Psychisch Kranke
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CDU NW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
AfD NW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD NW 212
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Versorgungslücken bei psychischen, neurologischen und orthopädischen Erkrankungen werden geschlossen.
- Die Zahl der ambulanten Therapieplätze und Klinikplätze, auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wird erhöht.
- Bei psychischer Erkrankung soll eine Versorgungsverpflichtung vor einer stationären Aufnahme gelten.
- Bestehende gemeindepsychiatrische Verbünde werden gestärkt.
- Der landesweite Aufbau gemeindepsychiatrischer Verbünde wird unterstützt.
- Versorgungslücken bei psychischen und neurologischen Erkrankungen werden geschlossen.
- Zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse wird ein Traumazentrum in Kooperation mit ärztlichen und psychotherapeutischen Anbietern eingerichtet.
- Die psychotherapeutische Versorgung wird verbessert.
- Auf zusätzliche Kassensitze für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wird gedrängt.
- Die Angebote der psychosozialen Hilfen werden besser vernetzt.
- Die Angebote der psychosozialen Hilfen werden inhaltlich unterstützt.
- Für psychisch Kranke im Justizvollzug werden bauliche Maßnahmen umgesetzt, nicht nur im Justizvollzugskrankenhaus.
Grüne NW 38
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Digitale Angebote wie Videosprechstunden ergänzen die psychosoziale Versorgung.
- Ein gleichberechtigtes Miteinander von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften in der Psychiatrie wird unterstützt.
- Die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen wird vorangetrieben.
- Eine Informationsplattform mit Kommunen und Kassenärztlichen Vereinigungen soll psychisch Erkrankten die Übersicht über Therapie- und Hilfsangebote erleichtern.
- Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitssystem sollen zielgruppenspezifisch kooperieren und Betroffene und Angehörige einbeziehen.
- Die Übergänge zwischen Suchttherapien werden verbessert.
- Zielgruppenspezifische Hilfeangebote und Beratungsstrukturen in der Suchthilfe werden gestärkt.
- Bei barrierefreier Kommunikation werden auch die Interessen von Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen oder psychischen Erkrankungen berücksichtigt.
Bleibt wie bisher 1
FDP NW 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Traumafolgenbehandlungen sowie psychiatrische und psychotherapeutische Unterstützung für betroffene Kinder und Jugendliche müssen flächendeckend und zeitnah verfügbar sein.
- Die Prävention im Bereich Pädophilie wird deutlich gestärkt.
- Eine breit angelegte Hilfsstruktur für psychisches Wohlergehen wird befürwortet.
- Die Wartezeiten auf ambulante und stationäre psychotherapeutische Behandlung werden reduziert.
Linke NW 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Eine stärker verzahnte psychiatrische und psychotherapeutische Versorgungsstruktur soll ausgebaut werden.
- Auf kommunaler Ebene soll ein unabhängiges psychosoziales Beratungssystem eingeführt werden.
- Für die ambulante psychiatrische Versorgung sollen mehr Kassensitze geschaffen werden, besonders in schlecht versorgten Gebieten wie dem Ruhrgebiet.
- Ambulante Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie für alle Lebensalter sollen möglichst in öffentlicher Trägerschaft erhalten und ausgebaut werden.
- Die Krankenkassen sollen mehr Kosten psychischer Behandlungen übernehmen.
- Traumaambulanzen sollen flächendeckend ausgebaut werden.
- In der Kinder- und Jugendpsychiatrie soll der Grundsatz ambulant vor teilstationär vor stationär gelten.
- Hochschulen werden barrierefrei, unter anderem durch einen besseren Betreuungsschlüssel für Studierende mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.
- Traumaambulanzen werden flächendeckend ausgebaut.
Koalitionsvertrag 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Das Behandlungs- und Beratungsangebot für kranke, pflegebedürftige und suchtkranke Inhaftierte wird verbessert und ausgeweitet, besonders bei psychischen Erkrankungen und der HIV- und HCV-Prävention.
- Telemedizin wird als Ergänzung der medizinischen, psychosozialen und psychiatrischen Versorgung in Haftanstalten eingesetzt.
- Das Justizvollzugskrankenhaus wird um Pflegeplätze und Plätze für akut-psychiatrisch Erkrankte, besonders für Frauen, erweitert.
- Ein umfassendes Angebot für psychische Gesundheit wird geschaffen.
- Die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen wird vorangetrieben.
- Psychosoziale Zentren und psychosoziale Beratung werden gestärkt.
Grüne NW, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Diagnostizierte psychische Erkrankungen sollen verbindlich unter den Nachteilsausgleich fallen.
- Für den Nachteilsausgleich bei psychischen Erkrankungen sollen landesweite Richtlinien, Lehrkräftefortbildungen und niedrigschwellige Verfahren geschaffen werden.
- Psychische Gesundheit wird als Querschnittsaufgabe behandelt und psychischen Belastungen wird möglichst früh begegnet.
- Prävention, Früherkennung sowie wohnortnahe und niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für psychische Gesundheit werden ausgebaut.
- Zusätzliche niedrigschwellige Angebote unterhalb einer umfassenden Psychotherapie werden geschaffen.
- Menschen mit Suchterkrankungen erhalten Hilfe statt Ausgrenzung.
- Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitssystem arbeiten bei Online- und Gaming-Sucht zielgruppengerecht zusammen und beziehen Betroffene und Angehörige ein.
- Therapieübergänge bei Online- und Gaming-Sucht werden spürbar verbessert.
- Bei Einsätzen mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen soll medizinische und psychosoziale Hilfe schneller verfügbar sein.
- Unabhängige, niedrigschwellige und spezialisierte Beratung für Frauen, Minderjährige, traumatisierte und queere Geflüchtete wird gestärkt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht