Wissenschaftler
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
FDP00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen werden familienfreundlich ausgestaltet und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird verbessert.
- Jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden an den Hochschulen verlässliche Karrierewege geboten.
- Nachhaltigkeit wird bei Professuren und wissenschaftlichem Nachwuchs gezielt gefördert.
- Bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird besonders auf Chancengerechtigkeit und Geschlechtergleichstellung geachtet.
- Werbung und Willkommenskultur für die Studien- und Wissenschaftsstandorte Bremen und Bremerhaven werden profilorientiert gestärkt.
Ohne klare Richtung 1
CDU 114
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Angehörigen der Universität werden an der Entwicklung des Hochschulstandorts beteiligt.
- Der wissenschaftliche Nachwuchs soll durch bessere Bedingungen gesichert werden.
- Junge Forscher sollen eine öffentliche Plattform erhalten.
- Die Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbereich, insbesondere im Mittelbau, sollen verbessert werden.
- Mehr Dauerbeschäftigung soll im Wissenschaftsbereich für mehr Transparenz und Verlässlichkeit sorgen.
- Der internationale Austausch von Lehrenden und Studierenden wird weiter ausgebaut.
- Wissenschaftliche Expertise wird frühzeitig in die Prozesse der Politikentwicklung eingebunden.
- Gesundheitsdaten dürfen datenschutzkonform für Forschung, Entwicklung, digitale Anwendungen und Analysen genutzt werden.
Weniger Pflichten 5
- Der bürokratische Aufwand bei Forschungsanträgen und Dokumentationen soll sinken.
- Notwendige Vorschriften für die Forschung sollen transparenter und anwendungsfreundlicher werden.
- Für weniger Bürokratie bei Forschungsanträgen und anwendungsfreundlichere Vorschriften wird auch auf Bundesebene eingesetzt.
- Der bürokratische Aufwand bei Forschungsanträgen und Dokumentationen soll reduziert werden.
- Notwendige Vorschriften sollen transparenter und anwendungsfreundlicher gestaltet werden.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 225
Mehr Geld 5
- Für Wissenschaftsbeschäftigte und Studierende braucht es bezahlbare Wohnangebote.
- Wissenschaftliche Mitarbeiter werden in der Regel auf vollen Stellen beschäftigt.
- Die Finanzierung von Lehraufträgen wird grundlegend neu gestaltet und berücksichtigt die tatsächliche Arbeitsbelastung inklusive Vor- und Nachbereitung.
- Für geflohene Autoren und Wissenschaftler werden Stipendienprogramme aufgelegt.
- Das Stipendienprogramm für politisch verfolgte Wissenschaftler wird weiter gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Für das Land Bremen soll ein Pandemierat aus Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Vertretern des Gesundheitswesens eingerichtet werden.
- Für Wissenschaftsbeschäftigte und Studierende braucht es bezahlbare Wohnangebote.
- Mit der Hochschule Bremerhaven werden Möglichkeiten der Promotion an der Hochschule ausgelotet.
- Institute und alle Statusgruppen werden aktiv in die Erstellung des Wissenschaftsplans 2030 einbezogen.
- Der Aufbau eines zentralen Gesundheitscampus in Bremen oder Bremerhaven wird geprüft.
- Es gibt mehr unbefristetes Personal für Studiengangsorganisation und Lehre.
- Feste Stellen für feste Aufgaben in der Wissenschaft werden weiter ausgebaut.
- An Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ist eine Befristung nur zulässig, wenn nicht überwiegend Daueraufgaben übernommen werden.
- Die Überführung in unbefristete Arbeitsverhältnisse wird in der Wissenschaft zum Regelfall, auch für Lektoren und Drittmittelbeschäftigte.
- Wissenschaftliche Mitarbeiter werden in der Regel auf vollen Stellen beschäftigt.
- Bei Qualifizierungsstellen wird die Regel eingehalten, dass mindestens 50 Prozent der Arbeitszeit für die Qualifizierung zur Verfügung stehen.
- Die Befristung von Qualifizierungsverträgen entspricht der durchschnittlichen Qualifizierungsdauer.
- Neue, familienfreundlichere akademische Karrieremodelle stärken die Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses, auch im Mittelbau.
- Über den Bundesrat wird eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gegen Befristungsmissbrauch angestrebt.
- Für Engagement in Selbstverwaltungsgremien wird ein System der Anerkennung und Entlastung, etwa durch Deputatsreduktion, geschaffen.
- Alle Hochschullehrenden erhalten mindestens alle fünf Jahre einen Anspruch auf Fortbildung in der Lehre.
- Für Hochschullehrende werden Beratungsangebote zu Fortbildungen bereitgestellt.
- Es gibt mehr unbefristetes Personal für Studiengangsorganisation und Lehre.
- Diese unbefristeten Lehrstellen werden mit didaktisch besonders qualifizierten Personen besetzt.
- Die Auslagerung dauerhafter Lehr- und Prüfungsaufgaben an schlechter bezahlte Lehrbeauftragte wird unterbunden.
- Propaganda, Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit und die Bedrohung kritischer Studierender oder Forschender durch Vertreter anderer Staaten werden nicht hingenommen.
- Das Hafenareal in Bremerhaven soll für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung geöffnet werden.
Weniger Pflichten 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 14
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Nach der Promotion schließt sich zeitnah eine langfristige Berufsperspektive in der Wissenschaft an.
- Das Sonderbefristungsrecht der Hochschulen nach der Promotion wird abgelehnt.
- Auf Bundesebene wird die Abschaffung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes für die Postdoc-Phase angestrebt.
- Das Bremische Hochschulgesetz wird so überarbeitet, dass eine unbefristete Anstellung nach der Promotion die Regel wird.
- Die Lehrverpflichtungsverordnung wird grundlegend überarbeitet, um Lehrende zu entlasten und zeitgemäße Lehrformate wie Teamteaching zu fördern.
- Drittmittel können auch zur Finanzierung entfristeter Stellen eingesetzt werden.
- Für die Bremer Hochschulen wird ein Überbrückungsfonds gebildet.
- Die Förderrichtlinien des Bundes werden so geändert, dass Drittmittel für entfristete Stellen eingesetzt werden können.
- Lehraufträge, die diesem Zweck nicht entsprechen, werden nicht genehmigt; stattdessen wird eine befristete sozialversicherungspflichtige Vertretungsstelle ausgeschrieben.
- Kettenlehraufträge über mehrere Semester werden abgelehnt.
- Lehrbeauftragte werden durch die Personalräte an den Hochschulen vertreten.
- Lehrbeauftragte erhalten das Wahlrecht für die Hochschulgremien.
Koalitionsvertrag 2118
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Die Akteneinsicht in einschlägige Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft zu Forschungszwecken wird vereinfacht.
- Im Personal- und Beamtenrecht werden die Rahmenbedingungen für gute Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft weiterentwickelt.
- Für Stellen mit überwiegenden Daueraufgaben in der Wissenschaft sollen unbefristete Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden.
- Im Personal- und Beamtenrecht werden die Rahmenbedingungen für gute und verlässliche Beschäftigung in Lehre und Forschung weiterentwickelt.
- Die Empfehlungen aus der Evaluation des Rahmenkodex für gute Beschäftigung werden umgesetzt.
- Berufungsmodelle für innovative Kooperationsprofessuren werden gesetzlich verankert.
- Die Entfristungsquote bei landesfinanzierten Stellen an den Hochschulen wird weiter angehoben.
- Der Tenure-Track für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird gestärkt, damit sie nach der Promotion früh eine langfristige Perspektive erkennen.
- Die sozial- und inklusionspolitischen Komponenten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sollen an den Hochschulen im Land Bremen der Regelfall sein.
- Zuwendungen und Drittmittel des Bundes sollen sowohl für sozialpolitische Vertragsverlängerungen als auch zur Refinanzierung unbefristeter Stellen nutzbar sein.
- Es wird geprüft, wie Beschäftigte in regelmäßig wiederbewilligten Drittmittelprojekten entfristet werden können.
- Befristete Verträge in der Wissenschaft sollen sich bei Mutterschutz oder Elternzeit automatisch um diese Dauer verlängern.
- Befristete Verträge in der Wissenschaft sollen auf Antrag um bis zu zwei Jahre verlängert werden, wenn Kinder unter 18 oder pflegebedürftige Angehörige im Haushalt betreut werden.
- Diese Verlängerungen sollen auch in Förderrichtlinien und -zeiträumen für Drittmittel des Bundes berücksichtigt werden.
- Vergleichbare Lehraufträge werden an und zwischen den Hochschulen im Land Bremen gleich vergütet.
- Die gleichberechtigte Mitbestimmung aller Statusgruppen an den Hochschulen wird gestärkt.
- Die Aufarbeitung der Rolle der Bremer Justiz im Nationalsozialismus durch zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 226
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Für die Promotion soll ausreichend Zeit zur Verfügung stehen.
- Nach der Promotion soll schnell eine dauerhafte Karriereperspektive bestehen, etwa durch Tenure-Track.
- Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz wird für die Phase nach der Promotion abgeschafft.
- Für Promotionsverträge aus Landesmitteln wird eine Mindestlaufzeit von vier Jahren festgeschrieben.
- An den Hochschulen wird nach Thüringer Vorbild die Viertelparität der Statusgruppen eingeführt.
- Vereinbarungen zwischen Land und Hochschulen wie Zielvereinbarungen und Wissenschaftsplan werden transparent mit allen Statusgruppen entwickelt und öffentlich evaluiert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht