Landtagswahl Thüringen 2024 · Original
Das Programm enthält 41 von 1.270 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2024Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 41
Eine vielseitige Kulturlandschaft privater und öffentlicher Institutionen und Initiativen wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen daher eine vielseitige Kulturlandschaft privater wie öffentlicher Institutionen und Initiativen. Link zum Original
Kultur gilt als Bildungs-, Wirtschafts- und Standortfaktor.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten sehen Kultur als Bildungs-, Wirtschafts- und damit Standortfaktor, der Thüringen attraktiver macht. Link zum Original
Der Schutz der Freiheit von Kunst und Kultur ist grundlegend.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der Freiheit von Kunst und Kultur ist für uns elementar. Link zum Original
Ideologische Vorgaben in Kunst und Kultur werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ideologische Vorgaben lehnen wir in allen Bereichen der Kunst und Kultur ab. Link zum Original
Der wachsenden Schwierigkeit der Kommunen, Kultureinrichtungen und -veranstaltungen zu finanzieren, wird entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Angesichts der wirtschaftlichen und finanzpolitischen Entwicklungen wird es für Thüringer Kommunen immer schwieriger, die Finanzierung von kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen sicherzustellen. Für uns Freie Demokraten ist klar, dieser Entwicklung muss entgegengetreten werden. Link zum Original
Die Vielfalt kultureller Angebote im Land darf nicht gefährdet werden.
Wortlaut im Programm
Für uns Freie Demokraten ist daher klar, dass die Vielfalt kultureller Angebote im Land nicht gefährdet werden darf. Link zum Original
Der Kulturlastenausgleich im Kommunalen Finanzausgleich wird gestrichen und durch eine Landesfinanzierung der Kultur ersetzt.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir den Kulturlastenausgleich im Kommunalen Finanzausgleich streichen und durch eine Landesfinanzierung ersetzen, um die finanzielle Förderung langfristig abzusichern, die Kulturförderung zu entbürokratisieren und damit den kulturellen Akteuren, Spielstätten und Institutionen Planungssicherheit und Freiräume zur Weiterentwicklung geben. Link zum Original
Kultureinrichtungen müssen wirtschaftlich geführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern daher, dass Kultureinrichtungen wirtschaftlich geführt werden müssen. Link zum Original
Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen werden befürwortet und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Nicht zuletzt deswegen befürworten und unterstützen wir die Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen. Link zum Original
Die Stärkung der kulturellen Bildung ist Zukunftsaufgabe und Bildungsziel.
Wortlaut im Programm
Für uns Freie Demokraten ist die Stärkung der kulturellen Bildung Zukunftsaufgabe und Bildungsziel zugleich. Link zum Original
Der Bildungswert kulturpädagogischer Angebote wird für alle Altersgruppen unter Nutzung der Fachkräfte in Kultureinrichtungen erhöht.
Wortlaut im Programm
Um ein vielfältiges kulturelles Bildungsangebot zu schaffen, sind abwechslungsreiche Angebote kulturpädagogischer Einrichtungen von wesentlicher Bedeutung. Wir Freie Demokraten wollen hier den Bildungswert für alle Altersgruppen erhöhen und dabei auf die Potenziale wissenschaftlicher und pädagogischer Fachkräfte in den Kultureinrichtungen zurückgreifen. Link zum Original
Kooperationsverträge zwischen Kitas und Schulen einerseits und Kultureinrichtungen, Kunst- und Musikschulen sowie Vereinen andererseits werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Kooperationsverträge zwischen Kindertagesstätten und Schulen auf der einen und Kunst- und Kultureinrichtungen, Kunst- und Musikschulen und Vereinen auf der anderen Seite fördern. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen, etwa bei Projekten vor Ort oder digitalen Angeboten, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Innerhalb Thüringens planen wir, die Zusammenarbeit verschiedener Kultureinrichtungen, etwa bei Kulturprojekten vor Ort oder bei der Entwicklung digitaler Angebote, zu unterstützen. Link zum Original
Die Erinnerungskultur in Deutschland wird gestärkt, um der Verweigerung des Gedenkens an die NS-Zeit zu begegnen.
Wortlaut im Programm
Für uns Freie Demokraten ist daher klar, dass die Erinnerungskultur in Deutschland gestärkt werden muss, um unsere Demokratie zu stärken und der zunehmenden Verweigerung von Gedenken und Erinnerung an die dunkelste Epoche deutscher Geschichte wirkungsvoll zu begegnen. Link zum Original
Das Unrecht in SBZ und DDR darf nicht relativiert werden; die Aufarbeitung der SED-Diktatur bleibt Bestandteil der Erinnerungskultur.
Wortlaut im Programm
Auch das in der Sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik begangene Unrecht darf nicht relativiert werden, die umfassende Aufarbeitung der SED-Diktatur muss daher weiter ein wesentlicher Bestandteil der Erinnerungskultur sein. Link zum Original
Persönliche Begegnungen mit Zeitzeugen werden für künftige Generationen bewahrt und das Gedenken wird aktiv weitergetragen.
Wortlaut im Programm
Angesichts des zunehmenden Verlusts an Zeitzeugen sehen wir Freie Demokraten es als zentrale Aufgabe an, persönliche Begegnungen für die heutigen und künftigen Generationen zu bewahren und das Gedenken proaktiv weiterzutragen. Link zum Original
Die Thüringer Gedenkstätten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Ein Bekenntnis und eine Stärkung der Thüringer Gedenkstätten ist daher unverzichtbar. Link zum Original
Bürgerschaftliches Engagement und lokale Erinnerungsprojekte wie Stolpersteine werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch das bürgerschaftliche Engagement und die vielfältigen lokalen Erinnerungsprojekte, wie etwa Stolpersteine, Gedenktafeln oder Dokumentationen, unterstützen wir. Link zum Original
Jeder Thüringer Schüler besucht einmal in der Schullaufbahn eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns zudem dafür ein, dass jeder Thüringer Schüler einmal innerhalb der Schullaufbahn eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus besucht. Link zum Original
Der Medienstandort Thüringen wird durch engere Verflechtung von Hochschulen, Medienunternehmen, MDR, Printmedien und Bürgerfunk gestärkt.
Wortlaut im Programm
Mit der Region Ilmenau–Erfurt–Weimar–Jena kann Thüringen einen bedeutenden Medienstandort aufweisen. Diese wollen wir Freie Demokraten weiter stärken, indem die Angebote der Thüringer Hochschulen und Universitäten, der ansässigen Unternehmen der Medienwirtschaft, des Mitteldeutschen Rundfunks sowie der Thüringer Printmedien und des Bürgerfunks enger verflechtet werden. Link zum Original
Kooperationsvereinbarungen über Praktikumsplätze sollen Nachwuchskräften der Medienbranche Perspektiven in Thüringen bieten.
Wortlaut im Programm
Gerade durch Kooperationsvereinbarungen über die Bereitstellung von Praktikumsplätzen können dringend benötigte Nachwuchskräfte nicht nur Weiterbildungsmöglichkeiten und neue Zukunftschancen in Thüringen erhalten, sondern auch das Potenzial der Kreativ- und Kulturwirtschaft im Bereich der Medien erfahren. Link zum Original
Unabhängige Produktionsunternehmen werden angemessen an der Herstellung des MDR-Programms beteiligt.
Wortlaut im Programm
Um die Thüringer Produktionswirtschaft zu stärken, wollen wir auf eine angemessene Beteiligung von unabhängigen Produktionsunternehmen an der Herstellung des Rundfunkangebots des MDR, gerade hinsichtlich von Dienstleistungs- und Auftragsproduktionen, hinwirken. Link zum Original
Lokale Medienanbieter gelten als essenziell für die Medienvielfalt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten sind davon überzeugt, dass lokale Medienanbieter essenziell sind, um eine geeignete Medienvielfalt herzustellen. Link zum Original
Die Fördermöglichkeiten für kommerzielle lokale Medienanbieter werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher die Förderungsmöglichkeiten für kommerzielle lokale Medienanbieter erweitern sowie die Fördermöglichkeiten für Bürgermedien unbürokratischer ausgestalten. Link zum Original
Die Förderung von Bürgermedien wird unbürokratischer gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher die Förderungsmöglichkeiten für kommerzielle lokale Medienanbieter erweitern sowie die Fördermöglichkeiten für Bürgermedien unbürokratischer ausgestalten. Link zum Original
Die Bürgermediensatzung der Thüringer Landesmedienanstalt wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Bürgermediensatzung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) möchten wir reduzieren. Link zum Original
Stellen für Medienpädagogen bei den Bürgermedien werden künftig aus einem separaten Budget finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Medienbildung bei den Bürgermedien wollen wir Freie Demokraten stärken, indem Stellen für Medienpädagogen zukünftig aus einem separaten Budget finanziert werden sollen. Link zum Original
Thüringer Privatradios werden beim Umstieg von UKW auf DAB+ unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um den privaten Hörfunk als wichtige Säule des dualen Rundfunks zu stärken, wollen wir Freie Demokraten die Thüringer Privatradios bei der Transformation analoger Übertragungswege (UKW) zu digitalen Übertragungswegen (DAB+) unterstützen. Link zum Original
Ein der Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit und Ausgewogenheit verpflichteter öffentlich-rechtlicher Rundfunk gilt als unabdingbar.
Wortlaut im Programm
Für uns Freie Demokraten ist ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der der Meinungsvielfalt, der Unabhängigkeit und der Ausgewogenheit der Berichterstattung verpflichtet ist, gerade in Zeiten von Polarisierung und Desinformation, für eine offene, vielfältige, tolerante, gebildete und demokratisch gefestigte Gesellschaft unabdingbar. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird umfassend reformiert.
Wortlaut im Programm
Angesichts der sinkenden gesellschaftlichen Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist für uns Freie Demokraten klar, dass dieser umfassend reformiert und der Rundfunkbeitrag perspektivisch halbiert werden muss. Link zum Original
Der Rundfunkbeitrag wird perspektivisch halbiert.
Wortlaut im Programm
Angesichts der sinkenden gesellschaftlichen Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist für uns Freie Demokraten klar, dass dieser umfassend reformiert und der Rundfunkbeitrag perspektivisch halbiert werden muss. Link zum Original
Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird auf Information, Bildung und Kultur konkretisiert.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit einem Fokus auf die Themenkomplexe Information, Bildung und Kultur konkretisieren. Link zum Original
Teure Sportübertragungen und reine Unterhaltungsformate werden im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark reduziert.
Wortlaut im Programm
Da teure Sportübertragungen und reine Unterhaltungsformate genauso gut von Privaten übernommen werden können, setzen wir uns dafür ein, dass diese im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark reduziert werden. Link zum Original
Die Fernseh- und Hörfunkkanäle werden streng auf den Rundfunkauftrag mit möglichst wenigen Sendern konzentriert.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen auf eine strenge Konzentration der Fernseh- und Hörfunkkanäle auf die Erfüllung des Rundfunkauftrags unter Beachtung des Grundprinzips, dass der Auftrag mit so wenig Sendern wie möglich zu erfüllen ist, hinwirken. Link zum Original
Die Zahl öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Hörfunkkanäle wird deutlich reduziert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine deutliche Reduzierung der Anzahl öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Hörfunkkanäle sowie die Fusion von Anstalten ein. Link zum Original
Rundfunkanstalten werden fusioniert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für eine deutliche Reduzierung der Anzahl öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Hörfunkkanäle sowie die Fusion von Anstalten ein. Link zum Original
Zentrale Verwaltungsaufgaben aller Rundfunkanstalten werden gebündelt, um Mehrfachstrukturen abzubauen.
Wortlaut im Programm
Durch die Bündelung von zentralen Verwaltungsaufgaben aller Rundfunkanstalten wollen wir zudem Mehrfachstrukturen abbauen. Link zum Original
Die Regelungen des Denkmalschutzes werden vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Die Vereinfachung des Regelungsregimes des Denkmalschutzes ist ein Thema von großer Bedeutung. Link zum Original
Bagatellmaßnahmen am Denkmal werden von der Genehmigungspflicht befreit und nur anzeigepflichtig.
Wortlaut im Programm
Konkret wollen wir Bagatellmaßnahmen von der Genehmigungspflicht befreien und stattdessen lediglich eine Anzeigepflicht vorsehen. Link zum Original
Die Unteren Denkmalschutzbehörden erhalten mehr Entscheidungsbefugnisse.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus stehen wir dazu, mehr Entscheidungsbefugnisse den Unteren Denkmalschutzbehörden zuzugestehen und nicht jedes kleinere Vorhaben durch die Obere Behörde entscheiden zu lassen. Link zum Original
Nutzungsänderungen an Denkmalen werden erleichtert, sofern das Denkmal dadurch nicht verfällt.
Wortlaut im Programm
Auch wollen wir Nutzungsänderungen erleichtern, wenn dadurch das Denkmal nicht dem Verfall preisgegeben wird. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Thüringen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.