Landtagswahl Schleswig-Holstein 18.04.2027 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 32 Forderungen zum Schwerpunkt „Inklusion“, von 467 zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 32Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 281Seiten im Original
- 2027Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 32
Inklusion 32
Inklusion an Schulen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
5. Inklusion an Schule stärken und die Unterstützung durch Schulbegleitung flexibilisieren und weiterentwickeln. Link zum Original
Die Schulbegleitung wird flexibilisiert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
5. Inklusion an Schule stärken und die Unterstützung durch Schulbegleitung flexibilisieren und weiterentwickeln. Link zum Original
Inklusion in Kitas wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Durch den demographischen Wandel freiwerdende Kapazitäten und Finanzmittel wollen wir gemeinsam mit den Kommunen, Kreisen und kreisfreien Städten nutzen, um pädagogische Konzepte weiterzuentwickeln, Gruppen zu verkleinern, bedarfsgerechtere Öffnungszeiten umzusetzen und Inklusion zu stärken. Link zum Original
Kitas sollen gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf ermöglichen können.
Wortlaut im Programm
Kitas sollen befähigt werden, allen Kindern mit und ohne Förderbedarf ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Link zum Original
Kitas mit Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf erhalten weiterhin zusätzliches heilpädagogisches Personal.
Wortlaut im Programm
Wir werden weiterhin zusätzliches heilpädagogisches Personal für KiTas bereitstellen, in denen Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf betreut werden. Link zum Original
Die bisherigen Systeme von Kita-Assistenzen, freigehaltenen Plätzen und regionalen Inklusionsmodellen werden evaluiert.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich wollen wir die bisherigen Systeme von Kita-Assistenzen, freigehaltenen Plätzen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf und anderen regionalen Modellen evaluieren und möglichst so zusammenführen, dass KiTas systemisch gestärkt werden. Link zum Original
Die Inklusionssysteme in Kitas sollen so zusammengeführt werden, dass Kitas systemisch gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich wollen wir die bisherigen Systeme von Kita-Assistenzen, freigehaltenen Plätzen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf und anderen regionalen Modellen evaluieren und möglichst so zusammenführen, dass KiTas systemisch gestärkt werden. Link zum Original
Präventive sonderpädagogische Förderung wird bereits in der Schuleingangsphase ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir präventive sonderpädagogische Förderung bereits in der Schuleingangsphase ausbauen, denn frühe und niedrigschwellige Unterstützung hilft dabei, Förderbedarfe rechtzeitig zu erkennen und zu begleiten, ohne dass Kinder stigmatisiert oder aus dem gemeinsamen Lernen herausgelöst werden. Link zum Original
Schülerinnen und Schüler mit Förderschulabschluss werden in der Statistik gesondert ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Schüler*innen mit einem Förderschulabschluss sollen dabei gesondert in der Statistik ausgewiesen werden, um ihre Bildungswege sichtbar zu machen und passgenaue Angebote zu ermöglichen. Link zum Original
Gewaltprävention soll Kinder und Jugendliche mit Behinderungen von Anfang an inklusiv berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Besonders im Blick haben wir dabei Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die einem erhöhten Gewaltrisiko ausgesetzt sind. Inklusive Gewaltprävention muss von Anfang an mitgedacht werden. Link zum Original
Inklusive Didaktik, Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und interprofessionelle Zusammenarbeit werden fester Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge und des Vorbereitungsdienstes.
Wortlaut im Programm
Inklusive Didaktik, der Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt und interprofessionelle Zusammenarbeit müssen selbstverständlicher Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge und des Vorbereitungsdienstes sein. Ergänzend braucht es regelmäßige Fortbildungen und unkomplizierte Beratungsangebote. Link zum Original
Für Lehrkräfte gibt es zur Inklusion regelmäßige Fortbildungen und unkomplizierte Beratungsangebote.
Wortlaut im Programm
Inklusive Didaktik, der Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt und interprofessionelle Zusammenarbeit müssen selbstverständlicher Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge und des Vorbereitungsdienstes sein. Ergänzend braucht es regelmäßige Fortbildungen und unkomplizierte Beratungsangebote. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen werden von Anfang an als gleichwertige Partner an der Weiterentwicklung inklusiver Bildung beteiligt.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderungen wollen wir von Anfang an als Expert*innen in eigener Sache und gleichwertige Partner*innen an der Weiterentwicklung inklusiver Bildung beteiligen. Link zum Original
Schulbegleitung wird stärker als Teil gemeinsamer Unterstützungsstrukturen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Schulbegleitung wollen wir stärker als Teil gemeinsamer Unterstützungsstrukturen denken. Link zum Original
Pooling-Modelle für Schulbegleitungen werden gemeinsam mit Schulen und Trägern weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Pooling-Modelle ermöglichen es, Schulbegleitungen nicht ausschließlich einzelnen Schüler*innen zuzuordnen, sondern Unterstützung flexibel dort einzusetzen, wo sie im Schulalltag benötigt wird. Solche Modelle wollen wir gemeinsam mit Schulen und Trägern weiterentwickeln und verlässliche Rahmenbedingungen für ihren Einsatz schaffen. Link zum Original
Für den Einsatz von Pooling-Modellen bei Schulbegleitungen werden verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Pooling-Modelle ermöglichen es, Schulbegleitungen nicht ausschließlich einzelnen Schüler*innen zuzuordnen, sondern Unterstützung flexibel dort einzusetzen, wo sie im Schulalltag benötigt wird. Solche Modelle wollen wir gemeinsam mit Schulen und Trägern weiterentwickeln und verlässliche Rahmenbedingungen für ihren Einsatz schaffen. Link zum Original
Der individuelle Anspruch auf Unterstützung bleibt gewahrt, insbesondere die Einzelfallhilfe für Kinder und Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss der individuelle Anspruch auf Unterstützung gewahrt bleiben. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen müssen weiterhin verlässlich eine individuelle Einzelfallhilfe erhalten können. Link zum Original
Eltern und Schulen sollen einen erkennbaren individuellen Unterstützungsbedarf nicht immer wieder mit umfangreichen Nachweisen belegen müssen.
Wortlaut im Programm
Eltern und Schulen dürfen dabei nicht mit umfangreichen Nachweis- und Begründungspflichten belastet werden, um einen erkennbaren individuellen Unterstützungsbedarf immer wieder neu nachweisen zu müssen. Link zum Original
Die Weiterentwicklung der Förderzentren orientiert sich an inklusiver Bildung und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Wortlaut im Programm
Auch die Weiterentwicklung der Förderzentren muss sich konsequent an den Grundsätzen inklusiver Bildung und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) orientieren. Link zum Original
Förderzentren und allgemeinbildende Schulen werden schrittweise zu inklusiven Bildungszentren weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, Förderzentren und allgemeinbildende Schulen schrittweise zu inklusiven Bildungszentren weiterzuentwickeln, in denen Expertise gebündelt wird und gemeinsames Lernen für alle Schüler*innen ermöglicht wird. Link zum Original
Für die Deutsche Gebärdensprache an Schulen werden geeignete Unterrichts- und Informationsmaterialien bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb die Deutsche Gebärdensprache an unseren Schulen stärken, indem wir geeignete Unterrichts- und Informationsmaterialien bereitstellen und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte ausbauen. Link zum Original
Fortbildungsangebote zur Deutschen Gebärdensprache für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb die Deutsche Gebärdensprache an unseren Schulen stärken, indem wir geeignete Unterrichts- und Informationsmaterialien bereitstellen und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte ausbauen. Link zum Original
Der Anspruch auf notwendige assistive Medien und Technologien wird als Teilhaberecht im Schulgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Anspruch auf notwendige assistive Medien und Technologien als verbindliches Teilhaberecht im Schulgesetz verankern. Link zum Original
Beschaffungsverfahren für notwendige assistive Hard- und Software an Schulen werden beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Beschaffungsverfahren für notwendige Hard- und Software müssen beschleunigt und Zuständigkeiten klar geregelt werden. Link zum Original
Die Zuständigkeiten für die Beschaffung assistiver Hard- und Software werden klar geregelt.
Wortlaut im Programm
Beschaffungsverfahren für notwendige Hard- und Software müssen beschleunigt und Zuständigkeiten klar geregelt werden. Link zum Original
Für schulische Teilhabe werden auch Open-Source-Lösungen genutzt, wo sie geeignet sind.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir auch Open-Source-Lösungen nutzen, wo sie geeignete und nachhaltige Teilhabe ermöglichen. Link zum Original
Mit den Datenschutzbehörden werden praxistaugliche Lösungen entwickelt, die Datenschutz und Bildungsteilhabe verbinden.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Datenschutzbehörden wollen wir praxistaugliche Lösungen entwickeln, damit Datenschutz und Bildungsteilhabe Hand in Hand gehen. Link zum Original
Campusklassen gelten als Übergangslösung zu mehr gemeinsamem Lernen für Schüler mit den Förderschwerpunkten geistige oder körperliche Entwicklung.
Wortlaut im Programm
Campusklassen können dabei insbesondere für Schüler*innen mit den Förderschwerpunkten „Geistige Entwicklung“ oder „Körperliche und motorische Entwicklung“ eine Übergangslösung auf dem Weg zu mehr gemeinsamem Lernen sein. Link zum Original
Campusklassen ersetzen nicht die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen.
Wortlaut im Programm
Entscheidend ist für uns, dass Campusklassen kein Ersatz für die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen sind, sondern diese unterstützen. Link zum Original
Förderschulabschlüsse werden als vollwertige Voraussetzung für Ausbildung und weitere Bildungswege anerkannt.
Wortlaut im Programm
Förderschulabschlüsse müssen als vollwertige Voraussetzung für berufliche Orientierung, Ausbildung und weitere Bildungswege anerkannt werden. Link zum Original
In Förderzentren, Berufsschulen oder Werkstätten erworbene Kompetenzen werden durch einheitliche Zertifikate sichtbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Kompetenzen, die in Förderzentren, Berufsschulen oder Werkstätten erworben werden, wollen wir durch transparente und einheitliche Zertifikate sichtbar machen. Link zum Original
Schulbildung zielt bei Kindern mit Behinderungen, wo möglich und gewünscht, auf eine Beteiligung am allgemeinen Arbeitsmarkt ab.
Wortlaut im Programm
Schulbildung muss auf eine Beteiligung am allgemeinen Arbeitsmarkt abzielen, wo immer dies möglich und von den Kindern mit Behinderungen gewünscht ist, und über Berufswegekonferenzen und andere Mittel frühzeitig Wege aufzeigen, bahnen und Menschen unterstützen, diese Wege zu beschreiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.