Landtagswahl Schleswig-Holstein 18.04.2027 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 34 Forderungen zum Schwerpunkt „Lehrkräfte“, von 467 zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 34Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 281Seiten im Original
- 2027Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 34
Lehrkräfte 34
Für Lehrkräfte werden neue Arbeitszeitmodelle entwickelt.
Wortlaut im Programm
6. Lehrkräfte entlasten – durch die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle und Aufgabenreduzierung Link zum Original
Lehrkräfte werden durch eine Reduzierung ihrer Aufgaben entlastet.
Wortlaut im Programm
6. Lehrkräfte entlasten – durch die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle und Aufgabenreduzierung Link zum Original
Freiwerdende Lehrkräftestellen werden nach der Logik des Startchancen-Programms vor allem dort eingesetzt, wo der Bedarf am höchsten ist.
Wortlaut im Programm
Wir wollen diese Lehrkräftestellen dabei in der Logik des Startchancen-Programms vor allem dort einsetzen, wo der Bedarf am höchsten ist. Link zum Original
Schulen werden stärker dabei unterstützt, Lehrkräfte für den Schwimmunterricht zu qualifizieren.
Wortlaut im Programm
Schulen wollen wir dabei verstärkt unterstützen, Lehrkräfte für den Schwimmunterricht zu qualifizieren. Link zum Original
Die Bekämpfung des Lehrkräftemangels ist ein zentrales Handlungsfeld der Bildungspolitik.
Wortlaut im Programm
Der Lehrkräftemangel trifft dabei bestimmte Regionen, Schularten und Schulfächer besonders gravierend und verschärft bestehende Ungleichheiten. Ihm wirksam und nachhaltig zu begegnen, ist deshalb für uns GRÜNE ein zentrales Handlungsfeld der Bildungspolitik. Link zum Original
Gemeinsam mit der Allianz für Lehrkräftebildung sollen mehr Menschen für den Lehrberuf gewonnen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gemeinsam mit der Allianz für Lehrkräftebildung mehr Menschen für den Lehrberuf gewinnen und zugleich dafür sorgen, dass Lehrkräfte gute Arbeitsbedingungen vorfinden und langfristig gerne in unseren Schulen arbeiten. Link zum Original
Lehrkräfte sollen gute Arbeitsbedingungen vorfinden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gemeinsam mit der Allianz für Lehrkräftebildung mehr Menschen für den Lehrberuf gewinnen und zugleich dafür sorgen, dass Lehrkräfte gute Arbeitsbedingungen vorfinden und langfristig gerne in unseren Schulen arbeiten. Link zum Original
Eine Berufseingangsphase wird als dritte Phase der Lehrkräfteausbildung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Der Sprung vom Vorbereitungsdienst in den vollständig eigenverantwortlichen Schulalltag ist für viele Berufseinsteiger*innen eine große Herausforderung. Wir wollen diesen Übergang gezielt begleiten und setzen uns daher für die Einführung einer Berufseingangsphase als dritte Phase der Lehrkräfteausbildung ein. Link zum Original
An Schulen werden flächendeckend strukturierte Mentoringprogramme für Lehrkräfte in den ersten beiden Berufsjahren eingeführt.
Wortlaut im Programm
Konkret wollen wir an den Schulen strukturierte Mentoringprogramme flächendeckend einführen, die neuen Lehrkräften in den ersten beiden Berufsjahren zur Seite stehen. Link zum Original
Studierende, die bereits eigenverantwortlich an Schulen unterrichten, werden durch Mentoring stärker begleitet.
Wortlaut im Programm
Auch Studierende, die während ihres Studiums oder vor dem Vorbereitungsdienst bereits an Schulen arbeiten und dort eigenverantwortlich unterrichten, wollen wir durch Mentoring stärker begleiten. Link zum Original
Für Lehrkräfte sollen beim Hinzukommen neuer Aufgaben andere Aufgaben wegfallen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass zukünftig gilt: Wenn neue Aufgaben dazu kommen, dann müssen andere Aufgaben gehen. Link zum Original
Aufgaben ohne pädagogischen Qualifikationsbedarf sollen von anderen qualifizierten Kräften übernommen werden können.
Wortlaut im Programm
Aufgaben, die keine pädagogische Qualifikation erfordern, können beispielsweise von entsprechend qualifizierten Kräften übernommen werden. Link zum Original
Digitale Lösungen und KI-gestützte Werkzeuge sollen zur Verringerung des Verwaltungsaufwands von Lehrkräften genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir berücksichtigen, wie digitale Lösungen und KI-gestützte Werkzeuge den Verwaltungsaufwand weiter reduzieren können. Link zum Original
Die Arbeitszeit von Lehrkräften soll neben Unterricht auch Vor- und Nachbereitung, Korrekturen, Elternarbeit, Fortbildung und Teamarbeit realistisch abbilden.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitszeit von Lehrkräften muss Unterricht ebenso realistisch abbilden wie Vor- und Nachbereitung, Korrekturen, Elternarbeit, Fortbildung und die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Link zum Original
Gemeinsam mit Lehrkräftevertretungen werden zeitgemäße Arbeitszeitmodelle entwickelt, erprobt und wissenschaftlich evaluiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb gemeinsam mit Lehrkräftevertretungen zeitgemäße Arbeitszeitmodelle entwickeln, zunächst erproben und wissenschaftlich evaluieren. Link zum Original
Die tatsächliche Arbeitsbelastung von Lehrkräften soll bei Beibehaltung flexibler Arbeitszeitgestaltung besser erfasst werden.
Wortlaut im Programm
Eine bessere Erfassung der tatsächlichen Arbeitsbelastung bei gleichzeitiger Beibehaltung der flexiblen Arbeitszeitgestaltung soll Überlastung sichtbar machen, verlässliche Teamzeiten ermöglichen und eine fundierte Grundlage für Personalplanung und Gesundheitsschutz schaffen. Link zum Original
Das Landesinstitut IQSH wird stärker auf wirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung vor Ort ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Das IQSH wollen wir konsequent weiterentwickeln und stärker auf eine wirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung vor Ort ausrichten. Link zum Original
Das IQSH soll verstärkt längerfristige und schulspezifische Unterstützungsformate anbieten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb, dass das IQSH künftig verstärkt längerfristige und schulspezifische Unterstützungsformate anbietet, die auf die jeweilige Situation einer Schule zugeschnitten sind. Link zum Original
Die Angebote des IQSH werden regelmäßig evaluiert.
Wortlaut im Programm
Die Angebote des IQSH sollen regelmäßig evaluiert werden, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen und weiterzuentwickeln. Link zum Original
Die Gesundheit von Lehrkräften ist ein zentrales bildungspolitisches Anliegen.
Wortlaut im Programm
Lehrkräftegesundheit ist für uns deshalb ein zentrales bildungspolitisches Anliegen. Link zum Original
Beratungs-, Supervisions- und Präventionsangebote für die psychische Gesundheit von Lehrkräften werden ausgebaut und dauerhaft zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die psychische Gesundheit von Lehrkräften gezielt stärken und werden dafür Beratungs-, Supervisions- und Gesundheitspräventionsangebote ausbauen und dauerhaft zugänglich machen. Link zum Original
Der Arbeitsschutz an Schulen erhält mehr Aufmerksamkeit.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig nehmen wir den Arbeitsschutz an Schulen stärker in den Blick. Link zum Original
Schulleitungen werden bei administrativen Aufgaben entlastet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Schulleitungen bei administrativen Aufgaben entlasten. Link zum Original
Gemeinsam mit den Schulträgern sollen Verwaltungskräfte zur Entlastung der Schulleitungen etabliert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir zusammen mit den Schulträgern einen erneuten Anlauf unternehmen, Verwaltungskräfte zur Entlastung der Schulleitungen zu etablieren. Link zum Original
Es wird geprüft, welche bürokratischen Aufgaben von Schulleitungen reduziert werden können.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig soll evaluiert werden, welche bürokratischen Aufgaben von Schulleitungen reduziert werden können. Link zum Original
Lehrkräftestellen werden künftig stärker nach Bedarf anhand des Sozialindex des Startchancen-Programms statt nach Schülerzahl zugewiesen.
Wortlaut im Programm
Die Zuweisung von Lehrkräftestellen orientiert sich zu stark an der SuS-Zahl (Schüler*innenzahl) statt am tatsächlichen Bedarf. Wir wollen das ändern und Stellen künftig stärker dort einsetzen, wo sie den größten Unterschied machen – orientiert an dem bereits erprobten Sozialindex des Startchancenprogramms. Link zum Original
Die bedarfsorientierte Stellenzuweisung wird durch Hochschulen im Land wissenschaftlich begleitet.
Wortlaut im Programm
Eine wissenschaftliche Begleitung durch Hochschulen im Land soll die Qualität sichern und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung liefern. Link zum Original
Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung wie Abordnung Plus und der Anwärtersonderzuschlag werden fortlaufend auf Wirksamkeit überprüft und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die bestehenden Maßnahmen zur Gewinnung von Lehrkräften wie Abordnung Plus und der Anwärter*innensonderzuschlag wollen wir deshalb fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüfen und gezielt weiterentwickeln. Link zum Original
Das Modell Abordnung Plus soll sozial verträglicher und mit Blick auf die Personalsituation aller Schulen umgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Abordnung Plus verbessert erfolgreich die Personalsituation an den aufnehmenden Schulen, gleichzeitig erzeugt das Modell in der jetzigen Ausgestaltung bei den abgebenden Schulen zum Teil große personelle Verwerfungen und stellt zudem junge Lehrkräfte vor persönliche und familiäre Herausforderungen. Wir werden uns daher für eine Umgestaltung einsetzen, die sozial verträglicher ist und zudem die Personalsituation an allen Schulen gleichermaßen in den Blick nimmt. Link zum Original
Regionale Anlaufstellen zur Lehrkräftegewinnung nach dem Dithmarscher Modell werden auf weitere Kreise mit besonderem Bedarf ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Das Modellprojekt aus Dithmarschen zeigt, dass niedrigschwellige, regional verankerte Anlaufstellen ein wirksames Instrument sein können, um Lehrkräfte gezielt zu gewinnen, zu vermitteln und langfristig im ländlichen Raum zu halten. Diesen Ansatz wollen wir auf weitere Kreise mit besonderem Bedarf ausweiten und so dazu beitragen, dass alle Schüler*innen unabhängig vom Wohnort auf gut ausgebildete Lehrkräfte treffen. Link zum Original
Das eingeführte Schülerfeedback wird evaluiert.
Wortlaut im Programm
Das eingeführte Schüler*innenfeedback wollen wir evaluieren und weiterentwickeln, so dass Lehrkräfte und Schulleitungen die Rückmeldungen von Schüler*innen ernsthaft in Schulentwicklung, Unterrichtsgestaltung und Alltagspraxis einbeziehen. Link zum Original
Das Schülerfeedback wird so weiterentwickelt, dass Lehrkräfte und Schulleitungen die Rückmeldungen in Schulentwicklung und Unterricht einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Das eingeführte Schüler*innenfeedback wollen wir evaluieren und weiterentwickeln, so dass Lehrkräfte und Schulleitungen die Rückmeldungen von Schüler*innen ernsthaft in Schulentwicklung, Unterrichtsgestaltung und Alltagspraxis einbeziehen. Link zum Original
Eine Fortbildungsreihe mit Hospitationen an verschiedenen Schulen des Landes wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen außerdem eine Fortbildungsreihe etablieren, die Hospitationen an unterschiedlichen Schulen in Schleswig-Holstein beinhaltet, sodass erfolgreiche Konzepte weitergegeben werden. Link zum Original
Die Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte mit Schwimmlehrbefähigung werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Dafür braucht es mehr Lehrkräfte mit Schwimmlehrbefähigung – hier weiten wir die Ausbildungskapazitäten aus. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.