasste Pflanzen genutzt.
- Einnahmen aus den Wasserverträgen werden für wasserbezogene Klimaanpassungs- und Umweltschutzmaßnahmen genutzt.
- In den Kläranlagen wird eine vierte Reinigungsstufe eingeführt.
- In den nächsten vier Jahren sollen an allen akut belasteten Stellen Reinigungsfilter eingebaut werden.
- Ein Monitoring-Programm für ausgewählte Spurenstoffe in der Kläranlage Seehausen und der Weser wird umgesetzt.
- Alle anderen Hochwasserkonzepte in Bremen und Bremerhaven werden an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst.
- Jährlich sollen drei Gewässerkilometer im Land Bremen renaturiert werden.
- Ein Flächenpool für Uferflächen wird geschaffen.
- Die neuen Bäume sollen bei der Pflanzung bereits 5 bis 7 Meter hoch sein.
- In den nächsten vier Jahren wird im Bereich Atlassee/Hemelinger See ein schwach durchströmter Nebenarm angelegt.
- In den nächsten vier Jahren wird das „Blaue Band“ an der Wümme umgesetzt.
- Für Huchtinger Ochtum, Maschinenfleet, Kleine Wümme, Schweineweiden und Varreler Bäke werden Maßnahmen für einen guten ökologischen Zustand umgesetzt.
- Es wird geprüft, woher die Schadstoffe im Wasser der Seen und Flüsse kommen.
- An Gewässern werden weitere Sanitäranlagen gebaut und kontinuierlich sauber gehalten.
- Die Nettoneuversiegelung in der Stadt Bremen soll bis 2030 auf null reduziert werden.
- Die Schutzgebietsfläche in Bremen wird so ausgeweitet, dass sie europäischen Vorgaben entspricht.
- Auf Bundesebene sollen Umweltzonen zu Null-Emissionszonen weiterentwickelt werden.
- In der nächsten Legislaturperiode werden die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für Null-Emissionszonen geschaffen.
- In der Stadt Bremen werden weitere Gebiete wie Wohngebiete für Null-Emissionszonen identifiziert.
- Geruchs- und Schadstoffbelastungen durch produzierende Unternehmen sollen deutlich reduziert werden.
- Die jagdbaren Arten werden deutlich eingeschränkt.
- Wird die Jagd mit Artenschutzzielen oder anderen gewichtigen Gründen begründet, muss ihr Erfolg durch wissenschaftliches Monitoring nachgewiesen werden.
- Treibjagd, Drückjagd und Fallenjagd werden im Jagdrecht verboten.
- Der im Land anfallende Müll soll durch weitere Schritte reduziert werden.
- Bei der Neuansiedlung von Unternehmen wird auf Klimaschutz und Umweltverträglichkeit geachtet.
- Bei Neuansiedlungen und Erweiterungen werden starke Klimaschutz- und Ökologiekriterien für die Vergabe öffentlicher Flächen vorgegeben.
- Bremer Bioabfälle sollen künftig in der Stadt selbst zur Herstellung von Biogas genutzt werden.
- Vor dem Auslaufen der Verträge wird geprüft, wie Standort, Verfahrenstechnik und Betreibermodell für eine Vergärungsanlage in Bremen umgesetzt werden können.
- Eine Kooperation mit dem Ressourcenzentrum Oldenburg zur Gründung und Vernetzung von Lernorten für Reparatur und Sharing wird unterstützt.
- Auf Bundes- und EU-Ebene werden Vorgaben für Plastikverpackungen, längere Nutzungsdauer von Geräten und Wiederverwendbarkeit von Produkten angestrebt.
- In Kooperation mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden Projekte nach dem Cradle-to-Cradle-Ansatz angestoßen.
- Binnenschiffe müssen in den Bremer Häfen Landstrom nutzen, statt Strom mit Dieselmotoren zu erzeugen.
- Ein norddeutscher Sedimentmanagementgipfel unter bundespolitischer Führung soll die Grundlagen der Strategie schaffen.
- Die Erprobung klimaneutraler Treibstoffe in maritimen Anwendungen in Bremerhaven soll durch neue Bundesförderprogramme verstetigt werden und künftig Motoren umfassen.
- Klimaneutrale Treibstoffe in der Schifffahrt sollen schnellstmöglich in den Markt eingeführt werden.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum5
- Landwirte sollen für die ökologische Aufwertung ihres Landes gut entlohnt werden.
- Eine Öko-Prämie für ökologisch aufzuwertende Flächen wird entwickelt.
- Mit dem AUKM-Förderprogramm werden schonende Flächennutzung, effiziente Düngerausbringung und Gewässerschutz im Ökolandbau gefördert.
- Für Landwirte wird eine Gewässerschutzberatung angeboten.
- Öffentliche Standorte für Lebensmittelverteilung werden erlaubt.
Digitalisierung, Daten und Technologie8
- Mit einer Open-Data-Strategie werden mehr nicht-personenbezogene Daten öffentlicher Stellen zugänglich gemacht.
- Auf Bundesebene wird die Etablierung gemeinsamer Standards für Open-Source-Software unterstützt.
- Auf Bundesebene wird die Förderung von Open-Source-Projekten unterstützt.
- Bei der Vergabe von Softwareaufträgen durch Land, Kommunen und Beteiligungsgesellschaften gelten Mindestkriterien zu Datensparsamkeit, Open Source und Dezentralität der Daten.
- Alle senatorischen Behörden sollen eigene Informationssicherheitsleitlinien erarbeiten und umsetzen.
- Laufende Projekte und Förderprogramme zur Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen werden auf ihre Wirksamkeit überprüft.
- Digitalisierungsförderprogramme werden bei Bedarf schnell an neue Bedarfe angepasst.
- Die Digitalkompetenzen von bremenports als Koordinator der Hafendigitalisierung werden gestärkt.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit7
- Die Ukraine wird in ihrem Recht auf Selbstverteidigung unterstützt.
- Gemeinsam mit entwicklungspolitischen Akteuren wird für eine nachhaltigere und gerechtere Welt eingetreten.
- Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird verurteilt.
- Die Ukraine soll unterstützt werden.
- Militärische Unterstützung der Ukraine einschließlich der Lieferung schwerer Waffen wird befürwortet.
- Die Sanktionen gegen Russland werden befürwortet.
- Internationaler Austausch in Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft gilt als hohes politisches Gut.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung29
- Kultur soll drinnen und draußen stattfinden.
- Angestrebt wird ein vollständig säkularer Staat.
- Die Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Gotteshäusern wird angestoßen.
- Die Gebühr für Kirchenaustritte wird abgeschafft.
- Religionsbegegnungen werden gefördert, damit sie verbinden statt spalten.
- Ein Konzept zum wirksameren Schutz von Gotteshäusern in Bremen und Bremerhaven wird erarbeitet.
- Die Gebühr für Kirchenaustritte beim Standesamt wird abgeschafft.
- Der Kirchenaustritt kann auch digital durchgeführt werden.
- Die vorhandenen Formate des interreligiösen Dialogs werden weiter gefördert.
- Kulturpolitik folgt einem demokratischen Kulturbegriff.
- Die Künste sind frei, aber den Grundrechten verpflichtet.
- Kultureller Austausch und kulturelle Dialoge unter Wahrung der Menschenrechte werden befürwortet.
- Menschen werden ermutigt und unterstützt, selbst künstlerisch und im Kulturbereich aktiv zu werden.
- Kulturelle Teilhabe wird als Kriterium der Kulturförderpolitik etabliert.
- Für Bibliotheksangestellte wird bei der Sonntagsöffnung eine gute rechtliche Regelung geschaffen.
- Für die Sonntagsöffnung der Bibliotheken wird mehr Personal bereitgestellt.
- Das Freiluftpartygesetz bleibt bestehen.
- Aufkommende Konflikte mit der Partyszene werden im Dialog gelöst.
- Nicht-Besucherinnen und Nicht-Besucher werden befragt, welche Kulturangebote sie vermissen.
- Kulturelle Teilhabe wird mittelfristig ein wesentliches Kriterium der Kulturförderpolitik.
- Ein Dokumentationszentrum Kolonialismus wird eingerichtet.
- Um Akteure der Kulturszene wird regelmäßig auf einer Möglichkeitsmesse Innenstadt geworben.
- Der 8. März und der 8. Mai werden Feiertage.
- Der 8. Mai und der 8. März werden im Land Bremen gesetzliche Feiertage.
- Verfälschungen und Manipulationen von Informationen müssen bekämpft werden.
- Als Zentrum für experimentelle Medienformate soll der Fokus weiterhin auf Nachwuchsförderung und Medienkompetenz liegen.
- In den Rundfunkrat von Radio Bremen werden zusätzlich zwei ausgeloste Bürger als Vertreter der Beitragszahler entsandt.
- Ein Publikumsrat wird als beratendes Gremium des Senders geschaffen.
- Akteure der lokalen Literatur- und Kulturszene und überregionale Einrichtungen werden in die Planung einbezogen.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung4
- Für Bremen-Nord wird ein integriertes Entwicklungskonzept entwickelt und umgesetzt.
- Mit öffentlichen Mitteln werden private Investitionen mobilisiert und Eigentümer für die Aufwertung ihrer Immobilien gewonnen.
- Das gemeinsame Gewerbeflächenregister für Bremerhaven und Gemeinden der Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch wird begrüßt.
- Die stadtbremischen Häfen in Bremerhaven sollen in Landeshäfen umgewandelt werden.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.