Psychisch Kranke
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
FW00
SPD 112
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Das „Haus für Gesundheit und Arbeit“ für Menschen mit psychischen und chronischen Erkrankungen wird dauerhaft etabliert und ausgebaut.
- Für die Psychiatrie wird ein moderner Klinikneubau errichtet.
- Der Maßregelvollzug wird ausgebaut.
- Die provisorische Unterbringung psychisch kranker Straftäter in der Untersuchungshaftanstalt wird so schnell wie möglich beendet.
- Praxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und psychiatrische Angebote sollen unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter für alle gleichermaßen verfügbar sein.
- Sekundäre und tertiäre Prävention psychischer Erkrankungen und ihrer Chronifizierung sollen in der Versorgung breiteren Raum einnehmen.
- Die psychotherapeutische Versorgung in Hamburg wird weiter verbessert.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, dass der festgestellte Bedarf an Psychotherapie gedeckt wird.
- Die Versorgung psychisch erkrankter Menschen erfordert Präventionsmaßnahmen und ein verlässliches Unterstützungssystem.
- Bedarfsgenaue Präventionsangebote werden geschaffen, um Forensifizierung und Drehtüreffekte beim Maßregelvollzug zu vermeiden.
- Ein zeitnaher Zugang zur Versorgung bei psychischen Erkrankungen wird sichergestellt.
- Präforensische Versorgungsangebote sowie frühzeitige und aufsuchende Angebote werden ausgeweitet.
CDU 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung wird ausgebaut.
- Die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung wird besser vernetzt.
- Menschen mit drohender Erwerbsunfähigkeit, etwa bei psychischer Beeinträchtigung, erhalten niedrigschwellig, schnell und aus einer Hand Hilfe.
- Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten ausreichend Angebote zur Behandlung und Versorgung.
- Der Leistungsbereich Assistenz in der Sozialpsychiatrie gehört zum Versorgungsangebot.
- Es gibt ausreichend Plätze in der ambulanten Sozialpsychiatrie, damit Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft möglich ist.
Grüne 15
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Mit Fachbehörden und Kassenärztlicher Vereinigung wird eine schulortnahe psychotherapeutische Versorgung für Schülerinnen und Schüler entwickelt.
- Bei verhaltensbedingten Kündigungen werden Hilfestrukturen geschaffen, die den Verbleib in der Wohnung unterstützen und bei Konflikten vermitteln.
- Krankenkassen werden im Dialog dazu gebracht, Beschäftigte im Krankengeldbezug zu beraten und über betriebliches Eingliederungsmanagement zu informieren.
- Im Zuge der Psychiatrie-Reform werden interdisziplinäre Teams geschaffen, die chronisch psychisch Erkrankte zu Hause versorgen.
- Ambulante, aufsuchende Hilfesysteme wie die Ambulante Sozialpsychiatrie werden gestärkt.
- Der psychiatrische Notdienst wird ausgebaut.
- Die Beschäftigungsfähigkeit psychisch Erkrankter wird durch bessere Unterstützung bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz und ein verbessertes betriebliches Eingliederungsmanagement gestärkt.
- Es gibt mehr Terminkapazitäten für Diagnosegespräche, mehr Therapieplätze und bessere Informationen zu Prävention und Destigmatisierung psychischer Erkrankungen.
- Die Beratungsstellen für gesundes Arbeiten werden erhalten und ausgebaut, damit psychisch Erkrankte nicht in den Rentenbezug gedrängt werden.
- Die ambulante und stationäre Traumabehandlung in der Psychiatrie wird ausgeweitet.
- Die Förderung rechtlicher Beratung für Glücksspielsüchtige wird intensiviert.
- Mehr Beratung soll verhindern, dass psychisch Erkrankte in den Rentenbezug gedrängt werden.
- Im Justizvollzug soll eine psychiatrische Kurzzeitstation eingerichtet werden.
- Der Maßregelvollzug soll bedarfsgerecht ausgebaut werden.
- Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen werden ihren Bedürfnissen entsprechend untergebracht.
Linke 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der psychiatrische Krisendienst wird aufsuchend und ambulant ausgebaut.
- Die Kooperation von Jugendhilfe und Psychiatrie wird ausgebaut und dezentrale Angebote werden geschaffen.
- Programme gegen Medienabhängigkeit werden gefördert.
- Die Plätze im Maßregelvollzug werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Für psychisch kranke Menschen, die wegen Überbelegung in Untersuchungshaft sind, werden adäquate Betreuungsmöglichkeiten geschaffen.
BSW 2
Koalitionsvertrag 1211
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Schutzplätze und Schutzwohnungen für psychisch erkrankte Frauen und weiblich gelesene queere Personen werden ausgebaut.
- Die psychotherapeutische Versorgung in Hamburg soll weiter verbessert werden.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, die Bedarfsplanung psychotherapeutischer Angebote zu aktualisieren und den festgestellten Bedarf zu decken.
- Die Versorgung psychisch erkrankter Menschen erfordert wirksame Prävention und ein verlässliches Unterstützungssystem im Krankheitsfall.
- Der Hamburger Psychiatrieplan wird umgesetzt.
- Es werden multiprofessionelle Teams geschaffen, die chronisch psychisch erkrankte Menschen auch im häuslichen Umfeld betreuen.
- Das Hilfesystem und seine Notfallverfügbarkeit werden weiterentwickelt, damit Menschen in akuten Krisen rund um die Uhr Hilfe erhalten.
- Bedarfsgenaue Präventionsangebote sollen Forensifizierung und Drehtüreffekte bei psychisch erkrankten Menschen vermeiden.
- Maßregelvollzug und hochstrukturierte Eingliederungshilfe werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Die Weiterentwicklung dezentraler Einrichtungen zur Unterbringung schwerst psychisch kranker Menschen wird vorangetrieben.
- Im Justizvollzug wird eine psychiatrische Kurzzeitstation eingerichtet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht