Beamte und öffentlicher Dienst
Personen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 410
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Rechte von Arbeitnehmern sowie Betriebs- und Personalräten werden gestärkt.
- Ein saarländisches Personalvertretungsgesetz 2.0 führt dem Betriebsverfassungsgesetz entsprechende Standards ein.
- Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden für die digitale Verwaltung qualifiziert.
- Der Betriebsmonitor Gute Arbeit Saar berät Betriebs- und Personalräte bei der Einführung digitaler Prozesse.
- Für Daueraufgaben an Hochschulen stehen Dauerstellen zur Verfügung.
- Psychologisch-psychotherapeutische Beratungsangebote für Studierende und Hochschulbeschäftigte werden ausgebaut.
- Personalbestand und Qualifikation im Landesbetrieb SaarForst werden erhalten und verstärkt.
- Polizei und in der Justiz tätige Personen werden für den Umgang mit Gewaltopfern sensibilisiert.
- Der Straftatbestand mit erhöhter Mindeststrafe für Gewalt gegen Beamte von Polizei und Justiz wird begrüßt.
Bleibt wie bisher 2
CDU 2314
Mehr Geld 5
- Die Landesverwaltung braucht motivierte Beschäftigte, deren Leistungen angemessen honoriert werden.
- Alle Landesbediensteten sollen angemessen an der allgemeinen Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst teilhaben.
- Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder vom 29. November 2021 soll übernommen werden.
- Die Besoldung soll schrittweise an das Niveau der anderen Länder herangeführt werden.
- Im Tarifrahmen der Länder sollen weitere Zulagen für Mangelberufe im öffentlichen Dienst geschaffen werden.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die sachgrundlose Befristung im Landesdienst soll abgeschafft werden.
- Der öffentliche Dienst wird mit gebündelten Aufgaben, attraktiven Arbeitsplätzen und kundenorientierten Abläufen modernisiert.
- Bei Verwaltungsakten mit Entscheidungsspielraum sollen KI-Vorschlagssysteme die Sachbearbeiter unterstützen.
- Für die Ermittlungsassistenzen wird eine Übernahme in das Beamtenverhältnis geprüft.
- Eine bessere Ausbildung der Ordnungsdienste soll die Polizei weiter entlasten.
- Die Sensibilisierung und Qualifizierung von Polizei- und Justizbeschäftigten in Aus- und Fortbildung wird weiter forciert.
- In der Heimaufsicht sollen personelle Kontinuität und langfristiger Kompetenzerwerb gesichert werden.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 3
- Für die Landesverwaltung wird eine Offensive für Arbeitgeberattraktivität gefordert.
- Soldatinnen, Soldaten und zivile Beschäftigte der Bundeswehr werden nach Kräften unterstützt.
- Die Verwaltungsvereinfachung soll den Beschäftigten des Landesamtes mehr Zeit für Begleitung und Beratung der Menschen geben.
AfD 14
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Grüne 111
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Das Verwaltungspersonal erhält gezielte Schulungen zu digitalen Werkzeugen, um Prozesse zu vereinfachen.
- Berufliche Perspektiven an Hochschulen werden klar und transparent vermittelt.
- Für Arbeitsverträge an Hochschulen werden Mindestlaufzeiten eingeführt.
- Der Anteil unbefristet beschäftigten Personals an Hochschulen wird erhöht.
- Interkulturelle Fortbildungsprogramme für Beschäftigte öffentlicher Einrichtungen und Behörden werden initiiert und weiterentwickelt.
- Befristete Verträge im Landesdienst werden deutlich reduziert.
- Der kommunale Ordnungsdienst wird für sein Aufgabengebiet besser ausgebildet.
- Ein Teilzeitreferendariat wird ermöglicht.
- Im öffentlichen Dienst werden flexible Laufbahnen und mehr Durchlässigkeit geschaffen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Für Beschäftigte der Ordnungsdienste wird ein vereinfachtes Auswahlverfahren für den Wechsel in den Polizeivollzugsdienst eingeführt.
- Die Arbeitssituation der Justizbeschäftigten wird deutlich verbessert.
- Die Besoldung im öffentlichen Dienst wird leistungsgerecht gestaltet.
- Spitzenpositionen im öffentlichen Dienst werden nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besetzt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 2423
Mehr Geld 5
- Die Absenkung der Eingangsbesoldung für Richter und Staatsanwälte wird rückgängig gemacht.
- Die belastende Arbeit der Beamtinnen und Beamten wird entsprechend vergütet.
- Die Senkung der Eingangsbesoldung für Richter und Staatsanwälte wird rückgängig gemacht.
- Die Beschäftigten im Strafvollzugsdienst werden angemessen vergütet.
- Abgebautes Personal in der Landesverwaltung wird wieder eingestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Für IT-Fachkräfte an Schulen werden bessere Voraussetzungen geschaffen.
- Für dauerhafte Aufgaben an Hochschulen werden Dauerstellen geschaffen.
- Prekäre Beschäftigung an Hochschulen wird bekämpft.
- In Hochschulgremien wird eine Drittelparität aus Leitung, Belegschaft und Studierenden eingeführt.
- Für Daueraufgaben an Hochschulen gibt es Dauerstellen.
- Betriebs- und Personalräte erhalten ein generelles Mitbestimmungs- und Initiativrecht.
- Sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen in der Landesverwaltung werden verboten.
- Sachgrundlose Befristungen werden gestrichen, auch in der Landesverwaltung.
- Betriebs- und Personalräte erhalten ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht auch in wirtschaftlichen Fragen.
- Arbeitsplätze für IT-Fachkräfte im öffentlichen Dienst werden wettbewerbsfähig gestaltet.
- Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität wird durch Aus- und Fortbildung der Beamten intensiviert.
- Die Kriterien des Bundesverfassungsgerichts für eine angemessene Richterbesoldung gelten auch im Saarland.
- Es wird geprüft, ob Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger ein unabhängiges Organ der Rechtspflege mit eigenem Statusamt werden.
- Die Kriterien des Bundesverfassungsgerichts für eine angemessene Richterbesoldung gelten auch im Saarland.
- Die Belegschaft des SR erhält mehr Mitbestimmung in den Gremien, etwa über Redakteursstatute.
- Die Beschäftigten der Landesaufnahmestelle werden für die Bedürfnisse queerer Geflüchteter geschult.
- Antirassismus wird in der Ausbildung aller Bereiche des öffentlichen Dienstes, insbesondere der Polizei, verankert.
- Landes- und Kommunalbeschäftigte werden bis Ende 2024 bis zu vier Stunden pro Woche bezahlt freigestellt, wenn sie Kinder- und Jugendsportgruppen betreuen.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 3
FW 55
Mehr Rechte oder Angebote 4
Ohne klare Richtung 4
- Beschäftigte der Justiz werden leistungsbezogen bezahlt.
- Die Verwaltung braucht motivierte, bestens ausgebildete Beamte und Angestellte sowie gut ausgestattete Behörden.
- Der öffentliche Dienst wird wieder attraktiv.
- Eine Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst richtet sich unter anderem an IT-Fachkräfte.
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 27
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 25
- Das Hochschulpersonal, besonders wissenschaftliche Hilfskräfte, erhält bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung.
- Das Hochschulpersonal erhält zuverlässige Karriereperspektiven und mehr Stellen.
- Wer in Betrieben, Verwaltungen oder sozialen Einrichtungen arbeitet, erhält Einfluss auf deren Entwicklung.
- In allen öffentlichen und genossenschaftlichen Betrieben gelten verbindlich tarifgebundene Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen.
- Die Landesholding koordiniert Pilotprojekte zur Arbeitszeitverkürzung in öffentlichen Betrieben, Ausbildungsverbünden und landeseigenen Einrichtungen und setzt Tarifvereinbarungen um.
- Das Saarland wird Modellregion für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich in allen Bereichen der öffentlichen Beschäftigung.
- Pilotprojekte, Tarifumsetzungen und die Ausweitung der Arbeitszeitverkürzung auf landeseigene Einrichtungen werden über die Landesholding gesteuert.
- Öffentliche und genossenschaftliche Beschäftigung wird ausgebaut.
- Die Fallzahlen pro Fallmanager in den Jobcentern werden gesenkt.
- Die Aus- und Weiterbildung der Jobcenter-Beschäftigten wird verbessert.
- Betriebs- und Personalräte werden gestärkt.
- Die Arbeitsbedingungen der Landesbeschäftigten werden gemeinsam mit den Gewerkschaften verbessert.
- Das Land nutzt seinen Einfluss in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für bessere Tarifverträge.
- Eine unabhängige Meldestelle für Verstöße gegen das Landesgleichstellungsgesetz wird eingerichtet, die mindestens für den gesamten öffentlichen Dienst zuständig ist.
- Für alle öffentlich Beschäftigten im Saarland wird ein Menstruationsurlaub eingeführt.
- Das Land stellt gleichwertige und transparente Gehälter in öffentlichen Betrieben sicher.
- Fachkräfte in Jugendämtern und Jugendhilfe werden besser ausgestattet.
- An allen öffentlich getragenen Bühnen werden Flächentarifverträge wie der NV Bühne und die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes angewendet.
- Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sollen faire Ergebnisse bringen, die Preis- und Produktivitätsentwicklung berücksichtigen und Planungssicherheit sowie Mitbestimmung bieten.
- Der öffentliche Dienst soll ausreichend Personal erhalten.
- Im öffentlichen Dienst sollen moderne digitale Prozesse eingeführt werden.
- Sicherheit soll durch Prävention, Sozialarbeit und gut ausgebildete kommunale Ordnungsdienste statt durch eine Hochrüstung der Polizei entstehen.
- Kommunale Ordnungs- und Sicherheitskräfte sollen besonders in Stadtteilen, Brennpunkten und Schwimmbädern unterstützt, fortgebildet und personell gestärkt werden.
- Die Arbeitsbedingungen in der Justiz sollen verbessert werden.
- Mehr Richter, Staatsanwälte und Fachpersonal sowie moderne IT sollen Verfahren beschleunigen und die Beschäftigten entlasten.
Weniger Pflichten 5
- Die Landesholding koordiniert Pilotprojekte zur Arbeitszeitverkürzung in öffentlichen Betrieben, Ausbildungsverbünden und landeseigenen Einrichtungen und setzt Tarifvereinbarungen um.
- Das Saarland wird Modellregion für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich in allen Bereichen der öffentlichen Beschäftigung.
- Pilotprojekte, Tarifumsetzungen und die Ausweitung der Arbeitszeitverkürzung auf landeseigene Einrichtungen werden über die Landesholding gesteuert.
- Die Fallzahlen pro Fallmanager in den Jobcentern werden gesenkt.
- Die Justiz soll digital und modern werden, um Verfahren zu beschleunigen und Personal zu entlasten.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht