Psychisch Kranke
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD00
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Psychiatrische Angebote im Vollzug ausbauen, etwa durch eine vollstationäre psychiatrische Abteilung in der Justizvollzugsanstalt Lübeck.
- Mit Aufklärungsarbeit in Schulen und in der betrieblichen Gesundheitsprävention zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beitragen.
- Psychosoziale Hilfs- und Therapieangebote flächendeckend anbieten und erreichbar machen.
- Eine flächendeckende bedarfs- und zielgruppengerechte Versorgungs-, Unterstützungs- und Angebotsstruktur für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Eltern schaffen.
- Mit Aufklärungskampagnen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beitragen.
- Das Beratungsangebot für Suchtbetroffene weiter ausbauen.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 115
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Alle Menschen sollen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter, Einschränkungen, Behinderungen oder Sprache landesweit an der gesundheitlichen Versorgung teilhaben.
- Mehr ambulante Psychotherapieplätze durch zusätzliche Kassenzulassungen von Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen schaffen.
- In dezentralen, interdisziplinären psychosozialen Anlaufstellen weitere Unterstützungsangebote schaffen.
- Flächendeckend qualifizierte Anlaufstellen für psychisch erkrankte Menschen schaffen.
- Die klinische Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ausbauen.
- Den Maßregelvollzug an die therapeutische Weiterentwicklung anschließen.
- Die baulichen Bedingungen an den beiden Standorten des Maßregelvollzugs in Neustadt und Schleswig verbessern.
- Die Mehrbettunterbringung bei jahrelangem Maßregelvollzug beenden.
- Die Unterbringung in Einzelzimmern im Maßregelvollzug zum Regelfall machen.
- Die therapeutische und pflegerische Versorgung im Maßregelvollzug verbessern.
- Der Ausbau alltagspraktischer Fertigkeiten im Maßregelvollzug muss auch die Nutzung moderner Kommunikationsmittel und des Internets umfassen.
- Die Pflicht zur Vorlage eines fachärztlichen Gutachtens bei Psychotrauma durch ein Recht auf ein solches Gutachten ergänzen oder ersetzen.
- Den Zugang zu psychosozialer Versorgung und unabhängiger Beratung ausweiten.
- Die psychiatrische Versorgung von Strafgefangenen nachhaltig verbessern.
- Ein landesweites Behandlungskonzept für psychisch kranke Untersuchungs- und Strafgefangene erstellen.
SPD 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Menschen mit psychischen Erkrankungen einen besseren Zugang zu Therapien verschaffen.
- Die Angebote der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung verbessern.
- Verstärkt über psychische Krankheitsbilder aufklären und deren Stigmatisierung entgegenwirken.
- Angesichts legalisierter Online-Glücksspiele den Spielerschutz ausbauen und konkrete Hilfen für Spielsüchtige anbieten.
FDP 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Steuereinnahmen aus Glücksspiel, Alkohol und Tabak verstärkt in die Suchtberatung lenken.
- Die Strukturen der Suchtberatung in ihrer regionalen Verteilung sinnvoll aufstellen.
- Neuere Formen der Ansprache in der Suchtberatung wie digitale Angebote unterstützen.
- Zusätzliche Steuereinnahmen aus der Cannabisfreigabe vorrangig für Prävention, Suchtbehandlung und Beratung einsetzen.
SSW 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Hilfen für Gruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf bedarfsgerecht ausbauen.
- Die erhöhte Nachfrage nach psychotherapeutischen Behandlungen in der Bedarfsplanung berücksichtigen.
- Mehr psychotherapeutische Behandlungsplätze schaffen, auch für Kinder und Jugendliche.
- Migrationssozialberatung, traumapädagogische und psychologische Hilfen für alle erreichbar machen.
Linke 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die ambulante Versorgung psychisch kranker Menschen wird umfassend und dezentral ausgebaut.
- Besonders schutzbedürftige Personengruppen sollen sofort aus Sammelunterkünften geholt werden.
- Posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen sollen als schwerwiegende Erkrankungen im Sinne des Aufenthaltsgesetzes gelten.
- Bei diagnostizierter posttraumatischer Belastungsstörung soll ein Aufenthalt von mindestens sechs Monaten zugesichert werden.
Koalitionsvertrag 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- In der psychiatrischen Versorgung wird ein ausreichendes Behandlungsangebot sichergestellt.
- Das psychiatrische Angebot für Kinder und Jugendliche wird ausgeweitet.
- Die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz werden deutlich reduziert.
- Die Entstigmatisierung und Enttabuisierung psychischer Erkrankungen und ihrer Therapien wird angestrebt.
- Beratungs- und Behandlungsangebote für Suchtbetroffene werden ausgebaut, finanziell gestärkt und auf Medien-, Online- und Computerspielsucht ausgeweitet.
- Wartezeiten für Suchtbehandlungen werden verkürzt.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 219
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen erhalten besondere Unterstützung im Bildungsweg.
- Die psychosoziale Krisenversorgung wird mit mobilen Krisendiensten und aufsuchenden Hilfen ausgebaut.
- Psychiatrische Einrichtungen, sozialpsychiatrische Dienste und ambulante Angebote arbeiten in der Krisenversorgung eng zusammen.
- Eine bundesweit einheitliche Notrufnummer 113 für psychische Krisen wird eingeführt.
- Schleswig-Holstein beteiligt sich an der Ausgestaltung der Notrufnummer 113 für psychische Krisen und bindet seine Krisenangebote daran an.
- Die psychiatrische Versorgung wird sektorenübergreifend weiterentwickelt.
- Der Übergang aus psychiatrischen Einrichtungen und dem Maßregelvollzug in die Eingliederungshilfe wird über ein verzahntes Entlassmanagement mit Kliniken und Kommunen gesichert.
- In der psychiatrischen Versorgung soll ausreichend Pflege-, psychologisches und ärztliches Fachpersonal vorhanden sein.
- Sozialpsychiatrische Verbünde werden landesweit ermöglicht, damit Kliniken, Dienste und Kommunen verbindlich zusammenarbeiten.
- Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie sind nur als äußerstes Mittel zulässig.
- Durch bessere Vorsorge, Krisenbegleitung und Nachsorge werden Zwangsmaßnahmen so weit wie möglich vermieden.
- Gemeinsam mit den Kommunen werden ausreichend ambulant betreute Wohngemeinschaften und besondere Wohnformen für Menschen nach psychiatrischer Behandlung geschaffen.
- Die Kapazitäten des Maßregelvollzugs werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Gemeinsam mit den Kommunen werden Wohn- und Betreuungsangebote für die Zeit nach der Entlassung aus dem Maßregelvollzug geschaffen.
- Die psychotherapeutische Bedarfsplanung wird auf Bundesebene mit ausreichend Kassensitzen reformiert.
- Barrierefreiheit erstreckt sich auf alle öffentlichen Räume und Einrichtungen und gilt auch für Menschen mit Autismus, ADHS, Lernschwierigkeiten, geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen.
- Eine bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung wird geschaffen, die früh ansetzt sowie mehrsprachig und niedrigschwellig zugänglich ist.
- Nach Hamburger Vorbild werden niedrigschwellige stationäre Einrichtungen mit spezialisierter Betreuung und sicherem Wohnort für wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen strukturell verankert.
- Nach Krankenhaus-, Psychiatrie-, Jugendhilfe- oder Haftaufenthalten wird ein Übergangsmanagement gegen Wohnungslosigkeit eingerichtet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht